Anlage 1.5 LEHRPLAN DER HÖHEREN LEHRANSTALT FÜR LANDTECHNIK römisch eins. STUNDENTAFEL1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

   

Wochenstunden

 

A.

Pflichtgegenstände

           
   

Jahrgang

Summe

   

römisch eins.

römisch zwei.

römisch drei.

römisch vier.

römisch fünf.

 

1.

Religion

2

2

2

2

2

10

2.

Gesellschaft und Recht

           

2.1

Geschichte und Politische Bildung, Recht

-

2

2

3

-

7

3.

Sprache und Kommunikation

           

3.1

Deutsch2

4

3

2

2

2

13

3.2

Englisch

3

2

2

2

2

11

4.

Natur- und Formalwissenschaften

           

4.1

Angewandte Physik und Angewandte Chemie

2

2

2

-

-

6

4.2

Angewandte Mathematik

4

3

2

2

2

13

4.3

Darstellende Geometrie3

2

2

-

-

-

4

4.4

Angewandte Informatik

2

2

-

-

-

4

5.

Landtechnik

           

5.1

Mechanik

-

4

4

2

-

10

5.2

Fertigungstechnik und Werkstoffe

2

3

-

-

-

5

5.3

Maschinenelemente, Antriebstechnik und Traktoren

-

2

2

2

3

9

5.4

Konstruktion und Projektmanagement3 4

2

2

3

3

4

14

5.5

Elektro- und Automatisierungstechnik

-

-

2

2

2

6

5.6

Landmaschinen und landwirtschaftliche Verfahrenstechnik

-

-

2

2

4

8

5.7

Erneuerbare Energie

-

-

-

2

-

2

5.8

Landwirtschaftliche Produktion3 5

4

2

2

-

-

8

5.9

Forschung und Innovation

-

-

-

1

-

1

5.10

Laboratorium

-

-

-

3

5

8

5.11

Fertigungstechnisches Praktikum

6

5

5

-

-

16

5.12

Landwirtschaftliches Praktikum

-

-

4

-

-

4

6.

Wirtschaft und Unternehmensführung,, Personale und soziale Kompetenzen

           

6.1

Wirtschaftsgeografie und Globale Entwicklung, Volkswirtschaft

-

-

-

2

2

4

6.2

Betriebswirtschaft und Rechnungswesen3 6

-

-

-

3

5

8

6.3

Qualitätsmanagement

-

-

-

-

2

2

7.

Bewegung und Sport

2

2

2

2

-

8

B.

Alternative Pflichtgegenstände

-

-

-

2

2

4

 

Zweite lebende Fremdsprache7 8

           
 

Landtechnik – Spezialgebiete3 9

           
 

Gesamtwochenstundenzahl

35

38

38

37

37

185

C.

Pflichtpraktikum

           
 

Abschnitt I: 4 Wochen zwischen römisch zwei. und römisch drei. Jg.

           
 

Abschnitt II: 14 Wochen zwischen römisch drei. und römisch vier. Jg.

           
 

Abschnitt III: 4 Wochen zwischen römisch vier. und römisch fünf. Jg.

           

D.

Freigegenstände

           
 

Konversation in lebenden Fremdsprachen

2

2

2

2

2

10

 

Zweite lebende Fremdsprache

-

-

2

2

2

6

 

Computerunterstützte Textverarbeitung

2

-

-

-

-

2

 

Qualitätsmanagement

-

-

-

2

2

4

 

Bewegung und Sport

-

-

-

-

2

2

E.

Unverbindliche Übungen

           
 

Musikerziehung

2

2

2

2

2

10

 

Bewegung und Sport

2

2

2

2

2

10

 

Lerntechnik und Teambildung

2

-

-

-

-

2

F.

Förderunterricht 10

           
 

Deutsch

           
 

Englisch

           
 

Angewandte Mathematik

           
 

Mechanik

           
 

Darstellende Geometrie

           
 

Betriebswirtschaft und Rechnungswesen

           

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL, DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE, SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN UND LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 1.

römisch drei. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN SOWIE LEHRSTOFF DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE A. Pflichtgegenstände 2. GESELLSCHAFT UND RECHT 2.1 GESCHICHTE UND POLITISCHE BILDUNG, RECHT

Siehe Anlage 1.

3. SPRACHE UND KOMMUNIKATION 3.1 DEUTSCH

Siehe Anlage 1.

3.2 ENGLISCH

Siehe Anlage 1.

4. NATUR- UND FORMALWISSENSCHAFTEN 4.1 ANGEWANDTE PHYSIK UND ANGEWANDTE CHEMIE

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Physikalische Grundkonzepte

Bereich Elektrizität und Magnetismus

Lehrstoff:

Physikalische Grundkonzepte:

Arbeitsweise der Physik, SI-Einheiten (sieben Grundgrößen, physikalische Größen), Bewegungen (Bezugssysteme, Translation, Rotation, horizontaler und schräger Wurf), Kräfte (Newtonsche Axiome, Druck und Zug, mechanische Kräfte, Drehmoment, Statik), Erhaltungsgrößen (Energie, Energiesatz, Impuls, Drehimpuls, Kreise), Elementarteilchenphysik (Standardmodell, vier Fundamentalkräfte), Rechenbeispiele zu den Grundlagen der Mechanik und technischer Mechanik.

Elektrizität und Magnetismus:

Elektrischer Stromkreis (Ohmsches Gesetz, Serien- und Parallelschaltung, Widerstand), Messung (Multi-, Ampere-, Volt- und Ohmmeter, Spannungsquellen), Halbleiter, Halbleiterbauelemente, Elektrostatik (elektrische Ladung, Influenz, Coulombsches Gesetz, elektrisches Feld, Kondensator, Anwendungsbeispiele wie Faradayscher Käfig), Elektromagnetismus (Permanentmagnetismus, Elektromagnet, Anwendungsbeispiele zur Lorentzkraft, Induktion, Selbstinduktion).

Rechenbeispiele zur Elektrizitätslehre.

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Grundbegriffe und Arbeitsweise der Chemie

Bereich Vom Atomaufbau zu den Stoffeigenschaften

Bereich Chemische Reaktionen

Lehrstoff:

Grundbegriffe und Arbeitsweise der Chemie:

Aufbau der Materie – Atome, Moleküle, Atommodelle, heterogene und homogene Stoffe, Elemente und Verbindungen, Aggregatzustände und ihre Übergänge, Analyse und Synthese, Trennverfahren.

Vom Atomaufbau zu den Stoffeigenschaften:

Periodensystem – Aufbau, Elementsymbol.

