BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2022

Ausgegeben am 8. Juli 2022

Teil römisch zwei

275. Verordnung:

Änderung der Pendlerverordnung

275. Verordnung des Bundesministers für Finanzen, mit der die Pendlerverordnung geändert wird

Auf Grund des Paragraph 16, Absatz eins, Ziffer 6,, des Paragraph 20, Absatz eins, Ziffer 2, Litera e und des Paragraph 33, Absatz 5, des Einkommensteuergesetzes 1988 – EStG 1988, Bundesgesetzblatt Nr. 400 aus 1988,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 63 aus 2022,, wird verordnet:

Die Verordnung der Bundesministerin für Finanzen über die Kriterien zur Ermittlung des Pendlerpauschales und des Pendlereuros, zur Einrichtung eines Pendlerrechners und zum Vorliegen eines Familienwohnsitzes (Pendlerverordnung), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 276 aus 2013,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 324 aus 2019,, wird wie folgt geändert:

In Paragraph 6, wird folgender Absatz 4, angefügt:

  1. Absatz 4,In den Monaten Mai 2022 bis Juni 2023 sind bei der Berücksichtigung des Pendlerpauschales und des Pendlereuro gemäß Paragraph 3, Absatz 6, zusätzlich zu den durch den Pendlerrechner ermittelten Pauschbeträgen (gemäß Paragraph 16, Absatz eins, Ziffer 6 und Paragraph 33, Absatz 5, Ziffer 4, EStG 1988) die Werte gemäß Paragraph 124 b, Ziffer 395, EStG 1988 heranzuziehen. Der Arbeitgeber hat für diesen Zeitraum die höheren Werte im Rahmen der Lohnverrechnung zu berücksichtigen, eine erneute Abgabe des amtlichen Formulars nur aufgrund der höheren Werte ist nicht erforderlich.“

Brunner