Anlage E3 HÖHERE LEHRANSTALT FÜR PFLEGE UND SOZIALBETREUUNG

römisch eins. STUNDENTAFEL

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

 

Wochenstunden

Lehrver-pflich-

A. PFLICHTGEGENSTÄNDE

Jahrgang

Summe

tungs-

 

römisch eins.

römisch II.

römisch III.

römisch IV.

römisch fünf.

 

gruppe

A.1 ALLGEMEINE PFLICHTGEGENSTÄNDE

 

1. Religion/Ethik1

2

2

2

2

2

10

(römisch III)

2. Ausdruck, Sprache, Kommunikation

       

2.1 Bewegung und Sport

2

2

2

1

0

7

(römisch IV a)

2.2 Kreativer Ausdruck

0

1

1

0

0

2

IVa

2.3 Allgemeine und Interkulturelle Kommunikation

1

1

2

2

2

8

III

2.4 Deutsch

4

3

3

2

2

14

(römisch eins)

2.5 Englisch

4

3

3

2

2

14

(römisch eins)

3. Allgemeinbildung

       

3.1 Angewandte Mathematik

3

3

2

2

2

12

(römisch eins)

3.2 Digitalisierung in Theorie und Praxis

2

2

1

0

0

5

III

3.3 Geografie, Geschichte und Politische Bildung

3

2

1

1

1

8

III

A.2 BERUFSSPEZIFISCHE PFLICHTGEGENSTÄNDE

       

4.1 Natur- und gesundheitswissenschaftliche Bildung (Humanbiologie, Chemie und Physik, Gesundheit und Ernährung)

4

3

2

0

0

9

III

4.2 Humanwissenschaftliche Bildung (Pädagogik, Psychologie, Soziologie, Gerontologie und Geragogik)

3

1

1

1

1

7

III

4.3 Berufsbezogene Rechtskunde

0

1

1

0

0

2

III

4.4 Berufsbezogene Management- und Organisationslehre

0

0

1

2

1

4

II

4.5 Berufskunde und Ethik

1

1

1

1

0

4

III

4.6 Beruf und Wissenschaft

0

0

1

1

0

2

III

4.7 Pflegerische Basisbildung

0

2

1

1

1

5

III

4.8 Berufsspezifische Bildung I

Humanwissenschaften2

Gesundheitswissenschaften Niveau Pflegeassistenz3

0

3

3

0

0

6

III

5. Fachrichtungen

       

5a. Fachrichtung Pflege

       

5a.1. Berufsspezifische Bildung II

Ausbildungsschwerpunkt Pflegefachassistenz

0

0

0

10

11

21

III

5a.2 Berufsspezifische Praxis (Pflichtpraktikum)4

Ausbildungsschwerpunkt Pflegefachassistenz

55

55

55

+156

65

+56

65

275

+206

 

5a.3 Fachpraktisches Seminar

Ausbildungsschwerpunkt Pflegefachassistenz

1

1

2

2

4

10

III

5b. Fachrichtung Sozialbetreuung

       

5b.1 Berufsspezifische Bildung II

Ausbildungsschwerpunkt Altenarbeit

Ausbildungsschwerpunkt Behindertenarbeit

Ausbildungsschwerpunkt Behindertenbegleitung

Ausbildungsschwerpunkt Familienarbeit

0

0

0

5

11

16

III

5b.2 Berufsspezifische Praxis (Pflichtpraktikum)7

Ausbildungsschwerpunkt Altenarbeit

Ausbildungsschwerpunkt Behindertenarbeit

Ausbildungsschwerpunkt Behindertenbegleitung

Ausbildungsschwerpunkt Familienarbeit

58

58

58

+159

118

+59

88

348

+209

 

5b.3 Fachpraktisches Seminar

Ausbildungsschwerpunkt Altenarbeit

Ausbildungsschwerpunkt Behindertenarbeit

Ausbildungsschwerpunkt Behindertenbegleitung

Ausbildungsschwerpunkt Familienarbeit

1

1

2

2

2

8

III

        

B. VERBINDLICHE ÜBUNGEN

 

6. Supervision und Psychohygiene

0

1

1

1

1

4

III

7. Theorie-Praxis-Transfer

0

1

1

1

1

4

IVb

Gesamtwochenstundenanzahl Pflege

35

38

37

38

37

185

 

Gesamtwochenstundenanzahl Sozialbetreuung

35

38

37

38

37

185

 
  

C. FREIGEGENSTÄNDE UND UNVERBINDLICHE ÜBUNGEN

  

Freigegenstände

       

Aktuelle Fachgebiete

       

Muttersprachlicher Unterricht

       
  

D. FÖRDERUNTERRICHT

 

E. Deutschförderklasse

Pflichtgegenstände, Verbindliche Übung

Wochenstunden pro Semester

Lehrverpflichtungsgruppen

1. Deutsch in der Deutschförderklasse

20

(römisch eins)

2. Religion

2

(römisch III)

3. Weitere Pflichtgegenstände, Verbindliche Übungen1

x2

Einstufung wie entsprechende/r Pflichtgegenstand,

Verbindliche Übungen

 

Gesamtwochenstundenzahl

x3

 

Freigegenstände und Unverbindliche Übungen4

  

römisch II. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Die Höhere Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung dient im Sinne der Paragraphen 65 und 83 unter Bedachtnahme auf Paragraph 2, des Schulorganisationsgesetzes (SchOG) der Vermittlung höherer allgemeiner und fachlicher Bildung und hat die Aufgabe, den Schülerinnen und Schülern die für die Erfüllung der im jeweiligen Berufsbild und Kompetenzbereich festgeschriebenen Aufgaben der Sozialbetreuungs- und Pflegeassistenzberufe erforderliche Haltung und Einstellung sowie das dafür notwendige Berufswissen und Berufskönnen zu vermitteln. Die Ausbildung an der Höheren Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung führt zur Universitätsreife.

Die ganzheitlich ausgerichtete Ausbildung orientiert sich an den Zielen von Empowerment (Selbstermächtigung) Active Citizenship (aktive Teilnahme an der Gesellschaft), Inklusion (ein mitmenschliches Miteinander aller Beteiligten), Diversität (Wertschätzung und Anerkennung von Unterschiedlichkeit) und Employability (Beschäftigungsfähigkeit) sowie der Befähigung zur Höherqualifizierung sowohl im Hinblick auf die Studierfähigkeit als auch hinsichtlich der Bereitschaft zu lebenslangem Lernen.

Durch eine ausgewogene Kompetenzentwicklung in den Bereichen

sollen die Absolventinnen und Absolventen zu kritischem und kreativem Denken und verantwortungsvollem Handeln befähigt werden.

Die Absolventinnen und Absolventen verfügen daher über folgende Kompetenzen:

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung können

Die Absolventinnen und Absolventen der Höheren Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung verfügen insbesondere über die Kompetenzen,

Die Ausbildung an der Höheren Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung vermittelt in ausgewogener Weise fachtheoretisches Wissen und fachpraktische Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dadurch erwerben die Absolventinnen und Absolventen Qualifikationen und Kompetenzen für die Arbeit in verschiedenen Berufsfeldern im Gesundheits- und Sozialbereich. Dazu zählen insbesondere:

Die Ausbildung führt zu einer verantwortungsvollen Haltung im Umgang mit Menschen, mit der eigenen und mit anderen Kulturen und multikulturellen Gesellschaften sowie zu Gender- und Diversity-Kompetenz (Umgang mit geschlechtsspezifischen Unterschieden und mit Vielfalt). Die Absolventinnen und Absolventen können den Einfluss von Geschlechterrollenstereotypen auf die eigene persönliche Entwicklung reflektieren und dadurch den eigenen Handlungsspielraum erweitern. Die Ausbildung befähigt zur mündigen Teilnahme an einer demokratischen Gesellschaft. Sie fördert die Fähigkeit, offen, flexibel und kreativ persönliche, berufliche und gesellschaftliche Herausforderungen anzunehmen und aktiv zu gestalten.

LERNERGEBNISSE DES CLUSTERS AUSDRUCK, SPRACHE UND KOMMUNIKATION

Die Schülerinnen und Schüler können

LERNERGEBNISSE DES PFLICHTGEGENSTANDES ENGLISCH

Die Schülerinnen und Schüler

Hören

Die Schülerinnen und Schüler können

Lesen

Die Schülerinnen und Schüler

An Gesprächen teilnehmen

Die Schülerinnen und Schüler können

Zusammenhängend sprechen

Die Schülerinnen und Schüler können

Schreiben

Die Schülerinnen und Schüler können

Umfang und Qualität des sprachlichen Repertoires

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über folgende linguistische Kompetenzen, soziolinguistische Kompetenzen und pragmatische Kompetenzen:

Ziffer eins Linguistische Kompetenzen:

Spektrum sprachlicher Mittel (allgemein)

Die Schülerinnen und Schüler

Lexikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Grammatikalische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler zeigen eine gute Beherrschung der Grammatik und machen keine Fehler, die zu Missverständnissen führen.

Phonologische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler haben eine klare, gut verständliche Aussprache und eine natürliche Intonation erworben.

Orthographische Kompetenz

Die Schülerinnen und Schüler zeigen eine hinreichend korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung, es können sich aber Einflüsse der Erstsprache zeigen.

Ziffer 2 Soziolinguistische Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können sich in formellem und informellem Stil überzeugend, klar und höflich ausdrücken, wie es für die jeweilige Situation und den betreffenden Personen gegenüber angemessen ist.

Ziffer 3 Pragmatische Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über angemessene sprachliche Mittel, um

Die Schülerinnen und Schüler können verschiedene Verknüpfungsmittel sinnvoll verwenden, um inhaltliche Beziehungen deutlich zu machen und Themenpunkte miteinander zu verbinden.

LERNERGEBNISSE DES CLUSTERS ALLGEMEINBILDUNG

Die Schülerinnen und Schüler können

LERNERGEBNISSE DER PFLICHTGEGENSTÄNDE NATUR- UND GESUNDHEITSWISSENSCHFTLICHE BILDUNG SOWIE HUMANWISSENSCHAFTLICHE BILDUNG

Die Schülerinnen und Schüler können

LERNERGEBNISSE DER PFLICHTGEGENSTÄNDE BERUFSBEZOGENE RECHTSKUNDE, BERUFSBEZOGENE MANAGEMENT- UND ORGANISATIONSLEHRE, BERUFSKUNDE UND ETHIK SOWIE BERUF UND WISSENSCHAFT

Die Schülerinnen und Schüler können

LERNERGEBNISSE DER PFLICHTGEGENSTÄNDE PFLEGERISCHE BASISBILDUNG, BERUFSSPEZIFISCHE BILDUNG römisch eins, BERUFSSPEZIFISCHE BILDUNG römisch II, BERUFSSPEZIFISCHE PRAXIS (PFLICHTPRAKTIKUM) UND FACHPRAKTISCHES SEMINAR

Die Schülerinnen und Schüler können

römisch III. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

Allgemeine Bestimmungen:

Schulautonome Lehrplanbestimmungen (Paragraph 6, Absatz eins b, SchOG) eröffnen Freiräume durch die Gestaltung der Pflichtgegenstände (ausgenommen sind die Pflichtgegenstände „Religion“ und „Ethik“), der Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sowie des Förderunterrichts. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule oder im Jahrgang sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulgemeinschaft insgesamt sowie des schulischen, allgemein-kulturellen und wirtschaftlichen Umfeldes orientierten Konzeptes.

Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerinnen- und Lehrerwochenstunden und die Möglichkeiten der räumlichen und der ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.

Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben die berufsrechtlichen Bestimmungen hinsichtlich der Stundenverteilung zu beachten.

Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das in Abschnitt römisch II umschriebene allgemeine Bildungsziel des Lehrplanes und insbesondere auf die Durchlässigkeit des österreichischen Schulsystems (Paragraph 3, SchOG) Bedacht zu nehmen.

Die Dauer der Schularbeiten ist durch den Schulgemeinschaftsausschuss innerhalb des vorgegebenen Rahmens für den gesamten Ausbildungsgang festzulegen. Erfolgt kein diesbezüglicher Beschluss, ist die im Lehrplan vorgegebene Mindestdauer maßgeblich.

Fachrichtungen und Ausbildungsschwerpunkte:

Die Fachrichtungen und Ausbildungsschwerpunkte sind schulautonom festzulegen. Es kann die Fachrichtung Pflege mit dem Ausbildungsschwerpunkt Pflegefachassistenz und/oder die Fachrichtung Sozialbetreuung mit den Ausbildungsschwerpunkten Altenarbeit, Behindertenarbeit, Behindertenbegleitung oder Familienarbeit geführt werden. Pro Jahrgang können maximal zwei, klassenübergreifend maximal drei Ausbildungsschwerpunkte angeboten werden.

Schulautonome Abweichungen von der Stundentafel:

In der Fachrichtung Pflege können die Wochenstunden der unterjährigen berufsspezifischen Praxis (Pflichtpraktikum) im römisch eins. bis römisch III. Jahrgang im Ausmaß von insgesamt maximal 6 Wochenstunden reduziert werden, wobei in jedem Jahrgang mindestens 2 Wochenstunden verbleiben müssen.

Die frei werdenden Wochenstunden sind nach Maßgabe folgender Bestimmungen zu verteilen:

Es muss entweder

Darüber hinaus können die frei werdenden Wochenstunden auch zum Angebot eines Wahlpflichtbereiches mit zwei Wahlmöglichkeiten verwendet werden (Schülerinnen- und Schüler-Autonomie).

Stundenausmaßveränderungen sind grundsätzlich nur in ganzen Jahreswochenstunden möglich.

Die Wochenstunden eines Pflichtgegenstandes können zwischen den Jahrgängen verschoben werden. Darüber hinaus kann die Aufteilung der Wochenstunden zwischen den Semestern eines Jahrganges verändert werden. Dabei ist ein systematischer, vernetzender und nachhaltiger Kompetenzaufbau zu gewährleisten. Dh. die Pflichtgegenstände sind ohne semesterweise Unterbrechung(en) zu führen.

Ausgenommen von der schulautonomen Verteilung sind die Pflichtgegenstände, die unmittelbar dem Erwerb der jeweiligen Berufsqualifikation zugeordnet sind.

Die Wochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände einschließlich der unterjährigen berufsspezifischen Praxis und der verbindlichen Übungen in den einzelnen Jahrgängen darf 38 Wochenstunden nicht überschreiten.

Die Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände einschließlich der unterjährigen berufsspezifischen Praxis und der verbindlichen Übungen von 185 Wochenstunden darf nicht über- oder unterschritten werden.

Wird ein neuer Pflichtgegenstand eingeführt, sind seine nähere Bezeichnung, die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff schulautonom festzulegen.

Wird das Wochenstundenausmaß bestehender Pflichtgegenstände oder der verbindlichen Übungen erhöht, sind die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff schulautonom zu adaptieren (vertiefende oder erweiternde Kompetenzen).

Die schulautonome Stundentafel ist für einen gesamten Ausbildungsgang (römisch eins. bis römisch fünf. Jahrgang) zu erstellen und über den gesamten Ausbildungsgang beizubehalten.

Schulautonome Verteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffes:

Die Aufteilung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffes auf die einzelnen Jahrgänge bzw. Semester kann durch schulautonome Lehrplanbestimmungen abgeändert werden. Dieser Lehrstoffverteilung auf die einzelnen Schulstufen ist ein alle Jahrgänge umfassendes Gesamtkonzept der Schule zu Grunde zu legen, das auf Querverbindungen zwischen und innerhalb von Unterrichtsgegenständen, die Gewährleistung eines systematischen, vernetzten und nachhaltigen Kompetenzaufbaus und die Durchlässigkeit des österreichischen Schulsystems (Paragraph 3, SchOG) Bedacht nimmt.

Ausgenommen von der schulautonomen Verteilung sind die Pflichtgegenstände, die unmittelbar dem Erwerb der jeweiligen Berufsqualifikation zugeordnet sind.

Freigegenstände, unverbindliche Übungen und Förderunterricht:

Allfällige Freigegenstände und Unverbindliche Übungen sowie der Förderunterricht sind hinsichtlich ihrer Bezeichnung, ihres Inhaltes und des Stundenausmaßes durch schulautonome Lehrplanbestimmungen festzulegen, wobei die Bestimmungen über die schulautonomen Pflichtgegenstände sinngemäß anzuwenden sind.

Bestimmungen bezüglich des integrierten Fremdsprachenlernens (Content and Language Integrated Learning – CLIL):

Hinsichtlich der Möglichkeit des integrierten Fremdsprachenlernens hat die Festlegung der Pflichtgegenstände (ausgenommen die Pflichtgegenstände „Deutsch“, „Englisch“ und eine allenfalls schulautonom eingeführte weitere lebende Fremdsprache) und des Stundenausmaßes in den einzelnen Pflichtgegenständen und Jahrgängen durch schulautonome Lehrplanbestimmungen zu erfolgen. Der Unterricht hat in Abstimmung mit dem Pflichtgegenstand „Englisch“ bzw. mit der schulautonom eingeführten lebenden Fremdsprache zu erfolgen.

römisch IV. INTEGRIERTE BERUFSQUALIFIKATIONEN

Die Ausbildung an der Höheren Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung führt zu einer unmittelbaren Berufsqualifikation in Pflegeassistenzberufen bzw. in einem Sozialbetreuungsberuf. Je nach Ausbildungsschwerpunkt sind die lehrplanmäßig vorgesehenen Pflichtgegenstände einschließlich berufsspezifische Praxis (Pflichtpraktikum) erfolgreich zu absolvieren und die verbindlichen Übungen zu besuchen. Der Lehrplan erfüllt die berufsrechtlichen Anforderungen der Pflegeassistenzberufe (Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz) und Sozialbetreuungsberufe.

Für die Berufsausbildung geltende rechtliche Rahmenbedingungen:

Berufsrechtliche Rahmenbedingungen:

Verankerung der Berufsausbildungen im Lehrplan:

Damit die Schülerinnen und Schüler ihre Wahl für einen Ausbildungsschwerpunkt auf Basis erster Erfahrungen in der Praxis treffen können, ist die Ausbildung modular gestaltet. Dh., in den Ausbildungsschwerpunkten Pflegefachassistenz, Altenarbeit, Behindertenarbeit und Familienarbeit absolvieren die Schülerinnen und Schüler zuerst die Ausbildung zur Pflegeassistenz. Spätestens am Ende des römisch III. Jahrgangs müssen sie einen Ausbildungsschwerpunkt wählen. Für den Ausbildungsschwerpunkt Behindertenbegleitung muss die Entscheidung der Schülerinnen und Schüler bereits am Ende des römisch eins. Jahrgangs getroffen werden.

römisch fünf. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Die Bildungs- und Lehraufgaben stellen verbindliche Lehr- und Lernziele dar. Sie sind immer in Beziehung zur aktuellen Bildungsstufe und in Zusammenhang mit dem Lehrstoff zu verstehen. Der Lehrstoff ist als Rahmen zu sehen, der es ermöglicht, Neuerungen und Veränderungen in Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Technik und Wirtschaft zu berücksichtigen und die einzelnen Lehrplaninhalte den berufsspezifischen Zielsetzungen gemäß zu gewichten bzw. auf regionale Besonderheiten und aktuelle Gegebenheiten einzugehen.

Die Ausrichtung des Unterrichts am aktuellen Stand von Gesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Technik und Wirtschaft verlangt, dass die Lehrenden ihre fachlichen sowie methodisch-didaktischen Kenntnisse und Fähigkeiten stets weiterentwickeln. Dazu gehört auch die Berücksichtigung aktueller pädagogischer Entwicklungen sowie aktueller Erkenntnisse der Gesundheits-, Human- und Pflegewissenschaften, wie etwa aus der Gehirnforschung, der Migrationsforschung etc.

Die lernergebnisorientierte Formulierung des Lehrplans ermöglicht auch die Einordnung in das Qualifikationsprofil des Nationalen und Europäischen Qualifikationsrahmens.

Unterrichtsqualität:

Die Lernenden als Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt. Ein wertschätzender und fördernder Umgang ist Grundvoraussetzung für das Gelingen von Unterricht.

Lernen und Lehren stellen den Kernprozess von Schule, Schulentwicklung und Unterricht dar. Daher ist die Unterrichtsentwicklung zentraler Bestandteil der Schulentwicklung des jeweiligen Standortes.

Systematisches Regelkreisdenken (Plan-Do-Check-Act) ist für die Unterrichtsplanung und -gestaltung unabdingbar. Die dabei notwendige Zusammenarbeit der Lehrenden erfolgt durch pädagogische Beratungen, die gemeinsame Ausarbeitung von evaluierbaren Lernzielen, die gemeinsame Unterrichtsplanung und Umsetzung, Qualitätssicherung und Evaluierung.

Die Ziele des Unterrichts und die Kriterien der Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung sind allen Lernenden transparent zu machen.

Unterrichtsplanung:

In allen Unterrichtsgegenständen sind folgende Punkte zu beachten:

Didaktische Grundsätze des Clusters Ausdruck, Sprache, Kommunikation:

Der eigene Körper stellt das Hauptwerkzeug für die sozialberufliche Arbeit dar. Der Kompetenzerwerb erfolgt wesentlich durch den Zugriff auf den eigenen Körper und seine Ausdrucksmöglichkeiten.

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Entwicklung eines breiten Repertoires an unterschiedlichen Ausdrucksformen (Körperausdruck, kreativer Ausdruck, Kommunikation) ermöglicht wird.

Konkrete Kommunikationsformen und Gesprächsführungstechniken sollen auch praktisch angewendet und trainiert werden.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Englisch:

Die Entwicklung fremdsprachlicher Kompetenzen erfolgt auf Basis jener Kompetenzen, über die die Schülerinnen und Schüler im Deutschen sowie gegebenenfalls in ihrer Erstsprache verfügen.

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Erweiterung der sprachlichen Kompetenzen als Bereicherung und als Möglichkeit zum Verständnis anderer Denkweisen erfahren werden kann.

Die verschiedenen Kompetenzbereiche (Hören, Lesen, Zusammenhängend sprechen, An Gesprächen teilnehmen, Schreiben, Umfang und Qualität des sprachlichen Repertoires) sind vernetzt zu entwickeln.

Im Sinne der gelebten Internationalität sollen Auslandskontakte wie Praktika, Schulpartnerschaften, internationale Projekte usw. gefördert werden.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Angewandte Mathematik:

Die einzelnen Module sind aufeinander aufbauend.

Die Inhalte und erworbenen Kompetenzen eines absolvierten Moduls sind Grundlage für alle nachfolgenden Module und sind daher abzusichern und zu festigen.

Exaktes Arbeiten und Argumentieren, planmäßiges und konsequentes Vorgehen beim Lösen von Aufgaben, zweckmäßiges Umgehen mit technischen Hilfsmitteln, Entwickeln von logischen Denkstrukturen durch Lösen mathematischer Probleme sind durchgängig in den Unterricht zu integrieren. Der Unterricht soll insbesondere vermitteln,

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Digitalisierung in Theorie und Praxis:

Vorrangiges Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern einen informierten, sicheren, verantwortungsvollen und reflektierten Umgang von Medien und Technik zu vermitteln.

Der Unterricht soll alle notwendigen Kompetenzen vermitteln, um Technologien bewusst, produktiv und reflektiert für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung einzusetzen zu können.

Folgende Kompetenzen sollen erworben und erweitert werden:

Der Erwerb von Handlungskompetenzen im Bereich digitaler Technologien erfolgt stets reflektiert und hat dabei auch Voraussetzungen und Folgen, Vor- und Nachteile bzw. gesellschaftliche Auswirkungen des Technikeinsatzes im Blickfeld. Kritisches und kreatives Denken sind zentrale Aspekte der Medienbildung.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Geografie, Geschichte und Politische Bildung:

Ein Schwerpunkt ist auf den Bereich der Humangeografie zu legen. Vorrangiges Ziel ist dabei die Entwicklung eines Verständnisses für

Ein weiterer Schwerpunkt ist auf Demokratiebildung zu legen.

Durch die Auseinandersetzung mit historischen Ereignissen und Prozessen sollen die Zusammenhänge zwischen geografischen Räumen gesellschaftlichen Lebensformen und politischen Entscheidungen sichtbar gemacht werden. Der Fokus soll dabei auf jene Meilensteine der Geschichte gerichtet werden, die für die aktuellen (gesellschafts-)politischen Herausforderungen und Entwicklungen besonders relevant sind.

Durch Politische Bildung soll die Mündigkeit der Schülerinnen und Schüler entwickelt werden, um ihre Urteilskompetenz sowie Handlungs- und Kritikfähigkeit zu stärken.

Im Zentrum soll die vernünftige Auseinandersetzung mit Konflikten, Problemen und Herausforderungen stehen.

Ausgangspunkt sollen die subjektiven Zugänge der Schülerinnen und Schüler sein.

Der Unterricht hat sich an den Prinzipien des forschenden Lernens zu orientieren. Dabei sollen offene Aufgabenstellungen formuliert werden.

Durch Exkursionen an historische Stätten soll die Bedeutung von Gedächtnisorten und Erinnerungsräumen für die kollektive Identität erlebbar gemacht werden. Weiters soll für die Schülerinnen und Schüler der Gegenwartsbezug verstehbar werden. Aufgabe der Lehrenden ist es, ein Verständnis für Zusammenhänge zu vermitteln. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern sollen dabei aktuelle Ereignisse im historischen Kontext betrachtet werden.

Didaktische Grundsätze der Pflichtgegenstände Natur- und gesundheitswissenschaftliche Bildung sowie Humanwissenschaftliche Bildung:

Vorrangiges Ziel ist es, die für die berufliche Bildung relevanten theoretischen Grundlagen und methodischen Zugänge der beiden Wissenschaftszweige zu vermitteln.

Die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Disziplinen werden durch unterschiedliche Methoden sichtbar gemacht und ermöglichen so eine ganzheitliche Wahrnehmung.

Die Arbeitsweisen der Gesundheits- und Humanwissenschaften sind durchgängig in den Unterricht zu integrieren.

Konkrete Methoden und Techniken sind auch praktisch anzuwenden und regelmäßig zu trainieren.

Bei der Unterrichtsplanung und -gestaltung ist auf eine gute Grundbildung und die Anwendbarkeit in der beruflichen Praxis größter Wert zu legen. Die Vernetzung des fachtheoretischen Wissens mit der Praxis ist wesentliche Grundlage für ein professionelles Handeln.

Didaktische Grundsätze der Pflichtgegenstände Berufsbezogene Rechtskunde, Berufsbezogene Management- und Organisationslehre, Berufskunde und Ethik sowie Beruf und Wissenschaft:

Vorrangiges Ziel ist die Entwicklung eines Verständnisses für die Rahmenbedingungen der Arbeit im Gesundheits- und Sozialbereich.

Ein wesentlicher Grundsatz ist die Orientierung des Unterrichts an der Realsituation. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen oder eingebrachten Fallsituationen sollen die Strukturen und Prozesse einzelner Handlungsfelder analysiert werden.

Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung mit

Der Unterricht soll ein grundlegendes Verständnis für Zusammenhänge vermitteln.

Durch die Abstimmung der Pflichtgegenstände ist die ganzheitliche Sichtweise zu fördern und sind unbeabsichtigte Überschneidungen zu vermeiden.