Chemische Bindung – Atom-, Ionen- und Metallbindung, Nebenvalenzbindungen, Erstellen chemischer Formeln.

Chemische Reaktionen:

Reaktionsgleichungen, Atommasse, Molekülmasse, Mol, Reaktionstypen – Säure-Basen-Reaktion, pH-Wert, Energieumsatz, Aktivierungsenergie, Katalysator.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Chemische Reaktionen

Bereich Kohlenwasserstoffe und ihre Derivate

Bereich Naturstoffchemie

Lehrstoff:

Chemische Reaktionen:

Reaktionstypen – Redoxreaktion, Korrosion, Elektrolyse, Berechnungen, galvanische Elemente, Nernst-Gleichung, Berechnungen.

Kohlenwasserstoffe und ihre Derivate:

Kohlenwasserstoffe (Alkane, Alkene, Alkine, cyclo-Alkane, aromatische Verbindungen, Isomerien, IUPAC-Regeln), organische Reaktionstypen, Kohlenwasserstoffderivate, Gefährdungspotenziale organischer Verbindungen, Petrochemie (Benzin und Diesel, Qualitätskriterien), Kunststoffe (Synthesen, Eigenschaften und Anwendungsgebiete, Aspekte der Nachhaltigkeit).

Naturstoffchemie:

Fette, Seifen, Waschmittel, Kohlenhydrate und Proteine.

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Mechanische Schwingungen und Wellen

Bereich Atom-, Kern- und Quantenphysik

Bereich Relativitätstheorie

Lehrstoff:

Mechanische Schwingungen und Wellen:

Feder- und Fadenpendel, harmonische Wellen, Reflexion und Interferenz, Huygenssches Modell, Akustik, Doppler-Effekt, Akustik, physikalische und physiologische Größen, Pegel, messtechnische Anwendungen, geometrische Optik, Linsen, Spiegel, messtechnische Anwendungen.

Atom-, Kern- und Quantenphysik:

Elektromagnetische Wellen (elektrischer Schwingkreis, Informationsübertragung, elektromagnetisches Spektrum), Strahlen- und Wellenoptik (Emission und Absorption von Licht, Welle-Teilchen-Dualismus, Wellenoptik, Laser), Kernkraft und Kernenergie (Atomkern, Energiefreisetzung durch Kernfusion und -spaltung), Radioaktivität (radioaktives Zerfallsgesetz, Strahlenwirkung und Strahlenschutz).

Relativitätstheorie:

Spezielle Relativitätstheorie (Newtonsche Mechanik – Einsteinsche Relativitätstheorie, Raum-Zeit-Effekte, Masse und Energie), Allgemeine Relativitätstheorie (allgemeines Äquivalenzprinzip, Konzept der Raumkrümmung).

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Chemische Reaktionen

Bereich Qualitative und quantitative Analyse

Lehrstoff:

Chemische Reaktionen:

Stöchiometrische Gesetze und Berechnungen, Konzentrationsberechnungen von Lösungen, Reaktionstypen – Fällung und Komplexbildung, Löslichkeitsprodukt.

Qualitative und quantitative Analyse:

Aufgaben eines Labors im Zusammenhang mit Abwässern und Abgasen von Industrieanlagen und Kraftwerken (Schwerpunkt Bioenergie-Kraftwerke), toxikologische Grundkonzepte, Grenzwerte für Emissionen, Arbeitsschutz, klassische chemische Analyseverfahren (qualitative Analyse einfacher anorganischer Salze, Titrationen), ausgewählte geräteanalytische Verfahren (photometrische Verfahren), messtechnische Grundlagen, Datenübertragung auf PC und Auswertung.

4.2 ANGEWANDTE MATHEMATIK

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Zahlen und Maße

Bereich Komplexe Zahlen und Geometrie

Bereich Algebra und Geometrie

Bereich Funktionale Zusammenhänge

Lehrstoff:

Reelle Zahlen:

Mengenbegriff, Mengenoperationen, Zahlenbereiche, Dezimalsystem, Festkomma- und Gleitkommadarstellung, Potenzen und Wurzeln, Zahlensysteme.

Rechnen mit Zahlen und Größen:

Überschlagsrechnung, Prozentrechnung, Umrechnung von Maßeinheiten, absoluter und relativer Fehler.

Potenzen mit rationalen Hochzahlen.

Terme und Gleichungen:

Rechnen mit Termen.

Gleichungen und Ungleichungen:

Äquivalenzumformungen, Formelumwandlung, lineare Gleichungssysteme (Lösbarkeit, Lösungsmethoden, Matrizenschreibweise).

Elementare Geometrie:

Ähnlichkeit, Dreieck, Viereck, Satz von Pythagoras, Kreis, elementare Körper.

Trigonometrie:

Trigonometrie des rechtwinkeligen Dreiecks.

Vektoren:

Darstellung, Ortsvektor, Betrag, Multiplikation mit Skalar, Addition und Subtraktion.

Funktionen:

Funktionsbegriff, Definitions- und Wertemenge, lineare Funktion, direkte und indirekte Proportionalität.

Interpolation:

Lineare Interpolation.

Zahlen und Maße:

Komplexe Zahlen (Polarform, Multiplikation, Division).

Komplexe Zahlen:

Darstellung, Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division, Polarkoordinaten.

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten.

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Zahlen und Funktionen

Bereich Funktionale Zusammenhänge

Lehrstoff:

Funktionen, Umkehrfunktionen und entsprechende Gleichungen:

Quadratische Funktionen, Potenzfunktionen, Polynomfunktionen, Exponentialfunktionen, Logarithmusfunktionen, trigonometrische Funktionen.

Eigenschaften von Funktionen:

Monotonie, Symmetrie, Periodizität, Nullstellen, asymptotisches Verhalten, Polstellen.

Interpolation:

Quadratische Interpolation.

Funktionale Zusammenhänge:

Darstellung von Funktionen (Logarithmische Skalierungen).

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Zahlen und Maße

Bereich Komplexe Zahlen und Geometrie

Bereich Differentialrechnung

Bereich Integralrechnung

Lehrstoff:

Zahlen und Maße:

Komplexe Zahlen (Polarform, Multiplikation, Division).

Komplexe Zahlen:

Darstellung, Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division, Polarkoordinaten.

Vektoren:

Skalarprodukt, Orthogonalität, vektorielles Produkt, Geraden in R2 und R3 und Ebenen in R3.

Trigonometrie:

Trigonometrie des allgemeinen Dreiecks.

Eindimensionale Datenbeschreibung:

Häufigkeitsverteilung, Lage- und Streuungsmaße, Boxplot.

Funktionen:

Parameterdarstellung.

