BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2017

Ausgegeben am 5. Dezember 2017

Teil römisch zwei

352. Verordnung:

Änderung der CRR-Begleitverordnung (3. CRR-BV-Novelle)

352. Verordnung der Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA), mit der die CRR-Begleitverordnung geändert wird (3. CRR-BV-Novelle)

Aufgrund des Paragraph 21 b, Absatz eins und 2 des Bankwesengesetzes – BWG, Bundesgesetzblatt Nr. 532 aus 1993,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 150 aus 2017,, wird – betreffend die Paragraphen eins bis 19 dieser Verordnung mit Zustimmung des Bundesministers für Finanzen – verordnet:

Die CRR-Begleitverordnung – CRR-BV, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 425 aus 2013,, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 403 aus 2016,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, Die Paragraphen eins bis 6 samt Überschriften entfallen.

Novellierungsanordnung 2, Paragraph 7, lautet:

Paragraph 7,

  1. Absatz eins,Der in Artikel 469, Absatz eins, Litera c, der Verordnung (EU) Nr. 575 aus 2013, über die Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen, Amtsblatt Nummer L 176 vom 27.06.2013 Seite 1, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) 2016/1014, Amtsblatt Nummer L 171 vom 29.06.2016 Seite 153, in der Fassung der Berichtigung ABl. Nr. L. 20 vom 25.01.2017 S. 3, genannte Prozentsatz wird hinsichtlich der Posten gemäß Artikel 36, Absatz eins, Litera c, der Verordnung (EU) Nr. 575 aus 2013,, die vor dem 1. Jänner 2014 bestanden, für das Kalenderjahr 2018 mit 80 vH festgesetzt.
  2. Absatz 2,Der in Artikel 469, Absatz eins, Litera c, der Verordnung (EU) Nr. 575 aus 2013, genannte Prozentsatz wird hinsichtlich der Posten gemäß Artikel 36, Absatz eins, Litera c, der Verordnung (EU) Nr. 575 aus 2013,, die vor dem 1. Jänner 2014 bestanden, ab dem Kalenderjahr 2019 mit 100 vH festgesetzt.“

Novellierungsanordnung 3, Die Paragraphen 8 bis 19 samt Überschriften entfallen.

Novellierungsanordnung 4, Die Überschrift von Paragraph 21 a, lautet:

„Vorabgenehmigung für die Rückzahlung von Geschäftsguthaben im Kalenderjahr 2018 aufgrund von gekündigten Genossenschaftsanteilen“

Novellierungsanordnung 5, In Paragraph 21 a, Absatz eins, wird die Wortfolge „Kreditinstituten gemäß Paragraph eins, Absatz eins, des Bankwesengesetzes – BWG, Bundesgesetzblatt Nr. 532 aus 1993,, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. römisch eins Nr. 50/2016“ durch die Wortfolge „Kreditinstituten gemäß Paragraph eins, Absatz eins, BWG“, die Wortfolge „Verordnung (EU) Nr. 1024 aus 2013, zur Übertragung besonderer Aufgaben im Zusammenhang mit der Aufsicht über Kreditinstitute auf die Europäische Zentralbank, Amtsblatt Nummer L 287 vom 29.10.2013 Seite 63,“ durch die Wortfolge „Verordnung (EU) Nr. 1024 aus 2013,,“, die Wortfolge „für das Kalenderjahr 2017“ durch die Wortfolge „für das Kalenderjahr 2018“ und die Wortfolge „ab dem 1. Jänner 2015“ durch die Wortfolge „ab dem 1. Jänner 2016“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 6, Paragraph 21 a, Absatz eins, Ziffer 2, lautet:

  1. Ziffer 2
    das Kreditinstitut hält nach Durchführung einer der in Artikel 77, der Verordnung (EU) Nr. 575 aus 2013, genannten Handlungen jederzeit ausreichend Eigenmittel, um folgende Anforderungen zu erfüllen:
    1. Litera a
      die Eigenmittelanforderungen des Artikel 92, Absatz eins, Litera c, der Verordnung (EU) Nr. 575 aus 2013, sowie
    2. Litera b
      ein etwaiges, über Litera a, hinausgehendes zusätzliches Eigenmittelerfordernis, das als Ergebnis des aufsichtlichen Überprüfungsprozesses gemäß Paragraph 69, BWG und auf der Grundlage von Artikel 104, Absatz 3, der Richtlinie 2013/36/EU über den Zugang zur Tätigkeit von Kreditinstituten und die Beaufsichtigung von Kreditinstituten und Wertpapierfirmen, zur Änderung der Richtlinie 2002/87/EG und zur Aufhebung der Richtlinien 2006/48/EG und 2006/49/EG, Amtsblatt Nummer L 176 vom 27.06.2013 Seite 338, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2014/59/EU, Amtsblatt Nummer L 173 vom 12.06.2014 Seite 190, in der Fassung der Berichtigung ABl. Nr. L. 20 vom 25.01.2017 S. 1, von der zuständigen Behörde im Einzelfall als erforderlich mitgeteilt wird, sowie
    3. Litera c
      die kombinierte Kapitalpuffer-Anforderung gemäß Paragraph 2, Ziffer 45, BWG.“

Novellierungsanordnung 7, In Paragraph 21 a, Absatz eins, Ziffer 3, wird die Wortfolge „der geprüfte Jahresabschluss 2015“ durch die Wortfolge „der geprüfte Jahresabschluss 2016“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 8, In Paragraph 21 a, Absatz eins, Ziffer 4, wird die Wortfolge „zum 11. November 2016“ durch die Wortfolge „zum 11. November 2017“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 9, In Paragraph 21 a, Absatz eins, Ziffer 5, wird die Wortfolge „bis zum 31. Dezember 2016“ durch die Wortfolge „bis zum 31. Dezember 2017“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 10, In Paragraph 21 a, Absatz 2, wird die Wortfolge „aus sämtlichen gekündigten Geschäftsanteilen des Geschäftsjahres 2015“ durch die Wortfolge „aus sämtlichen gekündigten Geschäftsanteilen des Geschäftsjahres 2016“, die Wortfolge „zum Ende des Geschäftsjahres 2015“ durch die Wortfolge „zum Ende des Geschäftsjahres 2016“ und die Wortfolge „für das Geschäftsjahr 2015“ durch die Wortfolge „für das Geschäftsjahr 2016“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 11, In Paragraph 21 a, wird nach Absatz 2, folgender Absatz 2 a, eingefügt:

  1. Absatz 2 a,Für neu begebene und eingezahlte Geschäftsanteile gemäß Absatz 2, gilt die Erlaubnis zur Einstufung dieser Geschäftsanteile als Instrumente des harten Kernkapitals als erteilt, sofern diese Geschäftsanteile die Voraussetzungen gemäß Artikel 28 und 29 der Verordnung (EU) Nr. 575 aus 2013, erfüllen.“

Novellierungsanordnung 12, In Paragraph 21 a, Absatz 3, Ziffer eins, wird die Wortfolge „des Geschäftsjahres 2015“ durch die Wortfolge „des Geschäftsjahres 2016“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 13, Dem Paragraph 31, wird folgender Absatz 4, angefügt:

  1. Absatz 4,Paragraph 7,, die Überschrift von Paragraph 21 a,, Paragraph 21 a, Absatz eins, 2,,  2a und 3 Ziffer eins, in der Fassung der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 352 aus 2017, treten mit 2. Jänner 2018 in Kraft. Die Paragraphen eins bis 6 und 8 bis 19 samt Überschriften treten mit Ablauf des 1. Jänner 2018 außer Kraft. Auf Rückzahlungen von Geschäftsguthaben im Kalenderjahr 2017 ist Paragraph 21 a, in der Fassung der 2. CRR-BV-Novelle, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 403 aus 2016,, anzuwenden.“

Ettl     Kumpfmüller