Didaktische Grundsätze der Pflichtgegenstände Pflegerische Basisbildung, Berufsspezifische Bildung römisch eins und Berufsspezifische Bildung II:

Vorrangiges Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern ihren beruflichen Handlungsraum in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Pflege und/oder Sozialbetreuung aufzuzeigen.

Der Unterricht soll jene Kompetenzen vermitteln, die zur Ausübung des jeweiligen Berufes notwendig sind. Konkrete Fallsituationen sollen Ausgangspunkt für den Unterricht sein. Aus den Fallsituationen sollen sowohl wissenschaftliche Fragestellungen als auch praktische Aufgabenstellungen abgeleitet werden.

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass konkrete Methoden und Techniken wiederholt geübt und vertieft werden können. Für die Anwendung der theoretischen Inhalte sind geeignete Übungs- und Demonstrationsräume einzurichten.

Die Ausbildungsziele gemäß den Berufsbildern und Qualifikationsprofilen von Pflege (Pflegeassistenz/Pflegefachassistenz) und Sozialbetreuung (Fachniveau/Diplomniveau) auf dem jeweiligen Ausbildungsniveau, der jeweilige Erfahrungshorizont der Schülerinnen und Schüler sowie die Organisation und Planung der Praktika sind zu berücksichtigen.

Durch die Abstimmung der Pflichtgegenstände ist die ganzheitliche Sichtweise zu fördern und sind unbeabsichtigte Überschneidungen zu vermeiden. Weiters ist eine Abstimmung mit den Pflichtgegenständen „Berufsspezifische Praxis (Pflichtpraktikum)“ und „Fachpraktisches Seminar“ sowie den verbindlichen Übungen anzustreben.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Berufsspezifische Praxis (Pflichtpraktikum):

Vorrangiges Ziel ist, dass die Schülerinnen und Schülern ihren beruflichen Handlungsraum in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Pflege und/oder Sozialbetreuung kennenlernen.

Im Pflichtpraktikum sollen die im Unterricht erworbenen Kompetenzen vertieft und entsprechende Fertigkeiten erworben werden. In der Vorbereitung sind für jedes Pflichtpraktikum gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern konkrete Ziele zu formulieren. Die Zielsetzungen haben sich am jeweiligen Berufsbild und Kompetenzbereich zu orientieren. Für die Pflegeassistenzberufe sind dabei die mit der zugehörigen Ausbildungsverordnung verlautbarten Qualifikationsprofile heranzuziehen.

Das Pflichtpraktikum ist auf Basis der jeweiligen berufsrechtlichen Bestimmungen durchzuführen. Die Praktikumsstellen haben mit den Lernenden eine Praktikumsvereinbarung abzuschließen.

Während des Pflichtpraktikums sind die Schülerinnen und Schüler zu betreuen. Aufgabe der Lehrenden ist es, den individuellen Lernprozess durch geeignete Maßnahmen (Besuch an der Praktikumsstelle, Methodentraining in Einzelarbeit oder in der Kleingruppe, Supervision) zu unterstützen.

Die Betreuung und Reflexion der Pflichtpraktika sind von fachkompetenten Lehrkräften aus dem Bereich Sozialbetreuung bzw. Pflege durchzuführen. Nach Beendigung des Pflichtpraktikums ist der Lernerfolg zu evaluieren.

Das Pflichtpraktikum ist ausführlich vor- und nachzubereiten. Dabei sind die Lernenden auch hinsichtlich der Einsatzbereiche zu beraten. Die Lernenden sind von der Schule zu veranlassen, in geeigneter Weise Aufzeichnungen über ihre Tätigkeit als Praktikantin und Praktikant zu führen.

Als Beurteilungsgrundlage sind die in der Vorbereitung formulierten Zielsetzungen heranzuziehen. Im Rahmen der Ausbildung zu den Pflegeassistenzberufen ist der Kompetenzerwerb gemäß dem jeweiligen Qualifikationsprofil schriftlich zu dokumentieren.

Im Laufe der Ausbildung sind unterschiedliche Schwerpunktsetzungen (Hospitation, Kernaufgaben Sozialbetreuung/Pflege, angrenzende Bereiche) vorgesehen. Das Maß an Eigenverantwortlichkeit orientiert sich am jeweiligen Schwerpunkt sowie am Ausbildungsstand.

Die Lernenden sind vor dem Beginn des Pflichtpraktikums über ihre Rechte und Pflichten als Praktikantinnen und Praktikanten und auch darüber hinaus zu informieren, welche Schritte sie bei gravierenden Problemen während des Praktikums setzen sollen.

Pflichtpraktika können im Inland und teilweise auch im Ausland absolviert werden. Die Eignung von Praxisstellen ist der Schule im Bedarfsfall mit geeigneten Unterlagen nachzuweisen.

Es empfiehlt sich im Sinne einer optimalen Qualität der Ausbildung, mit den Praktikumsstellen und den damit verbundenen Trägerorganisationen engen Kontakt zu halten.

Die sachkundige und vertrauensfördernde Beratung der Lernenden durch Direktorin und Direktor und die Lehrenden der Schule ist gerade im Zusammenhang mit der Gestaltung des Pflichtpraktikums von entscheidender Bedeutung.

Didaktische Grundsätze des Pflichtgegenstandes Fachpraktisches Seminar sowie der verbindlichen Übungen Supervision und Psychohygiene und Theorie-Praxis-Transfer:

Vorrangiges Ziel ist es, den Theorie-Praxis-Transfer zu begleiten. Ein wesentlicher Grundsatz ist die Orientierung des Unterrichts an der Realsituation. Erfahrungen aus dem Pflichtpraktikum sollen einzeln oder in der Gruppe reflektiert werden.

Der Unterricht ist so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler ihrem Lernstand entsprechend die Anwendung einzelner Methoden oder Techniken trainieren können. Fallbesprechungen und die Bearbeitung komplexer praxisbezogener Aufgabenstellungen sollen im Mittelpunkt stehen. Das Methoden- bzw. Techniktraining hat sich an den berufsrelevanten Zielgruppen und Settings zu orientieren.

Der Unterricht kann in der Schule oder an einer Praxisstelle erfolgen.

Gruppenteilungen sind so zu gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler die Methoden bzw. Techniken jeweils dem gewählten Ausbildungsschwerpunkt entsprechend trainieren können.

Eine gemeinsame Abstimmung der Bildungs- und Lehraufgaben und des Lehrstoffs auf die einzelnen Pflichtgegenstände ist unerlässlich. Weiters ist eine Abstimmung mit den Pflichtgegenständen „Pflegerische Basisbildung“, „Berufsspezifische Bildung I“ und „Berufsspezifische Bildung II“ anzustreben.

Unterrichtsorganisation:

Die Schulleitung hat fächerübergreifenden Unterricht, Blockunterricht, Projektunterricht und offene Lernformen durch eine möglichst flexible Unterrichtsorganisation zu ermöglichen.

Um fächerübergreifendes, vernetztes Arbeiten, insbesondere den Einsatz von kooperativen und offenen Lernformen zu ermöglichen, sind im Stundenplan pro Jahrgang zusammenhängende Unterrichtseinheiten vorzusehen. Die dabei im Stundenplan festgelegten Unterrichtsgegenstände sind im Vorhinein für das Semester bzw. das Jahr zu definieren. Dafür kommen zB folgende Möglichkeiten in Frage:

Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann teilweise oder auch ganz in Form von Blockunterricht erfüllt werden. Der Blockunterricht ist so zu organisieren, dass bei allfälligem Fernbleiben von Lernenden jedenfalls eine sichere Beurteilung getroffen werden kann. Bei geblocktem Unterricht ist der nachhaltige Wissens-/Kompetenzerwerb sicherzustellen.

Den Lernprozess fördernde Internettechnologien, Lernplattformen und Online-Dienste helfen eine Verbindung von Theorie- und Praxisphasen in der Unterrichtsorganisation vorzunehmen und den Unterricht, aber auch Hausübungen und Praktika zu ergänzen. Damit können die Lernenden bei externen Arbeitsformen mit den Lehrenden sowie den Mitschülerinnen und Mitschülern elektronisch Kontakt halten.

Lehrstoffinhalte eines Unterrichtsgegenstandes sind durch jene Lehrende zu unterrichten, die über die entsprechende Qualifikation im Sinne der berufsrechtlichen Bestimmungen verfügen. Werden verschiedene Lehrende eingesetzt, erfordert dies eine enge Kooperation und eine gemeinsame Leistungsbeurteilung.

Unterrichtsmethoden:

Ein Mix an motivierenden, lernzieladäquaten Unterrichtsmethoden ist anzustreben. Dabei ist praxisorientiertes Fachwissen zu vermitteln und sind individuelle und selbstgesteuerte Lernprozesse zu ermöglichen und beratend zu begleiten, sowie die Erweiterung von individuellen Handlungsspielräumen für die Schülerinnen und Schüler aufzuzeigen.

Bei der Auswahl der Lehr- und Lernformen sind folgende Punkte zu berücksichtigen:

Unterrichtsprinzipien:

Die Schule hat Bildungs- und Erziehungsaufgaben, die nicht einzelnen Unterrichtsgegenständen zugeordnet sind. Diese sind als Unterrichtsprinzipien im Unterricht sämtlicher Unterrichtsgegenstände zu berücksichtigen.

Bei der Planung und Durchführung des Unterrichts sind insbesondere folgende Grundsätze zu beachten:

Anknüpfen an die Vorkenntnisse und Vorerfahrungen

Der Unterricht hat an die Vorkenntnisse und Vorerfahrungen sowie die individuelle Vorstellungswelt der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Die Einordnung der Lehr- und Lerninhalte in die persönliche Erlebenswelt fördert zusammenhängendes, vernetztes Denken. Eine bewusste Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen Kenntnissen und Erfahrungen fördert darüber hinaus die Reflexionsfähigkeit.

Interkulturelles Lernen

Die Auseinandersetzung mit der eigenen kulturellen Identität ist für eine gelingende Persönlichkeitsentwicklung unabdingbar. Das Erfahren von und die Auseinandersetzung mit kulturell bedingten Gemeinsamkeiten und Unterschieden, insbesondere in den alltäglichen Ausdrucksformen von Kultur (Lebensgewohnheiten, Sprache, Brauchtum, Texte, Liedgut usw.), soll die Schülerinnen und Schüler zu Akzeptanz, Respekt und gegenseitiger Achtung führen. Unterschiedliche Ausgangsbedingungen der Schülerinnen und Schüler sind im Unterricht zu berücksichtigen. Eine allenfalls vorhandene Zwei- oder Mehrsprachigkeit soll positiv besetzt und die Schülerinnen und Schüler sollen ermuntert werden, Kenntnisse in der Muttersprache im Unterricht sinnvoll einzubringen.

Förderung durch Differenzierung und Individualisierung

Die Schülerinnen und Schüler haben vielfältige und unterschiedliche Fähigkeiten, die je nach individuellem Entwicklungsstand sowie nach Themenstellung und Herangehensweise im Unterricht in unterschiedlicher Weise zum Ausdruck kommen. Aufgabe der Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler zur bestmöglichen Entfaltung ihrer individuellen Leistungspotenziale zu führen. Leistungsfähigkeit und besondere Begabungen sind dabei kontinuierlich zu fördern.

Für den Unterricht ergeben sich daraus folgende mögliche Aufgabenstellungen bzw. pädagogisch-didaktische Konsequenzen:

Die methodisch-didaktische Gestaltung des Unterrichts soll die Berücksichtigung der jeweils aktuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler gestatten. Unterrichtsformen, durch die sich Differenzierung und Individualisierung verwirklichen lassen, reichen von Einzelarbeit über Partnerarbeit bis zu den zahlreichen Möglichkeiten der Gruppenarbeit. Dazu gehören auch Phasen des offenen Lernens und Wahlmöglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler.

Stärken von Selbsttätigkeit und Eigenverantwortung

Die Schülerinnen und Schüler sind ihrem Alter entsprechend zu kritischem und eigenverantwortlichem Denken zu führen. Es sind Impulse zu setzen, die die Entwicklung eigener Wert- und Normvorstellungen bei den Schülerinnen und Schülern anregen und fördern. Dafür bieten sich auch projektartige und offene Lernformen an.

Den Schülerinnen und Schülern ist Lernen als Prozess verständlich zu machen. Sie sollen die an sie gestellten Anforderungen kennen, sich selbst einschätzen lernen und darin auch Motivation für ihre Arbeit finden. Die Vermittlung von Lerntechniken ist eine unabdingbare Voraussetzung für selbsttätiges Erarbeiten von Kenntnissen und Fertigkeiten, dient aber auch dem Zweck, eine Basis für den lebensbegleitenden selbstständigen Bildungserwerb zu legen. Bei der Gestaltung des Unterrichts ist darauf zu achten, dass für die Präsentation individuellen Wissens Möglichkeiten geboten werden.

Herstellen von Bezügen zur Lebenswelt

Im Sinne des exemplarischen Lernens sind möglichst zeit- und lebensnahe Themen zu wählen, durch deren Bearbeitung Einsichten, Kenntnisse, Fähigkeiten, Fertigkeiten und Methoden gewonnen werden, die eigenständig auf andere strukturverwandte Probleme und Aufgaben übertragen werden können. Die Materialien und Medien, die im Unterricht eingesetzt werden, haben möglichst aktuell und anschaulich zu sein, um die Schülerinnen und Schüler zu aktiver Mitarbeit anzuregen. Begegnungen mit Fachleuten, die in den Unterricht eingeladen werden können, sowie die Einbeziehung außerschulischer Lernorte bzw. die Ergänzung des lehrplanmäßigen Unterrichts durch Schulveranstaltungen stellen wesentliche Bereicherungen dar. Den neuen Technologien kommt verstärkt Bedeutung zu.

Koedukation und Teamteaching

Die Entwicklung und Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen zählen zu den wesentlichen Bildungs- und Lehraufgaben in der sozialberuflichen Bildung. Soziales Lernen fördert die Persönlichkeitsentwicklung der einzelnen Schülerinnen und Schüler. In der Gruppe lernen sie, ihre eigenen Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse einzubringen und gleichzeitig jene der Mitschülerinnen und Mitschüler zu respektieren. Aufgabe der Lehrenden ist es, ein (Lern-)Klima der gegenseitigen Achtung zu schaffen und die individuellen Entwicklungsprozesse der Schülerinnen und Schüler durch eine entsprechende Unterrichtsgestaltung zu fördern.

Koedukation soll in den Unterrichtsgegenständen „Bewegung und Sport“ und „Kreativer Ausdruck“ Anwendung finden.

Teamteaching kann im Rahmen von fächerübergreifendem Unterricht eingesetzt werden. Ebenso kann in jenen Unterrichtsgegenständen, in denen eine Gruppenteilung vorgesehen ist, die gesamte Klasse von zwei Lehrenden in Form von Teamteaching unterrichtet werden.

Sicherung des Unterrichtsertrages und Rückmeldungen

Für die Sicherstellung des Unterrichtsertrages sind im Unterricht ausreichende und gezielte Wiederholungen und Übungen vorzusehen. Zur Festigung des Gelernten ist beizutragen, indem Zusammenhänge zwischen neu Gelerntem und bereits Bekanntem hergestellt werden und indem – soweit möglich – Neues in bekannte Systeme und Strukturen eingeordnet wird.

Die Schülerinnen und Schüler sind in die Planung und Gestaltung, Kontrolle und Analyse ihrer Arbeitsprozesse und Arbeitsergebnisse in zunehmendem Maße aktiv einzubeziehen, damit sie schrittweise Verantwortung für die Entwicklung ihrer eigenen Kompetenzen übernehmen können.

Ausrichtung auf die beruflichen Aufgaben und Handlungsfelder

Im Unterricht wie auch in der praktischen Ausbildung ist sicherzustellen, dass jene Kompetenzen vermittelt werden, welche die Schülerinnen und Schüler auf die Ausübung des jeweils gewählten Berufes vorbereiten und die für die Ausübung des gewählten Berufes essenziell sind. Ausgehend von den Handlungsfeldern von Pflege und Sozialbetreuung haben der Unterricht und die praktische Ausbildung jene handlungsleitenden Kenntnisse und Fertigkeiten sowie Haltungen und Einstellungen zu vermitteln, die für die Arbeit mit den unterschiedlichen Zielgruppen bzw. in den unterschiedlichen Settings notwendig sind. Die methodisch-didaktische Aufbereitung des Unterrichts wie auch der praktischen Ausbildung in jenen Unterrichtsgegenständen, die unmittelbar dem Erwerb der jeweiligen Berufsqualifikation zugeordnet sind, ist daher unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Zielgruppen und Settings lernergebnisorientiert zu gestalten. Die von der Gesundheit Österreich GmbH entwickelten Curricula für die Ausbildungen Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz, die den Erwerb der Qualifikationsprofile für die Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz gemäß der Pflegeassistenzberufe-Ausbildungsverordnung im Rahmen der Ausbildung sicherstellen sollen, sind dem Unterricht wie auch der praktischen Ausbildung zugrunde zu legen. Die in den genannten Curricula für die Ausbildungen Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz formulierten Lernergebnisse sind Teil des Bildungsziels.

römisch VI. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

a. Katholischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 571 aus 2003, in der jeweils geltenden Fassung.

b. Evangelischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 130 aus 2009, in der jeweils geltenden Fassung.

c. Altkatholischer Religionsunterricht

Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß Paragraph 7 a, des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemeinbildenden höheren Schulen anzuwenden.

d. Islamischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 234 aus 2011, in der jeweils geltenden Fassung.

e. Israelitischer Religionsunterricht

Die Bekanntmachung in Bundesgesetzblatt Nr. 88 aus 1985, in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.

f. Neuapostolischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 108 aus 2016, in der jeweils geltenden Fassung.

g. Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1988, in der jeweils geltenden Fassung.

h. Syrisch-orthodoxer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004, in der jeweils geltenden Fassung.

i. Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 114 aus 2016, in der jeweils geltenden Fassung.

j. Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004, in der jeweils geltenden Fassung.

k. Buddhistischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 241 aus 2008, in der jeweils geltenden Fassung.

l. Freikirchlicher Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 194 aus 2014, in der jeweils geltenden Fassung.

m. Alevitischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 89 aus 2015, in der jeweils geltenden Fassung.

römisch VII. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN UND LEHRSTOFFE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE

A. Pflichtgegenstände A.1 Allgemeine Pflichtgegenstände

1. ETHIK

Bildungs- und Lehraufgabe

Der Ethikunterricht ist den grundlegenden Menschen- und Freiheitsrechten verpflichtet. Er zielt auf begründetes Argumentieren und Reflektieren im Hinblick auf Fragen der Ethik und Moral ab.

Der Ethikunterricht soll Schülerinnen und Schüler zu selbstständiger Reflexion über gelingende Lebensgestaltung befähigen, ihnen Orientierungshilfen geben und sie zur fundierten Auseinandersetzung mit Grundfragen der eigenen Existenz und des Zusammenlebens anleiten.

In der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen philosophischen, weltanschaulichen, kulturellen und religiösen Traditionen und Menschenbildern leistet der Ethikunterricht einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung. Hierbei sollen die Fähigkeit und die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler gestärkt werden, die Würde des Menschen zu achten, Verantwortung für das eigene Leben und Handeln sowie das friedliche Zusammenleben zu übernehmen sowie eine Haltung von Toleranz und Offenheit zu praktizieren.

Der Ethikunterricht unterstützt die Schülerinnen und Schüler in der Auseinandersetzung mit eigenen Erfahrungen und fördert autonomes und selbstreflektiertes Urteilen und Handeln. Er stärkt die Bereitschaft zu argumentativer Prüfung eigener Haltungen und moralischer (Vor-)Urteile.

Grundlagenwissenschaft des Ethikunterrichts ist die Philosophie.

Bezugswissenschaften sind alle Wissenschaften, die das menschliche Handeln erforschen, insbesondere Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Anthropologie, Religionswissenschaft, Theologien verschiedener Religionsgemeinschaften, Geschichte, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Medienwissenschaft, Genderforschung, Informatik, Biologie, Chemie und Medizin. Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.

Als Integrationswissenschaft vertieft die Ethik praktisch-philosophische Diskurse durch Erkenntnisse der einschlägigen Bezugswissenschaften und bindet die Ergebnisse an die Gegebenheiten der Lebenswelt zurück.

Zentrale fachliche Konzepte

Die zentrale fachliche Grundlage des Unterrichtsgegenstandes Ethik ist die Praktische Philosophie.

Aus den im Lehrstoff abgebildeten Anwendungsbereichen (Themen) entwickelte, für die Lebensgestaltung relevante Problemfragen werden aus drei Perspektiven betrachtet, die einander ergänzen und durchdringen. Dabei wird die Verbindung zu den Bezugswissenschaften hergestellt.

Die Lebenswirklichkeit der Einzelnen – personale Perspektive:

Hier wird die Frage nach der Bedeutung des jeweiligen Themas für ein gutes und gelingendes Leben der Einzelnen gestellt. Dafür wird an die Alltagserfahrungen und existenziellen Grunderfahrungen der Schülerinnen und Schüler angeknüpft.

Das Zusammenleben in der Gesellschaft – gesellschaftliche Perspektive:

Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das Zusammenleben in lokalen bis hin zu globalen Kontexten betrachtet. Dabei wird auf die verschiedenen kulturellen, sozialen, ökonomischen und religiösen Hintergründe und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler Rücksicht genommen.

Wirkmächtige Leitvorstellungen und Ideen – ideengeschichtliche Perspektive:

Aus dieser Perspektive wird das jeweilige Thema im Hinblick auf das moralisch Gute und Gerechte im Lichte maßgeblicher ethischer Positionen und Begriffe sowie unter Bezugnahme auf kulturelle und religiöse Traditionen betrachtet und reflektiert.

Didaktische Grundsätze Im Unterricht sind folgende Gestaltungsprinzipien anzuwenden:

Integration von Lebenswelt, Ethik und Bezugswissenschaften

Bei der Gestaltung des Ethikunterrichts ist an den Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen. Diese sind durch relevante Erkenntnisse der Bezugswissenschaften unter Zuhilfenahme ethisch-philosophischer Theorien und Methoden problemorientiert zu diskutieren und zu vertiefen.

Diskursorientierung

Mögliche Lösungen moralischer oder lebensgestalterischer Probleme sind diskursiv zu erarbeiten bzw. vorgeschlagene Antworten kritisch zu untersuchen. Dazu sind mannigfaltige (interaktive) Methoden und Gesprächs- und Diskussionsformate einzusetzen.

Diversitätsgebot

Auf die Vielfalt unterschiedlicher Weltanschauungen und Menschenbilder ist Rücksicht zu nehmen. Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Positionen ist ergebnisoffen und respektvoll zu gestalten. Der Unterricht ist so zu strukturieren, dass mehrere wohlbegründete, voneinander abweichende Positionierungen möglich sind.

Fachdidaktische Aufbereitung

Zur Gestaltung fachspezifischer Lerngelegenheiten sind von den Lehrerinnen und Lehrern Kompetenzbeschreibungen, Anwendungsbereiche und zentrale fachliche Konzepte zu verknüpfen.

Jedes Unterrichtsthema soll unter Berücksichtigung der drei Perspektiven des zentralen fachlichen Konzepts altersgerecht behandelt werden. Personale, gesellschaftliche und ideengeschichtliche Perspektive sind je nach Lerngruppe und Unterrichtsintention unterschiedlich zu gewichten, wobei eine im Vordergrund stehen kann.

Es können Exkursionen zu außerschulischen Lernorten durchgeführt und Gespräche, Begegnungen und Workshops mit Expertinnen und Experten ermöglicht werden.

Kompetenzmodell, Kompetenzbereiche, Kompetenzbeschreibungen

Das Kompetenzmodell gliedert sich in fünf Kompetenzbereiche, die für alle Schulstufen gelten. Die beschriebenen Kompetenzen sind in allen Schulstufen zu entwickeln. Ihr Ausprägungsgrad soll mit aufsteigender Schulstufe komplexer und differenzierter werden.

Wahrnehmen und Perspektiven einnehmen

Die Schülerinnen und Schüler können

Analysieren und Reflektieren

Die Schülerinnen und Schüler können

Argumentieren und Urteilen

Die Schülerinnen und Schüler können

Interagieren und Sich-Mitteilen

Die Schülerinnen und Schüler können

Handlungsoptionen entwickeln

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff

Der Ethikunterricht soll Raum für aktuelle Themen bieten.

In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.

römisch eins. Jahrgang (1. und 2. Semester)

Grundlagen: Philosophische Ethik und Menschenrechte

Ethik und Moral, Freiheit und Verantwortung;

Grundrechte, Kinderrechte.

Soziale Beziehungen

Formen von Familie, Partnerschaft und Freundschaft, Autoritäten, Vorbilder, Jugendkultur.

Glück

Glücksvorstellungen, Glücksethiken, Glücksforschung.

Sucht und Selbstverantwortung

Suchtprävention, Abhängigkeit, die Verantwortung des Einzelnen und der Gesellschaft.

Natur und Wirtschaft

Globale und lokale Umweltthemen, globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung, Nachhaltigkeit, Klima, lebensdienliche Wirtschaft, Konsumentinnen- und Konsumentenethik.

Religion und Weltanschauung

Religionsgemeinschaften und säkulare Weltanschauungen in Österreich;

Religion und Staat.

römisch II. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Prinzipien normativer Ethik

Zweck, Nutzen, guter Wille, Gerechtigkeit.

Medien und Kommunikation

Pressefreiheit, digitale Welt, Wahrheit und Manipulation.

Judentum, Christentum, Islam

Glaubensgrundlagen, moralische Richtlinien.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Umgang mit Tieren

Moralischer Status von Tieren, Tierrechte, Tierschutz.

Liebe, Sexualität, Beginn des Lebens

Sex und Gender;

Moralische Dimensionen von Liebe und Sexualität; Reproduktion.

Konflikte und Konfliktbewältigung

Konfliktforschung, Konfliktlösung, gewaltfreie Kommunikation, Respekt und Toleranz.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Grundkonzepte der Ethik

Tugendethik, Pflichtethik, Nutzenethik

Menschenwürde, Menschenrechte, Menschenpflichten

Entwicklung und aktuelle Situation.

Diversität und Diskriminierung:

Integration und Inklusion; Umgang mit Behinderungen, Stereotypen, Fremdheit, interkulturellen Erfahrungen.

Krankheit und Gesundheit, Ende des Lebens

Ärztliches und pflegerisches Berufsethos; gesundheitliche Aspekte des Sports; Umgang mit Alter, Sterben und Tod.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Identitäten und Moralentwicklung

Konzepte von Identität, Theorien der Moralentwicklung.

Wirtschaft und Konsum

Markt und Moral, Unternehmensethik, Konsumverhalten.

Fernöstliche Religionen und Weltanschauungen

Glaubensgrundlagen und moralische Richtlinien im Hinduismus, Buddhismus und Konfuzianismus.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Positionen und Begriffe der Ethik

Diskursethik, ethischer Relativismus, Verantwortungs- und Gesinnungsethik.

Moral und Recht

Naturrecht und Positives Recht, Strafrecht und Rechtsordnung, Recht auf Widerstand, Zivilcourage, Recht und Gerechtigkeitskonzepte.

Sport

Erlebnisorientierte Dimension, ergebnisorientierte Verpflichtung, Doping, Fairness, Events und Mediatisierung.

8. Semester– Kompetenzmodul 8:

Religions- und Moralkritik

Atheismus, Agnostizismus, kritische Religiosität; Esoterik und neue religiöse Bewegungen; Spiritualität.