Folgen und Reihen:

Allgemeiner Begriff, arithmetische und geometrische Folgen und Reihen, Summenformel, Zinseszinsrechnung, rekursive Definition von Folgen.

Grenzwert und Stetigkeit:

Grenzwert, konvergente und divergente Folgen, Grenzwert von Funktionen, Stetigkeit, Unstetigkeitsstellen.

Differentialrechnung:

Differenzen- und Differenzialquotient, Differenzierbarkeit, Ableitungsfunktion, Ableitungsregeln, höhere Ableitungen.

Integralrechnung:

Stammfunktion und bestimmtes Integral, Grundintegrale, Integrationsregeln und -methoden.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit.

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Differentialrechnung

Lehrstoff:

Folgen und Reihen:

Allgemeiner Begriff, arithmetische und geometrische Folgen und Reihen, Summenformel, Zinseszinsrechnung, rekursive Definition von Folgen.

Grenzwert und Stetigkeit:

Grenzwert, konvergente und divergente Folgen, Grenzwert von Funktionen, Stetigkeit, Unstetigkeitsstellen.

Differentialrechnung:

Differenzen- und Differenzialquotient, Differenzierbarkeit, Ableitungsfunktion, Ableitungsregeln, höhere Ableitungen, Extremwerte, Wendepunkte.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Integralrechnung

Bereich Analysis

Lehrstoff:

Integralrechnung:

Stammfunktion und bestimmtes Integral, Grundintegrale, Integrationsregeln und -methoden.

Numerische Verfahren:

Iterationsverfahren zur Bestimmung von Nullstellen, numerische Integration.

Analysis:

Integralrechnung (Integralmittelwerte).

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit.

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Analysis

Bereich Fehlerrechnung

Lehrstoff:

Analysis:

Funktionen mehrerer Variablen (Partielle Ableitungen, lineare Fehlerfortpflanzung und maximaler Fehler), Funktionenreihen (Taylorreihen, Fourierreihen), Differenzial- und Differenzengleichungen (Trennen der Variablen, lineare Differenzialgleichungen erster Ordnung, lineare Differenzengleichungen erster Ordnung).

Rechnen mit Zahlen und Größen:

Fehlerquellen, Fehlerfortpflanzung.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Matrizen und Stochastik

Bereich Analysis

Bereich Algebra und Geometrie

Lehrstoff:

Wahrscheinlichkeitsrechnung:

Zufallsexperimente, Laplace-Wahrscheinlichkeit, Additions- und Multiplikationssatz, bedingte Wahrscheinlichkeit.

Matrizen:

Bezeichnungen, Addition, Multiplikation, Multiplikation mit einer Zahl, Rechenregeln, Determinante, lineare Gleichungssysteme in Matrizenform.

Analysis:

Differenzialgleichungen (Lineare Differenzialgleichungen zweiter Ordnung mit konstanten Koeffizienten, numerische Lösung von Anfangswertproblemen).

Algebra und Geometrie:

Matrizen (Inverse Matrix).

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Stochastik

Lehrstoff:

Wahrscheinlichkeitsverteilung:

Binomialverteilung, Normalverteilung.

Beurteilende Statistik:

Konfidenzintervalle, Signifikanz, Korrelationskoeffizient.

Schularbeiten:

Eine dreistündige Schularbeit.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Stochastik

Lehrstoff:

Ausgleichsrechnung:

Methode der kleinsten Quadrate, Ausgleichsfunktionen, lineare Regression.

Schularbeiten:

Eine dreistündige Schularbeit.

4.3 DARSTELLENDE GEOMETRIE

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Grundlagen der Darstellenden Geometrie

Lehrstoff:

Grundlagen der Darstellenden Geometrie:

Abbildungsverfahren, Parallelprojektion, geometrische Elemente Punkt, Gerade, Ebenen in speziellen und allgemeinen Lagen, Einführen von Rissen, wahre Länge, Nulllage drehen, Arbeiten mit Hauptgeraden und projizierenden Geraden, Ebenen in Hauptlagen und projizierenden Lagen, Normalgerade und -ebene, Schnittpunkt von Gerade mit Ebenen, Darstellung von einfachen geometrischen Körpern in allgemeinen und speziellen Lagen, Körperschnitte mit allgemeinen Ebenen und Ebenen in speziellen Lagen, Abwicklungen von Körperflächen.

Schularbeiten:

Zwei einstündige Schularbeiten.

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Darstellung von Körpern

Bereich Körperschnitte, Durchdringung und deren Abwicklung

Lehrstoff:

Darstellung von Körpern:

Eigenschaften und Konstruktionen von Kegel, Zylinder und Kugel in allgemeinen und speziellen Lagen.

Körperschnitte, Durchdringung und deren Abwicklung:

Schnitte von Kegel, Zylinder und Kugel mit ebenen Flächen, Darstellung von Ellipse, Parabel und Hyperbel, Konstruktion der Schnittkurven von Körperdurchdringungen, Abwicklung von Körpern mit Näherungsverfahren, Schraubendarstellung.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Darstellende Geometrie und computerunterstütztes Konstruieren

Lehrstoff:

Darstellende Geometrie und computerunterstütztes Konstruieren:

Darstellung von Durchdringungen, Anfertigen von Abwicklungen, Konstruktion von Schiebeflächen, Schraubflächen und HP Flächen.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit.

Das Ausmaß der Übungen beträgt im römisch eins. und im römisch zwei. Jahrgang jeweils 2 Wochenstunden.

4.4 ANGEWANDTE INFORMATIK

Siehe Anlage 1.

5. LANDTECHNIK 5.1 MECHANIK

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Statik

Lehrstoff:

Statik:

Ebene Kraftsysteme, Schwerpunkt und Standsicherheit, Guldinsche Regeln.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Statik

Bereich Festigkeitslehre

Lehrstoff:

Statik:

Fachwerke, räumliche Kraftsysteme wie Getriebewellen, Reibung starrer Körper, Seilreibung, Rollreibung und Fahrwiderstand.

Festigkeitslehre:

Zug-, Druck- und Abscherspannungen, Hookesches Gesetz, Wärmespannungen, Sicherheit, zulässige Spannungen.

Schularbeiten:

Eine einstündige Schularbeit.

