BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2020

Ausgegeben am 5. Mai 2020

Teil römisch eins

39. Bundesgesetz:

Änderung des Zahlungsdienstegesetzes 2018 und Aufhebung des Pfandbriefstelle-Gesetzes

 

Nationalrat:, Gesetzgebungsperiode römisch 27 Regierungsvorlage 37 Ausschussbericht 145 Sitzung 27,, Bundesrat:, Ausschussbericht 10311 Sitzung 906,, )

39. Bundesgesetz, mit dem das Zahlungsdienstegesetz 2018 geändert wird und das Pfandbriefstelle-Gesetz aufgehoben wird

Der Nationalrat hat beschlossen:

Inhaltsverzeichnis

Artikel 1

Änderung des Zahlungsdienstegesetzes 2018

Artikel 2

Aufhebung des Pfandbriefstelle-Gesetzes

Artikel 1
Änderung des Zahlungsdienstegesetzes 2018

Das Zahlungsdienstegesetz 2018 – ZaDiG 2018, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 17 aus 2018,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 37 aus 2018,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, . Im Inhaltsverzeichnis wird nach dem Eintrag zu Paragraph 117, folgender Eintrag eingefügt:

„§ 117a.

Umsetzungshinweis“

Novellierungsanordnung 2, In Paragraph 101, Absatz eins, Ziffer eins, wird die Wortfolge „und in gleicher Währung“ durch die Wortfolge „in Euro“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 3, Nach Paragraph 101, Absatz eins, wird folgender Absatz eins a, eingefügt:

  1. Absatz eins a,Wer gegen die Bestimmungen der Verordnung (EG) Nr. 924 aus 2009, verstößt, indem er
    1. Ziffer eins
      als Zahlungsdienstleister oder Partei, die Währungsumrechnungen an einem Geldautomaten oder an der Verkaufsstelle erbringt, die Informationspflichten und Anforderungen im Zusammenhang mit kartengebundenen Zahlungsvorgängen gemäß Artikel 3 a, nicht einhält,
    2. Ziffer 2
      als Zahlungsdienstleister die Informationspflichten betreffend Entgelte für Zahlungsvorgänge und Währungsumrechnungen im Zusammenhang mit Überweisungen gemäß Artikel 3 b, nicht einhält,
    begeht eine Verwaltungsübertretung und ist von der FMA mit Geldstrafe bis zu 10 000 Euro zu bestrafen.“

Novellierungsanordnung 4, Paragraph 117, Absatz 4, Ziffer 2, lautet:

  1. Ziffer 2
    Verordnung (EG) Nr. 924 aus 2009, über grenzüberschreitende Zahlungen in der Gemeinschaft, ABl. Nr. L 266 vom 09.10.2009, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) 2019/518, Amtsblatt Nummer L 91 vom 29.03.2019 Seite 36;“

Novellierungsanordnung 5, Nach Paragraph 117, wird folgender Paragraph 117 a, samt Überschrift eingefügt:

„Umsetzungshinweis

Paragraph 117 a,

  1. Absatz eins,Mit dem Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 17 aus 2018, wird die Richtlinie (EU) 2015/2366 über Zahlungsdienste im Binnenmarkt, zur Änderung der Richtlinien 2002/65/EG, 2009/110/EG und 2013/36/EU und der Verordnung (EU) Nr. 1093 aus 2010, sowie zur Aufhebung der Richtlinie 2007/64/EG, Amtsblatt Nummer L 337 vom 23.12.2015 Seite 35, umgesetzt.
  2. Absatz 2,Das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 39 aus 2020, dient dem Wirksamwerden der Verordnung (EU) 2019/518 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 924 aus 2009, in Bezug auf Entgelte für grenzüberschreitende Zahlungen in der Union und Entgelte für Währungsumrechnungen, Amtsblatt Nummer L 91 vom 29.03.2019 Seite 36.“

Artikel 2
Aufhebung des Pfandbriefstelle-Gesetzes

Das Bundesgesetz über die Pfandbriefstelle der österreichischen Landes-Hypothekenbanken (Pfandbriefstelle-Gesetz – PfBrStG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 45 aus 2004,, tritt mit Ablauf des Tages der Kundmachung außer Kraft.

Van der Bellen

Kurz