Technik und Wissenschaft

Verantwortung der Wissenschaften, Technikfolgenabschätzung und -bewertung, Trans- und Posthumanismus.

Schultypenspezifische Vertiefung

In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.

römisch fünf. Jahrgang– Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Positionen und Begriffe der Ethik

Fähigkeitenansatz – gutes Leben, feministische Ethik.

Krieg und Frieden

Ursachen von Krieg und Terrorismus, Theorien des gerechten Krieges, aktive Friedenssicherung, Völkerrecht, Frieden und Gerechtigkeit.

Schultypenspezifische Vertiefung

In besonderer Weise ist auf die mit der jeweiligen Schulform verbundenen Schwerpunkte einzugehen.

10. Semester:

Humanismus

Säkulare Gesellschaft, humanistische Lebensgestaltung.

2. AUSDRUCK, SPRACHE, KOMMUNIKATION

2.1 BEWEGUNG UND SPORT

Siehe die Verordnung Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, in der jeweils geltenden Fassung mit folgender Ergänzung:

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Aktivität und Mobilität.

Mobilisationsübungen.

Sicherheit und Risikosituationen.

Anatomische und physiologische Grundlagen (Aktivierung, Muskulatur, Kreislauf).

Bewegungsbedürfnisse, -interessen, -ziele.

Strategien zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit des Bewegungsapparates.

Physiologische Körperhaltung und Bewegungsmuster.

Einfluss- und Risikofaktoren auf Bewegung.

Beobachtung und Beschreibung von Bewegung.

2.2 KREATIVER AUSDRUCK

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Aufbau eines Vokal-, Musizier-, Hör-, Bewegungs- und Gestaltungsrepertoires.

Grundlagen der Allgemeinen Musiklehre.

Instrumente/Stimme im Überblick.

Akustische Grundlagen und Gehör.

Musikalische Parameter.

Historische, gesellschaftliche, politische, weltanschauliche und kulturelle Bezüge.

Kontakt mit dem Original.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Gestaltungsgrundlagen:

Farbe, Form, Raum, Material.

Grundlagen des grafischen Gestaltens.

Dreidimensionales Gestalten:

Entwurf, Funktion, Material, Form.

Exemplarische Bild- und Werkbetrachtung:

Auseinandersetzung mit Beispielen aus den Bereichen Architektur, Malerei, Grafik, Plastik, Objekt, Installation, Zeichen, elektronische Medien, Alltagsästhetik und Musik.

Historische, gesellschaftliche, politische, weltanschauliche und kulturelle Bezüge.

Kontakt mit dem Original.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Erweiterung des Vokal-, Musizier-, Hör-, Bewegungs- und Gestaltungsrepertoires.

Tanz und Bewegungsgestaltung.

Zielgruppenorientierte Gestaltung (Gebrauchsprodukte, grafische Produkte).

Methoden und Möglichkeiten der Aktivierung zur Freizeitgestaltung bzw. als Beschäftigungs- und Förderangebot im Rahmen der Lebens- und Alltagsgestaltung.

Arbeiten mit verschiedenen Techniken und Materialien.

Alters- und Entwicklungsgerechte Beschäftigungsformen und -angebote.

Feste, Feiern, Rituale und Lebensübergänge gestalten.

Musik und Tanz.

Singen und Musizieren.

Rhythmik und Spiel.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Erweiterung des Vokal-, Musizier-, Hör-, Bewegungs- und Gestaltungsrepertoires.

Tanz und Bewegungsgestaltung.

Zielgruppenorientierte Gestaltung (Gebrauchsprodukte, grafische Produkte).

Methoden und Möglichkeiten der Aktivierung zur Freizeitgestaltung bzw. als Beschäftigungs- und Förderangebot im Rahmen der Lebens- und Alltagsgestaltung.

Arbeiten mit verschiedenen Techniken und Materialien.

Alters- und Entwicklungsgerechte Beschäftigungsformen und -angebote.

Feste, Feiern, Rituale und Lebensübergänge gestalten.

Musik und Tanz.

Singen und Musizieren.

Rhythmik und Spiel.

2.3 ALLGEMEINE UND INTERKULTURELLE KOMMUNIKATION

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Grundlagen sozialer Interaktion.

Beziehungsgestaltung.

Formen der Kommunikation.

Kommunikationsmodelle.

Wahrnehmung und Beobachtung.

Beurteilen und Bewerten.

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Grundlagen der Kommunikation und Kommunikationstheorie.

Gruppenprozesse und Gruppendynamik.

Soziale Rollen und Rollenverständnis.

Selbst- und Fremdwahrnehmung.

Soziale Rolle, soziale Schichtungen, Sozialisation, Werte und Normen.

Verbale und nonverbale Kommunikation.

Kommunikationsmodelle.

Grundlagen der Gesprächsführung.

Vertrauensaufbau und Beziehungsorientierung.

Personenzentrierte Gesprächsführung.

Konflikt und Konfliktlösung.

Feedback und Feedbackkultur.

Gesprächsführungstechniken in der sozialen Arbeit und Pflege bezogen auf unterschiedliche Zielgruppen (insbesondere Kinder, alte Menschen, Menschen mit (Sinnes-)Behinderung).

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Team, Teambildung- und Teamentwicklung.

Gruppenprozesse.

Peerkompetenz.

Rollen- und Beziehungsgestaltung.

Supervision.

Grundlagen der Gesprächsführung (Feedbackregeln, Diskussionsregeln, Spiegeln).

Aktives Zuhören.

Konflikte, Spannungen und Aggressionen in der Gruppe.

Analyse von Gruppenprozessen, Einführung in die Gruppendynamik.

Gewaltfreie Kommunikation.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Entwicklungspsychologische Grundlagen.

Vertrauensaufbau und Beziehungsorientierung.

Arten von Gesprächen: Informieren, Anleiten, Beraten.

Gesprächsführung im Alltag (kontrollierter Dialog, Spiegeln, Paraphrasieren und Aktives Zuhören).

Gewaltfreie Kommunikation.

Personenzentrierte Gesprächsführung.

Spezielle Kommunikation mit Menschen aller Altersstufen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern und Behinderungsformen (unterstützte Kommunikation, basale Kommunikation).

Kommunikation im gerontopsychiatrischen Kontext.

Konzepte zur Anleitung, Beratung und Schulung von Angehörigen.

Rolle von An- und Zugehörigen.

Mensch und Kultur, kulturelle Identität.

Kulturell bedingte Unterschiedlichkeiten.

Kultur und soziale Ungleichheit.

Kultur und gesundheitliche Ungleichheit.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Krise.

Arten von Krisen.

Krisenphasen.

Krise und Lebenszyklus.

Krisenintervention.

Konfliktformen.

Konfliktphasen.

Konfliktlösung.

Kommunikation in Krisen- und Konfliktsituationen.

Deeskalation.

Konfliktstufen.

Diversität.

Kultur und Kommunikation.

Kulturell bedingte Missverständnisse.

Interkulturelle Kommunikation.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Theorie- und konzeptgeleitete Kommunikationsmethoden:

Basale Stimulation.

Basale Kommunikation.

Validation.

Unterstützte Kommunikation.

Kommunikation mit unterschiedlichen Zielgruppen.

Gesprächsführungstechniken im Rahmen der Aufklärung, Information und Instruktion.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Theorie- und konzeptgeleitete Kommunikationsmethoden:

Basale Stimulation.

Basale Kommunikation.

Validation.

Unterstützte Kommunikation.

Kommunikation mit unterschiedlichen Zielgruppen.

Gesprächsführungstechniken im Rahmen der Aufklärung, Information und Instruktion.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Gespräche mit Führungskräften und Vorgesetzten.

Gespräche mit Schülerinnen und Schülern.

Diversity Management.

Informationsmanagement.

Kommunikationsmanagement.

Wissensmanagement.

Einsatz von Kommunikationstechnologien.

Social Media.

Fallbeispiele und Übungssituationen.

Interkulturelle Kompetenz.

Mensch und Kultur, kulturelle Identität.

Familie im kulturellen Kontext.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Gespräche mit Führungskräften und Vorgesetzten.

Gespräche mit Schülerinnen und Schülern.

Kommunikation und Interaktion im interdisziplinären und/oder multiprofessionellen Team.

Diversity Management.

Informationsmanagement.

Kommunikationsmanagement.

Wissensmanagement.

Einsatz von Kommunikationstechnologien.

Social Media.

Kulturell bedingte Unterschiedlichkeiten im Hinblick auf Alter, Krankheit, Behinderung.

Kultur und soziale Ungleichheit.

Kultur und gesundheitliche Ungleichheit.

Fallbeispiele und Übungssituationen.

2.4 DEUTSCH

römisch eins. Jahrgang:

1.und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Sprachbewusstsein:

Wortarten, Satzglieder und Satzarten.

Grundlegende Regeln der Zeichensetzung.

Grundlegende Regeln der Rechtschreibung.

Gängige Fremdwörter.

Wesentliches Fachvokabular.

Zuhören und Sprechen:

Aktives Zuhören.

Fragen in Standardsprache.

Einfache Sachverhalte.

Erkennen einfacher para- und nonverbaler Äußerungen.

Lesen:

Lesetechniken und -strategien.

Herausfiltern von Einzelinformationen.

Erfassen der wichtigsten Inhalte.

Verständliches Vorlesen und sinnerfassendes Lesen.

Textsortenwissen (Meldung, Bericht, einfaches Protokoll; Gebrauchsanweisung fiktionale Texte).

Schreiben:

Planen, Schreiben und Überarbeiten von Texten.

Informieren und Dokumentieren.

Textsortenwissen (Mitschrift in Stichwörtern, einfaches Protokoll, Bericht, Beschreibung, einfache Zusammenfassung und Inhaltsangabe; Privatbrief und Erzählung).

Reflexion:

Reflexion über die persönliche Lebenssituation.

Grundlegende literarische Gattungen anhand von Beispielen.

Medienkonsum.

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Sprachbewusstsein:

Berufsbezogene Fachbegriffe und Fremdwörter.

Wortarten, Satzglieder und Satzarten im Kontext.

Nebensätze und entsprechende Konjunktionen im Kontext.

Rechtschreibung, Satzzeichen.

Zuhören und Sprechen:

Wahrnehmen von Redeabsichten.

Einfache Argumente.

Kerninformationen aus Medien.

Lesen:

Entnahme wesentlicher Informationen aus Texten.

Herausfiltern von Detailinformationen.

Textsortenwissen (meinungsbetonte journalistische Textsorten).

Schreiben:

Planen von Texten und Ordnen von Argumenten.

Schreiben und Überarbeiten von Texten.

Textsortenwissen (Charakteristik; Exzerpt, Kurzfassung).

Reflexion:

Erkennen literarischer Textsorten an Beispielen.

Medien und ihre Funktionen.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Sprachbewusstsein:

Wesentliche berufsbezogene Fachbegriffe und Fremdwörter.

Wortarten, Satzglieder und Satzarten im Kontext.

Nebensätze und entsprechende Konjunktionen im Kontext.

Rechtschreibung und Satzzeichen.

Sprachliche Varietäten des Deutschen.

Zuhören und Sprechen:

Stellungnahme und Formulierung einfacher Argumente.

Diskussion.

Kurzpräsentationen.

Lesen:

Entnahme von Informationen aus Texten und Gliederung nach Relevanz.

Einfache nichtlineare Texte (Grafiken und Tabellen).

Textsortenwissen (meinungsbetonte journalistische Textsorten).

Schreiben:

Planung von Texten und Ordnen von Argumenten.

Schreiben und Überarbeiten von Texten.

Textsortenwissen (einfache argumentative Texte zB Stellungnahme; Leserbrief).

Einfache nichtlineare Texte.

Reflexion:

Literarische Textsorten, Stoffe und Motive.

Medien und ihre Funktionen.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Sprachbewusstsein:

Berufsbezogene Fachbegriffe und Fremdwörter.

Textsortenadäquater Stil.

Sprachliche Varietäten (zB Dialekte, Soziolekte).

Zuhören und Sprechen:

Kommentieren und Appellieren.

Grundlegende rhetorische Mittel.

Lesen:

Entnahme von Informationen aus Texten und Gliederung nach Relevanz, Merkmale fiktionaler und nichtfiktionaler Texte, nichtlineare Texte.

Schreiben:

Teilschritte des Schreibprozesses (Planen, Formulieren, Schreiben, Überarbeiten).

Strukturierung von Argumenten.

Lineare und nichtlineare Texte.

Textsortenwissen (Motivationsschreiben, einfache textgebundene Erörterung).

Reflexion:

Fiktionale und nichtfiktionale Texte.

Einfache Regeln der Textinterpretation.

Grundzüge historischer literarischer Epochen bis zur Aufklärung anhand von Texten im literaturgeschichtlichen Zusammenhang.

Stellungnahme zu Problemen aus dem Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft anhand von literarischen Texten aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen Medien als Informationsquellen.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Sprachbewusstsein:

Berufsbezogene Fachbegriffe und Fremdwörter.

Verwendung eines textsortenadäquaten Stils.

Sprachliche Varietäten (zB Dialekte, Soziolekte); historische Entwicklungen an Beispielen.

Zuhören und Sprechen:

Präsentationen mit Medienunterstützung.

Lesen:

Entnahme von Informationen aus Texten und Gliederung nach Relevanz.

Merkmale fiktionaler und nichtfiktionaler Texte.

Textsortenwissen (komplexe meinungsbetonte journalistische Textsorten).

Schreiben:

Teilschritte des Schreibprozesses (Planen, Formulieren, Schreiben, Überarbeiten).

Strukturierung von Argumenten.

Komplexere argumentative Texte.

Adressatenorientiertes und anlassbezogenes Schreiben (zB Appell).

Textsortenwissen (textgebundene Erörterung, Empfehlung).

Reflexion:

Fiktionale und nichtfiktionale Texte.

Einfache Regeln der Textinterpretation.

Grundzüge historischer literarischer Epochen bis zur Klassik anhand von Texten im literaturgeschichtlichen Zusammenhang.

Stellungnahme zu Problemen aus dem Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft anhand von literarischen Texten aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen.

Medien als Informationsquellen.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Sprachbewusstsein:

Stil und Wortschatz.

Zuhören und Sprechen:

Adressatenorientiert und anlassbezogenes Sprechen.

Vermittlung von Informationen.

Lesen:

Vergleichendes Lesen.

Entnehmen, Strukturieren und Organisieren wesentlicher Informationen aus linearen und nichtlinearen Texten.

Textsortenwissen (komplexe Textsorten).

Schreiben:

Lineare und nichtlineare Texte.

Fiktionale und nichtfiktionale Texte.

Berufsbezogene Texte.

Textsortenwissen (Kommentar; Zusammenfassung aus mehreren Quellen; Textanalyse).

Reflexion:

Fiktionale und nichtfiktionale Texte.

Grundzüge historischer literarischer Epochen bis zum Realismus anhand von Texten im literaturgeschichtlichen Zusammenhang.

Stellungnahme zu Problemen aus dem Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft anhand von literarischen Texten aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen.

Medien als Informationsquellen.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Sprachbewusstsein:

Stil und Wortschatz.

Zuhören und Sprechen:

Adressatenorientiertes und anlassbezogenes Sprechen.

Vermittlung von Informationen unter Einbeziehung moderner Kommunikationstechnologie.

Lesen:

Vergleichendes Lesen.

Entnehmen, Strukturieren und Organisieren wesentlicher Informationen aus linearen und nichtlinearen Texten.

Textsortenwissen (komplexe Textsorten).

Schreiben:

Lineare und nichtlineare Texte.

Fiktionale und nichtfiktionale Texte.

Berufsbezogene Texte.

Textsortenwissen (Offener Brief, Interpretation).

Reflexion:

Fiktionale und nichtfiktionale Texte.

Grundzüge historischer literarischer Epochen bis zum Expressionismus anhand von Texten im literaturgeschichtlichen Zusammenhang.

Stellungnahme zu Problemen aus dem Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft anhand von literarischen Texten aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen.

Medien als Informationsquellen.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Sprachbewusstsein:

Variation in Stil und Wortschatz.

Eigener und fremder Sprachgebrauch.

Zuhören und Sprechen:

Rhetorische Mittel.

Moderation von Gesprächen.

Lesen:

Synchron und diachron vergleichendes Lesen.

Schreiben:

Fiktionale und nichtfiktionale Texte.

Rhetorische Mittel.

Textsortenwissen (Thesenpapier, Manuskript für Meinungsrede).

Textsortenüberblick.

Reflexion:

Literatur bis zur Gegenwart.

Stellungnahme zu Problemen aus dem Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft anhand von literarischen Texten aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen.

Medienkritik.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Sprachbewusstsein:

Variation in Stil und Wortschatz.

Eigener und fremder Sprachgebrauch.

Zuhören und Sprechen:

Rhetorische Mittel.

Lesen:

synchron und diachron vergleichendes Lesen.

Schreiben:

Fiktionale und nichtfiktionale Texte.

Rhetorische Mittel.

Textsortenwissen (Thesenpapier, Manuskript für Meinungsrede).

Reflexion:

Literatur bis zur Gegenwart.

Stellungnahme zu Problemen aus dem Spannungsfeld von Individuum, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft anhand von literarischen Texten aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen.

Medienkritik.

Schularbeiten:

römisch eins. Jahrgang: 2 einstündige Schularbeiten.

römisch II. Jahrgang: 1 einstündige Schularbeit im 3. Semester, 1 einstündige Schularbeit im 4. Semester.

römisch III Jahrgang: 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 5. Semester, 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 6. Semester.

römisch IV. Jahrgang: 1 zweistündige Schularbeit im 7. Semester, 1 zweistündige Schularbeit im 8. Semester.

römisch fünf. Jahrgang: 2 dreistündige Schularbeiten.

2.5 ENGLISCH

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler:

zB Familie, Freundeskreis und soziale Beziehungen, Tagesablauf, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Kleidung, Schule, Einkaufen, Berufe.

Persönliche mündliche und schriftliche Kommunikation:

zB Mail, Kommunikation in sozialen Netzwerken, Notizen, Mitteilungen, persönliche Gespräche, Dienstleistungsgespräche, Einkaufsgespräche, Termine und Treffen vereinbaren, Wegbeschreibung.

Alltagstexte:

zB Anzeigen, Informationsbroschüren, Speisekarten, Gebotsschilder.

Einfache Formulare:

zB Anmeldezettel im Hotel oder bei der Einreise, Anmeldung zu einem Kurs/einer Veranstaltung, Log-in auf einer Website.

Die behandelten Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und einfache gesellschaftliche und berufliche Themen:

zB zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Bildung, Speisen und Ernährung, Gesundheit.

Persönliche mündliche und schriftliche Kommunikation:

Vertiefung und Erweiterung.

Mündliche und schriftliche Kommunikation in einfachen Situationen der Arbeitswelt:

Einfache Telefonate.

Erstellen einfacher Informationsmaterialien (zB Flugblatt).

Die behandelten Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler und einfache gesellschaftliche und berufliche Themen:

zB zwischenmenschliche Beziehungen, Freizeitaktivitäten, Wohnen, Bildung, Speisen und Ernährung, Gesundheit.

Persönliche mündliche und schriftliche Kommunikation:

Vertiefung und Erweiterung.

Darlegen und einfaches Begründen von Meinungen (zB einfache Diskussionen).

Mündliche und schriftliche Kommunikation in einfachen Situationen in der Arbeitswelt.

Einfache Telefonate.

Die behandelten Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler sowie aktuelle soziale, gesellschaftliche und berufliche Themen:

zB Tourismus, Freizeitwirtschaft, Ernährung, Gesundheit, Lebenswirklichkeiten Jugendlicher in verschiedenen Ländern, die Kulturen des englischsprachigen Raums, Werbung.

Persönliche mündliche und schriftliche Kommunikation:

Vertiefung und Erweiterung.

Darlegen und einfaches Begründen von Meinungen (zB kurze argumentative Texte, einfache Diskussionen).

Einfache mündliche und schriftliche berufsbezogene Kommunikation:

zB Anfragen, Beantwortung von Anfragen, Bestellung, Reservierung; Bewerbung.

Die Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themen aus dem persönlichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler sowie aktuelle soziale, gesellschaftliche und berufliche Themen:

zB Ernährung, Gesundheit, Lebenswirklichkeiten Jugendlicher in verschiedenen Ländern, die Kulturen des englischsprachigen Raums, Werbung.

Persönliche mündliche und schriftliche Kommunikation:

Vertiefung und Erweiterung.

Darlegen und einfaches Begründen von Meinungen (zB Kommentar, Leserbrief, Artikel, Diskussion).

Einfache mündliche und schriftliche berufsbezogene Kommunikation (medienunterstützt):

zB Anfragen, Beantwortung von Anfragen, Bestellung, Beschwerden, Reaktion auf Beschwerden. Erstellen einfacher Werbematerialien (zB Flugblatt, Folder); Bewerbung.

Die Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftspolitische, soziale und wirtschaftliche Themen:

zB politische und gesellschaftliche Strukturen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt und Lebensqualität, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie interkulturelle Beziehungen, Arbeit und Arbeitsmarkt, Marketing.

Mündliche und schriftliche berufsbezogene Kommunikation (medienunterstützt):

zB einfache Korrespondenz (Anfragen, Beantwortung von Anfragen, Bestellung, Beschwerden, Reaktion auf Beschwerden), Memos, Richtlinien, Kurznotizen.

Darlegen und Begründen von Meinungen (zB Leserbrief, Artikel, Bericht, Kommentar, Blog, Diskussion).

Mündliche und schriftliche Präsentation von zB Ideen, Institutionen, Organisationen, Unternehmen, Dienstleistungen, Produkten, Programmen mittels zB Artikel, Rundbrief, Homepage, Broschüre, Flugblatt, Presseaussendung, Bericht, Proposal.

Beschreiben und Kommentieren von Grafiken.

Die Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftspolitische, soziale und wirtschaftliche Themen:

zB politische und gesellschaftliche Strukturen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, Umwelt und Lebensqualität, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie interkulturelle Beziehungen, Arbeit und Arbeitswelt, Marketing.

Mündliche und schriftliche berufsbezogene Kommunikation (medienunterstützt):

zB einfache Korrespondenz (Anfragen, Beantwortung von Anfragen, Bestellung, Beschwerden, Reaktion auf Beschwerden), Memos, Richtlinien, Kurznotizen.

Darlegen und Begründen von Meinungen (zB Leserbrief, Artikel, Bericht, Kommentar, Blog, Diskussion).

Mündliche und schriftliche Präsentation von zB Ideen, Institutionen, Organisationen, Unternehmen, Dienstleistungen, Produkten, Programmen mittels zB Artikel, Rundbrief, Homepage, Broschüre, Flugblatt, Presseaussendung, Bericht, Proposal.

Beschreiben und Kommentieren von Grafiken.

Die Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftspolitische, soziale und wirtschaftliche Themen:

zB politische und gesellschaftliche Strukturen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie interkulturelle Beziehungen, Medien, Kunst und Kultur.

Mündliche und schriftliche berufsbezogene Kommunikation:

zB Memos, Richtlinien, Kurznotizen, Anfragen, Beantwortung von Anfragen, Bestellung, Beschwerden, Reaktion auf Beschwerden.

Bewerbung und Motivationsschreiben.

Darlegen, Begründen und Gegenüberstellen von Meinungen (zB Leserbrief, Artikel, Bericht, Blog, Kommentar, Diskussion, Präsentation).

Mündliche und schriftliche Präsentation von zB Ideen, Institutionen, Organisationen, Unternehmen, Dienstleistungen, Produkten, Programmen mittels zB Artikel, Rundbrief, Homepage, Broschüre, Flugblatt, Presseaussendung, Bericht, Proposal.

Kommunikationssituationen bei Veranstaltungen.

Beschreiben und Kommentieren von Grafiken, Rückschlüsse.

Die Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themen aus dem Erfahrungsbereich der Schülerinnen und Schüler sowie gesellschaftspolitische, soziale und wirtschaftliche Themen:

zB politische und gesellschaftliche Strukturen, globale soziale und wirtschaftliche Entwicklungen, kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie interkulturelle Beziehungen, Medien, Kunst und Kultur.

Mündliche und schriftliche berufsbezogene Kommunikation:

zB Anfragen, Beantwortung von Anfragen, Bestellung, Beschwerden, Reaktion auf Beschwerden.

Darlegen, Begründen und Gegenüberstellen von Meinungen (zB Leserbrief, Artikel, Bericht, Blog, Kommentar, Diskussion, Präsentation).

Mündliche und schriftliche Präsentation von zB Ideen, Institutionen, Organisationen, Unternehmen, Dienstleistungen, Produkten, Programmen mittels zB Artikel, Rundbrief, Homepage, Broschüre, Flugblatt, Presseaussendung, Bericht, Proposal.

Kommunikationssituationen bei Veranstaltungen.

Beschreiben und Kommentieren von Grafiken, Rückschlüsse.

Die Kommunikationssituationen bilden die Basis für die systematische Erweiterung des Umfangs und der Qualität des sprachlichen Repertoires.

Schularbeiten:

römisch eins. Jahrgang: 2 einstündige Schularbeiten.

römisch II. Jahrgang: 1 einstündige Schularbeit im 3. Semester, 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 4. Semester.

römisch III. Jahrgang: 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 5. Semester, 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 6. Semester.

römisch IV. Jahrgang: 1 zweistündige Schularbeit im 7. Semester, 1 zweistündige Schularbeit im 8. Semester.

römisch fünf. Jahrgang: 2 dreistündige Schularbeiten.

3. ALLGEMEINBILDUNG

3.1 ANGEWANDTE MATHEMATIK

römisch fünf. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Sub-Litera, i, m Bereich „Zahlen und Maße“

Sub-Litera, i, m Bereich „Algebra und Geometrie“

Sub-Litera, i, m Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

Sub-Litera, i, m Bereich „Transfer in das Berufsfeld“

mathematische Bildung

Lehrstoff:

Bereich „Zahlen und Maße“:

Zahlen und Zahlenmengen, Maßeinheiten, Prozentrechnung, Darstellung von Zahlen, Zehnerpotenz, Mengenlehre.

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Variablen und Terme, Gleichungen, Ungleichungen und Formeln, lineare Gleichungssysteme.

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Zweidimensionales Koordinatensystem, Funktionen allgemein, lineare Funktionen, berufsfeldbezogene Funktionen.

Bereich „Transfer in das Berufsfeld“:

Lernfeld „Zahl“.

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Sub-Litera, i, m Bereich „Algebra und Geometrie“

Sub-Litera, i, m Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

Sub-Litera, i, m Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Potenzen mit rationalen Exponenten, Formeln aus Geometrie, Naturwissenschaften, Wirtschaft, Technik, quadratische Gleichungen, Gleichungen höheren Grades.

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Quadratische Funktionen, Anwendungen aus Geometrie, Naturwissenschaften, Wirtschaft, Technik.

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Sub-Litera, i, m Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

Sub-Litera, i, m Bereich „Stochastik“

Sub-Litera, i, m Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Sub-Litera, i, m Bereich „Transfer in das Berufsfeld“

mathematische Bildung

Lehrstoff:

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Potenz- und Wurzelfunktionen.

Bereich „Stochastik“:

Beschreibende Statistik, Regressionsanalyse.

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“ und „Funktionale Zusammenhänge“.

