BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2020

Ausgegeben am 20. November 2020

Teil römisch drei

185. In Doha beschlossene Änderung des Protokolls von Kyoto zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen

 

Nationalrat:, Gesetzgebungsperiode römisch 25 Regierungsvorlage 693 Ausschussbericht 713 Sitzung 85,, Bundesrat:, Ausschussbericht 9442 Sitzung 844,, )

185.

Der Nationalrat hat beschlossen:

Ziffer eins Der Abschluss des gegenständlichen Staatsvertrages wird gemäß Artikel 50, Absatz eins, Ziffer eins, B-VG genehmigt.

Ziffer 2 Dieser Staatsvertrag ist im Sinne des Artikel 50, Absatz 2, Ziffer 4, B-VG durch Erlassung von Gesetzen zu erfüllen.

In Doha beschlossene Änderung des Protokolls von Kyoto zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen

[Doha-Änderung in deutschsprachiger Übersetzung siehe Anlagen]

[Doha-Änderung in englischer Sprachfassung siehe Anlagen]

[Doha-Änderung in französischer Sprachfassung siehe Anlagen]

Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Annahmeurkunde wurde am 21. Dezember 2017 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; die Doha-Änderung tritt gemäß ihrem Artikel 2, nach Maßgabe der Artikel 20 und 21 des Protokolls von Kyoto1 mit 31. Dezember 2020 in Kraft.

Nach Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben bis zum 2. Oktober 2020 folgende weitere Staaten sowie folgende Organisation die Doha-Änderung angenommen bzw. sind ihr beigetreten:

Ägypten, Algerien, Angola, Antigua und Barbuda, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Australien, Bahamas, Bangladesch, Barbados, Belgien, Belize2, Benin, Bhutan, Bolivien, Botsuana, Brasilien, Brunei Darussalam, Bulgarien, Burkina Faso, Chile, China (einschließlich der Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macao), Cook Inseln, Costa Rica, Dänemark (ohne Färöer und Grönland), Deutschland, Dominica, Dominikanische Republik, Dschibuti, Ecuador, El Salvador, Eritrea, Estland, Eswatini, Europäische Union2, Fidschi, Finnland, Frankreich2, Gabun, Gambia, Georgien, Ghana, Grenada, Griechenland, Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Honduras, Indien, Indonesien, Irland, Island, Italien2, Jamaika, Jordanien, Kambodscha, Kenia, Kiribati, Komoren, Kongo, Republik Korea, Kroatien, Kuba, Kuwait, Demokratische Volksrepublik Laos, Lesotho, Lettland, Liberia, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Madagaskar, Malawi, Malaysia, Malediven, Mali, Malta, Marokko, Marshallinseln2, Mauritius, Mexiko, Föderierte Staaten von Mikronesien2, Monaco, Mongolei, Montenegro, Myanmar, Namibia, Nauru2, Neuseeland (ohne Tokelau), Nicaragua, Niederlande (für den europäischen Teil der Niederlande), Niger, Nigeria, Niue, Nordmazedonien, Norwegen, Pakistan, Palau, Panama, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen2, Portugal, Ruanda, Rumänien, Salomonen2, Sambia, Samoa, San Marino, Schweden, Schweiz, Senegal, Serbien, Seychellen, Sierra Leone, Simbabwe, Singapur, Slowakei, Slowenien, Spanien, Sri Lanka, St. Kitts und Nevis, St. Lucia2, Südafrika, Sudan, Thailand, Togo, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschechische Republik, Tuvalu, Uganda, Ungarn, Uruguay, Vanuatu, Venezuela2, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigtes Königreich (einschließlich Falklandinseln, Gibraltar, Guernsey, Insel Man, Guernsey und Jersey), Vietnam, Zypern.

Kurz

1  Kundgemacht in BGBl. III Nr. 89/2005.

2  Vorbehalte und Erklärungen anderer Vertragsparteien sowie Einsprüche und Einwendungen sind in englischer und französischer Sprache auf der Website der Vereinten Nationen unter http://treaties.un.org/ abrufbar [CHAPTER XXVII.7.c].