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Festigkeitslehre

Lehrstoff:

Festigkeitslehre:

Zug-, Druck- und Biegespannungen, Abscher- und Torsionsspannungen, Hookesches Gesetz, Wärmespannungen, Sicherheit, zulässige Spannungen, Querkraft- und Biegemomentverläufe, Formänderung bei Biegung und Torsion, Überlagerungsprinzip bei mehreren Belastungen, Berechnung der Biegelinie mit Hilfe der Mohrschen Analogie.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Festigkeitslehre

Bereich Statik

Bereich Kinematik und Dynamik

Lehrstoff:

Festigkeitslehre:

Zusammengesetzte Beanspruchungen (Überlagerung gleichartiger Beanspruchungen, Hypothesen für Überlagerung von ungleichartigen Beanspruchungen), Festigkeitsberechnung von Getriebewellen, Knickung nach Euler und Tetmajer.

Statik:

Knickbelastungen für Fachwerke, Schnittgrößen der Festigkeitslehre.

Kinematik und Dynamik:

Gleichförmige und gleichmäßig beschleunigte Translation und Rotation, Newtonsche Axiome und Gesetz von d’Alembert, Massenmomente 2. Grades, Getriebeanläufe, Arbeit, Leistung, Energie, Wirkungsgrad, Erhaltungssätze.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit.

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Fluidmechanik

Lehrstoff:

Fluidmechanik:

Physikalische Größen der Fluidmechanik, Hydrostatik, Kontinuitätsgleichung und Bernoulli-Gleichung.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Fluidmechanik

Bereich Thermodynamik

Lehrstoff:

Fluidmechanik:

Viskosität, Reynoldsches Ähnlichkeitsgesetz, erweiterte Bernoulli-Gleichung für reale Flüssigkeiten, Druckverluste in Rohrleitungen.

Thermodynamik:

Thermische Zustandsgrößen, Zustandsänderungen idealer und realer Gase, Hauptsätze der Thermodynamik, Kreisprozesse und deren Darstellung in geeigneten Diagrammen.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit.

5.2 FERTIGUNGSTECHNIK UND WERKSTOFFE

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Spanende Fertigung

Bereich Thermische Verbindungs- und Trennverfahren

Lehrstoff:

Spanende Fertigung:

Spanen mit geometrisch bestimmter und unbestimmter Schneide, Schneidstoffe und Schnittgeschwindigkeiten, Fertigungstechnologien (Bohren, Reiben, Senken, Drehen, Fräsen, Schleifen, Feinbearbeitungsverfahren), Werkzeugmaschinen für die spanende Fertigung.

Thermische Verbindungs- und Trennverfahren:

Verbindungsverfahren (Schweißen, Löten, Kleben), Trennverfahren (Laser-, Plasma-, Wasserstrahlschneiden, Sonderverfahren).

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Metallische Werkstoffe

Lehrstoff:

Metallische Werkstoffe:

Eisen und Stahl (Erzeugung, Veredelung, Benennung, Wärmebehandlung), Legierungslehre (Phasendiagramme, Ausscheidungsvorgänge, Wirkung von Legierungselementen).

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Nichteisenmetalle und Kunststoffe

Bereich Werkstoffprüfung und Oberflächenbehandlung

Bereich Spanlose Fertigung

Lehrstoff:

Nichteisenmetalle und Kunststoffe:

Nichteisenmetalle (Leicht- und Schwermetalle und deren Legierungen), Kunststoffe, Kunststoffverarbeitung.

Werkstoffprüfung und Oberflächenbehandlung:

Korrosionsschutz und Oberflächenbehandlung, statische und dynamische Festigkeitsprüfung, Brucharten und -ursachen, Härteprüfung, zerstörungsfreie Prüfungsverfahren.

Spanlose Fertigung:

Urformverfahren (Gießen sowie Grundlagen der gussgerechten Konstruktion, Rapid Prototyping – 3D-Druck), Umformverfahren (Schmieden, Walzen, Pressen, Biegen).

5.3 MASCHINENELEMENTE, ANTRIEBSTECHNIK UND TRAKTOREN

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Toleranzen und Passungen

Bereich Verbindungstechnik

Lehrstoff:

Toleranzen und Passungen:

Arten von Toleranzen, ISO-Toleranzsystem, Passungen (System Einheitsbohrung und System Einheitswelle), Form- und Lagetoleranzen, Rauheitstoleranzen (Mittenrauwert, gemittelte Rautiefe).

Verbindungstechnik:

Gewindearten, normgerechte Gewindedarstellung, Freistiche, Arten von Schrauben, Muttern, Sicherungselementen, Bolzen, Stiften, Schrauben- und Bolzenberechnung, Berechnung von Querstift-, Längsstift-, Steckstiftverbindungen.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Verbindungstechnik

Lehrstoff:

Verbindungstechnik:

Nietverfahren und -formen und deren Berechnung, Welle-Nabe-Verbindungen (Passfeder-, Keilwellen-, Scheibenfedern-, Zahnwellenverbindungen), Toleranzen bei Welle-Nabe-Verbindungen, Arten von Kupplungen und ihre Ausgleichsmöglichkeiten, Schweißen (Stoß-, Nahtarten, Symbolik), Schweißnahtberechnung.

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Maschinenelemente

Lehrstoff:

Maschinenelemente:

Wälzlager (Lagerbauarten, Bezeichnung, Berechnung), Lagerungskonzepte (Festlager-, Loslageranordnung, X- und O-Anordnung), Wellenberechnung, Arten von Ketten und ihre Berechnung.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Maschinenelemente

Lehrstoff:

Maschinenelemente:

Verzahnungsgesetz, Profilverschiebung, Berechnung einer Evolventenverzahnung, Profilüberdeckung, Kräfte am Zahnrad, Darstellung von Zahnrädern in technischen Zeichnungen, Berechnung eines Kegelradgetriebes, Eingriffsverhältnisse am Kegelrad, Ersatzstirnrad, Kräfte am Kegelrad.

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Traktorenbau

Bereich Motorentechnik

Lehrstoff:

Traktorenbau:

Geschichtliche Entwicklung des Traktors, Traktorbauarten, Baugruppen, Bauteile, Bauweisen, statistische Traktordaten, Hauptabmessungen eines Traktors.

Motorentechnik:

Funktionsprinzip des Dieselmotors, Bezeichnungen am Hubkolbenmotor, Berechnung der Hauptabmessungen, Normen und Leistungsbegriffe für landwirtschaftliche Dieselmotoren, Kinematik am Kurbeltrieb.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Motorentechnik

Bereich Hydraulik

Lehrstoff:

Motorentechnik:

Massenkräfte und -momente, Kräfte am Kurbeltrieb, Bauteile der Kolbenmaschine, Technik der Abgasnachbehandlung, Aufladung beim Verbrennungsmotor.