Bereich „Transfer in das Berufsfeld“:

Muster und Strukturen zum Verständnis von geometrischen Begriffen, Lernfeld „Raum und Form“.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Sub-Litera, i, m Bereich „Algebra und Geometrie“

Sub-Litera, i, m Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

Sub-Litera, i, m Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Exponentialgleichungen und Logarithmen.

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Exponentialfunktion und Logarithmusfunktion, Modelle für Zu- und Abnahmeprozesse.

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Sub-Litera, i, m Bereich „Algebra und Geometrie“

Sub-Litera, i, m Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

Sub-Litera, i, m Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Sub-Litera, i, m Bereich „Transfer in das Berufsfeld“

mathematische Bildung

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Vektoren und Matrizen, Trigonometrie im rechtwinkeligen Dreieck.

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Folgen und Reihe.

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“.

Bereich „Transfer in das Berufsfeld“:

Lernfeld „Muster und Reihenfolgen“, Lernfeld „Sortieren und Klassifizieren“.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Sub-Litera, i, m Bereich „Algebra und Geometrie“

Sub-Litera, i, m Bereich „Funktionale Zusammenhänge“

Sub-Litera, i, m Bereich „Analysis“

Sub-Litera, i, m Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Trigonometrie.

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Trigonometrische Funktionen, Polynomfunktionen.

Bereich „Analysis“:

Differentialrechnung, Umkehraufgaben.

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Sub-Litera, i, m Bereich „Analysis“

Sub-Litera, i, m Bereich „Stochastik“

Sub-Litera, i, m Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Sub-Litera, i, m Bereich „Transfer in das Berufsfeld“

mathematische Bildung

Lehrstoff:

Bereich „Analysis“:

Differentialrechnung: Extremwertprobleme.

Bereich „Stochastik“:

Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus den Bereichen „Zahlen und Maße“, „Algebra und Geometrie“, „Funktionale Zusammenhänge“, „Analysis“ und „Stochastik“.

Bereich „Transfer in das Berufsfeld“:

Lernfeld „Zeit“.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Sub-Litera, i, m Bereich „Analysis“

Sub-Litera, i, m Bereich „Stochastik“

Sub-Litera, i, m Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Sub-Litera, i, m Bereich „Transfer in das Berufsfeld“

mathematische Bildung

Lehrstoff:

Bereich „Analysis“:

Grundlagen der Integralrechnung.

Bereich „Stochastik“:

Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsverteilungen.

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus allen Kompetenzbereichen.

Bereich „Transfer in das Berufsfeld“:

Lernfeld „Häufigkeit und Zufall“

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Sub-Litera, i, m Bereich „Algebra und Geometrie“

Sub-Litera, i, m Bereich „Analysis“

Sub-Litera, i, m Bereich „Stochastik“

Sub-Litera, i, m Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“

Sub-Litera, i, m Bereich „Transfer in das Berufsfeld“

mathematische Bildung

Lehrstoff:

Bereich „Algebra und Geometrie“:

Vertiefung der Vektorrechnung, Vertiefung der Trigonometrie.

Bereich „Funktionale Zusammenhänge“:

Vertiefung des Verständnisses über funktionale Zusammenhänge.

Bereich „Analysis“:

Vertiefung der Integralrechnung, Vertiefung der Differentialrechnung.

Bereich „Stochastik“:

Vertiefung der Wahrscheinlichkeitsverteilungen und der Regressionsanalyse.

Bereich „Selbstkompetenz, Interaktion und Kommunikation“:

Lehrstoff aus allen Kompetenzbereichen.

Bereich „Transfer in das Berufsfeld“:

Lernfeld „Häufigkeit und Zufall“, Zusammenschau der Lernfelder.

Schularbeiten

römisch eins. Jahrgang: 2 einstündige Schularbeiten,

römisch II. Jahrgang: 1 einstündige Schularbeit im 3. Semester, 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 4. Semester,

römisch III. Jahrgang: 1 ein- oder zweistündige Schularbeit, im 5. Semester, 1 ein- oder zweistündige Schularbeit im 6. Semester,

römisch IV. Jahrgang: 1 zweistündige Schularbeit, 7. Semester, 1 zweistündige Schularbeit im 8. Semester,

römisch fünf. Jahrgang: 1 zwei- oder dreistündige Schularbeit im 9. Semester, 1 zwei- oder dreistündige Schularbeit im 10. Semester.

3.2 DIGITALISIERUNG IN THEORIE UND PRAXIS

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Digitalisierung im Alltag.

Chancen und Grenzen der Digitalisierung.

Geschichtliche Entwicklung von Informations- und Kommunikationstechnologie.

Gesundheit und Wohlbefinden im Kontext der Digitalisierung.

Informations-, Daten- Medienkompetenz:

Suchen und Finden, Vergleichen und Bewerten, Organisieren, Teilen.

Betriebssysteme und Standardanwendungen:

Grundlagen des Betriebssystems, Textverarbeitung und Präsentationssoftware, Tabellenkalkulation.

Mediengestaltung:

Digitale Medien rezipieren und produzieren.

Digitale Kommunikation und Social Media:

Interaktion und Kommunikation, Teilhabe, digitale Identitäten.

Sicherheit:

Geräte und Inhalte schützen, persönliche Daten und Privatsphäre schützen.

Technische Problemlösung:

Digitale Geräte nutzen, technische Probleme lösen.

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Datenschutzgrundverordnung.

Sicherheit.

Digitalisierung im Beruf.

Elektronische Instrumente der Qualitätssicherung.

Verschiedene Formen der automationsgestützten Dokumentation.

Verwaltung von Stammdaten.

Informationssicherung und Informationsverlust.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Datenschutzgrundverordnung.

Verschiedene Formen der automationsgestützten Dokumentation.

Verwaltung von Stammdaten.

Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien im Rahmen des Pflege- und Betreuungsprozesses.

Informationssicherung und Informationsverlust.

Melde- und Dokumentationssysteme.

Automationsgestützte Datenerfassung.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Digitalisierung in Ausbildung und Beruf.

Informations-, Daten- Medienkompetenz:

Suchen und Finden, Vergleichen und Bewerten, Organisieren, Verschriftlichen.

Betriebssysteme und Standardanwendungen:

Grundlagen des Betriebssystems, Textverarbeitung und Präsentationssoftware, Tabellenkalkulation.

Schriftliche Arbeiten gehobenen Anspruches.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Digitalisierung im Beruf.

Einsatzmöglichkeiten neuer Technologien im Berufsalltag.

Auswirkungen der Digitalisierung auf das Anforderungsprofil.

Mensch und Technik.

Technologische Innovationen und Visionen in Bezug auf Gesundheit und Krankheit, Behinderung, Kindheit, Jugend und Alter.

3.3 GEOGRAFIE, GESCHICHTE UND POLITISCHE BILDUNG

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Orientierung auf der Erde.

Demografische Strukturen und Prozesse.

Sozialstrukturen.

Mobilität, städtische Siedlung und ländlicher Raum.

Wirtschaftssysteme und Wirtschaftsräume.

Wirtschaftsgeografische Begriffe.

Modelle und reale Erscheinungsformen von Wirtschaftssystemen.

Wirtschaftsregionen.

Politische Strukturen und Prozesse.

Regionalisierung und Globalisierung.

Grundkenntnisse der geografischen Verhältnisse im historischen Kontext.

Klima und Klimawandel.

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Aufgaben und Grundlagen der Geschichtswissenschaft:

Quellen und Methoden.

Orientierung in der Zeit:

Historische Kulturräume, Epochen und andere Möglichkeiten der Gliederung.

Frühe (vor)staatliche Organisationsformen menschlichen Zusammenlebens:

Frühe Hochkulturen, die griechische Polis, res publica in Rom, Feudalismus etc.

Änderung des Welt- und Menschenbildes zu Beginn der Neuzeit:

Das Zeitalter der Entdeckungen, Humanismus, Renaissance, Reformation und ihre Folgen.

Historische Entwicklungen zwischen Absolutismus und Aufklärung:

Umbrüche, Revolutionen, Grund- und Menschenrechte.

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Die Zeit der Moderne.

Entwicklung des modernen Staates.

Moderne Demokratie am Beispiel Österreich:

Wahlrecht. Möglichkeiten und Formen der Partizipation. politische Parteien und andere Akteure.

Europa und die Welt von 1814 bis 1914:

Liberalismus, Nationalismus, Revolutionsjahr 1848, Imperialismus. Industrialisierung, Soziale Frage und Lösungsideen.

Österreichische Geschichte von 1814 bis 1914.

Erster Weltkrieg und die Folgen.

1920er Jahre und die Wirtschaftskrise.

Österreich 1918 bis 1938 (Totalitäre Ideologien und Faschismus).

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Zweiter Weltkrieg und seine direkten Folgen.

Totalitäre Ideologien (Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus).

Österreich, Europa und die Welt 1918 bis 1945.

Nationalsozialistische Herrschaft und Drittes Reich.

Ausgrenzung, Verfolgung, Vertreibung, Holocaust und Widerstand.

Biologistische Ideologien (Sozialdarwinismus, Eugenik und Rassenhygiene).

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Internationale Geschichte ab 1945.

Österreich ab 1945.

Aktuelle Entwicklungen.

Konfliktherde im 21. Jahrhundert.

Politische Situation auf den einzelnen Kontinenten.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Grundzüge der politischen Bildung.

Unterschiedliche Staats- und Regierungsformen.

Historische Entwicklungen im Kontext der Demokratie.

Unterschiedliche Modelle der Demokratie.

Grundprinzipien der modernen Demokratie.

Grundzüge des österreichischen politischen Systems.

Neutralität. Umfassende Landesverteidigung.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Grundzüge der politischen Strukturen der Europäischen Union.

Österreichischer und europäischer Parlamentarismus.

Europäische Union:

Idee des gemeinsamen Europa, Entstehung und Entwicklung.

Europäisches Friedensprojekt.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Geschichte der Medizin und Pflege.

Geschichte der Sozialen Arbeit.

Geschichte der Familie.

Gesundheits- und Sozialpolitik im Nationalsozialismus.

Alltags- und Sozialgeschichte im Kontext von Pflege und Sozialbetreuung.

Längsschnitte oder Projekte zu Themen wie Verflechtungen von Politik und Wirtschaft, Frauen in der Geschichte, Religion und Gesellschaft, wirtschaftliche Entwicklung, Alltagsgeschichte, Umweltgeschichte.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Migrationsgeschichte.

Migrationsbedingungen (Push- und Pullfaktoren).

Globale, aktuelle Themen (zB Neonationalismus und multikulturelle Gesellschaft, Migration, Globalisierung, Veränderung des Sozialstaats).

Internationales Asylrecht, Genfer Konvention.

Kultur und Kultursensibilität.

Fremdheitsbegriff, Xenophobie, Rassismus.

Antidiskriminierung und Gleichstellung.

Individualismus und Kollektivismus.

Tradition und Moderne:

Funktion der Religion in verschiedenen Gesellschaften.

Lebenskonzepte und Gesellschaftskonzepte, Kulturen und Subkulturen.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Biografiearbeit im Kontext historischer und politischer Prozesse.

Politische Ideologien und politische Systeme im Vergleich.

Demokratiebildung (Wählen und Wahlrecht).

Gegenwart und Zukunft Österreichs und der Europäischen Union.

Globale, aktuelle Themen (zB Neonationalismus und multikulturelle Gesellschaft, Migration, Globalisierung, Veränderung des Sozialstaats).

Aktuelle berufsrelevante Themenfelder aus Geschichte und Politik.

Internationale Abkommen zu den Menschenrechten und deren nationale Umsetzung.

Internationale und nationale Dokumente zur Sicherung der Grundrechte von einzelnen vulnerablen Gruppen.

A.2 Berufsspezifische Pflichtgegenstände

4.1 NATUR- UND GESUNDHEITSWISSENSCHAFTLICHE BILDUNG (HUMANBIOLOGIE, CHEMIE UND PHYSIK, GESUNDHEIT UND ERNÄHRUNG)

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Leben (Humanbiologie, Chemie und Physik):

Ursprung und Entwicklung des Lebens.

Kennzeichen des Lebens.

Chemischer Aufbau des menschlichen Körpers.

Chemische und physikalische Prozesse im menschlichen Körper.

Biomechanik.

Evolutionstheorien.

Das menschliche Genom.

Vererbung und Erbkrankheiten.

Menschliche Fortpflanzung.

Sexualität und Partnerschaft.

Empfängnisverhütung und Familienplanung.

Ernährung:

Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Ernährungsverhalten.

Bedarfsgerechte Zusammensetzung der Nahrung für den gesunden Menschen.

Bestandteile der Nahrung und deren Funktion (Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe, Wasser).

Verdauung und Stoffwechsel.

Körpergewicht, BMI, Perzentile, Wohlfühlgewicht, Kachexie, Adipositas.

Energie- und Nährstoffbedarf.

Gewürze.

Konservierungsverfahren für Lebensmittel.

Vor- und Nachteile der Lebensmitteltechnologie.

Lebensmittelzusatzstoffe, Fertigprodukte.

Ernährung im Säuglingsalter, im Kindes- und Jugendalter.

Ernährungsphysiologische Veränderungen im Alter.

Erwachsenengerechte Bildungsprogramme zur gesunden Ernährung.

Lebensmittelunverträglichkeiten.

Mangelernährung.

Ernährung in der letzten Lebensphase.

Diätetik:

Diätkost und ihre Anwendungsbereiche.

Präventive und therapeutische Kostformen (zB Schonkost, energiedefinierte Diäten, eiweiß- und elektrolytdefinierte Diäten, gastroenterologische Diäten).

Indikation und Anwendung von Zusatznahrung und parenteraler Ernährung.

Prä- und postoperative Ernährung.

Ernährung bei Diabetes mellitus.

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Konzepte von Gesundheit und Krankheit (insbesondere Salutogenese).

Gesundheitsdimensionen und Einflussfaktoren.

Soziale und gesundheitliche Ungleichheit.

Grundsätze von Gesundheitsförderung und Prävention.

Public Health.

Betriebliche Gesundheitsförderung.

Gesundheitskompetenz.

Medizinische Terminologie.

Hygiene, Infektionslehre, Mikrobiologie, Immunologie.

Medizinischer Notfall & Erste Hilfe.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Anatomie und Physiologie:

Obere und untere Atemwege, Respirationstrakt.

Herz-Kreislauf-System, Makro- und Mikrozirkulation.

Zentrales und peripheres Nervensystem und Sinnesorgane.

Magen-Darmtrakt, Verdauung, Stoffwechsel, Grundlagen der Ernährung.

Haut- und Hautanhangsgebilde, Regulation des Wärmehaushalts.

Bewegungsapparat.

Geschlechtsorgane (weibliche und männliche).

Schlaf-Wach-Rhythmus.

Nieren und Harnableitungssystem.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Grundlagen der Pharmakologie.

Pathophysiologische Grundlagen und häufige Erkrankungen bzw. Störungen inklusive Symptomatik, Diagnostik und Therapie:

Herz-Kreislauf-System.

Magen-Darm-Trakt, Stoffwechsel.

Haut und Hautanhangsgebilde.

Nieren und Harnableitungssystem.

Bewegungsapparat.

Atemwege, Respirationstrakt.

Schlaf-Wach-Rhythmus.

Tumorgeschehen.

Hygiene, Infektionslehre, Mikrobiologie, Immunologie.

Medizinischer Notfall, Erste Hilfe.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Pathophysiologische Grundlagen und häufige Erkrankungen bzw. Störungen inklusive Symptomatik, Diagnostik und Therapie:

Körperbildstörung.

Zentralnervensystem und Sinnesorgane.

Schmerz und Schmerzerkennung bei Menschen mit Behinderung.

Grundzüge der Chirurgie.

Chronische Wunden.

Differenzierung Krankheit – Behinderung.

Unterschiedliche Formen der Behinderung aus medizinischer Sicht.

International Classification of Functioning (ICF).

Psychopathologie.

Problemverhalten als Resultat psychischer Erkrankung.

Umgang mit psychisch kranken Menschen im Betreuungsalltag.

Abhängigkeiten und Suchtverhalten.

Essstörungen.

Suizidalität.

4.2 HUMANWISSENSCHAFTLICHE BILDUNG (PÄDAGOGIK, PSYCHOLOGIE, SOZIOLOGIE, GERONTOLOGIE UND GERAGOGIK)

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Humanistisches Menschenbild.

Überblick über Themen, Grundbegriffe und Methoden der Humanwissenschaften.

Einführung in die Pädagogik.

Einführung in die Psychologie.

Einführung Soziologie.

Einführung in die Gerontologie und Geragogik.

Fragestellungen der Humanwissenschaften an menschliches Sein.

Humanwissenschaften und Gesundheitswissenschaften.

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Spezielle Psychologie (Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie, Wahrnehmungspsychologie, Klinische Psychologie, Gesundheitspsychologie, Lernpsychologie, Tiefenpsychologie).

Psychologische Grundlagen zum Körperbild, Körperwahrnehmung, Rollenbild, Identität.

Grundzüge der Entwicklungspsychologie, Entwicklung im Altersverlauf, Entwicklung ausgewählter Funktionsbereiche.

Kognition und Perzeption (Erleben und Bedeutung, Beobachtung und Beschreibung, psychosoziale Alltagsbegleitung, physiologischen Bewusstseins- und Wahrnehmungsmuster).

Demografische Entwicklung, Alterspyramide.

Veränderungen im Alter (psychisch, physisch, sozial).

Veränderte Bedürfnisse im Alter.

Demenz als gesellschaftliche Herausforderung.

Geragogik.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Kognition und Perzeption (Erleben und Bedeutung, Beobachtung und Beschreibung, psychosoziale Alltagsbegleitung, physiologischen Bewusstseins- und Wahrnehmungsmuster).

Psychische Störungen.

Möglichkeiten der psychosozialen Versorgung und Rehabilitation (Beratungsstellen).

Psychosomatik (Grundlagen und Fragestellungen zur Entstehung von psychosomatischen Erkrankungen.

Psychologische Aspekte besonderer Lebensereignisse.

Demografische Entwicklung, Alterspyramide.

Veränderungen im Alter (psychisch, physisch, sozial).

Veränderte Bedürfnisse im Alter.

Demenz als gesellschaftliche Herausforderung.

Geragogik.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Leben, Lebenssinn, Lebensfreude.

Verlust und Verlusterfahrungen.

Resilienz.

Leben, Sterben, Tod, Trauer.

Eigene Beschäftigung mit der Endlichkeit des Lebens.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Reflektieren eigener Erfahrungen mit Trauer, Sterben und Abschiednehmen.

Prozess und Phasen des Sterbens.

Trauerprozesse.

Bedürfnisse Schwerkranker und Sterbender.

Begleitung Sterbender.

Bewältigungs- und Unterstützungsmöglichkeiten bei Trauerprozessen.

Psychosoziale, ethische, spirituelle und kultursensible Aspekte in der Betreuung Sterbender.

Trauer- und Bestattungsrituale unterschiedlicher Kulturen und Religionen.

Gesprächsführung mit Angehörigen.

Kommunikation mit schwerkranken Menschen, Symbolsprache Sterbender.

Sterben und Trauer bei Kindern und Jugendlichen.

Kennenlernen von Hospiz- und Palliativeinrichtungen, Bestattungsunternehmen, Seelsorgeangeboten.

Ethische Fragen am Lebensende (Sterbehilfe, Selbstbestimmung, Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht etc.).

Grundlagen der Palliative Care (Fragen der Schülerinnen und Schüler verbunden mit Themen der Gesundheits- und Krankenpflege).

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Grundlagen der Soziologie und soziologisches Denken.

Soziale Prozesse.

Persönlichkeit.

Mensch und Gesellschaft.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Sozialisation.

Formen des menschlichen Zusammenlebens.

Gesellschaft und Staat.

Werte und Normen.

Kultur und Religion.

Demografie und Migration.

Soziologie der Familie, des Alters und der Behinderung.

Sozialraumorientierung.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Anthropologische Grundlagen (Menschenbild; Bedingungen, Möglichkeiten und Grenzen von Erziehung und Bildung).

Erziehung und der Wandel von Werten und Zielen; Reflexion der eigenen Erziehungsgeschichte.

Erziehungsstile.

Entwicklung bis zum Schulalter.

Entwicklung ab dem Schulalter.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Entwicklung und Entwicklungsaufgaben.

Beeinträchtigung.

Selbstwahrnehmung, Selbstbild, Körperwahrnehmung, Körperbild.

Historische und gesellschaftliche Entwicklung der Pädagogik.

Bedeutsame Phasen und Bewegungen in der Pädagogik, wie zB Reformpädagogik.

Bildung als lebenslange Aufgabe.

Beziehungsarbeit mit Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen.

4.3 BERUFSBEZOGENE RECHTSKUNDE

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Einführung in Staat und Recht einschließlich EU-Recht.

Stufenbau der Rechtsordnung.

Umgang mit Rechtsquellen.

Grund- und Freiheitsrechte.

Gerichtsbarkeit (Instanzen, Gerichtsverfahren).

Verwaltungsverfahren, insbesondere Sanitätsbehörden.

Privatrecht:

Personen-, Familien- und Erbrecht im Überblick, Vertretungsmodelle nach dem Erwachsenenschutzgesetz, Haftungsrecht.

Berufsgesetze der Sozialbetreuungs- und Pflegeassistenzberufe.

Sanitätsrecht.

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung.

Charta der Rechte alter Menschen.

UN-Konvention über die Rechte von Kindern.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Datenschutz, Verschwiegenheitspflicht.

Relevante strafrechtliche Bestimmungen.

Berufsgesetze der Sozialbetreuungs- und Pflegeassistenzberufe.

Sanitätsrecht.

Patientenrechte, Patientenanwaltschaft.

Heimaufenthaltsgesetz, Unterbringungsgesetz.

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung.

Einführung ins Gesundheits- und Sozialrecht.

Gesundheits- und Sozialberufe (unter besonderer Berücksichtigung des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes und des Sozialbetreuungsberufegesetzes):

Berufsbilder und Tätigkeitsbereiche, Berufspflichten, Fort- und Weiterbildung, Spezialisierung, Registrierung, Interessenvertretungen.

Abgrenzung Sozialbetreuungsberufe – gewerbliche Berufe.

Leichen- und Bestattungswesen.

Grundzüge des Arzneimittel- und Medizinprodukterechts und Umsetzung in der Organisation.

Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit (Epidemien, Impfungen).

Grundlagen der sozialen Sicherheit:

Sozialversicherung, Sozialhilfegesetz, gesetzliche Regelungen für Menschen mit Behinderung, Pflegegeldgesetz.

Grundzüge des Arbeitsrechts:

Arbeitsvertragsrecht, ArbeitnehmerInnenschutzgesetz inklusive Regelungen zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge.

Grundzüge des Schadenersatzrechts, Übernahme- und Einlassungsfahrlässigkeit.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Einführung in Staat und Recht einschließlich EU-Recht.

Stufenbau der Rechtsordnung.

Umgang mit Rechtsquellen.

Grund- und Freiheitsrechte.

Gerichtsbarkeit (Instanzen, Gerichtsverfahren).

Verwaltungsverfahren, insbesondere Sanitätsbehörden.

Privatrecht:

Personen-, Familien- und Erbrecht im Überblick, Vertretungsmodelle nach dem Erwachsenenschutzgesetz, Haftungsrecht.

UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung.

Charta der Rechte alter Menschen.

UN-Konvention über die Rechte von Kindern.

Kinder- und Jugendschutzgesetz.

Kontrolle der Staatsgewalt:

Höchstgerichte, Volksanwaltschaft, Rechnungshof.

Aktuelle berufsrelevante Themenfelder der Rechtswissenschaften.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Datenschutz, Schweigepflicht, Verschwiegenheitspflicht.

Relevante strafrechtliche Bestimmungen.

Patientenrechte, Patientenanwaltschaft.

Gesundheits- und Pflegestrukturen (insbesondere Krankenanstalten, niedergelassener Bereich, Primärversorgung, Pflegeheime, weitere Pflege- und Betreuungsformen, Hauskrankenpflege, 24-Stunden-Betreuung).

Heimaufenthaltsgesetz, Unterbringungsgesetz.

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung.

Gesundheits- und Sozialrecht.

Gesundheits- und Sozialberufe.

Leichen- und Bestattungswesen.

Grundzüge des Arzneimittel- und Medizinprodukterechts und Umsetzung in der Organisation.

Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit (Epidemien, Impfungen).

Grundlagen der sozialen Sicherheit:

Sozialversicherung, Sozialhilfegesetz, Gesetzliche Regelungen für Menschen mit Behinderung, Pflegegeldgesetz.

Grundzüge des Arbeitsrechts:

Arbeitsvertragsrecht, ArbeitnehmerInnenschutzgesetz inklusive Regelungen zur betrieblichen Gesundheitsvorsorge.

Grundzüge des Unternehmensrecht.

Grundzüge des Schadenersatzrechts, Übernahme- und Einlassungsfahrlässigkeit.

Aktuelle berufsrelevante Themenfelder der Rechtswissenschaften.

4.4 BERUFSBEZOGENE MANAGEMENT- UND ORGANISATIONSLEHRE

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Rahmenbedingungen des beruflichen Handelns (zB Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmer-Schutzbestimmungen).

Delegationsmechanismen.

Kooperationsmodelle.

Organisationslehre.

Führungsstile und Führungstechniken.

Institutionen und Organisationen des österreichischen Gesundheits- und Sozialwesens inklusive Finanzierung (Grundlagen) sowie Aufgaben und Kompetenzen unterschiedlicher Berufe.

Berufspolitische Vertretung, Interessenvertretung.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Selbstmanagement und Eigenverantwortung.

Projektmanagement.

Qualitätsmanagement.

Fehlerkultur und Fehlermanagement.

Risikomanagement.

Beschwerdemanagement.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Rahmenbedingungen des beruflichen Handelns.

Delegationsmechanismen.

Kooperationsmodelle.

Organisationslehre.

Führungsstile und Führungstechniken.

Case Management.

Grundlagen des Qualitätsmanagements.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Rahmenbedingungen des beruflichen Handelns.

Delegationsmechanismen.

Kooperationsmodelle.

Organisationslehre.

Führungsstile und Führungstechniken.

Institutionen und Organisationen des österreichischen Gesundheits- und Sozialwesens inklusive Finanzierung (Grundlagen) sowie Aufgaben und Kompetenzen unterschiedlicher Berufe.

Finanzierungs- und Abrechnungsmodelle (zB e-card).

Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Effektivität im Non-Profit-Bereich.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Institutionen und Organisationen des österreichischen Gesundheits- und Sozialwesens inklusive Finanzierung (Grundlagen) sowie Aufgaben und Kompetenzen unterschiedlicher Berufe.

Finanzierungs- und Abrechnungsmodelle (zB e-card).

Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Effektivität im Non-Profit-Bereich.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Effektivität im Non-Profit-Bereich.

Verantwortlicher Umgang mit Ressourcen (Personal, Sachaufwand).

Pflege und Sozialbetreuung als professionelle Dienstleistung.

Zivildienst und Ehrenamt.

Fundraising.

Qualitätsmanagement und -entwicklung.

Organisationslehre und Organisationsentwicklung.

Grundlagen der Administration und Finanzplanung.

Öffentlichkeitsarbeit.

Einblick in die Sozialplanung.

Lernende Organisation, Wissensmanagement.

Berufs- und Fachentwicklung in Pflege und Sozialbetreuung.

