BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2020

Ausgegeben am 16. November 2020

Teil römisch eins

118. Kundmachung:

Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 5, Absatz eins, des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes 1991, einer Zeichen- und Wortfolge in Paragraph 5, Absatz 3, des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes 1991 und des Paragraph 6, Absatz 2, des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes 1991 durch den Verfassungsgerichtshof

118. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 5, Absatz eins, des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes 1991, einer Zeichen- und Wortfolge in Paragraph 5, Absatz 3, des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes 1991 und des Paragraph 6, Absatz 2, des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes 1991 durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 65, Ziffer 2, in Verbindung mit Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953 – VfGG, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 7. Oktober 2020, G 164/2020-14, G 316/2020-12, G 317/2020-11, dem Bundeskanzler zugestellt am 30. Oktober 2020, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer römisch eins
    Die Wortfolge „oder durch Haft“ in Paragraph 5, Absatz eins, Verwaltungsvollstreckungsgesetz 1991, Bundesgesetzblatt Nr. 53 aus 1991, (WV), die Zeichen- und Wortfolge „, an Haft die Dauer von vier Wochen“ in Paragraph 5, Absatz 3, Verwaltungsvollstreckungsgesetz 1991, Bundesgesetzblatt Nr. 53 aus 1991, (WV), in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 137 aus 2001, und Paragraph 6, Absatz 2, Verwaltungsvollstreckungsgesetz 1991, Bundesgesetzblatt Nr. 53 aus 1991, (WV), werden als verfassungswidrig aufgehoben.
  2. Ziffer römisch zwei
    Die Aufhebungen treten mit Ablauf des 31. Dezember 2021 in Kraft.
  3. Ziffer römisch drei
    Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“

Kurz