BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2018

Ausgegeben am 20. August 2018

Teil II

211. Verordnung:

Schwellenwerteverordnung 2018

211. Verordnung des Bundesministers für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz betreffend die Anpassung von im Bundesvergabegesetz 2018 festgesetzten Schwellenwerten (Schwellenwerteverordnung 2018)

Auf Grund der Paragraphen 19, und 192 des Bundesvergabegesetzes 2018 (BVergG 2018), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 65 aus 2018,, wird verordnet:

Paragraph eins,

Anstelle der in den Paragraphen 43, Ziffer eins und 2, 44 Absatz 2, Ziffer eins,, 46 Absatz 2 und 213 Absatz 2, BVergG 2018 festgesetzten Schwellenwerte werden für den Zeitraum der Geltung der Verordnung folgende Schwellenwerte festgesetzt:

  1. Ziffer eins
    an die Stelle des in Paragraph 43, Ziffer eins, genannten Betrages von 300 000 Euro tritt der Betrag von 1 000 000 Euro.
  2. Ziffer 2
    an die Stelle des in den Paragraphen 43, Ziffer 2 und 44 Absatz 2, Ziffer eins, genannten Betrages von 80 000 Euro tritt der Betrag von 100 000 Euro,
  3. Ziffer 3
    an die Stelle des in Paragraph 46, Absatz 2, genannten Betrages von 50 000 Euro tritt der Betrag von 100 000 Euro;
  4. Ziffer 4
    an die Stelle des in Paragraph 213, Absatz 2, genannten Betrages von 75 000 Euro tritt der Betrag von 100 000 Euro;

Paragraph 2,

  1. Absatz einsDie Verordnung tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag in Kraft und mit Ablauf des 31. Dezember 2020 außer Kraft und gilt für die im Zeitraum der Geltung der Verordnung eingeleiteten Vergabeverfahren.
  2. Absatz 2Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Schwellenwerteverordnung 2012, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 95 aus 2012,, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 250 aus 2016,, außer Kraft.

Moser