4.5 BERUFSKUNDE UND ETHIK

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Gesellschaft und Staat.

Grundfragen der menschlichen Existenz.

Werte und Normen.

Ethik, Moral, Kultur und Religion.

Ethische Positionen.

Soziale Ungleichheit.

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Pflege und Sozialbetreuung als Profession.

Geschichte der Gesundheits- und Sozialberufe.

Gesellschaftliche Bedeutung von Pflege und Sozialbetreuung.

Prozess der Professionalisierung.

Die Identität der Sozialbetreuungs- und Pflegeassistenz im interdisziplinären Kontext.

Informelle Pflege- und Betreuungssysteme.

Freiwilligenarbeit und Ehrenamt.

Strukturen und Institutionen im Gesundheits- und Sozialbereich.

Menschenbilder.

Kultursensibilität und Ressourcenorientierung.

Lebensweltorientierung.

Integration, Inklusion, Normalisierung und Selbstbestimmung.

Wahrnehmen und Beobachten und deren Dokumentation.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Ethische Prinzipien und Grundsätze in der Medizin und Pflege sowie der Sozialbetreuung.

ICN (International Council of Nurses)-Ethikkodex.

UN-Menschenrechtscharta.

UN-Konventionen über Rechte von Menschen mit Behinderung und von Kindern.

Charta der Rechte alter Menschen.

Historische Beispiele bzgl. der Ausgrenzung und Diskriminierung von vulnerablen Gruppen, insbesondere in der Zeit des Nationalsozialismus.

Umgang mit Macht, Paternalismus.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Ethischer Entscheidungsfindungsprozess.

Ethisches Urteil.

Ethisches Dilemma.

Ethische Konfliktsituationen in der Praxis.

Grundlegende Dokumente der Ethik im Gesundheits- und Sozialbereich.

Entwicklung und Sicherung von Qualität.

Instrumente der Qualitätssicherung (zB Standard Operating Procedure – SOP, Gesundheitsberufe-register, Fortbildungspflicht).

Risikomanagement.

Beschwerdemanagement.

Pflege- und Betreuungsstandards.

Pflegevisite.

Fehlerkultur.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Verantwortung für berufliche und persönliche Weiterentwicklung.

Ethisch relevante Fragestellungen aus der Praxis.

Ethische Fallanalyse.

Ethische Entscheidungsfindung.

Berufliche Rolle und individueller Handlungsraum.

(Berufs-)rechtliche Aspekte.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Aggression und Gewalt.

Umgang mit Gewalt und Übergriffen.

Suizid.

Umgang mit Sterbewunsch.

Sterbehilfe.

Vernachlässigung.

Ethische Fallanalyse.

Ethische und rechtliche Aspekte zu ausgewählten Themen.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Ethische und rechtliche Aspekte im Kontext psychischer Erkrankungen.

Ethische und rechtliche Aspekte im Kontext von Behinderung.

Ethische und rechtliche Aspekte im Kontext alter Menschen.

Ethische und rechtliche Aspekte in der Palliativpflege.

Berufs- und Fachentwicklung im Kontext von Recht und Ethik.

Verantwortung für die berufliche und persönliche Weiterentwicklung.

Verantwortung im Kontext von Qualitäts- und Risikomanagement.

Aktuelle Fragestellungen.

Zentrale Phänomene der Pflege.

4.6 BERUF UND WISSENSCHAFT

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Schriftliche Quellen (Recherche, Quellenkritik, Zitierrichtlinien).

Umgang mit Datenbanken.

Intersubjektive Nachvollziehbarkeit.

Wissenschaft und Forschung.

Lesen und Bewerten von Fachliteratur.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Formulieren von Forschungsfragen.

Literaturrecherche.

Kritische Literaturanalyse.

Wissenschaftliche Datenbanken.

Arbeiten mit Quellen.

Verfassen von wissenschaftlichen Texten.

Aufbau und Gliederung von wissenschaftlichen Arbeiten.

Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens.

Arbeit mit unterschiedlichen Medien.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Forschungsfragen.

Hypothesen.

Forschungsmethoden (qualitative und quantitative Methoden im Überblick).

Richtlinien für die Erstellung einer schriftlichen Arbeit.

Planung von methodischen Vorgangsweisen.

Grundlagen der Gestaltung einer Diplomarbeit.

8. Semester (Kompetenzmodul 8:)

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Prinzip evidenzbasierte Praxis.

Einflussfaktoren im Rahmen des evidenzbasierten Arbeitens.

Barrieren und Hemmnisse.

Regelkreis der evidenzbasierten Praxis und Anforderungen in den einzelnen Schritten.

Entscheidungsfindung im evidenzbasierten Arbeiten.

Stufen der Evidenz.

Evidenzbasierte Medizin, Pflege und soziale Arbeit.

4.7 PFLEGERISCHE BASISBILDUNG

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Sich bewegen:

Bedeutung der Bewegung.

Beobachtung – Körperhaltung etc.

Risikofaktoren.

Prophylaxen – Dekubitus, Thrombose, Kontraktur.

Unterstützung bei der Bewegung.

Rahmenbedingungen, Möglichkeiten und Grenzen der Delegation von Tätigkeiten an Personen mit der Ausbildung „Unterstützung bei der Basisversorgung“, die in einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung arbeiten.

Beobachten als Prozess.

Pflegetheoretische Grundlagen (Theorien, Modelle, Konzepte).

Pflege- und Betreuungsprozess.

Ausgewählte Pflegeassessmentinstrumente.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Sich pflegen:

Körperpflege und Unterstützung bei der Körperpflege.

Haarwäsche und -pflege.

Zahnpflege.

Pediküre und Maniküre.

Beobachtung der Haut.

Pflegeutensilien und Hilfsmittel.

Ausscheiden:

Bedeutung.

Beobachtung der Urinausscheidung.

Beobachtung der Stuhlausscheidung.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Ausscheiden:

Obstipation.

Erbrechen.

Anwendung von Inkontinenzhilfsmitteln.

Sich kleiden:

Umgang mit der Kleidung.

Hilfestellung bei der Auswahl der Kleidung.

Hilfsmittel zum Ankleiden.

Methoden und Techniken zum An- und Auskleiden.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Essen und Trinken:

Beobachtung von Ernährungszustand, von Schluck- und Verdauungsstörungen.

Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme.

Flüssigkeitsbilanz.

Verabreichung von Arzneimitteln.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Rolle der Pflegefachassistenz im Rahmen des Pflegeprozesses.

Pflegekonzepte und Modelle.

Pflegeplanung und Pflegedokumentation.

Zentrale Phänomene der Pflege.

Zielgruppenorientierung:

Pädiatrie, Psychiatrie, Geriatrie.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Assessmentinstrumente.

Risikoskalen.

Automationsgestützte Dokumentation.

Zielgruppenorientierung:

Pädiatrie, Psychiatrie, Geriatrie.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Konzepte von Gesundheit und Krankheit.

Prinzipien der Gesundheitsförderung.

Einflussfaktoren auf und Auswirkungen von sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Handlungsansätze und Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention.

Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz.

Aufgaben der Pflegeassistenz- und Sozialbetreuungsberufe.

4.8 BERUFSSPEZIFISCHE BILDUNG I

Humanwissenschaften

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Persönlichkeitsentwicklung und soziale Arbeit.

Themenfeld Behindertenbegleitung als Profession:

Begriff „Behinderung“:

Verständnis von Behinderung im Wandel der Zeit.

Behinderung als soziales Konstrukt.

Klassifikation nach der internationalen Klassifizierung ICF (Classification of Functioning, Disability and Health).

Leitideen der Behindertenbegleitung:

Normalisierung, Integration, Inklusion, Sozialraumorientierung.

Empowerment, Selbstbestimmung, Selbstvertretung.

Teilhabe, Nicht-Diskriminierung.

Barrierefreiheit.

Menschenrechtsbasierte Sozialbetreuung.

Kultursensible Sozialbetreuung.

Tätigkeitsfelder sozialbetreuerischen Handelns:

Beraten, Betreuen, Unterstützen, Anleiten, Assistieren, Fördern, Bilden.

Beziehungsgestaltung, Aspekte von Nähe und Distanz.

Spannungsfeld Beobachtung und Interpretation.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Methoden und Handlungsansätze:

Entwicklungslogisches Begleiten:

Erheben von Bedarfslage und Entwicklungsstand.

Anwenden entwicklungspsychologischen Wissens auf die Alltagsbegleitung.

Entwicklungsfreundliche Sozialbetreuung.

Dialogische Entwicklungsbegleitung.

Personenzentriertes Planen – Überblick:

Orientierung an der Person, an ihren Wünschen, Zukunftsvorstellungen und an ihrem Lebensstil.

Methoden, Verfahren und Hilfsmittel personenzentrierten Planens in verschiedenen Lebenssituationen.

Barrierefreie Kommunikation, einfache Sprache:

Leicht verständliche Sprache (Konzepte und deren Anwendung).

Schriftliche Informationen verständlich formulieren.

Universelles Design (Artikel 2, UN‑Behindertenrechtskonvention – UN-BRK).

Dokumentieren, Berichten und Evaluieren:

Dokumentationsformen.

Beobachtungshilfen, Einschätzungsskalen.

Einfache Evaluationsinstrumente.

Therapeutische Angebote:

Funktionale Therapieangebote (Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie).

Psychotherapieformen im Sinne des Psychotherapiegesetzes.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Lebenswelten und Lebensdimensionen:

Lebenswelt Arbeit und Beschäftigung:

Arbeit bzw. Aufgaben haben als elementares Bedürfnis, Problemfeld Arbeitslosigkeit.

Arbeits- und Beschäftigungsangebote für Menschen mit Behinderungen wie zB Berufsorientierung, Arbeitsassistenz, Jugendcoaching, Arbeitsintegration, Tagesstruktur.

Unterstützende Vorrichtungen und Hilfen.

Bildung und Förderung:

Bildungsaufgaben von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsschwierigkeiten.

Lernprozesse gestalten.

Sozialbetreuung als schulische Assistenzaufgabe.

Lebenslanges Lernen als Prinzip.

Lernstörungen wie Dyskalkulie und Legasthenie.

Einsatz unterstützender Lernhilfen (auch digitale).

Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderungen.

Lebenswelt Freizeit und Kultur:

Freizeitbedürfnisse und Freizeitgestaltung in unterschiedlichen Lebensphasen (zB Urlaub, Ferienaktionen, Ruhestand).

Feste, Feiern, Rituale gestalten und feiern.

Bewegung und Sport (Behindertensport, integrative Sportangebote, Outdoor-Konzepte, Motopädagogik und Psychomotorik).

Musik, Tanz, Kultur (Angebote im Sozialraum, Teilhabemöglichkeiten, exemplarische Übung).

Digitale Medien (Anwendungsmöglichkeiten wie Tablets und Smartphones, kritische Beurteilung, Gefahren).

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Zielgruppenspezifische Herausforderungen:

Menschen mit herausforderndem Verhalten:

Beispiele und mögliche Ursachen, Erklärungstheorien.

Aggression und Verweigerung.

Verhaltensweisen wahrnehmen, verstehen und reagieren.

Entwicklungsfreundliche Interventionen.

Unterstützungsmanagement (pädagogische Maßnahmen und therapeutische Möglichkeiten).

Krise und Krisenintervention.

Deeskalationsmaßnahmen.

Spezifische Ausprägungen von Beeinträchtigung:

Komplexe Behinderung, Autismus-Spektrum-Störung (ASS), Chromosomenstörungen, Fetales Alkohol-Syndrom (FAS), Aufmerksamkeitsstörungen etc.

Spezielle Herausforderungen und Unterstützungsangebote.

Kinder und Jugendliche:

Bindungsverhalten, soziale Verwahrlosung.

Beziehungsarbeit, entwicklungslogische Begleitung.

Entwicklungskrisen im Kindes- und Jugendalter.

Jugendkultur und Identität.

Gesundheitswissenschaften Niveau Pflegeassistenz

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Leitprinzipien der Pflege wie Ressourcenorientierung, Lebensweltorientierung und Kultursensibilität.

Pflegetheoretische Grundlagen und Pflegeprozess:

Grundbedürfnisse, Lebensaktivitäten (LA), Aktivitäten des täglichen Lebens (ATL), Aktivitäten und existenzielle Erfahrungen des Lebens (AEDL), Gesundheitsverhaltensmuster.

Modelle, Konzepte, Standards.

Beobachten als Prozess.

Pflegeassessmentinstrumente.

Pflegefachsprache und Pflegediagnosen.

Pflegedokumentation.

Pflege von Menschen in unterschiedlichen Settings inklusive (medizinischer) Pflegetechniken:

Gesundheitsförderung.

Psychosoziale Dimensionen des Lebens.

Selbstständige Lebensführung.

Ergonomie.

Kinästhetik.

Basale Stimulation.

Sicherheitsbedürfnis.

Bettlägerigkeit.

Risikofaktoren und prophylaktische Maßnahmen.

Bewegungskompetenz.

Ernährungsverhalten.

Ernährungs- und Flüssigkeitszustand.

Vitalparameter

Praktische Aufgaben im Rahmen des Wissenstransfers:

Instruktion von An- und Zugehörigen.

Mitwirkung bei der Ausbildung von Auszubildenden der Pflegeassistenz (PA).

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Pflege von Menschen in unterschiedlichen Settings inklusive (medizinischer) Pflegetechniken (insbesondere Pflege im Krankenhaus):

Kinder- und Jugendlichenpflege.

Hygiene.

Sicherheit von Medizinprodukten.

Atemunterstützung.

Kostformen.

Perioperative Pflege.

Nicht medikamentöse Maßnahmen zur Schmerzlinderung.

Angstlindernde Maßnahmen.

Komplementäre Pflegemaßnahmen.

Praktische Aufgaben im Rahmen des Wissenstransfers:

Instruktion von An- und Zugehörigen.

Mitwirkung bei der Ausbildung von Auszubildenden der Pflegeassistenz (PA).

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Pflege von Menschen in unterschiedlichen Settings inklusive (medizinischer) Pflegetechniken (insbesondere im Krankenhaus und im Pflege(wohn)heim):

Wahrnehmung und Wahrnehmungsförderung.

Sinnesbeeinträchtigungen.

Krankheits- und altersbedingte Veränderungen.

Freiheitsbeschränkende Maßnahmen.

Körperbezogene Konzepte.

Palliativpflege.

Schmerz.

Komplementäre Pflegemaßnahmen.

Sexualität und Intimität.

Sicherheit.

Mitwirkung bei pädagogischen Beschäftigungsangeboten.

Praktische Aufgaben im Rahmen des Wissenstransfers:

Instruktion von An- und Zugehörigen.

Mitwirkung bei der Ausbildung von Auszubildenden der Pflegeassistenz (PA).

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Pflege von Menschen in unterschiedlichen Settings inklusive (medizinischer) Pflegetechniken (insbesondere im häuslichen Umfeld):

Psychische Beeinträchtigungen.

Palliative Situation.

Extramurale Pflegesituation (Gastrolle).

Gewalt und Gewaltprävention.

Notfälle und lebensbedrohliche Zustände samt Sofortmaßnahmen.

Chronische Wunden und Wundversorgung.

Atemerleichternde Maßnahmen.

Einsatz von Medizinprodukten.

Entlastung von Angehörigen.

Praktische Aufgaben im Rahmen des Wissenstransfers:

Instruktion von An- und Zugehörigen.

5. FACHRICHTUNGEN

5a. Fachrichtung Pflege

5a.1 BERUFSSPEZIFISCHE BILDUNG II

Ausbildungsschwerpunkt Pflegefachassistenz

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Berufliche Verantwortung und deren berufsrechtliche Rahmenbedingungen.

Zentrale Grundbegriffe der Pflege (zB Ressourcen- und Bedürfnisorientierung, Lebensqualität, Selbstbestimmung).

Umgang mit den eigenen Gefühlen und Werthaltungen.

Ethische Dilemmasituationen.

Pflegetheoretische Grundlagen und Pflegeprozess:

Konzeptionelle Grundlagen der Pflege (Leitkonzepte, Pflegetheorien und Modelle für unterschiedliche Settings und Zielgruppen etc.).

Altersbilder und Stereotypen des Alters.

Pflegerelevante Phänomene in Verbindung mit den 4 Giganten der Altersmedizin.

Gewalt in der Pflege.

Persönliche Handlungsfähigkeit und deren Grenzen.

Assessmentinstrumente, insbesondere Risikoassessment.

Sicherheits- und freiheitsbeschränkende Maßnahmen.

Systematische Informationssammlung und deren pflegerelevante Einschätzung.

Pflegeplanung und Pflegediagnosen.

Systematische Biografiearbeit.

Relevante Kriterien und Indikatoren zur Beurteilung der Wirksamkeit von Pflegeinterventionen.

Zielgruppenspezifische Pflege (Hochaltrige Menschen pflegen):

Ergonomisches Arbeiten und Kinästhetik.

Präventive Maßnahmen und Prophylaxen.

Bedarfs- und bedürfnisorientierte Instruktion.

Frailty.

Förderung von Selbstständigkeit und Unabhängigkeit.

Zielgruppenspezifische Pflege (Menschen mit Behinderung pflegen):

Förderung von Alltagsfertigkeiten und deren Bedeutung.

Herausfordernde Verhaltensweisen.

Bewegung und Mobilität im Kontext von Behinderung.

Soziale Dimensionen der Lebensaktivitäten, Essen und Trinken, Ausscheiden und sich beschäftigen.

Pflegeinterventionen anhand ausgewählter Pflegephänomene.

Präventive Strategien zu Selbst- und Fremdschutz.

Entspannungstechniken, Aufmerksamkeitstrainings und Trainings von Alltagsfertigkeiten und Instruktion.

Medizinische Bedarfe bezogen auf die Zielgruppen und Settings (Pflege von hochaltrigen Menschen):

Geriatrischer Patient/geriatrische Patientin.

Multimorbitität.

Paradoxe Reaktion auf Medikamente.

4 Giganten der Altersmedizin.

Mangelernährung bei Hochaltrigkeit.

Polypharmazie und deren Risiken.

Transurethrale Katheter.

Demenzielle Erkrankungen.

Nosokomiale Infektionen.

Medizinische Bedarfe bezogen auf die Zielgruppen und Settings (Pflege von Menschen mit Behinderung):

Erkrankungen im Zusammenhang mit unterschiedlichen Behinderungsformen.

Ernährung und Verdauung samt relevanten medizinischen Pflegetechniken (Mikro- und Einmalkliestir, transnasale und transorale Magensonden, Verabreichung von Sondennahrung und therapeutische Positionierungen).

Praktische Aufgaben im Rahmen des Wissenstransfers:

Informationsübernahme und -weitergabe (zB Dienstübergabe).

Instruktion von An- und Zugehörigen.

Mitwirkung bei der Ausbildung von Auszubildenden der Pflegeassistenz (PA) und Pflegefachassistenz (PFA).

Pflegeinterventionen und medizinisch-diagnostische und therapeutische Aufgaben:

Bezogen auf die einzelnen Zielgruppen und Settings häufige Krankheitsbilder inklusive Symptomatik, Diagnostik und Therapie.

(Medizinische) Pflegetechniken.

Arbeitsprinzipien der Gesundheitsförderung.

Evidenzbasierte Pflege:

Praxis und Theorie.

Pflegewissenschaft und Pflegeforschung.

Strategien und Methoden zur Qualitätssicherung in der Gesundheitsversorgung:

Risikomanagement, Fehlermanagement, Beschwerdemanagement.

Pflegequalität und ihre Sicherung.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Zielgruppenspezifische Pflege (psychisch kranke Menschen pflegen):

Spannungsfelder in der Pflege.

Selbst- und Fremdschutz.

Risikofaktoren und präventive Maßnahmen.

Pflegeinterventionen anhand ausgewählter Pflegephänomene.

Freiheitsbeschränkende Maßnahmen und Alternativen.

Zwangsmaßnahmen im Rahmen eines psychiatrischen Notfalls.

Entspannung und Entspannungsübungen.

Beschäftigungsangebote.

Auswirkungen von psychischen Erkrankungen auf das Familiensystem.

Medizinische Bedarfe bezogen auf die Zielgruppen und Settings (Pflege von psychisch kranken Menschen):

Häufige psychische Erkrankungen.

Gängige Medikamente.

Beobachtungs- und Dokumentationsschwerpunkte.

Freiheitsbeschränkende Maßnahmen.

Psychiatrische Notfallsituationen.

Selbst- und Fremdschutz.

Medizinische Bedarfe bezogen auf die Zielgruppen und Settings (Pflege von Kindern und Jugendlichen):

Häufige Erkrankungen im Fachbereich.

Gängige Medikamente.

Beobachtungs- und Dokumentationsschwerpunkte.

Impfen und Impfschema.

Therapeutische Positionierungen.

Einsatz von medizinischen Pflegetechniken und mögliche Komplikationen.

Alters- und entwicklungsgerechter Umgang.

Evidenzbasierte Pflege:

Praxis und Theorie.

Pflegewissenschaft und Pflegeforschung.

Strategien und Methoden zur Qualitätssicherung in der Gesundheitsversorgung:

Situationsspezifische Anwendung von Standard Operating Procedures (SOP) und Standards.

Reflexion des eigenen Handelns.

Herausforderungen in der Gesundheitsversorgung.

Risikomanagement, Fehlermanagement, Beschwerdemanagement.

Pflegequalität und ihre Sicherung.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Pflegetheoretische Grundlagen und Pflegeprozess:

Relevante Kriterien und Indikatoren zur Beurteilung der Wirksamkeit von Pflegeinterventionen.

Setting und zielgruppenspezifische Pflegetheorien und Modelle.

Setting und zielgruppenspezifische Assessmentinstrumente.

Setting und zielgruppenspezifische Pflegediagnosen.

Pflegeziele im Kontext der Lebensqualität.

Adhärenz.

Bewältigungsstrategien.

Kohärenzgefühl.

Setting und zielgruppenspezifische Pflegeplanung und Dokumentation.

Zielgruppenspezifische Pflege (Kinder- und Jugendliche pflegen):

Entwicklungsfördernde Konzepte.

Komplementäre Pflegemaßnahmen.

Chronische Erkrankungen bei Kindern.

Einbindung des Bezugssystems.

Pflegeinterventionen anhand ausgewählter Pflegephänomene.

Zeichen, Symptome, Verhaltensweisen und Abwehrreaktionen von kranken Kindern.

Alters- und entwicklungsgerechte Spielangebote.

Zielgruppenspezifische Pflege (Menschen mit palliativem Betreuungsbedarf pflegen):

Kriterien für den palliativen Versorgungsbedarf.

Schmerz- und Schmerzbeobachtung.

Pflegerische Maßnahmen zur Schmerzlinderung einschließlich komplementärer Maßnahmen.

Erhaltung der Lebensqualität.

Soziale, psychologische und spirituelle Aspekte.

Einbindung des Bezugssystems.

Zielgruppenspezifische Pflege (chronisch kranke Menschen pflegen):

Stadien des chronischen Krankheitsverlaufs.

Chronisches Schmerzerleben.

Auswirkungen auf das Familiensystem.

Pflegeinterventionen anhand ausgewählter Pflegephänomene.

Entlastungsangebote für An- und Zugehörige.

Medizinische Bedarfe bezogen auf die Zielgruppen und Settings (Pflege von Menschen mit palliativem Betreuungsbedarf):

Häufige progredient verlaufende Erkrankungen.

Einsatz von Arzneimitteln nach dem Suchtmittelgesetz.

Who-Empfehlung Zur Schmerztherapie.

Methode der patientengesteuerten Analgesie.

Durchführung Medizinischer Pflegetechniken (Insbesondere Therapeutische Positionierungen).

Exulzerierende Wunden.

Medizinische Notfälle.

Risiken und Regelwidrigkeiten bei der Verabreichung von Paenteralen Arzneimitteln und Flüssigkeiten.

Medizinische Bedarfe bezogen auf die Zielgruppen und Settings (Pflege von Menschen mit chronischen Erkrankungen):

Häufige Chronische Erkrankungen und Syndrome (insbesondere chronisch-obstruktive Lungenerkrankung – COPD, venöse und arterielle Verschlusskrankheit, chronisches Schmerzsyndrom).

Standardisierte diagnostische Programme wie BIA – bioelektrische Impedanzanalyse und Lungenfunktionstest.

Tracheostoma und Absaugen (samt Komplikationen und Sofortmaßnahmen).

Gabe von Sauerstoff.

Versorgung chronischer Wunden.

Versorgung von liegenden Magensonden.

Medizinische Pflegetechniken anhand von ausgewählten Pflegephänomenen und medizinischen Diagnosen.

Praktische Aufgaben im Rahmen des Wissenstransfers:

Informationsübernahme und -weitergabe (zB Dienstübergabe).

Instruktion von An- und Zugehörigen.

Mitwirkung bei der Ausbildung von Auszubildenden der Pflegeassistenz (PA) und Pflegefachassistenz (PFA).

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Pflegetheoretische Grundlagen und Pflegeprozess:

Konzeptionelle Grundlagen der Pflege.

Assessmentinstrumente, insbesondere Risikoassessment.

Systematische Biografiearbeit.

Relevante Kriterien und Indikatoren zur Beurteilung der Wirksamkeit von Pflegeinterventionen bezogen auf unterschiedliche Zielgruppen und Settings:

Hochbetagte Menschen pflegen.

Menschen mit Behinderung pflegen.

Menschen mit palliativem Betreuungsbedarf pflegen.

Kinder- und Jugendliche pflegen.

Psychisch kranke Menschen pflegen.

Chronisch kranke Menschen pflegen.

Akut kranke Menschen pflegen.

Zielgruppenspezifische Pflege (Pflege von Menschen mit akuten Erkrankungen):

Spezifische Bedürfnisse im Setting Krankenhaus.

Nosokomiale Infektionen.

Körperliche, psychische und soziale Auswirkungen von akuten Erkrankungen.

Pflegeinterventionen anhand ausgewählter Pflegephänomene im Kontext von akuten Erkrankungen.

Sammeln und Bearbeiten von biografischen und sensobiografischen Informationen.

Arbeiten im multiprofessionellen Team.

Pflege als Disziplin der Interaktion.

Medizinische Bedarfe bezogen auf die Zielgruppen und Settings (Pflege von Menschen mit akuten Erkrankungen):

Häufige Erkrankungen (insbesondere urologischen und gynäkologischen Ursprungs).

Verletzungen und unfallchirurgische Versorgung.

Überwachung medizinscher Basisdaten.

Beobachtungs- und Dokumentationsschwerpunkte im Fachbereich.

Durchführung standardisierter diagnostischer Programme (Insbesondere Elektrokardiogramm – EKG und Elektroenzephalogramm – EEG).

Medikamentenmanagement und Suchtmittelgebarung.

Paenterale Infusionstherapie und Blutabnahme aus der Vene.

Notfallsituationen.

Prä- und postoperative Situationen.

Therapieinduzierte Nebenwirkungen und Komplikationen.

Medizinische Pflegetechniken anhand von ausgewählten Pflegephänomenen und medizinischen Diagnosen.

Demenzielle Erkrankungen.

Nosokomiale Infektionen.

Notfallsituationen (zB Regelwidrigkeiten bei der Verabreichung von Arzneimitteln bzw. Flüssigkeiten, therapieinduzierte Nebenwirkungen und Komplikationen).

Psychische und physische Übergriffe.