Hydraulik:

Aufbau und Arbeitsweise einer Hydraulikanlage, Grundlagen der Hydrostatik, Bauteile einer Hydraulikanlage (Pumpen und Hydromotoren, Zylinder, Ventile, Speicher), Grundschaltungen, Entwicklung eines Hydraulikschaltplans zur Betätigung von Zylindern und Schwenkmotoren.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Getriebetechnik

Lehrstoff:

Getriebetechnik:

Schaltkupplungen, Getriebeschaltungen und deren Symbole, Auslegung und Berechnung von mechanischen Getriebebaugruppen, mechanische Schaltgetriebe (Lastschalt- und Doppelkupplungsgetriebe), Stufenlosgetriebe (leistungsverzweigte Getriebe), Achsgetriebe (Differential, Endantrieb), Zapfwellengetriebe.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Hybridantriebe

Bereich Fahrmechanik

Lehrstoff:

Hybridantriebe:

Hybridstrukturen und -funktionen.

Fahrmechanik:

Bodendruck, Bodenverdichtung, Controlled Traffic Farming, Zugkraft des Traktors, Reifendruckregelung, Bezeichnungen am Fahrwerk, Lenkungsarten und Aufbau von Fahrwerken.

5.4 KONSTRUKTION UND PROJEKTMANAGEMENT

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Technische Kommunikation

Bereich Normgerechte Darstellung von Einzelteilen und einfachen Baugruppen

Lehrstoff:

Technische Kommunikation:

Technische Skizzen, normgerechte Darstellung prismatischer und rotationssymmetrischer Körper in den Ansichten, normgerechte Bemaßung von Körpern, Darstellung von Körperschnitten und Ausbrüchen.

Normgerechte Darstellung von Einzelteilen und einfachen Baugruppen:

Konstruktion und normgerechte Bemaßung von Bauteilen mit Fasen, Schrägen, Winkeln, Kugeln und Kegeln, Konstruktion und Bemaßung von Bohrungen, Senkungen und Zentrierbohrungen, Darstellung und Bemaßung von Bohrungsteilungen, Bohrungsabständen und Kreisteilungen, Konstruktion von Zwei-, Vier- und Sechskant sowie Rändel, normgerechte Gewindedarstellung, Auswahl und normgerechte Darstellung von fertigungsgerechten Rauheitstoleranzen für Bauteile, Festlegung von Freimaßtoleranzen für Bauteile.

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Normgerechte Darstellung von Einzelteilen und einfachen Baugruppen

Lehrstoff:

Normgerechte Darstellung von Einzelteilen und einfachen Baugruppen:

Einführung in ein 3D-CAD System, programmunterstützte Erstellung von Konstruktionen, Konstruktion und normgerechte Bemaßung von Bauteilen mit Fasen, Schrägen, Winkeln, Kugeln und Kegeln, Konstruktion und Bemaßung von Bohrungen, Senkungen und Zentrierbohrungen, Darstellung und Bemaßung von Bohrungsteilungen, Bohrungsabständen und Kreisteilungen, Konstruktion von Zwei-, Vier- und Sechskant sowie Rändel, normgerechte Gewindedarstellung, Auswahl und normgerechte Darstellung von fertigungsgerechten Rauheitstoleranzen für Bauteile, anwendungsspezifische Festlegung und normgerechte Darstellung von Oberflächenbehandlungen, Festlegung von Freimaßtoleranzen für Bauteile, Gestaltung von einfachen Baugruppen und Erstellung von Stücklisten.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Normgerechte Darstellung von Maschinenelementen und Baugruppen

Lehrstoff:

Normgerechte Darstellung von Maschinenelementen und Baugruppen:

Programmunterstützte Erstellung von Konstruktionen, Fertigungszeichnungen, Stücklisten, normgerechte Darstellung von Schraubenverbindungen, Auswahl und Konstruktion von Welle-Nabe-Verbindungen (Keil, Stift, Passfeder, Keilwelle, Verzahnung), konkrete Passungsauswahl anhand von Baugruppen.

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Konstruktion und Berechnung von einfachen Baugruppen

Lehrstoff:

Konstruktion und Berechnung von einfachen Baugruppen:

Zusammenbau von Einzelteilen zu einer Baugruppe mit Hilfe von CAD (Bottom up Design), Erstellung von Werkstatt- und Zusammenstellungszeichnungen, Konstruktion und Aufbau von einfachen Baugruppen mit Skeletttechnik (Top Down Design), Gestaltung von Lagerungen und deren Dimensionierung, Dimensionierung und Gestaltung von Wellen, Gestaltung von Schweiß- und Gussteilen, Gestaltung und Auslegung von Riementrieben und Dichtungen.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Konstruktion und Berechnung von einfachen Baugruppen

Lehrstoff:

Konstruktion und Berechnung von einfachen Baugruppen:

Auslegung von Stirnradgetrieben, Dimensionierung und Gestaltung von Verzahnungen, Dimensionierung von Getriebewellen, gussgerechte Gestaltung von mehrteiligen Getriebegehäusen, Aufbau von Baugruppen in Top Down Design mit Hilfe von CAD, Erstellung von Zusammenstellungszeichnungen, Ableitung von Gussmodellen für die Fertigung, Erstellung von einfachen Blechteilen, Erstellung von Stahlbaugruppen nach dem Top Down Design.

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Konstruktion und Berechnung von Stahlbaubaugruppen

Lehrstoff:

Konstruktion und Berechnung von Stahlbaubaugruppen:

Konstruktive Gestaltung von Blechteilen und deren Zusammenstellung in Schweißbaugruppen, Skeletttechnik mit Flächen, Berechnungen im Bereich des Stahlbaus.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Konstruktion und Berechnung von komplexen Baugruppen

Lehrstoff:

Konstruktion und Berechnung von komplexen Baugruppen:

Grundlegende Auslegung von Antrieben, Getriebeberechnung, Berechnung und Konstruktion von Winkelgetrieben mit CAD, Berechnung von Kegelrollen- bzw. Schrägkugellagern in X- bzw. O-Anordnung.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Konstruktion und Berechnung von komplexen Baugruppen

Bereich Projektmanagement

Lehrstoff:

Konstruktion und Berechnung von komplexen Baugruppen:

Definition von Anforderungen und Auslegung der Systemparameter, Auslegung und Konstruktion von Baugruppen im Bereich der Landmaschinentechnik.

Projektmanagement:

Grundlagen von Projektorganisation und -management (Projektstrukturen, -planung, Teamarbeit) sowie Anwendung der Projektmanagementtools.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Konstruktion und Berechnung von komplexen Baugruppen

Bereich Projektmanagement

Lehrstoff:

Konstruktion und Berechnung von komplexen Baugruppen:

Definition von Anforderungen und Auslegung der Systemparameter, Auslegung und Konstruktion von Baugruppen in Teams im Bereich der Antriebstechnik und Traktoren.

