BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2022

Ausgegeben am 4. April 2022

Teil römisch eins

35. Kundmachung:

Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 31, Absatz 2, Ziffer 2, des Heeresgebührengesetzes 2001 durch den Verfassungsgerichtshof

35. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 31, Absatz 2, Ziffer 2, des Heeresgebührengesetzes 2001 durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953 – VfGG, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 7. März 2022, G 201/2021-9, G 333/2021-7, G 345/2021-4, dem Bundeskanzler zugestellt am 23. März 2022, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer römisch eins
    Die Wortfolge „als Eigentümer oder Miteigentümer oder Hauptmieter“ in Paragraph 31, Absatz 2, Ziffer 2, Heeresgebührengesetz 2001 (HGG 2001), BGBl. römisch eins Nr. 31, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 102 aus 2019, wird als verfassungswidrig aufgehoben.
  2. Ziffer römisch zwei
    Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 30. Juni 2023 in Kraft.
  3. Ziffer römisch drei
    Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“

Nehammer