Praktische Aufgaben im Rahmen des Wissenstransfers:

Informationsübernahme und -weitergabe (zB Dienstübergabe, Pflegebericht).

Instruktion von An- und Zugehörigen.

Mitwirkung bei der Ausbildung von Auszubildenden der Pflegeassistenz (PA) und Pflegefachassistenz (PFA).

Evidenzbasierte Pflege:

Praxis und Theorie.

Pflegewissenschaft und Pflegeforschung.

Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in der Pflege anhand von Fallbeispielen.

Berufs- und Fachentwicklung in der Pflege:

Aktuelle und zukünftige Berufsfelder in der Pflege.

5a.2 BERUFSSPEZIFISCHE PRAXIS (PFLICHTPRAKTIKUM) Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Hospitieren und selbstständiges Praktizieren in unterschiedlichen Organisationen des Gesundheits- und Sozialbereichs (in Einrichtungen und im privaten Umfeld).

Durchführung und Reflexion der Tätigkeiten in der Pflege.

Pflege von alten Menschen, Menschen mit Behinderung, psychisch kranken Menschen, akut oder chronisch kranken Menschen, Menschen mit Bedarf an Palliativ Care, Kindern, Familien.

Beobachtung, Planung, Durchführung, Evaluierung und Dokumentation.

Transfer und Festigung fachtheoretischer Kenntnisse.

Maßnahmen der Qualitätsentwicklung.

Durchführen von konzeptiven und planerischen Aufgaben.

Planung, Durchführung und Evaluierung von Projekten.

Arbeiten im Team.

Interdisziplinarität, Multiprofessionalität.

Instruktion, Anleitung, Schulung, Beratung.

Praktikumsbereiche:

Die Praktika sind jeweils in den berufsrechtlich definierten Bereichen zu absolvieren. Praktikumsbereiche in der Fachrichtung Pflege (Ausbildungsschwerpunkt Pflegefachassistenz):

Zeitlicher Rahmen und Ablauf:

Pflichtpraktikum während des Unterrichtsjahres:

Im römisch eins. bis römisch III. Jahrgang sind Pflichtpraktika im Ausmaß von jeweils 5 Jahreswochenstunden zu absolvieren, wobei diese gemäß den schulautonomen Bestimmungen reduziert werden können.

Im römisch IV. und römisch fünf. Jahrgang sind Pflichtpraktika im Ausmaß von jeweils 6 Jahreswochenstunden zu absolvieren.

Alle Pflichtpraktika vom römisch eins. bis römisch fünf. Jahrgang zählen zur Berufsausbildung und umfassen insgesamt 918 Stunden. Eine Praktikumsstunde umfasst 60 Minuten.

Die berufsrechtlichen Bestimmungen hinsichtlich der Pflichtpraktika sind zu beachten.

Pflichtpraktikum in den Ferien:

Zwischen dem römisch III. und römisch IV. Jahrgang ist ein Pflichtpraktikum im Ausmaß von 15 Wochen (600 Stunden) zu absolvieren. Zwischen dem römisch IV. und römisch fünf. Jahrgang ist ein Pflichtpraktikum im Ausmaß von 5 Wochen (200 Stunden) zu absolvieren.

Diese Pflichtpraktika zählen zur Berufsausbildung und umfassen insgesamt 800 Stunden. Eine Praktikumsstunde umfasst 60 Minuten, eine Praktikumswoche umfasst 40 Stunden.

In begründeten Fällen sind Praktika auch in anderen Ferien als den Hauptferien zulässig, wobei diese in die Gesamtpraktikumsdauer einzurechnen sind.

Die berufsrechtlichen Bestimmungen hinsichtlich der Pflichtpraktika sind zu beachten.

Praktische Ausbildung in den Pflegeassistenzberufen – Allgemeine Bestimmungen:

Um den Kompetenzerwerb und die für das professionelle Handeln nötige Herausbildung von Eigenständigkeit und Eigenverantwortlich bestmöglich zu unterstützen, ist rund ein Viertel der Gesamtstunden der praktischen Ausbildung zugeordnet (insgesamt 1.718 Stunden). Die lehrplanmäßig vorgesehene Anzahl an Pflichtpraktikumsstunden übersteigt das gemäß den berufsrechtlichen Bestimmungen notwendige Stundenausmaß, um insbesondere am Beginn der Ausbildung (im römisch eins. und römisch II. Jahrgang) ein gezieltes Heranführen an die Herausforderungen des Berufsfeldes zu ermöglichen.

Gemäß den berufsrechtlichen Bestimmungen sind in der Pflegefachassistenz insgesamt mindestens 1.060 Stunden Praktikum zu absolvieren (530 Stunden auf Niveau Pflegeassistenz, 530 Stunden auf Niveau Pflegefachassistenz).

Verteilung der Stunden in der Fachrichtung Pflege:

Für die Ausbildung zur Pflegeassistenz sind mindestens drei Praktika (an mindestens zwei unterschiedlichen Praktikumsstellen) im Umfang von insgesamt 505 Stunden zu absolvieren. Davon entfallen mindestens 160 Stunden auf den Akutbereich und mindestens 160 Stunden auf den Langzeitbereich. Weiters ist ein Wahlpraktikum im Umfang von mindestens 185 Stunden im Akut- oder Langzeitbereich zu absolvieren. Weitere 25 Stunden sind dem Theorie-Praxis-Transfer einschließlich der Praktikumsreflexion zugeordnet. Insgesamt umfasst die praktische Ausbildung mindestens 530 Stunden.

Für die Ausbildung zur Pflegefachassistenz sind nach Abschluss der Pflegeassistenz mindestens drei weitere Praktika (an mindestens zwei unterschiedlichen Praktikumsstellen) im Umfang von insgesamt 480 Stunden zu absolvieren. Davon entfallen mindestens 160 Stunden auf den Akutbereich und mindestens 160 Stunden auf den Langzeitbereich. Weiters ist ein Wahlpraktikum im Umfang von mindestens 160 Stunden im Akut- oder Langzeitbereich zu absolvieren. Weitere 50 Stunden sind dem Theorie-Praxis-Transfer einschließlich der Praktikumsreflexion zugeordnet. Insgesamt umfasst die praktische Ausbildung 530 Stunden.

5a.3 FACHPRAKTISCHES SEMINAR

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining.

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining, insbesondere:

Angewandte Hygiene.

Positionierungen.

Sexualhygiene.

Erhebung medizinischer Basisdate.

Medikamentenmanagement.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining, insbesondere:

Erhebung medizinischer Basisdaten (inklusive Point of Care).

Beobachtungen und deren Weiterleitung.

Prä- und postoperative Pflege.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining, insbesondere:

Physikalische Maßnahmen (zB im Rahmen der Schmerzbehandlung).

Blutabnahme.

Kompressionsverband.

Absaugen.

Anwendung von Medizinprodukten.

Sturzprävention.

Flüssigkeitsaufnahme und Flüssigkeitsbilanz.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining, insbesondere:

Beobachtungen bei Fehl- und Mangelernährung.

Flüssigkeitsdefizit.

Sondenernährung.

Stomaversorgung.

Mikro- und Einmalklistiere.

Akutmaßnahmen bei lebensbedrohlichen Zuständen.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining, insbesondere:

Freiheitsbeschränkende Maßnahmen.

Präventive Maßnahmen bei psychischen Erkrankungen.

Bewegung und Mobilität im Kontext von Behinderung.

Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen.

Ergonomie und Kinästhetik.

Achtsamkeitstraining.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining.

5b. Fachrichtung Sozialbetreuung

5b.1 BERUFSSPEZIFISCHE BILDUNG II Ausbildungsschwerpunkt Altenarbeit

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Altenarbeit als Profession (Fachniveau):

Berufliche Identität des Sozialbetreuers bzw. der Sozialbetreuerin – Schwerpunkt Altenarbeit.

Prozessorientiertes Arbeiten in der Altenarbeit.

Personenzentrierte Grundhaltung.

Prozessorientierte Dokumentation im Sozialbetreuungsprozess.

Situationsadäquates Anleiten, Begleiten und Beraten von alten Menschen.

Unterstützung bei der Begleitung von An- und Zugehörigen.

Besondere Herausforderungen für Betreute und Betreuende.

Themenfeld Methoden und Handlungsansätze (Fachniveau):

Strukturierung des Alltags, Bedeutung von Aktivität und Entspannung.

Rollen, Aufgaben und Interessen, die sich verändern.

Altern und zugrundeliegende Bedürfnisse.

Einführung in die Methodik und Didaktik in der Arbeit mit alten Menschen.

Aktivierung und kreative Gestaltung mit alten Menschen.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Lebenswelten und Lebensdimensionen (Fachniveau):

Erleben von physischen, psychischen, sozialen und spirituellen Veränderungen.

Alltagsmanagement und Haushaltsökonomie:

Haushaltsorganisation (Pflege und Instandhaltung von Bekleidung, Wäsche und Wohnräumen).

Hygiene, Umweltschutz, Unfallverhütung, Arbeitssicherheit.

Wohnraumanpassung und Planung für ein barrierefreies Leben.

Alltagsstrukturierung.

Kindgerechtes Wohnen, altersgerechtes Wohnen, behindertengerechtes Wohnen.

Umgang mit Lebensmitteln, Esskultur.

Haushaltsbudget.

Förderung und Erhaltung der Selbstständigkeit der betreuten Personen im Haushalt.

Betreuung im multikulturellen Kontext.

Einführung in die Biografiearbeit.

Sexualität im Alter.

Angehörigenarbeit.

Themenfeld Zielgruppenspezifische Herausforderungen (Fachniveau):

Physiologische, psychische und soziale Veränderungen im Alter.

Geriatrische und gerontopsychiatrische Krankheitsbilder und deren Folgen.

Demenz.

Assessment-Instrumente als Grundlage für Betreuungsprozesse.

Grundlagen palliativer Betreuung.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Altenarbeit als Profession (Diplomniveau):

Berufsidentität.

Empowerment und Selbstbestimmung.

Besondere Herausforderungen für Betreute und Betreuende – Vertiefung.

Maßnahmen der Psychohygiene.

Theorien und Übungen zur Stärkung von Schlüsselkompetenzen wie Empathie, Frustrationstoleranz, Reflexionsvermögen.

Case- und Schnittstellenmanagement.

Modelle der Krisenintervention (bei Verwahrlosung, Suizidgefährdung etc.).

Konfliktlösungsstrategien.

Konzeptentwicklung.

Koordination und fachliche Anleitung bzw. Begleitung von allen an der Sozialbetreuung beteiligten Personen.

Koordination und Begleitung von Ehrenamtlichen.

Begleitung An- und Zugehöriger.

Maßnahmen und Prozesse der Qualitätsentwicklung.

Themenfeld Methoden und Handlungsansätze (Diplomniveau):

Methodik und Didaktik in der Arbeit mit alten Menschen – Vertiefung.

Gerontopsychologie.

Geragogik.

Personenzentrierte Planung und Gestaltung des Lebensalltags.

Wohnformen und altersgerechtes Wohnen (Wohnumgebung).

Altersgerechte Ernährung.

Aktivierung und kreative Gestaltung mit alten Menschen – Vertiefung.

Kognitive Aktivierung.

Psychomotorik und Remobilisation.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Lebenswelten und Lebensdimensionen (Diplomniveau):

Kultursensible Betreuung.

Betreuungs- und Wohnmodelle und komplementäre Ansätze.

Interdisziplinäres Arbeiten.

Aggression und Gewalt im Lebensumfeld des alten Menschen.

Themenfeld Zielgruppenspezifische Herausforderungen (Diplomniveau):

Vertiefende Auseinandersetzung mit physiologischen, pathologischen, psychischen und sozialen Veränderungen.

Geriatrische und gerontopsychiatrische Rehabilitations- und Betreuungskonzepte.

Beratung und Beschaffung von adäquaten Hilfsmitteln und deren Organisation (Behörden und Versicherungswege).

Krisenintervention bei akuten geriatrischen Erkrankungen.

Palliative Begleitung aus multiprofessioneller Sicht.

Ausbildungsschwerpunkt Behindertenarbeit

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Behindertenarbeit als Profession (Fachniveau):

Begriff „Behinderung“:

Verständnis von Behinderung im Wandel der Zeit.

Behinderung als soziales Konstrukt.

Klassifikation nach der internationalen Klassifizierung ICF (International Classification of Functioning, Disability and Health).

Unterschiedliche Menschenbilder und Verständnisweisen.

Leitideen:

Normalisierung, Integration, Inklusion, Sozialraumorientierung.

Empowerment, Selbstbestimmung, Selbstvertretung.

Teilhabe, Nicht-Diskriminierung.

Barrierefreiheit.

Menschenrechtsbasierte Sozialbetreuung.

Kultursensible Sozialbetreuung.

Tätigkeitsfelder sozialbetreuerischen Handelns:

Beraten, Betreuen, Unterstützen, Anleiten, Assistieren, Fördern, Bilden.

Beziehungsgestaltung, Aspekte von Nähe und Distanz.

Spannungsfeld Beobachtung und Interpretation.

Themenfeld Methoden und Handlungsansätze (Fachniveau):

Barrierefreie Kommunikation, einfache Sprache:

Leicht verständliche Sprache (Konzepte und deren Anwendung).

Schriftliche Informationen verständlich formulieren.

Universelles Design (Artikel 2, UN‑Behindertenrechtskonvention – UN-BRK).

Basale Begleitung:

Konzepte der basalen Begleitung (zB Sensomotorische Kooperation, Basale Stimulation, Basale Kommunikation, Tonischer Dialog).

Teilhabeassistenz.

Wahrnehmungsstörungen (Formen und Auswirkungen).

Wahrnehmungsförderung.

Unterstützte Kommunikation (UK):

Bedeutung der UK für die soziale Teilhabe.

Zusammenhang zwischen Kommunikation, Teilhabe und Selbstbestimmung.

Überblick über körpereigene, elektronische und nichtelektronische Hilfsmittel und deren Einsatz.

Spezielle Methoden:

Biografiearbeit.

TEACCH-Ansatz (Treatment and Education for Autistic and related Communication handicapped Children).

Spiel- und Erlebnispädagogik.

Kinästhetik.

Systemisches Arbeiten.

Dokumentieren, Berichten und Evaluieren:

Dokumentationsformen.

Beobachtungshilfen, Einschätzungsskalen.

Einfache Evaluationsinstrumente.

Therapeutische Angebote:

Funktionale Therapieangebote (Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie).

Psychotherapieformen im Sinne des Psychotherapiegesetzes.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Lebenswelten und Lebensdimensionen (Fachniveau):

Lebenswelt Wohnen:

Wohnen als elementares Bedürfnis.

Wohn- und Unterstützungsangebote im Sozialraum und in der Sozialwirtschaft.

Wohnraumgestaltung, Wohnraumanpassung und Planung für barrierefreies Leben.

Alltagsmanagement und Haushaltsökonomie:

Haushaltsorganisation (Pflege und Instandhaltung von Bekleidung, Wäsche und Wohnräumen).

Hygiene, Umweltschutz, Unfallverhütung, Arbeitssicherheit.

Alltagsstrukturierung.

Umgang mit Lebensmitteln, Esskultur.

Haushaltsbudget.

Förderung und Erhaltung der Selbstständigkeit der betreuten Personen im Haushalt.

Lebenswelt Freizeit und Kultur:

Freizeitbedürfnisse und Freizeitgestaltung in unterschiedlichen Lebensphasen (zB Urlaub, Ferienaktionen, Ruhestand).

Feste, Feiern, Rituale gestalten und feiern.

Bewegung und Sport (Behindertensport, integrative Sportangebote, Outdoor-Konzepte, Motopädagogik und Psychomotorik).

Musik, Tanz, Kultur (Angebote im Sozialraum, Teilhabemöglichkeiten, exemplarische Übung).

Digitale Medien (Anwendungsmöglichkeiten wie Tablets und Smartphones, kritische Beurteilung, Gefahren).

Leben in sozialen Bezügen:

Familie, Angehörige und Umfeld.

Spezielle Situation betroffener Familien.

Systemische Sichtweise.

Unterstützungsmöglichkeiten im Sozialraum bzw. in der Sozialwirtschaft.

Sexualität:

Psychosexuelle Entwicklung.

Aufklärung, Methodik Aufklärung.

Partnerschaft, Elternschaft.

Sexualisierte Gewalt bei Menschen mit Behinderungen und präventive Maßnahmen.

Themenfeld Zielgruppenspezifische Herausforderungen (Fachniveau):

Menschen mit herausforderndem Verhalten:

Beispiele und mögliche Ursachen, Erklärungstheorien.

Aggression und Verweigerung.

Formen der Gewalt.

Verhaltensweisen wahrnehmen, verstehen und reagieren.

Unterstützungsmanagement (pädagogische Maßnahmen und therapeutische Möglichkeiten).

Menschen mit Behinderung im Alter:

Lebensformen im Alter.

Dementielle Entwicklung (Herausforderung für das soziale Umfeld, Anpassung des Umfeldes, der Erwartungen, der Haltung).

Stadienspezifische Unterstützungsmöglichkeiten.

Menschen mit psychosozialen Problemen:

Sozialpsychiatrische Grundlagen.

Vertiefende Aspekte der Psychopathologie, Krankheitsbilder.

Sozialbetreuung in stationären und teilstationären Lebensformen.

Dualdiagnosen (psychische Störung und kognitive Beeinträchtigung).

Suchtproblematik.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Behindertenarbeit als Profession (Diplomniveau):

Begriff „Behinderung“:

Gesellschaft und Behinderung.

Menschenbilder und Verständnisweisen.

Stigmatisierung und Diskriminierung.

Leitideen:

Normalisierung, Integration, Inklusion, Sozialraumorientierung.

Empowerment, Selbstbestimmung, Selbstvertretung.

Teilhabe, Nicht-Diskriminierung.

Barrierefreiheit.

Menschenrechtsbasierte Sozialbetreuung.

Kultursensible Sozialbetreuung.

Tätigkeitsfelder sozialbetreuerischen Handelns:

Beraten, Betreuen, Unterstützen, Anleiten, Assistieren, Fördern, Bilden.

Beziehungsgestaltung, Aspekte von Nähe und Distanz.

Spannungsfeld Beobachtung und Interpretation.

Themenfeld Methoden und Handlungsansätze (Diplomniveau):

Barrierefreie Kommunikation, einfache Sprache:

Leicht verständliche Sprache (Konzepte und deren Anwendung).

Schriftliche Informationen verständlich formulieren.

Universelles Design (Artikel 2, UN‑Behindertenrechtskonvention – UN-BRK).

Basale Begleitung:

Konzepte der basalen Begleitung (zB Sensomotorische Kooperation, Basale Stimulation, Basale Kommunikation, Tonischer Dialog).

Teilhabeassistenz.

Wahrnehmungsstörungen (Formen und Auswirkungen).

Wahrnehmungsförderung.

Anwendung von Unterstützter Kommunikation (UK):

Erfassen der kommunikativen Bedürfnisse und Möglichkeiten einer Person mit keiner bzw. geringer sprachlicher Ausdrucksmöglichkeit.

Planen der Anwendung von Hilfsmitteln zur Erweiterung kommunikativer Möglichkeiten.

Spezielle Methoden:

Biografiearbeit.

TEACCH-Ansatz (Treatment and Education for Autistic and related Communication handicapped Children).

Spiel- und Erlebnispädagogik.

Kinästhetik.

Systemisches Arbeiten.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Lebenswelten und Lebensdimensionen (Diplomniveau):

Lebenswelt Wohnen:

Wohnen als elementares Bedürfnis.

Wohn- und Unterstützungsangebote im Sozialraum und in der Sozialwirtschaft.

Wohnraumgestaltung, Wohnraumanpassung und Planung für barrierefreies Leben.

Alltagsgestaltung und Haushalt, Hilfsmittel und Vorrichtungen für Menschen mit Behinderungen.

Leben in sozialen Bezügen:

Familie, Angehörige und Umfeld.

Spezielle Situation betroffener Familien.

Systemische Sichtweise.

Unterstützungsmöglichkeiten im Sozialraum bzw. in der Sozialwirtschaft.

Sozialraum:

Soziales Netzwerk eines Menschen (Netzwerkkarte).

Konzept Sozialraumorientierung.

Barrierefreie Teilhabemöglichkeiten.

Sexualität:

Psychosexuelle Entwicklung.

Aufklärung, Methodik Aufklärung.

Partnerschaft, Elternschaft.

Sexualisierte Gewalt bei Menschen mit Behinderungen und präventive Maßnahmen.

Themenfeld Zielgruppenspezifische Herausforderungen (Diplomniveau):

Menschen mit herausforderndem Verhalten:

Beispiele und mögliche Ursachen, Erklärungstheorien.

Aggression und Verweigerung.

Verhaltensweisen wahrnehmen, verstehen und reagieren.

Entwicklungsfreundliche Interventionen.

Unterstützungsmanagement (pädagogische Maßnahmen und therapeutische Möglichkeiten).

Krise und Krisenintervention.

Deeskalationsmaßnahmen.

Menschen mit Behinderung im Alter:

Lebensformen im Alter.

Dementielle Entwicklung (Herausforderung für das soziale Umfeld, Anpassung des Umfeldes, der Erwartungen, der Haltung).

Stadienspezifische Unterstützungsmöglichkeiten.

Menschen mit psychosozialen Problemen:

Sozialpsychiatrische Grundlagen.

Vertiefende Aspekte der Psychopathologie, Krankheitsbilder.

Sozialbetreuung in stationären und teilstationären Lebensformen.

Dualdiagnosen (psychische Störung und kognitive Beeinträchtigung).

Suchtproblematik.

Ausbildungsschwerpunkt Behindertenbegleitung

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Behindertenbegleitung als Profession (Fachniveau):

Begriff „Behinderung“:

Gesellschaft und Behinderung.

Menschenbilder und Verständnisweisen.

Stigmatisierung und Diskriminierung.

Leitideen:

Normalisierung, Integration, Inklusion, Sozialraumorientierung.

Empowerment, Selbstbestimmung, Selbstvertretung.

Teilhabe, Nicht-Diskriminierung.

Barrierefreiheit.

Menschenrechtsbasierte Sozialbetreuung.

Kultursensible Sozialbetreuung.

Tätigkeitsfelder sozialbetreuerischen Handelns:

Beraten, Betreuen, Unterstützen, Anleiten, Assistieren, Fördern, Bilden.

Beziehungsgestaltung, Aspekte von Nähe und Distanz.

Spannungsfeld Beobachtung und Interpretation.

Themenfeld Methoden und Handlungsansätze (Fachniveau):

Barrierefreie Kommunikation, einfache Sprache:

Leicht verständliche Sprache (Konzepte und deren Anwendung).

Schriftliche Informationen verständlich formulieren.

Universelles Design (Artikel 2, UN‑Behindertenrechtskonvention – UN-BRK).

Basale Begleitung:

Konzepte der basalen Begleitung (zB Sensomotorische Kooperation, Basale Stimulation, Basale Kommunikation, Tonischer Dialog).

Teilhabeassistenz.

Wahrnehmungsstörungen (Formen und Auswirkungen).

Wahrnehmungsförderung.

Unterstützte Kommunikation (UK):

Bedeutung der UK für die soziale Teilhabe.

Zusammenhang zwischen Kommunikation, Teilhabe und Selbstbestimmung.

Überblick über körpereigene, elektronische und nichtelektronische Hilfsmittel und deren Einsatz.

Spezielle Methoden:

Biografiearbeit.

TEACCH-Ansatz (Treatment and Education for Autistic and related Communication handicapped Children).

Spiel- und Erlebnispädagogik.

Kinästhetik.

Systemisches Arbeiten.

Beraten und Anleiten.

Entwicklungslogisches Begleiten.

Personenzentriertes Planen.

Dokumentieren, Berichten und Evaluieren:

Dokumentationsformen.

Beobachtungshilfen, Einschätzungsskalen.

Einfache Evaluationsinstrumente.

Therapeutische Angebote:

Funktionale Therapieangebote (Logopädie, Physiotherapie, Ergotherapie).

Psychotherapieformen im Sinne des Psychotherapiegesetzes.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Lebenswelten und Lebensdimensionen (Fachniveau):

Lebenswelt Wohnen:

Wohnen als elementares Bedürfnis.

Wohn- und Unterstützungsangebote im Sozialraum und in der Sozialwirtschaft.

Wohnraumgestaltung, Wohnraumanpassung und Planung für barrierefreies Leben.

Alltagsmanagement und Haushaltsökonomie:

Haushaltsorganisation (Pflege und Instandhaltung von Bekleidung, Wäsche und Wohnräumen).

Hygiene, Umweltschutz, Unfallverhütung, Arbeitssicherheit.

Alltagsstrukturierung.

Umgang mit Lebensmitteln, Esskultur.

Haushaltsbudget.

Förderung und Erhaltung der Selbstständigkeit der betreuten Personen im Haushalt.

Lebenswelt Arbeit und Beschäftigung:

Arbeit/Aufgabe als elementares Bedürfnis.

Problemfeld Arbeitslosigkeit.

Arbeits- und Beschäftigungsangebote für Menschen mit Behinderungen (zB Berufsorientierung, Arbeitsassistenz, Jugendcoaching, Arbeitsintegration, Tagesstruktur).

Bildung und Förderung:

Bildungsaufgaben von Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsschwierigkeiten.

Lernprozesse gestalten.

Schulische Assistenz.

Lebenslandes Lernen. Lernstörungen (zB Dyskalkulie und Legasthenie).

Unterstützende Lernhilfen (auch digital).

Erwachsenenbildung für Menschen mit Behinderungen.

Lebenswelt Freizeit und Kultur:

Freizeitbedürfnisse und Freizeitgestaltung in unterschiedlichen Lebensphasen (zB Urlaub, Ferienaktionen, Ruhestand).

Feste, Feiern, Rituale gestalten und feiern.

Bewegung und Sport (Behindertensport, integrative Sportangebote, Outdoor-Konzepte, Motopädagogik und Psychomotorik).

Musik, Tanz, Kultur (Angebote im Sozialraum, Teilhabemöglichkeiten, exemplarische Übung).

Digitale Medien (Anwendungsmöglichkeiten wie Tablets und Smartphones, kritische Beurteilung, Gefahren).

Leben in sozialen Bezügen:

Familie, Angehörige und Umfeld.

Spezielle Situation betroffener Familien.

Systemische Sichtweise.

Unterstützungsmöglichkeiten im Sozialraum bzw. in der Sozialwirtschaft.

Sexualität:

Psychosexuelle Entwicklung.

Aufklärung, Methodik Aufklärung.

Partnerschaft, Elternschaft.

Sexualisierte Gewalt bei Menschen mit Behinderungen und präventive Maßnahmen.

Themenfeld Zielgruppenspezifische Herausforderungen (Fachniveau):

Menschen mit herausforderndem Verhalten:

Beispiele und mögliche Ursachen, Erklärungstheorien.

Aggression und Verweigerung.

Formen der Gewalt.

Verhaltensweisen wahrnehmen, verstehen und reagieren.

Unterstützungsmanagement (pädagogische Maßnahmen und therapeutische Möglichkeiten).

Menschen mit Behinderung im Alter:

Lebensformen im Alter.

Dementielle Entwicklung (Herausforderung für das soziale Umfeld, Anpassung des Umfeldes, der Erwartungen, der Haltung).

Stadienspezifische Unterstützungsmöglichkeiten.