Projektmanagement:

Projektorganisation (Projektablauf, Controlling, Aufgaben einer Projektleitung und -steuerung) sowie Anwendung der Projektmanagementtools.

Das Ausmaß der Übungen beträgt im römisch eins. Jahrgang 2 Wochenstunden.

5.5 ELEKTRO- UND AUTOMATISIERUNGSTECHNIK

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Elektrotechnik

Lehrstoff:

Elektrotechnik:

Elektrische Größen und Grundgesetze, Gleichstromtechnik (Verschaltung von Widerständen, elektrisches und magnetisches Feld).

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Elektrotechnik

Lehrstoff:

Elektrotechnik:

Elektrisches und magnetisches Feld (Größen des elektrischen Feldes, Kondensator, Größen des magnetischen Feldes, Elektromagnetismus, Hysterese, Induktion und Selbstinduktion), Wechselstromtechnik (Begriffe, Kennwerte, Phasenverschiebung, Zeigerdiagramme, Wechselstromwiderstände, Effektivwerte, Wirk-, Blind- und Scheinleistung, Schwingkreise), Dreiphasenwechselstrom (Schaltungen, Leistung, Energietransport, Stern- und Dreieckschaltung).

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Elektrotechnik

Lehrstoff:

Elektrotechnik:

Wechselstromtechnik (Berechnungen mit komplexen Zeigern, Ersatzschaltbilder), elektrische Schutzmaßnahmen (Schutz gegen Berühren, elektrischen Schlag unter Fehlerbedingungen, Überstrom- und Kurzschlussschutz, Aufbau und Schutzkonzepte bei Verbrauchernetzwerken und Not- und Ersatzstromversorgungen in landwirtschaftlichen Betrieben).

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Elektrische Maschinen und Antriebe

Bereich Automatisierungstechnik

Lehrstoff:

Elektrische Maschinen und Antriebe:

Transformator.

Automatisierungstechnik:

Arbeitsgebiete der Automatisierungstechnik, Übersicht über Messtechnik (Sensorik) und Steuerungstechnik (Aktorik).

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Automatisierungstechnik

Bereich Elektrische Maschinen und Antriebe

Lehrstoff:

Automatisierungstechnik:

Steuerungstechnik (SPS, Digitaltechnik), Regelungstechnik.

Elektrische Maschinen und Antriebe:

Gleich- und Drehstrommaschinen, Frequenzumrichter, Schritt- und Servomotor, Kenngrößen und Anwendungen elektrischer Antriebe in der Landtechnik, Hybridantriebe.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Automatisierungstechnik

Bereich Elektronik

Lehrstoff:

Automatisierungstechnik:

Kommunikationstechnik, Feldbussysteme.

Elektronik:

Halbleiter, Aufbau, Dotieren, PN-Übergang, Dioden, Transistor, Thyristor, Triac, Operationsverstärker-Schaltungen, Gleichrichterschaltungen.

5.6 LANDMASCHINEN UND LANDWIRTSCHAFTLICHE VERFAHRENSTECHNIK

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Grundlagen

Bereich Bodenbearbeitung – Pflug

Lehrstoff:

Grundlagen:

Technische Einflüsse und wirtschaftliche Zusammenhänge von Entwicklung, Konstruktion und Markt (wie Lebenszykluskonzept, Fehlerkostenkurve), technische Normen und Verordnungen für das Inverkehrbringen von Maschinen und Geräten (wie MSV), Stoß-, Sicherheitsfaktoren und Rollreibungsbeiwerte landwirtschaftlicher Maschinen und Geräte, Entstehung von Zugkraft, Reifendruck und Bodenverdichtung.

Bodenbearbeitung – Pflug:

Bodenbearbeitungssysteme (Geräteverwendung), pflanzenbauliche und wirtschaftliche Betrachtung des Pflugaufbaus und der Komponenten, Pflugeinstellung, Hydraulik am Pflug, Kräfte- und Leistungsbestimmung am Pflug.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Bodenbearbeitung – Pflugfolge- und Ersatzgeräte

Bereich Sätechnik

Lehrstoff:

Bodenbearbeitung – Pflugfolge- und Ersatzgeräte:

Pflugfolge- und Ersatzgeräte der gezogenen Bearbeitungstechnik (Aufbau und Funktionsweise von Grubber, Scheibenegge, Walzen und Saatbettkombinationen), zapfwellenbetriebene Bodenbearbeitungstechnik (Aufbau und Funktionsweise von Kreiselegge, Bodenfräse), Berechnung und Dimensionierung der wesentlichen Baugruppen.

Sätechnik:

Anforderungen an die Säverfahren, Verfahren der Drill-, Band- und Breitsaat in den verschiedenen Bearbeitungssystemen im Getreidebau, mechanische und pneumatische Drillsäverfahren (Ablage und Dosierverfahren, Auslegung der erforderlichen Komponenten, Precision Farming), Einzelkornsaat bei konventioneller Saat und den Verfahren Mulchsaat, StripTill und Direktsaat im Hackfruchtbau, Aufbau und Funktionsweise des Säelements, Auslegung der Getriebe, Aufbau und Funktionsweise der Kartoffel- und Pflanzensetztechnik.

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Düngertechnik

Lehrstoff:

Düngertechnik:

Mineraldüngerausbringung (Schleuderstreuer, pneumatische Ausbringung, Dosier- und Verteiltechnik, Leistungsberechnung, Precision Farming), Wirtschaftsdüngerausbringung – Festmist (Streuerbauarten, Aufbau und Auslegung von Plateau, Kratzboden, Streuwerk, Kräfte- und Leistungsberechnungen).

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Düngertechnik

Bereich Pflanzenschutztechnik

Lehrstoff:

Düngertechnik:

Wirtschaftsdüngerausbringung – Flüssigmist (Aufbau und Funktion der unterschiedlichen Fassarten, Funktion und Auslegung der unterschiedlichen Pumpenarten, Anforderung und Methoden der Verteilertechnik, alternative Ausbringmethoden), Gülleaufbereitung und Separierung.

