BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2019

Ausgegeben am 23. September 2019

Teil römisch drei

146. Kundmachung:

Geltungsbereich des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe

146. Kundmachung der Bundeskanzlerin betreffend den Geltungsbereich des Stockholmer Übereinkommens über persistente organische Schadstoffe

Nach Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen wurden folgende weitere Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunden zum Stockholmer Übereinkommen über persistente organische Schadstoffe Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 158 aus 2004,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 132 aus 2019,, letzte Kundmachung des Geltungsbereichs Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 141 aus 2013,) hinterlegt:

 

Datum der Hinterlegung

der Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde:

Irak

8. März 2016

Malta

17. Jänner 2017

Palästina

29. Dezember 2017

Usbekistan

28. Juni 2019

Usbekistan hat anlässlich der Hinterlegung seiner Beitrittsurkunde eine Erklärung gemäß Artikel 25, Absatz 4, des Übereinkommens abgegeben.

Weiteren Mitteilungen des Generalsekretärs zufolge haben nachstehende Vertragsparteien die anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde gemäß Artikel 25, Absatz 4, des Übereinkommens abgegebene Erklärung zurückgezogen:

Estland1 am 19. Oktober 2016;

Slowakei2 am 10. Mai 2013;

Spanien am 23. Dezember 2014.

Laut Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen sind die anlässlich der vierten Tagung der Vertragsparteienkonferenz angenommenen Änderungen der Anlagen A, B und C zum Stockholmer Übereinkommen Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 152 aus 2012,) für folgende weitere Vertragsparteien gemäß Artikel 22, Absatz 4, des Übereinkommens wie folgt in Kraft getreten3:

 

Datum des Inkrafttretens:

Botsuana4

7. September 2016

China

(einschließlich der Sonderverwaltungsregion Hongkong und der Sonderverwaltungsregion Macao)

26. März 2014

Estland

18. Februar 2014

Guatemala

22. Dezember 2013

Mauritius

20. Mai 2015

Mikronesien

18. Mai 2016

Moldau5

14. August 2012

Russische Föderation6

29. März 2017

Slowakei

8. August 2013

Venezuela

19. Oktober 2017

Für Neuseeland, das gemäß Artikel 22, Absatz 3, Litera b, des Übereinkommens zunächst die Nichtannahme der Änderungen der Anlagen A, B und C zum Stockholmer Übereinkommen notifiziert hat, sind diese Änderungen nach Zurücknahme der Notifikation am 15. Dezember 2016 in Kraft getreten.

Die anlässlich der fünften Tagung der Vertragsparteienkonferenz angenommene Änderung der Anlage A zum Stockholmer Übereinkommen Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 159 aus 2012,) ist für folgende weitere Vertragsparteien gemäß Artikel 22, Absatz 4, des Übereinkommens wie folgt in Kraft getreten3:

 

Datum des Inkrafttretens:

Argentinien

26. Mai 2016

Botsuana

7. September 2016

China

(einschließlich der Sonderverwaltungsregion Hongkong

und der Sonderverwaltungsregion Macao)

26. März 2014

Estland

18. Februar 2014

Guatemala

22. Dezember 2014

Korea, Republik

27. Oktober 2015

Mauritius

20. Mai 2015

Mikronesien

18. Mai 2016

Moldau

18. November 2013

Russische Föderation

29. März 2017

Slowakei

8. August 2013

Spanien

3. März 2014

Bierlein

1  Kundgemacht in BGBl. III Nr. 1/2009.

2  Kundgemacht in BGBl. III Nr. 158/2004.

3  Eine Übersicht über jene Vertragsparteien, die anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- oder Beitrittsurkunde eine Erklärung nach Art. 25 Abs. 4 des Stockholmer Übereinkommens abgegeben haben, ist in englischer und französischer Sprache auf der Website der Vereinten Nationen unter http://treaties.un.org/ einsehbar [CHAPTER XXVII.15, sh. Endnote 2].

4  Ratifikation der Änderungen mit Ausnahme des Beschlusses SC-4/16 betreffend die Listung von Pentachlorbenzol.

5  Annahme umfasst nur die Änderungen der Anlagen A und C aufgrund der Beschlüsse SC-4/10, 4/11, 4/12, 4/15 und SC-4/16.

6  Beitritt umfasst nur die Änderungen der Anlage A aufgrund der Beschlüsse SC-4/10, SC-4/11, SC-4/12 und SC-4/15.