Menschen mit psychosozialen Problemen:

Sozialpsychiatrische Grundlagen.

Vertiefende Aspekte der Psychopathologie, Krankheitsbilder.

Sozialbetreuung in stationären und teilstationären Lebensformen.

Dualdiagnosen (psychische Störung und kognitive Beeinträchtigung).

Suchtproblematik.

Menschen mit Migrationshintergrund.

Kinder und Jugendliche.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Behindertenbegleitung als Profession (Diplomniveau):

Begriff „Behinderung“:

Internationale Klassifizierungssysteme.

Anwaltschaftliches Handeln.

Begleitung im Bezugssystem und Rollenklärung.

Leitideen (anhand von Projekten und Konzepten):

Normalisierung, Integration, Inklusion, Sozialraumorientierung.

Empowerment, Selbstbestimmung, Selbstvertretung.

Teilhabe, Nicht-Diskriminierung.

Barrierefreiheit.

Menschenrechtsbasierte Sozialbetreuung.

Kultursensible Sozialbetreuung.

Themenfeld Methoden und Handlungsansätze (Diplomniveau):

Barrierefreie Kommunikation, einfache Sprache:

Leicht verständliche Sprache (Konzepte und deren Anwendung).

Basale Begleitung:

Teilhabeassistenz.

Einsatz von digitalen Medien.

Anwendung von Unterstützter Kommunikation (UK):

Anwendung von Hilfsmitteln zur Erweiterung kommunikativer Möglichkeiten.

Spezielle Methoden:

Biografiearbeit.

TEACCH-Ansatz (Treatment and Education for Autistic and related Communication handicapped Children).

Spiel- und Erlebnispädagogik.

Systemisches Arbeiten.

Personenzentriertes Arbeiten.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Lebenswelten und Lebensdimensionen (Diplomniveau):

Lebenswelt Wohnen:

Wohn- und Unterstützungsangebote im Sozialraum und in der Sozialwirtschaft.

Alltagsgestaltung.

Leben in sozialen Bezügen:

Familie, Angehörige und Umfeld.

Spezielle Situation betroffener Familien.

Systemische Sichtweise.

Unterstützungsmöglichkeiten im Sozialraum bzw. in der Sozialwirtschaft.

Sozialraum:

Soziales Netzwerk eines Menschen (Netzwerkkarte).

Konzept Sozialraumorientierung.

Barrierefreie Teilhabemöglichkeiten.

Angebote der Sozialwirtschaft.

Sexualität:

Partnerschaft, Elternschaft.

Themenfeld Zielgruppenspezifische Herausforderungen (Diplomniveau):

Menschen mit herausforderndem Verhalten:

Beispiele und mögliche Ursachen, Erklärungstheorien.

Aggression und Verweigerung.

Verhaltensweisen wahrnehmen, verstehen und reagieren.

Entwicklungsfreundliche Interventionen.

Unterstützungsmanagement (pädagogische Maßnahmen und therapeutische Möglichkeiten).

Krise und Krisenintervention.

Deeskalationsmaßnahmen.

Menschen mit Behinderung im Alter:

Lebensformen im Alter.

Dementielle Entwicklung (Herausforderung für das soziale Umfeld, Anpassung des Umfeldes, der Erwartungen, der Haltung).

Stadienspezifische Unterstützungsmöglichkeiten.

Angebote der Behindertenhilfe.

Menschen mit psychosozialen Problemen:

Sozialpsychiatrische Grundlagen.

Vertiefende Aspekte der Psychopathologie, Krankheitsbilder.

Sozialbetreuung in stationären und teilstationären Lebensformen.

Dualdiagnosen (psychische Störung und kognitive Beeinträchtigung).

Suchtproblematik.

Ausbildungsschwerpunkt Familienarbeit

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Familienarbeit als Profession:

Berufsidentität:

Geschichte der sozialen Professionen, Geschichte der Familienarbeit.

Grundhaltungen des Helfens (Nähe und Distanz, Hilfe und Kontrolle etc.).

Berufswahl und Motivation.

Herausforderungen.

Zielgruppen und Aufgabengebiete.

Handlungsprinzipien.

Einrichtungen im Kontext der Familienarbeit:

Kinder- und Jugendhilfe, Beratungsstellen, offene Einrichtungen (Jugendarbeit).

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Methoden und Handlungsansätze:

Systemisches Arbeiten in der Familie:

Familie als System.

Familie als Wertegemeinschaft.

Systemische Begleitung.

Methoden der Sozialpädagogik:

Case Management.

Gruppenarbeit.

Sozialraumorientierung.

Erziehungs- und Förderplanung.

Sozialpädagogische Ansätze:

Neue Autorität.

Bindungsverhalten und bindungsgeleitete Intervention.

Traumapädagogik.

Gewaltprävention.

Sozialpädagogisches Handeln:

Systemisches Arbeiten (zB zirkuläres Fragen, Netzwerkkarten, Reframing).

Umgang mit Gewalt (Missbrauch, Vernachlässigung etc.) und Kindeswohlgefährdung.

Sucht, Armut, Trauer und Lebenskrisen.

Umgang mit herausforderndem Verhalten (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung – ADHS etc.).

Kriseninterventionen und Deeskalation.

Eskalation von Konflikten und Dynamik von Gewaltsituationen.

Strategien der Deeskalation, Methoden um sicher zu handeln.

Gewaltprävention.

Erziehungs- und Förderplanung.

Menschen mit psychischen Erkrankungen im Familiensystem:

Symptome und Hinweise auf psychische Erkrankungen.

Psychotraumatologie.

Begleitung von psychisch kranken Bezugspersonen.

Begleitung von psychisch kranken Kindern und Jugendlichen und deren Eltern.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Lebenswelten und Lebensdimensionen:

Alltagsmanagement und Haushaltsökonomie, Umgang mit Ressourcen:

Ernährung und Gesundheit.

Kindgerechtes Wohnen.

Alltagsstrukturierung.

Haushaltsorientierungstraining (HOT).

Nahrungsmittel und Essenzzubereitung im Familiensystem.

Unterstützung und Begleitung von Schwangeren und Neugeborenen:

Säuglingspflege, Wochenbett.

Pädagogik im Alltag mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen:

Entwicklungsphasen.

Psychosexuelle Entwicklung begleiten.

Erziehungsstile.

Rituale.

Gesundheitsprävention und -intervention:

Unfallverhütung.

Salutogenese.

Frühförderung.

Künstlerische, musische und praktische Fertigkeiten im Sinne von Aktivierung und Ausdruck:

Musisch-kreative Fähigkeiten entwickeln und einsetzen.

Feste und Feiern.

Kultur und Ästhetik in der Familie.

Bildung:

Frühförderung.

Lernbegleitung und Lernunterstützung.

Erwachsenenbildung.

Kulturelle Bildung.

Spiel-, Medien- und Freizeitpädagogik.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenfeld Zielgruppenspezifische Herausforderungen:

Systemische Arbeit mit Familien.

Stabilisierung und Förderung der familiären Ressourcen.

Allparteilichkeit.

Theorieansätze und Handlungskonzepte (u.a. im Umgang mit Gewalt, Sucht, Armut, Trauer und Lebenskrisen).

Unterschiedliche Familien- und Lebensformen (Patchworkfamilien, Alleinerzieherinnen/Alleinerzieher, Regenbogenfamilien, Pflege- und Adoptivfamilien).

Mehrgenerationenarbeit.

Werte und Normen im Wandel.

Diversity Management.

Gender-Mainstreaming.

Transkulturelle Familienarbeit (zB Bi-Kulturelle Familien).

Alltagsrituale im kulturellen und religiösen Zusammenhang.

Interkulturelle Pädagogik.

Grundlagen der Sozialpsychiatrie.

5b.2 BERUFSSPEZIFISCHE PRAXIS (PFLICHTPRAKTIKUM) Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Hospitieren und selbstständiges Praktizieren in unterschiedlichen Organisationen des Gesundheits- und Sozialbereichs (in Einrichtungen und im privaten Umfeld).

Durchführung und Reflexion der Tätigkeiten in der Betreuung und Pflege zu Hause, in Tagesbetreuungseinrichtungen, Wohneinheiten, Werkstätten, Arbeitsprojekten und im Freizeitbereich.

Betreuung und Pflege von alten Menschen, Menschen mit Behinderung, psychisch kranken Menschen, akut oder chronisch kranken Menschen, Menschen mit Bedarf an Palliativ Care, Kindern, Familien.

Beobachtung, Planung, Durchführung, Evaluierung und Dokumentation.

Transfer und Festigung fachtheoretischer Kenntnisse.

Maßnahmen der Qualitätsentwicklung.

Durchführen von konzeptiven und planerischen Aufgaben.

Planung, Durchführung und Evaluierung von Projekten.

Arbeiten im Team.

Interdisziplinarität, Multiprofessionalität.

Instruktion, Anleitung, Schulung, Beratung.

Praktikumsbereiche:

Die Praktika sind jeweils in den berufsrechtlich definierten Bereichen zu absolvieren. Praktikumsbereiche in der Fachrichtung Sozialbetreuung:

Ausbildungsschwerpunkt Altenarbeit:

Ausbildungsschwerpunkt Behindertenarbeit:

Ausbildungsschwerpunkt Behindertenbegleitung:

Ausbildungsschwerpunkt Familienarbeit:

Zeitlicher Rahmen und Ablauf:

Pflichtpraktikum während des Unterrichtsjahres:

Im römisch eins. bis römisch III. Jahrgang sind Pflichtpraktika im Ausmaß von jeweils 5 Jahreswochenstunden zu absolvieren.

Im römisch IV. Jahrgang sind Pflichtpraktika im Ausmaß von 11 Jahreswochenstunden zu absolvieren, wobei zumindest 6 Stunden davon im Bereich der Pflege zu absolvieren sind.

Im römisch fünf. Jahrgang sind Pflichtpraktika im Ausmaß von 8 Jahreswochenstunden zu absolvieren.

Alle Pflichtpraktika vom römisch eins. bis römisch fünf. Jahrgang zählen zur Berufsausbildung und umfassen 1.156 Stunden. Eine Praktikumsstunde umfasst 60 Minuten.

In begründeten Fällen sind Praktika auch in anderen Ferien als den Hauptferien zulässig, wobei diese in die Gesamtpraktikumsdauer einzurechnen sind.

Die berufsrechtlichen Bestimmungen hinsichtlich der Pflichtpraktika sind zu beachten.

Pflichtpraktikum in den Ferien:

Zwischen dem römisch III. und römisch IV. Jahrgang ist ein Pflichtpraktikum im Ausmaß von 15 Wochen (600 Stunden) zu absolvieren. Zwischen dem römisch IV. und römisch fünf. Jahrgang ist ein Pflichtpraktikum im Ausmaß von 5 Wochen (200 Stunden) zu absolvieren.

Diese Pflichtpraktika zählen zur Berufsausbildung und umfassen insgesamt 800 Stunden. Eine Praktikumsstunde umfasst 60 Minuten, eine Praktikumswoche umfasst 40 Stunden.

Die berufsrechtlichen Bestimmungen hinsichtlich der Praktika sind zu beachten.

Praktische Ausbildung in den Pflegeassistenz- und Sozialbetreuungsberufen – Allgemeine Bestimmungen:

Um den Kompetenzerwerb und die für das professionelle Handeln nötige Herausbildung von Eigenständigkeit und Eigenverantwortlich bestmöglich zu unterstützen, ist rund ein Viertel der Gesamtstunden der praktischen Ausbildung zugeordnet (insgesamt 1.956 Stunden). Die lehrplanmäßig vorgesehene Anzahl an Pflichtpraktikumsstunden übersteigt das gemäß den berufsrechtlichen Bestimmungen notwendige Stundenausmaß, um insbesondere am Beginn der Ausbildung (im römisch eins. und römisch II. Jahrgang) ein gezieltes Heranführen an die Herausforderungen des Berufsfeldes zu ermöglichen.

Gemäß den berufsrechtlichen Bestimmungen sind in der Sozialbetreuung insgesamt mindestens 1.800 Stunden Praktikum zu absolvieren (1.200 Stunden auf Fachniveau, 600 Stunden auf Diplomniveau). In den Schwerpunkten Altenarbeit, Behindertenarbeit und Familienarbeit entfallen 530 Stunden davon auf die Ausbildung zur Pflegeassistenz.

Verteilung der Stunden in den einzelnen Ausbildungsschwerpunkten:

Ausbildungsschwerpunkt Altenarbeit:

Für die Ausbildung zur Pflegeassistenz sind mindestens drei Praktika (an mindestens zwei unterschiedlichen Praktikumsstellen) im Umfang von insgesamt 505 Stunden zu absolvieren. Davon entfallen mindestens 160 Stunden auf den Akutbereich und mindestens 160 Stunden auf den Langzeitbereich. Weiters ist ein Wahlpraktikum im Umfang von mindestens 185 Stunden im Akut- oder Langzeitbereich zu absolvieren. Weitere 25 Stunden sind dem Theorie-Praxis-Transfer einschließlich der Praktikumsreflexion zugeordnet. Insgesamt umfasst die praktische Ausbildung 530 Stunden.

Für den Fachabschluss sind mindestens zwei weitere Praktika im Umfang von insgesamt 670 Stunden zu absolvieren, wobei ein Praktikum mindestens 120 Stunden umfassen muss.

Für den Diplomabschluss sind mindestens zwei weitere Praktika im Umfang von insgesamt 600 Stunden zu absolvieren, wobei ein Praktikum mindestens 120 Stunden umfassen muss.

Maximal ein Drittel der Praktikumszeiten (abzüglich der Pflegeassistenzpraktika) können in einem jeweils anderen Arbeitsfeld der sozialen Arbeit und Betreuung absolviert werden (auch als Auslandspraktikum).

Ausbildungsschwerpunkt Behindertenarbeit:

Für die Ausbildung zur Pflegeassistenz sind mindestens drei Praktika (an mindestens zwei unterschiedlichen Praktikumsstellen) im Umfang von insgesamt 505 Stunden zu absolvieren. Davon entfallen mindestens 160 Stunden auf den Akutbereich und mindestens 160 Stunden auf den Langzeitbereich. Weiters ist ein Wahlpraktikum im Umfang von mindestens 185 Stunden im Akut- oder Langzeitbereich zu absolvieren. Weitere 25 Stunden sind dem Theorie-Praxis-Transfer einschließlich der Praktikumsreflexion zugeordnet. Insgesamt umfasst die praktische Ausbildung 530 Stunden.

Für den Fachabschluss sind mindestens zwei weitere Praktika im Umfang von insgesamt 670 Stunden zu absolvieren, wobei ein Praktikum mindestens 120 Stunden umfassen muss.

Für den Diplomabschluss sind mindestens zwei weitere Praktika im Umfang von insgesamt 600 Stunden zu absolvieren, wobei ein Praktikum mindestens 120 Stunden umfassen muss.

Maximal ein Drittel der Praktikumszeiten (abzüglich der Pflegeassistenzpraktika) können in einem jeweils anderen Arbeitsfeld der sozialen Arbeit und Betreuung absolviert werden (auch als Auslandspraktikum).

Ausbildungsschwerpunkt Behindertenbegleitung:

Für den Fachabschluss sind mindestens fünf Praktika im Umfang von insgesamt 1.200 Stunden zu absolvieren, wobei ein Praktikum mindestens 120 Stunden umfassen muss.

Für den Diplomabschluss sind mindestens zwei weitere Praktika im Umfang von insgesamt 600 Stunden zu absolvieren, wobei ein Praktikum mindestens 120 Stunden umfassen muss.

Im Rahmen des Moduls „Unterstützung bei der Basisversorgung“ ist ein Praktikum im Ausmaß von mindestens 120 Stunden zu absolvieren, wobei mindestens 40 Stunden auf die Durchführung pflegerischer Aufgaben gemäß den gesetzlichen Bestimmungen entfallen müssen.

Maximal ein Drittel der Praktikumszeiten können in einem jeweils anderen Arbeitsfeld der sozialen Arbeit und Betreuung absolviert werden (auch als Auslandspraktikum).

Ausbildungsschwerpunkt Familienarbeit:

Für die Ausbildung zur Pflegeassistenz sind mindestens drei Praktika (an mindestens zwei unterschiedlichen Praktikumsstellen) im Umfang von insgesamt 505 Stunden zu absolvieren. Davon entfallen mindestens 160 Stunden auf den Akutbereich und mindestens 160 Stunden auf den Langzeitbereich. Weiters ist ein Wahlpraktikum im Umfang von mindestens 185 Stunden im Akut- oder Langzeitbereich zu absolvieren. Weitere 25 Stunden sind dem Theorie-Praxis-Transfer einschließlich der Praktikumsreflexion zugeordnet. Insgesamt umfasst die praktische Ausbildung 530 Stunden.

Für den Fachabschluss sind mindestens zwei weitere Praktika im Umfang von insgesamt 670 Stunden zu absolvieren, wobei ein Praktikum mindestens 120 Stunden umfassen muss.

Für den Diplomabschluss sind mindestens zwei weitere Praktika im Umfang von insgesamt 600 Stunden zu absolvieren, wobei ein Praktikum mindestens 120 Stunden umfassen muss.

Maximal ein Drittel der Praktikumszeiten (abzüglich der Pflegeassistenzpraktika) können in einem jeweils anderen Arbeitsfeld der sozialen Arbeit und Betreuung absolviert werden (auch als Auslandspraktikum).

5b.3 FACHPRAKTISCHES SEMINAR

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining.

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Themenbezogene Fallbeispiele.

Rollenspiele.

Aufstellungen.

Fallbesprechungen.

Ressourcenorientierung.

Lernen und Lernprozess.

Theorie-Praxis-Transfer.

Methodentraining bzw. Techniktraining.

B. Verbindliche Übungen

6. SUPERVISION UND PSYCHOHYGIENE

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Einzel-, Gruppen- und Teamsupervision.

Fallbesprechung und kollegiale Supervision (Intervision).

Grundlagen verschiedener Supervisionsmodelle.

Psychosoziale Präventiv- und Begleitmaßnahmen bei Stress und Überforderung.

Eigen- und Fremdwahrnehmung.

Burn-Out (Ursachen, Kennzeichen, Hilfen, Prophylaxe).

Motivation für den Helferberuf, Helfer-Syndrom.

Persönliche Handlungsmuster reflektieren und adäquate Alternativen entwickeln.

Reflexion von praktischen Erfahrungen.

Lösungsorientierte Handlungsstrategien.

Gruppendynamik.

Konflikt- und Kritikgespräch.

Methoden der Deeskalation und Mediation.

Ressourcenorientierung.

Kreativitätstechniken.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Einzel-, Gruppen- und Teamsupervision.

Fallbesprechung und kollegiale Supervision (Intervision).

Grundlagen verschiedener Supervisionsmodelle.

Psychosoziale Präventiv- und Begleitmaßnahmen bei Stress und Überforderung.

Eigen- und Fremdwahrnehmung.

Burn-Out (Ursachen, Kennzeichen, Hilfen, Prophylaxe).

Motivation für den Helferberuf, Helfer-Syndrom.

Persönliche Handlungsmuster reflektieren und adäquate Alternativen entwickeln.

Reflexion von praktischen Erfahrungen.

Lösungsorientierte Handlungsstrategien.

Gruppendynamik.

Konflikt- und Kritikgespräch.

Methoden der Deeskalation und Mediation.

Ressourcenorientierung.

Kreativitätstechniken.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Einzel-, Gruppen- und Teamsupervision.

Fallbesprechung und kollegiale Supervision (Intervision).

Grundlagen verschiedener Supervisionsmodelle.

Psychosoziale Präventiv- und Begleitmaßnahmen bei Stress und Überforderung.

Eigen- und Fremdwahrnehmung.

Burn-Out (Ursachen, Kennzeichen, Hilfen, Prophylaxe).

Motivation für den Helferberuf, Helfer-Syndrom.

Persönliche Handlungsmuster reflektieren und adäquate Alternativen entwickeln.

Reflexion von praktischen Erfahrungen.

Lösungsorientierte Handlungsstrategien.

Gruppendynamik.

Konflikt- und Kritikgespräch.

Methoden der Deeskalation und Mediation.

Ressourcenorientierung.

Kreativitätstechniken.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Einzel-, Gruppen- und Teamsupervision.

Fallbesprechung und kollegiale Supervision (Intervision).

Grundlagen verschiedener Supervisionsmodelle.

Psychosoziale Präventiv- und Begleitmaßnahmen bei Stress und Überforderung.

Eigen- und Fremdwahrnehmung.

Burn-Out (Ursachen, Kennzeichen, Hilfen, Prophylaxe).

Motivation für den Helferberuf, Helfer-Syndrom.

Persönliche Handlungsmuster reflektieren und adäquate Alternativen entwickeln.

Reflexion von praktischen Erfahrungen.

Lösungsorientierte Handlungsstrategien.

Gruppendynamik.

Konflikt- und Kritikgespräch.

Methoden der Deeskalation und Mediation.

Ressourcenorientierung.

Kreativitätstechniken.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Einzel-, Gruppen- und Teamsupervision.

Fallbesprechung und kollegiale Supervision (Intervision).

Grundlagen verschiedener Supervisionsmodelle.

Psychosoziale Präventiv- und Begleitmaßnahmen bei Stress und Überforderung.

Eigen- und Fremdwahrnehmung.

Burn-Out (Ursachen, Kennzeichen, Hilfen, Prophylaxe).

Motivation für den Helferberuf, Helfer-Syndrom.

Persönliche Handlungsmuster reflektieren und adäquate Alternativen entwickeln.

Reflexion von praktischen Erfahrungen.

Lösungsorientierte Handlungsstrategien.

Gruppendynamik.

Konflikt- und Kritikgespräch.

Methoden der Deeskalation und Mediation.

Ressourcenorientierung.

Kreativitätstechniken.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Einzel-, Gruppen- und Teamsupervision.

Fallbesprechung und kollegiale Supervision (Intervision).

Grundlagen verschiedener Supervisionsmodelle.

Psychosoziale Präventiv- und Begleitmaßnahmen bei Stress und Überforderung.

Eigen- und Fremdwahrnehmung.

Burn-Out (Ursachen, Kennzeichen, Hilfen, Prophylaxe).

Motivation für den Helferberuf, Helfer-Syndrom.

Persönliche Handlungsmuster reflektieren und adäquate Alternativen entwickeln.

Reflexion von praktischen Erfahrungen.

Lösungsorientierte Handlungsstrategien.

Gruppendynamik.

Konflikt- und Kritikgespräch.

Methoden der Deeskalation und Mediation.

Ressourcenorientierung.

Kreativitätstechniken.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Einzel-, Gruppen- und Teamsupervision.

Fallbesprechung und kollegiale Supervision (Intervision).

Grundlagen verschiedener Supervisionsmodelle.

Psychosoziale Präventiv- und Begleitmaßnahmen bei Stress und Überforderung.

Eigen- und Fremdwahrnehmung.

Burn-Out (Ursachen, Kennzeichen, Hilfen, Prophylaxe).

Motivation für den Helferberuf, Helfer-Syndrom.

Persönliche Handlungsmuster reflektieren und adäquate Alternativen entwickeln.

Reflexion von praktischen Erfahrungen.

Lösungsorientierte Handlungsstrategien.

Gruppendynamik.

Konflikt- und Kritikgespräch.

Methoden der Deeskalation und Mediation.

Ressourcenorientierung.

Kreativitätstechniken.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Einzel-, Gruppen- und Teamsupervision.

Fallbesprechung und kollegiale Supervision (Intervision).

Grundlagen verschiedener Supervisionsmodelle.

Psychosoziale Präventiv- und Begleitmaßnahmen bei Stress und Überforderung.

Eigen- und Fremdwahrnehmung.

Burn-Out (Ursachen, Kennzeichen, Hilfen, Prophylaxe).

Motivation für den Helferberuf, Helfer-Syndrom.

Persönliche Handlungsmuster reflektieren und adäquate Alternativen entwickeln.

Reflexion von praktischen Erfahrungen.

Lösungsorientierte Handlungsstrategien.

Gruppendynamik.

Konflikt- und Kritikgespräch.

Methoden der Deeskalation und Mediation.

Ressourcenorientierung.

Kreativitätstechniken.

7. THEORIE-PRAXIS-TRANSFER

römisch II. Jahrgang:

3. Semester (Kompetenzmodul 3):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Wahrnehmen, Beobachten, Beschreiben, Interpretieren.

Betreuungs- und Pflegeprozess.

Übernahme der individuellen Pflege eines Menschen gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Pflegeassistenz in der Anleitungssequenz.

Übernahme der individuellen Betreuung eines Menschen oder einer Gruppe gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Sozialbetreuungsberufe in der Anleitungssequenz.

Handhabung der Dokumentation.

Fallarbeit in Unterrichts- und/oder Praktikumssituationen.

Methodentraining.

Evaluation und Reflexion.

4. Semester (Kompetenzmodul 4):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Wahrnehmen, Beobachten, Beschreiben, Interpretieren.

Betreuungs- und Pflegeprozess.

Übernahme der individuellen Pflege eines Menschen gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Pflegeassistenz in der Anleitungssequenz.

Übernahme der individuellen Betreuung eines Menschen oder einer Gruppe gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Sozialbetreuungsberufe in der Anleitungssequenz.

Handhabung der Dokumentation.

Fallarbeit in Unterrichts- und/oder Praktikumssituationen.

Methodentraining.

Evaluation und Reflexion.

römisch III. Jahrgang:

5. Semester (Kompetenzmodul 5):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Wahrnehmen, Beobachten, Beschreiben, Interpretieren.

Betreuungs- und Pflegeprozess.

Übernahme der individuellen Pflege eines Menschen gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Pflegeassistenz in der Anleitungssequenz.

Übernahme der individuellen Betreuung eines Menschen oder einer Gruppe gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Sozialbetreuungsberufe in der Anleitungssequenz.

Handhabung der Dokumentation.

Fallarbeit in Unterrichts- und/oder Praktikumssituationen.

Methodentraining.

Evaluation und Reflexion.

6. Semester (Kompetenzmodul 6):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Wahrnehmen, Beobachten, Beschreiben, Interpretieren.

Betreuungs- und Pflegeprozess.

Übernahme der individuellen Pflege eines Menschen gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Pflegeassistenz in der Anleitungssequenz.

Übernahme der individuellen Betreuung eines Menschen oder einer Gruppe gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Sozialbetreuungsberufe in der Anleitungssequenz.

Handhabung der Dokumentation.

Fallarbeit in Unterrichts- und/oder Praktikumssituationen.

Methodentraining.

Evaluation und Reflexion.

römisch IV. Jahrgang:

7. Semester (Kompetenzmodul 7):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Wahrnehmen, Beobachten, Beschreiben, Interpretieren.

Betreuungs- und Pflegeprozess.

Übernahme der individuellen Pflege eines Menschen gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Pflegeassistenz in der Anleitungssequenz (insbesondere in Vorbereitung auf die Vorprüfung in der Pflegeassistenz).

Übernahme der individuellen Betreuung eines Menschen oder einer Gruppe gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Sozialbetreuungsberufe in der Anleitungssequenz.

Handhabung der Dokumentation.

Fallarbeit in Unterrichts- und/oder Praktikumssituationen.

Methodentraining.

Evaluation und Reflexion.

8. Semester (Kompetenzmodul 8):

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Wahrnehmen, Beobachten, Beschreiben, Interpretieren.

