BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2021

Ausgegeben am 5. März 2021

Teil römisch zwei

100. Kundmachung:

Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes vom 10. Dezember 2020, dass Paragraph 3 und Paragraph 4, Absatz 4, der Verordnung des Landeshauptmannes von Tirol vom 20. März 2020 nach Paragraph 2, Ziffer 2, des COVID-19-Maßnahmengesetzes, LGBl. für Tirol Nr. 35 aus 2020,, bis zum Ablauf des 4. April 2020 gesetzwidrig waren

100. Kundmachung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über den Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes vom 10. Dezember 2020, dass Paragraph 3 und Paragraph 4, Absatz 4, der Verordnung des Landeshauptmannes von Tirol vom 20. März 2020 nach Paragraph 2, Ziffer 2, des COVID-19-Maßnahmengesetzes, LGBl. für Tirol Nr. 35 aus 2020,, bis zum Ablauf des 4. April 2020 gesetzwidrig waren

Gemäß Artikel 139, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 59, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953 – VfGG, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 10. Dezember 2020, römisch fünf 535-2020-17, dem Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz zugestellt am 19. Jänner 2021, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer eins
    Paragraph 3 und Paragraph 4, Absatz 4, der Verordnung des Landeshauptmannes von Tirol vom 20. März 2020 nach Paragraph 2, Ziffer 2, des COVID-19-Maßnahmengesetzes, LGBl. für Tirol Nr. 35 aus 2020,, waren bis zum Ablauf des 4. April 2020 gesetzwidrig.
  2. Ziffer 2
    Die als gesetzwidrig festgestellten Bestimmungen sind nicht mehr anzuwenden.“

Anschober