Pflanzenschutztechnik:

Mechanischer Pflanzenschutz (Aufbau und Funktion von Hackgeräten und Striegel), chemischer Pflanzenschutz (Aufbau und Funktion der Feldspritze), Anforderungen an die Pumpentechnik und Auslegung, Aufbau und Funktion der Armaturen, Düsentechnik (Arten und Benennung, Anforderung an die Benetzung und Abdrift, Maßnahmen zur Optimierung, Precision Farming), Gestängetechnik (Klappmechanismen, Hang- und Pendelausgleich), Fahrwerkstechnik bei gezogenen Feldspritzen, Lösungen zur Bestandsschonung.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Grünlandtechnik

Bereich Erntetechnik

Lehrstoff:

Grünlandtechnik:

Mähwerke (Anforderungen, Berechnung und konstruktiver Aufbau, Anbauvarianten, Zusatzausstattungen von oszillierenden und rotierenden Mähwerken), Heuwerbetechnik (Kreiselzettwender und Schwader, Anforderungen an die Heuwerbetechnik, Anbauvarianten, technischer und konstruktiver Aufbau, alternative Techniken), Ladewagen (Aufbau und Funktionsweise der wesentlichen Baugruppen, Steuerung der Werkzeuge, Berechnung der wesentlichen Parameter), Ballenpressen (Aufbau und Funktionsweise von Rund- und Quaderballenpressen, konstruktive und technische Ausführung der wesentlichen Baugruppen, Knüpfvorgang).

Erntetechnik:

Feldhäcksler (Aufbau und Funktion, Anforderungen an die Häckselqualität, technischer Aufbau und Auslegung der wesentlichen Baugruppen), Mähdrescher (Aufbau und Funktion, Anforderungen an die Druschtechnik, technischer Aufbau und Auslegung der wesentlichen Baugruppen Schneidwerk, Dreschwerk und Reinigung, Precision Farming), Hackfruchterntetechnik – Rübe, Kartoffel (Aufbau und Funktion, Anforderungen an die Erntequalität, technischer Aufbau und Auslegung der wesentlichen Baugruppen), Erntetechnik von Sonderkulturen.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Transport- und Fördertechnik und innerbetriebliche Logistik

Lehrstoff:

Transport- und Fördertechnik und innerbetriebliche Logistik:

Elemente der Fördertechnik (Lastaufnahmemittel, Fahrwerke und Auslegung, Drehwerke, Bremsen), Unstetigförderer (Krane, Stapler, Frontlader, Transportfahrzeuge), Stetigförderer (Förderer mit und ohne Zugmittel, grundlegende Auslegung und Berechnung), Arten und Aufbau von Pumpen und Gebläse, Anlagen- und Pumpenkennlinie, Kavitation, Auslegung und Konstruktion, Sog- und Druckförderung, Beregnungstechnik, Technik in der Tierhaltung (Fütterung und Entmistung, Melkanlagen), Lagerung und Trocknung von Körnerfrüchte und Heu.

5.7 ERNEUERBARE ENERGIE

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Rahmenbedingungen und Grundlagen

Bereich Energie aus fester Biomasse

Lehrstoff:

Rahmenbedingungen und Grundlagen:

Gesetzliche Rahmenbedingungen, Energiepolitik auf nationaler und europäischer Ebene, Peak oil, Energiestatistik, und Flussdiagramm, FAO-Datenbank, Statistisches Jahrbuch, Energieverbrauch des eigenen Haushalts bzw. des Betriebs – chemische Zusammensetzung und Auswirkung auf die Brennstoffeigenschaften, Heiz- und Brennwert, Energiedichte, Brennstofflogistik, stoffliche Nutzung, kaskadische Nutzung land- und forstwirtschaftlicher Rohstoffe.

Energie aus fester Biomasse:

Prozess der Normenerstellung, internationale und nationale Brennstoffnormen, Analyseverfahren von Brennstoffen (wie Wasser-, Aschegehalt, Schüttdichte, Heizwert, Korngrößenverteilung, Ascheschmelzverhalten), Grundlagen der Verbrennung, Emissionen, Heizkesselbauarten (händisch – automatisch beschickt), Typenprüfung, Inverkehrbringen von Feuerungen, Behördenverfahren für die Heizkesselinstallation.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Energie aus flüssiger Biomasse

Bereich Windkraftanlagen

Bereich Photovoltaikanlagen

Lehrstoff:

Energie aus flüssiger Biomasse:

Pressung und Ölreinigung, relevante Rechtsvorschriften und Normen, Analyseverfahren für Pflanzenöle, Motorumrüstung für den Betrieb mit Pflanzenöl, Pflanzenölblockheizkraftwerke, Kraft-Wärme-Kopplung, Umesterung von Pflanzenöl zu Biodiesel.

Windkraftanlagen:

Achslage bzw. Rotorbauarten (Aufbau, VT, NT), Kleinwindkraftanlagen, Standortanforderungen, Leistungsbeiwert, Schnelllauf- und Gleitzahl, Berechnung von Rotorleistung und -drehmoment, Stall- und Pitchregelung, mechanischer Triebstrang (Rotorblattlagerung, Rotornabe, Pitchantrieb, Rotorwellenlagerungen).

Photovoltaikanlagen:

Anlagenkomponenten, netzgebundene Anlagen, Inselanlagen, Arten von Solarzellen, Solarkonstante, Airmass, Globalstrahlung, Sonnenscheinstunden.

5.8 LANDWIRTSCHAFTLICHE PRODUKTION

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Pflanzenbau

Bereich Nutztierhaltung

Lehrstoff:

Pflanzenbau:

Boden und Klima (Bodenbildende Prozesse, Bodenbestandteile und -leben, chemische und physikalische Bodeneigenschaften, Bodenfruchtbarkeit und -schutz, Bodenbeurteilung, Klimafaktoren und -daten, Bodenbearbeitung), Fruchtfolge, Pflanzenernährung und Düngung (Fruchtfolge, Pflanzennährstoffe, Düngemittel, Düngemanagement).

Nutztierhaltung:

Anatomie und Physiologie (Bau und Funktion des Tierkörpers, Futtermittelinhaltsstoffe in der Tierernährung), Futtermittelkunde und Fütterung (Futterkonservierung und -inhaltsstoffe, Futtermitteluntersuchung und -bewertung, Futterwertmaßstäbe, Rationsberechnung), Rinder, Schweine, Geflügel (Rassen, Fortpflanzung, Aufzucht, Fütterung).

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Pflanzenbau

Bereich Nutztierhaltung

Lehrstoff:

Pflanzenbau:

Pflanzenschutz (Krankheiten, Schädlinge und Schadpflanzen, integrierter Pflanzenschutz, sachkundige Anwendung von Pflanzenschutzmitteln und -maßnahmen).

Nutztierhaltung:

Rinderhaltung (Tiergesundheit und -schutz, Ethologie, Haltungsansprüche, Haltungssysteme, Fütterungs- und Melksysteme), Rechtsvorschriften zum Tiertransport und Tierschutz.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Pflanzenbau

Bereich Nutztierhaltung

Lehrstoff:

Pflanzenbau:

Landwirtschaftliche Arbeits- und Produktionsverfahren (Entwicklungsstadien, Bestandesentwicklung und Kulturführung von Getreide und Mais).

