BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2019

Ausgegeben am 8. Juli 2019

Teil römisch eins

56. Bundesgesetz:

Änderung des Bundesgesetzes, mit dem die Tätigkeit der Klubs der wahlwerbenden Parteien im Nationalrat und im Bundesrat erleichtert wird

 

Nationalrat:, Gesetzgebungsperiode römisch 26 IA 863/A Ausschussbericht 672 Sitzung 86. Bundesrat:, Ausschussbericht 10188 Sitzung 895.)

56. Bundesgesetz, mit dem das Bundesgesetz, mit dem die Tätigkeit der Klubs der wahlwerbenden Parteien im Nationalrat und im Bundesrat erleichtert wird, geändert wird

Der Nationalrat hat beschlossen:

Das Bundesgesetz, mit dem die Tätigkeit der Klubs der wahlwerbenden Parteien im Nationalrat und im Bundesrat erleichtert wird (Klubfinanzierungsgesetz 1985 – KlubFG), Bundesgesetzblatt Nr. 156 aus 1985, (WV), zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 61 aus 2018,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, Nach Paragraph 4, wird folgender Paragraph 4 a, eingefügt:

Paragraph 4 a,

  1. Absatz eins,Die Summe der Fördermittel eines Klubs gem. Paragraph 2 und Paragraph 4, Absatz eins, ist um drei Prozent zu erhöhen, wenn der Anteil der Frauen an den Mitgliedern des Nationalrates, die dem selben Klub angehören, über 40 Prozent liegt.
  2. Absatz 2,Die Summe der Fördermittel eines Klubs gem. Paragraph 3 und Paragraph 4, Absatz 2,, soweit Mitglieder des Bundesrates anspruchsbegründend sind, ist um drei Prozent zu erhöhen, wenn der Anteil der Frauen an den Mitgliedern des Bundesrates, die der selben Bundesratsfraktion angehören, über 40 Prozent liegt.“

Novellierungsanordnung 2, In Paragraph 5, Absatz eins, 2, 3 und 5 wird jeweils nach der Wortfolge „§§ 2 bis 4“ die Wortfolge „unter Berücksichtigung von Paragraph 4 a,, eingefügt.

Novellierungsanordnung 3, Nach Paragraph 6, Absatz 2, wird folgender Paragraph 6, Absatz 3, eingefügt:

  1. Absatz 3,Paragraph 4 a, in der Fassung des Bundesgesetzblattes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 56 aus 2019, tritt mit 1. November 2019 in Kraft.“

Van der Bellen

Bierlein