BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2016

Ausgegeben am 27. Jänner 2016

Teil römisch zwei

24. Verordnung:

Änderung der Gewebeentnahmeeinrichtungsverordnung

24. Verordnung der Bundesministerin für Gesundheit, mit der die Gewebeentnahmeeinrichtungsverordnung geändert wird

Aufgrund des Paragraph 7, des Gewebesicherheitsgesetzes – GSG, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 49 aus 2008,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 162 aus 2013,, wird verordnet:

Die Gewebeentnahmeeinrichtungsverordnung – GEEVO, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 191 aus 2008,, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 168 aus 2014,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, In Paragraphen 6, Absatz 2, Ziffer 6 und 11 Absatz 4, wird die Wortfolge „Spenderinnen/Spendern“ durch das Wort „Spendern“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 2, Paragraph 11, Absatz 10, wird folgende Ziffer 7, angefügt:

  1. Ziffer 7
    Spermaspenden sind mindestens 180 Tage unter Quarantänebedingungen aufzubewahren. Der Spender ist anschließend erneut zu testen. Wird die Blutprobe eines Spenders zusätzlich mittels Nukleinsäure-Amplifikationsverfahren (NAT) auf HIV, HBV und HCV getestet, kann der Test einer Wiederholungsblutprobe entfallen. Auch kann der Wiederholungstest entfallen, wenn die Verarbeitung einen Inaktivierungsschritt umfasst, der für die betreffenden Viren validiert worden ist.“

Novellierungsanordnung 3, Der bisherige Paragraph 12, erhält die Paragraphenbezeichnung „§ 13.“. Paragraph 12, (neu) lautet:

Paragraph 12,

Bei allen in dieser Verordnung verwendeten personenbezogenen Bezeichnungen gilt die gewählte Form für beide Geschlechter, sofern diese als Normadressaten in Frage kommen.“

Novellierungsanordnung 4, Paragraph 13, wird folgender Paragraph 14, angefügt:

Paragraph 14,

Die Paragraphen 6, 11, 12 und 13 in der Fassung der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 24 aus 2016, treten mit dem auf den Tag der Kundmachung dieser Verordnung im Bundesgesetzblatt folgenden Tag in Kraft.“

Oberhauser