BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2017

Ausgegeben am 27. Dezember 2017

Teil römisch eins

162. Kundmachung:

Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 24, Absatz eins, des Bundesfinanzgerichtsgesetzes in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 2014, durch den Verfassungsgerichtshof

162. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 24, Absatz eins, des Bundesfinanzgerichtsgesetzes in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 2014, durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 140, Absatz 5, 6 und 7 B-VG und gemäß Paragraph 65, in Verbindung mit Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953 – VfGG, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 27. November 2017, G 182/2017-8, G 194/2017-8, G 198/2017-8, G 208/2017-209/2017-8, G 210/2017-211/2017-6, G 222/2017-226/2017-4, G 229/2017-4, dem Bundeskanzler zugestellt am 13. Dezember 2017, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer römisch eins
    Die Wortfolge „ , wobei jedoch die Frist gemäß Paragraph 43, Absatz eins, VwGVG 24 Monate beträgt“ in Paragraph 24, Absatz eins, des Bundesgesetzes über das Bundesfinanzgericht (Bundesfinanzgerichtsgesetz – BFGG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 14 aus 2013, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 2014,, wird als verfassungswidrig aufgehoben.
  2. Ziffer römisch zwei
    Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.
  3. Ziffer römisch drei
    Die aufgehobene Wortfolge ist in Verfahren vor dem Bundesfinanzgericht nicht mehr anzuwenden.“

Kurz