Betreuungs- und Pflegeprozess.

Übernahme der individuellen Pflege eines Menschen gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Pflegeassistenz in der Anleitungssequenz (insbesondere in Vorbereitung auf die Vorprüfung in der Pflegeassistenz).

Übernahme der individuellen Betreuung eines Menschen oder einer Gruppe gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Sozialbetreuungsberufe in der Anleitungssequenz.

Handhabung der Dokumentation.

Fallarbeit in Unterrichts- und/oder Praktikumssituationen.

Methodentraining.

Evaluation und Reflexion.

römisch fünf. Jahrgang (Kompetenzmodul 9):

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Wahrnehmen, Beobachten, Beschreiben, Interpretieren.

Betreuungs- und Pflegeprozess.

Übernahme der individuellen Pflege eines Menschen gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Pflegeassistenz bzw. Pflegefachassistenz in der Anleitungssequenz.

Übernahme der individuellen Betreuung eines Menschen oder einer Gruppe gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Sozialbetreuungsberufe in der Anleitungssequenz.

Handhabung der Dokumentation.

Fallarbeit in Unterrichts- und/oder Praktikumssituationen.

Methodentraining.

Evaluation und Reflexion.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können

Lehrstoff:

Wahrnehmen, Beobachten, Beschreiben, Interpretieren.

Betreuungs- und Pflegeprozess.

Übernahme der individuellen Pflege eines Menschen gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Pflegeassistenz bzw. Pflegefachassistenz in der Anleitungssequenz.

Übernahme der individuellen Betreuung eines Menschen oder einer Gruppe gemäß dem Berufsbild und Aufgabenbereich der Sozialbetreuungsberufe in der Anleitungssequenz.

Handhabung der Dokumentation.

Fallarbeit in Unterrichts- und/oder Praktikumssituationen.

Methodentraining.

Evaluation und Reflexion.

C. Freigegenstände und unverbindliche Übungen

Bildungs- und Lehraufgabe, didaktische Grundsätze:

Freigegenstände und unverbindliche Übungen können bestehende Pflichtgegenstände ergänzen oder Inhalte anderer Fachgebiete vermitteln. Um das Unterrichtsprogramm auch für die Lernenden und Eltern deutlich erkennbar zu machen, ist gegebenenfalls eine eindeutige Bezeichnung festzulegen. Im Übrigen gelten die Bestimmungen über die schulautonomen Pflichtgegenstände sinngemäß.

Eine Blockung in bestimmten Teilen des Unterrichtsjahres ist möglich.

D. Förderunterricht

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die von einem Leistungsabfall betroffenen Schülerinnen und Schüler sollen jene Kompetenzen entwickeln, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Gegenstandes ermöglichen.

Lehrstoff:

Wie im jeweiligen Jahrgang/Semester des entsprechenden Pflichtgegenstandes unter Beschränkung auf jene Lehrinhalte, bei denen Wiederholungen und Übungen erforderlich sind.

E. Deutsch in der Deutschförderklasse Bildungs- und Lehraufgabe:

In Deutschförderklassen soll sichergestellt werden, dass jene Schülerinnen und Schüler, die aufgrund mangelnder Kenntnisse der Unterrichtssprache gemäß Paragraph 16, des Schulunterrichtsgesetzes (SchUG), Bundesgesetzblatt Nr. 472 aus 1986,, dem Unterricht nicht folgen können und gemäß Paragraph 4, Absatz 2, Litera a, SchUG bei Einschulung den außerordentlichen Status erhalten haben, diese frühzeitig erlernen und möglichst bald gemeinsam im Klassenverband dem Lehrplan der jeweiligen Schulstufe als außerordentliche Schülerinnen und Schüler mit Deutschförderkurs oder ordentliche Schülerinnen und Schüler folgen können.

Um einen schnellen Übergang in den Regelunterricht zu gewährleisten, sind Deutschförderklassen grundsätzlich auf ein Semester ausgerichtet. Wenn das Lehrziel laut gesetzlich vorgeschriebenem Testverfahren von der jeweiligen Schülerin oder dem jeweiligen Schüler nicht erreicht wurde, kann die Deutschförderklasse ein weiteres Semester, maximal jedoch vier Semester lang besucht werden.

Der Lehrplan beschreibt Zielkompetenzen, die für den Wechsel in die Regelklasse notwendig sind. Darüber hinaus gibt der Lehrplan einen Rahmen vor, der den Pädagoginnen und Pädagogen jenen Gestaltungsspielraum bietet, der erforderlich ist, um jeden Jugendlichen nach den jeweils eigenen Fähigkeiten und Begabungen zu fördern. Im Sinne eines schnellen Übergangs ist es daher sinnvoll, Bildungssprache (zB Fachwortschatz) anhand bestimmter Gegenstände - etwa Mathematik, Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung oder Geographie und Wirtschaftskunde - zu erarbeiten und die Förderung der Jugendlichen je nach individuellen Lernvoraussetzungen und organisatorischer Umsetzbarkeit auch in diesen Gegenständen zu gewährleisten.

Für die Unterrichtsgestaltung sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:

Didaktische Grundsätze:

Ausgangssituation

Deutsch wird in der Deutschförderklasse gesteuert und zudem in vielen außerschulischen (Lern-)Situationen in der zielsprachlichen Umgebung ungesteuert erlernt. Der Unterricht hat an diese besondere sprachliche Ausgangssituation der Schülerinnen und Schüler anzuknüpfen: Es werden Sprechanlässe geboten, die geeignet sind, Kommunikationsmöglichkeiten außerhalb des Unterrichts zu eröffnen. Die soziale Verschränkung mit der Regelklasse von Anfang an ist für den Lernerfolg der Schülerinnen und Schüler von besonderer Bedeutung; jede Möglichkeit die Zweitsprache Deutsch zu sprechen, zu üben und zu festigen sollte ergriffen werden; und Lernorte außerhalb des Klassenzimmers bieten dem Spracherwerb besonders wirkungsvolle Impulse.

Positive Lernatmosphäre/Geschützter Raum

Der Unterricht geht vom Sprachhandlungsbedarf der Schülerinnen und Schüler aus und greift ihre aktuellen Erfahrungen mit dem Deutschen als Zweitsprache auf. Dabei wird die Deutschförderklasse zu einem geschützten Lernraum, der eine wertschätzende und respektvolle Lernatmosphäre bietet und in dem die Schülerinnen und Schüler das Gelernte erproben können. Es ist zu beachten, dass sich die Lernenden in ihrer Zweitsprache Deutsch auf einer niedrigeren Stufe bewegen als es ihrem Alter angemessen wäre und so ein Missverhältnis zwischen ihren intellektuellen Fähigkeiten und der sprachlichen Ausdrucksfähigkeit besteht. Wo es sich anbietet, wird der Bezug zu der/den jeweiligen Erst- bzw. Familiensprache/n hergestellt und es können unterschiedliche Erfahrungen und Einstellungen reflektiert werden. Dazu sind Kontakte, Kooperationen und Absprachen wichtig und hilfreich, sowohl mit den Fachlehrpersonen und weiteren Betreuungspersonen als auch nach Möglichkeit mit den Erziehungsberechtigten der Lernenden. Auch für die Entwicklung der Sprachlernkompetenz, der Selbstkompetenz, der sozialen Kompetenz und der interkulturellen Handlungsfähigkeit ist Kooperation von großer Bedeutung.

Mehrsprachigkeit

Die Lehrperson der Deutschförderklasse hat spezifische Aufgaben als Wissensvermittlerin, Sprachlernberaterin und Brückenbauerin zwischen den Sprach-, Bildungs- und Lebenserfahrungen der Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Entwicklung der individuellen lebensweltlichen Mehrsprachigkeit und in der Ausbildung von Sprach(en)bewusstsein (language awareness) unterstützt. Ihr gesamtes sprachliches Repertoire wird für den Erwerb der (neuen) Sprache Deutsch genutzt: Sprachenvergleiche, die Nutzung von vorhandenen Fremdsprachenkenntnissen und Reflexionen des Spracherwerbs erweitern die Prozesse der Sprachentwicklung. Sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede sind positiv besetzt und werden als Lernanlass gesehen. Sie werden als Möglichkeit zum Austausch genutzt. Die Lehrperson führt die Schülerinnen und Schüler in den Besuch der Schulbibliotheken und – wenn möglich – von öffentlichen Bibliotheken und Mediatheken ein, wo diese die Angebote auch in ihrer Erstsprache nutzen können.

Alltagssprache vs. Bildungssprache

Neben der Entwicklung der sprachlichen Handlungsfähigkeit für den (außer-)schulischen Kommunikationsbedarf werden im Rahmen der Sprachförderung in Deutschförderklassen auch die bildungs- und fachsprachlichen Kompetenzen der Lernenden (ua. mündliche und schriftliche Textkompetenz) altersgerecht ausgebildet. Der Weg von der Alltagssprache bis zur Bildungs- und Fachsprache bedarf einer kontinuierlichen Begleitung. Insbesondere in der Sekundarstufe sind Kenntnisse in der Bildungs- und Fachsprache Voraussetzung für eine erfolgreiche Teilnahme am Regelunterricht. Die Deutschförderklasse kann nur einen ersten Grundstein legen für eine sprachliche Entwicklung, die in weiterer Folge sowohl durch weitere Sprachförderung als auch in hohem Maß durch sprachsensiblen Unterricht in allen Fächern unterstützt wird. Dabei orientieren sich die Aussprache und Intonation aller Lehrpersonen an der Standardsprache. Die Schülerinnen und Schüler erhalten (in der Deutschförderklasse) auch die Möglichkeit, ein Bewusstsein für die sprachliche Variation des Deutschen in Österreich zu entwickeln.

Sprachförderung als Teamarbeit

Die Sprachentwicklung der Schülerinnen und Schüler, insbesondere die der Bildungssprache, liegt in der Verantwortung aller Lehrpersonen. Sprachsensibler Unterricht und Sprachförderung werden als integrative Bestandteile jeden Unterrichts gesehen, da die Unterrichtssprache Deutsch als zentrales Werkzeug des Lernens und Kommunikationsmittel in allen Fächern von großer Bedeutung ist. Jeder Unterricht ist auch als eine Sprachlernsituation aufzufassen und alle beteiligten Lehrpersonen fungieren als Sprachvorbilder. Die Kooperation aller beteiligten Lehrpersonen mit Unterstützung der Schulleitung ist dabei von großer Bedeutung.

Methodische Erläuterungen

Insbesondere die Lehrpersonen, die die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung unterstützen, setzen ihre Sprache gezielt und systematisch ein (auch durch die Versprachlichung von Tätigkeiten), um Wortschatz sowie sprachliche Muster und Strukturen anzubieten. Sie verstehen den Spracherwerb als Prozess, in dessen Verlauf die Schülerin/der Schüler befähigt wird, sprachliche Mittel selbstständig einzusetzen. Das Wissen um die (grammatische) Progression ist dabei grundlegend. Die Lehrperson der Deutschförderklasse setzt Methoden zur Bewusstmachung grammatischer Strukturen ein, dabei wird auch sprachvergleichend gearbeitet. Sie weiß um die Bedeutung von Fehlern als Ausdruck einer individuellen Lernersprache, zB durch Übergeneralisierungen und Übertragungen von Strukturen der Erstsprache auf das Deutsche (Interferenzen). Korrektives Feedback und ein Anleiten zur Selbstkorrektur sind Möglichkeiten darauf zu reagieren. Besonderes Augenmerk ist auf die unterschiedlichen Strukturen und Laute der Erstsprache und der deutschen Sprache zu legen., Gezielte Ausspracheübungen unterstützen die Schülerinnen und Schüler in der Aneignung dieser Laute. In Phasen des freien Sprechens sind Fehler, auch in der Aussprache, zu vernachlässigen, solange die Aussage verständlich ist und das kommunikative Ziel erreicht wird.

Die Lehrperson ermutigt zum Gebrauch des Deutschen und stellt sprachliche Mittel zur Verfügung, um die Schwierigkeit eines Sprechanlasses, einer (Schreib-)Aufgabe oder eines Textes zu reduzieren. Die Wortschatzarbeit ist in engem Zusammenhang mit dem Aufbau von Konzepten zu sehen. Sie steht nicht isoliert, sondern wird immer in eine kommunikative Situation eingebettet. Auf methodische Vielfalt, von strukturiert-gelenkten bis sehr offenen-spielerischen Übungsformen, ist ebenso zu achten wie auf ganzheitliche Aufgabenstellungen, die unterschiedliche Lerntypen ansprechen. Die Arbeit mit altersgemäßen literarischen Texten unterstützt die Schülerinnen und Schüler in ihrer Sprachentwicklung, indem sie neue Wörter im Textzusammenhang erschließen, schriftsprachliche Ausdrucksweisen hören/lesen und bei vorgelesenen Texten die korrekte Aussprache erfahren. Über literarisches Lernen wird bedeutungsvolles und vertiefendes Lernen zugänglich gemacht. Auch kreative Lese- und Schreibaufgaben, Musik und theaterpädagogische Elemente ermöglichen einen abwechslungsreichen Zugang zur deutschen Sprache und fördern neben dem Ausdruck die Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung, die Kooperation und den Selbstwert. Die Lehrperson sorgt dabei für eine klare Trennung von Lern- und Prüfungssituationen. Sprachlernstrategien werden bewusst gemacht und die Selbstkompetenz im Hinblick auf eigenständiges Lernen gestärkt (selbstverantwortliche Lernorganisation).

Alphabetisierung und Zweitschrifterwerb

Der Erwerb von Schrift und Rechtschreibung (Orthografie) geht den schriftlichen Fertigkeiten Lesen und Schreiben voraus und verlangt eine intensive Begleitung seitens der Lehrperson von Anfang an. Von großem Vorteil wäre hierbei die Möglichkeit einer zweisprachigen Alphabetisierung. Mit der Alphabetisierung bzw. dem Zweitschrifterwerb (Schreib- und Druckschrift) geht der Aufbau phonologischer Bewusstheit (auch in den Erstsprachen) einher, ehe das Schreiben selbst, insbesondere das orthografisch korrekte Schreiben, in den Mittelpunkt rückt. Die Rechtschreibung hat im Verhältnis zu den anderen Kompetenzbereichen einen geringen Stellenwert.

Umgang mit Heterogenität

Unterschiedliche Altersgruppen, Vorkenntnisse/-erfahrungen, Lernbiografien, mitgebrachte Sprachen und Schrift sowie unterschiedlicher Sprachstand führen u. U. zu einer sehr heterogenen Lernergruppe, der die Lehrperson mit Binnendifferenzierung begegnet. Dabei müssen auch Unterschiede im Lernalter, im Lerntempo und im Unterstützungsbedarf berücksichtigt werden. Inhaltlich und methodisch differenzierte Lernangebote unterstützen alle Lernenden in ihrer Kompetenzentwicklung: Arbeitsaufträge werden unterschiedlich formuliert und streben verschiedene Lernziele an, zB beim Lernen an Stationen oder durch das Variieren von Fragestellungen im Gespräch. Kooperative Lernformen ermöglichen sprachliche Interaktion und Hilfestellung. Verfügbare Unterrichtsmaterialien können dabei nicht immer passgenau sein, sondern werden als Baukasten genutzt, aus denen Bilder, (Hör-)Texte, Übungen und Aufgaben ausgewählt werden. Die Nutzung digitaler Medien ist zu begrüßen, da sie die Individualisierung von Lernangeboten und ein Mehr an Sprachlernanlässen (zB wiederholbare Hörtexte) ermöglichen.

Einsatz von Diagnoseinstrumenten

Um möglichst zielgerichtet fördern zu können, sind Sprachstandsbeobachtungen unerlässlich, sobald der Sprachstand Beobachtungen zulässt. Daran schließt die Erstellung individueller Förderpläne an.

Lehrstoff:

Die in der Deutschförderklasse zu erwerbenden Kompetenzen werden in vier Lernbereiche gegliedert, deren Nummerierung keine Hierarchie ausdrückt:

Lernbereich 1:

Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen, realisiert mit Hilfe der vier Fertigkeiten

Lernbereich 2:

Linguistische Kompetenzen

Lernbereich 3:

Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)

Lernbereich 4:

Selbstkompetenz, soziale Kompetenz, interkulturelle Handlungsfähigkeit

Für die Realisierung der kommunikativen Kompetenzen des Lernbereichs 1 mit Hilfe der vier Fertigkeiten sind die sprachlichen Mittel des Lernbereichs 2 die Grundlage und sie haben somit dienende Funktion.

Sich eine Sprache anzueignen, bedeutet zuallererst, den eigenen Handlungsraum zu erweitern. Im Mittelpunkt der Sprachförderung in der Deutschförderklasse steht deshalb zunächst die Ausbildung der mündlichen und erst in weiterer Folge der schriftlichen kommunikativen Handlungsfähigkeit. Dabei werden die rezeptiven Fertigkeiten („Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen“ und „Lesen und Leseverstehen“) vor den produktiven Fertigkeiten („Sprechen/Mündliches Sprachhandeln“ und „Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln“) entwickelt.

Für das Lesen und Schreiben sind schriftsprachliche Kenntnisse grundlegend. Die Vermittlung der Schreib- und Lesefähigkeit - ob als Alphabetisierung für Schülerinnen und Schüler, die bislang nicht lesen und schreiben gelernt haben, oder als Zweitschrifterwerb für Schülerinnen und Schüler, die bereits in ihrer Erstsprache alphabetisiert sind - geht diesen Prozessen voraus.

Schulische Lernangebote wecken die Motivation, das erworbene Wissen und Können in vielfältigen Kontexten anzuwenden. Um eine systematische Kompetenzentwicklung jeder Schülerin und jedes Schülers zu ermöglichen, werden je nach Alter und Entwicklungsstand der Jugendlichen unterschiedliche inhaltliche und methodische Schwerpunkte gesetzt. Die Themen und Lernsituationen beziehen sich sowohl auf Lebens- bzw. Handlungsbereiche der Schülerinnen und Schüler, wie Familie, Freizeit oder Öffentlichkeit, als auch auf die Lehrpläne der Unterrichtsgegenstände der jeweiligen Schulstufe. So ist kompetenzorientiertes Lernen einerseits an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler ausgerichtet und eröffnet andererseits allen Schülerinnen und Schülern Zugänge zum fachlichen Lernen. Letzteres kann durch die konkrete Erarbeitung der sprachlichen Grundlagen der Unterrichtsgegenstände (wie Fachwortschatz und fachsprachliche Strukturen) auf die Teilnahme vorbereiten, wodurch eine sinnvolle Verknüpfung von Sprach- und Fachlernen sichergestellt wird. Dafür ist eine intensive Kooperation zwischen der Lehrperson der Deutschförderklasse und den Fachlehrpersonen notwendig. Die Vermittlung sprachlicher Kompetenzen soll deshalb auch über die Vermittlung der fachlichen Grundlagen in den Grundkompetenzen (zB Mathematik oder Englisch) erfolgen.

Die im Folgenden tabellarisch aufgeführten Anforderungen benennen Kompetenzen, die die Schülerin bzw. der Schüler erwirbt und in altersgemäßen Kommunikationssituationen nachweisen muss. Im Unterricht werden die Kompetenzbereiche nicht isoliert behandelt, sondern sind Bestandteile eines Gesamtzusammenhangs.

Kommunikative Kompetenzen

Lernbereich 1:

Mündliche/schriftliche Sprachhandlungskompetenz zur Bewältigung kommunikativer Situationen (=Pragmatik) und mündliche/schriftliche Textkompetenz zur Bewältigung bildungssprachlicher Anforderungen

Kompetenzbereich Hörverstehen und Hör-/Sehverstehen

Die Schülerin/der Schüler versteht wesentliche Informationen in Gesprächen und sehr einfachen gesprochenen Texten zu vertrauten und konkreten Themen in Alltagssituationen sowie unterrichts- und sachbezogene mündliche Sprachhandlungen in der Standardsprache, vorausgesetzt es wird deutlich und langsam gesprochen. Sie/Er kann darauf sach- und situationsgerecht reagieren und bei Bedarf nachfragen.

Die Schülerin/der Schüler

Kompetenzbereich Sprechen/Mündliches Sprachhandeln

Die Schülerin/der Schüler kann über vertraute Themen ihrer/seiner Lebenswelt und Sachverhalte mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen zusammenhängend kommunizieren (mündliche Textkompetenz). Sie/Er bewältigt zunehmend komplexer werdende Sprachhandlungen in der mündlichen schulischen Interaktion. Dabei kann sie/er noch elementare und das Verständnis störende Fehler machen.

Die Schülerin/der Schüler

Kompetenzbereich Lesen und Leseverstehen

Die Schülerin/der Schüler liest und versteht kurze, einfache Texte (unterschiedliche Textsorten) zu vertrauten und konkreten Themen. Sie/Er erschließt sich deren Hauptaussage/n und entnimmt ihnen gezielt wesentliche Detailinformationen. Sie/Er nutzt dabei Hilfestellungen zur Texterschließung (zB Wortschatzliste, Bilder, Fragen).

Die Schülerin/der Schüler

Kompetenzbereich Schreiben/Schriftliches Sprachhandeln

Die Schülerin/der Schüler verfasst kurze, einfache Texte (unterschiedliche, aber bekannte Textsorten) zu vertrauten Themen ihrer/seiner Lebenswelt mit einem begrenzten Repertoire an Wörtern und Strukturen. Sie/Er nutzt dabei sprachliche Vorgaben als Hilfestellung. Sie/Er kann dabei noch elementare Fehler machen, dennoch wird klar, was sie/er ausdrücken möchte.

Die Schülerin/der Schüler

Lernbereich 2:

Linguistische Kompetenzen

Kompetenzbereich Wortschatz

Die Schülerin/der Schüler verfügt über einen gesicherten altersgemäßen Grundwortschatz (rezeptiv und produktiv) zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen sowie über Ausschnitte aus dem Aufbauwortschatz und Fachwortschatz, die für ein Folgen des Unterrichts in der Regelklasse gebraucht werden.

Die Schülerin/der Schüler

Kompetenzbereich Strukturen

Die Schülerin/der Schüler verfügt über ein Repertoire häufig verwendeter Strukturen zur Ausführung der im Lernbereich 1 genannten Sprachhandlungen. Sie/Er kann reguläre grammatische Formen erkennen und anwenden. Sie/Er kann noch elementare Fehler machen, zum Beispiel Subjekt-Verb-Kongruenz, Verbstellung oder Verwendung von Zeitformen.

Die Schülerin/der Schüler

Kompetenzbereich Aussprache

Die Schülerin/der Schüler verwendet Artikulation und Intonation, die sich an der Standardsprache orientieren, weitgehend richtig, es kommt jedoch noch zu Interferenzen mit dem Lautsystem der Erstsprache.

Die Schülerin/der Schüler

Kompetenzbereich Schrift

Die Schülerin/der Schüler kennt die grundlegenden Laut-Buchstaben-Verbindungen der Standardsprache und kann alle Buchstaben der Schreib- und Druckschrift richtig schreiben.

Die Schülerin/der Schüler

Kompetenzbereich Rechtschreibung

Die Schülerin/der Schüler verfügt über Einsicht in erste orthografische Prinzipien innerhalb ihres/seines produktiven Wortschatzes.

Die Schülerin/der Schüler

Überfachliche Kompetenzen

Lernbereich 3:

Sprachlernkompetenz (Sprachlernstrategien)

Kompetenzbereich Sprachlernkompetenz

Die Schülerin/der Schüler wendet Sprachlernstrategien mit Unterstützung und/oder selbstständig an, um Wortschatz und Sprachhandlungsfähigkeit zu erweitern.

Konkrete Sprachlernstrategien finden sich als Kompetenzbeschreibungen der Fertigkeiten und der sprachlichen Mittel (Lernbereiche 1 und 2).

Lernbereich 4:

Selbstkompetenz, Soziale Kompetenz, Interkulturelle Handlungsfähigkeit

Kompetenzbereich Selbstkompetenz

Die Schülerin/der Schüler kann ihre/seine Stärken und Fähigkeiten realistisch einschätzen und entsprechend einbringen, übernimmt Eigenverantwortung, zeigt Eigeninitiative und Engagement, hat Zutrauen zu sich selbst und in ihre/seine Sprach(lern)fähigkeiten und ist motiviert, Neues zu lernen oder zu schaffen.

Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge

Kompetenzbereich Soziale Kompetenz

Die Schülerin/der Schüler lernt mit und von anderen, hilft anderen und bittet selbst um Unterstützung, hält vereinbarte Regeln ein, übernimmt Verantwortung und ist konfliktfähig.

Siehe auch Soziale und personale Kompetenzen. Lehrplanbezüge

Kompetenzbereich Interkulturelle Handlungsfähigkeit

Die Schülerin/der Schüler ist zum Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt befähigt

1  Pflichtgegenstand für Schülerinnen und Schüler, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen. Das Stundenausmaß des Pflichtgegenstandes Ethik ist nicht veränderbar.

2  Dieser Pflichtgegenstand ist von Schülerinnen und Schülern des Ausbildungsschwerpunktes Behindertenbegleitung zu besuchen.

3  Dieser Pflichtgegenstand ist von Schülerinnen und Schülern der Ausbildungsschwerpunkte Pflegefachassistenz, Altenarbeit, Behindertenarbeit und Familienarbeit zu besuchen.

4  Die berufsspezifische Praxis (Pflichtpraktikum) im Rahmen der Pflegefachassistenz ist im Ausmaß von 27 Wochenstunden während des Unterrichtsjahres und im Ausmaß von 20 Wochen während der Ferien zu absolvieren. In begründeten Fällen sind Praktika auch in anderen Ferien als den Hauptferien zulässig, wobei diese in die Gesamtpraktikumsdauer einzurechnen sind.

5  Absolvierung während des Unterrichtsjahres

6  Absolvierung während der Ferien: 15 Wochen zwischen dem III. und IV. Jahrgang und 5 Wochen zwischen dem IV. und V. Jahrgang.

7  Die berufsspezifische Praxis (Pflichtpraktikum) im Rahmen der Sozialbetreuung ist im Ausmaß von 34 Wochenstunden während des Unterrichtsjahres und im Ausmaß von 20 Wochen während der Ferien zu absolvieren. In begründeten Fällen sind Praktika auch in anderen Ferien als den Hauptferien zulässig, wobei diese in die Gesamtpraktikumsdauer einzurechnen sind.

8  Absolvierung während des Unterrichtsjahres.

9  Absolvierung während der Ferien: 15 Wochen zwischen dem III. und IV. Jahrgang und 5 Wochen zwischen dem IV. und V. Jahrgang.

1  Einzelne oder mehrere Pflichtgegenstände (ausgenommen den Pflichtgegenstand Religion) und verbindliche Übungen gemäß der Stundentafel der Höheren Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung; die Festlegung der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen erfolgt durch die Schulleitung.

2  Die Festlegung der Anzahl der Wochenstunden, die auf die einzelnen weiteren Pflichtgegenstände und die verbindlichen Übungen entfallen, erfolgt durch die Schulleitung; die Gesamtwochenstundenzahl der weiteren Pflichtgegenstände und der verbindlichen Übungen ergibt sich aus der Differenz zur Gesamtwochenstundenzahl.

3  Die Gesamtwochenstundenzahl entspricht jener des jeweiligen Jahrganges gemäß der Stundentafel der Höheren Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung.

4  Wie Stundentafel der Höheren Lehranstalt für Pflege und Sozialbetreuung.