Nutztierhaltung:

Rinderhaltung (Tiergesundheit und -schutz, Ethologie, Haltungsansprüche, Haltungssysteme, Fütterungs- und Melksysteme), Rechtsvorschriften zum Tiertransport und Tierschutz.

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Pflanzenbau

Bereich Nutztierhaltung

Bereich Grundlagen der biologischen Pflanzenproduktion

Lehrstoff:

Pflanzenbau:

Landwirtschaftliche Arbeits- und Produktionsverfahren (Kulturführung von Hackfrüchten).

Nutztierhaltung:

Schweine- und Geflügelhaltung (Tiergesundheit und -schutz, Ethologie, Haltungsansprüche, Haltungssysteme, Fütterungssysteme), Rechtsvorschriften zum Tiertransport und Tierschutz.

Grundlagen der biologischen Pflanzenproduktion:

Bio-Pflanzenproduktion.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Pflanzenbau

Bereich Nutztierhaltung

Bereich Grundlagen der biologischen Tierproduktion

Lehrstoff:

Pflanzenbau:

Landwirtschaftliche Arbeits- und Produktionsverfahren (Pflanzen des Grünlandes, Bestandesbewertung und -führung, Grünlandnutzung, Kulturführung von Öl- und Eiweißpflanzen).

Nutztierhaltung:

Schweine- und Geflügelhaltung (Tiergesundheit und -schutz, Ethologie, Haltungsansprüche, Haltungssysteme, Fütterungssysteme), Rechtsvorschriften zum Tiertransport und Tierschutz.

Grundlagen der biologischen Tierproduktion:

Bio-Nutztierhaltung.

Das Ausmaß der Übungen beträgt im römisch zwei. und im römisch drei. Jahrgang jeweils 1 Wochenstunde.

5.9 FORSCHUNG UND INNOVATION

Siehe Anlage 1.

5.10 LABORATORIUM

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Landtechnik

Bereich Erneuerbare Energie

Lehrstoff:

Landtechnik:

Messen, Steuern und Regeln in den Bereichen der Elektro- und Automatisierungstechnik, Elektronik, Pneumatik und Hydraulik, Bussysteme der Landtechnik, Antriebssysteme, Landmaschinen und landwirtschaftliche Verfahrenstechnik.

Erneuerbare Energie:

Labortechnik, chemische und physikalische Methoden der Verfahrens- und Prozesstechnik, Biomasse, Feuerungen und Heizwerke, Kraft-Wärme-Kopplung, Biogasanlagen, regenerative Energieanlagen.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Landtechnik

Bereich Erneuerbare Energie

Lehrstoff:

Landtechnik:

Messen, Steuern und Regeln in den Bereichen der Elektro- und Automatisierungstechnik, Elektronik, Pneumatik und Hydraulik, Bussysteme der Landtechnik, Antriebssysteme, Landmaschinen und landwirtschaftliche Verfahrenstechnik.

Erneuerbare Energie:

Labortechnik, chemische und physikalische Methoden der Verfahrens- und Prozesstechnik, Biomasse, Feuerungen und Heizwerke, Kraft-Wärme-Kopplung, Biogasanlagen, regenerative Energieanlagen.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Landtechnik

Bereich Erneuerbare Energie

Bereich Fertigungstechnik

Lehrstoff:

Landtechnik:

Messen, Steuern und Regeln in den Bereichen der Elektro- und Automatisierungstechnik, Elektronik, Pneumatik und Hydraulik, Bussysteme der Landtechnik, Antriebssysteme, Landmaschinen und landwirtschaftliche Verfahrenstechnik.

Erneuerbare Energie:

Labortechnik, chemische und physikalische Methoden der Verfahrens- und Prozesstechnik, Biomasse, Feuerungen und Heizwerke, Kraft-Wärme-Kopplung, Biogasanlagen, regenerative Energieanlagen.

Fertigungstechnik:

Manuelle und rechnerunterstützte Programmierung, Einsatz verschiedener Werkzeuge an der Maschine, Sonderprobleme der Zerspanungstechnik bzw. der angewendeten Verfahren, Arbeitsvorbereitung und Materialwirtschaft für die Serienfertigung, Prüfablaufplanung und Messaufgaben in der Serienfertigung, Qualitätsdatenerfassung und -aufbereitung, Fehlerbeseitigung und -verhütung, Anbindung der Fertigung an aktuelle Softwarepakete.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Landtechnik

Bereich Erneuerbare Energie

Bereich Fertigungstechnik

Lehrstoff:

Landtechnik:

Messen, Steuern und Regeln in den Bereichen der Elektro- und Automatisierungstechnik, Elektronik, Pneumatik und Hydraulik, Bussysteme der Landtechnik, Antriebssysteme, Landmaschinen und landwirtschaftliche Verfahrenstechnik.

Erneuerbare Energie:

Labortechnik, chemische und physikalische Methoden der Verfahrens- und Prozesstechnik, Biomasse, Feuerungen und Heizwerke, Kraft-Wärme-Kopplung, Biogasanlagen, regenerative Energieanlagen.

Fertigungstechnik:

Manuelle und rechnerunterstützte Programmierung, Einsatz verschiedener Werkzeuge an der Maschine, Sonderprobleme der Zerspanungstechnik bzw. der angewendeten Verfahren, Arbeitsvorbereitung und Materialwirtschaft für die Serienfertigung, Prüfablaufplanung und Messaufgaben in der Serienfertigung, Qualitätsdatenerfassung und -aufbereitung, Fehlerbeseitigung und -verhütung, Anbindung der Fertigung an aktuelle Softwarepakete.

5.11 FERTIGUNGSTECHNISCHES PRAKTIKUM

römisch eins. Jahrgang:

1. und 2. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Werkstättenorganisation

Bereich Grundausbildung in der Fertigung

Lehrstoff:

Werkstättenorganisation:

Werkstättenordnung, Sicherheitsinstruktionen, Handhabung und Verwaltung der verwendeten Messinstrumente, Arbeits- und Prüfdokumentationen, Kennzeichnung und Lagerung von Werkstoffen, Werkzeugen und Produkten.

Grundausbildung in der Fertigung:

Aufspannen und Einrichten von Werkstücken und Werkzeugen, Bearbeitung verschiedener Werkstoffe mit Handwerkzeugen und Werkzeugmaschinen unter Einhaltung gegebener Toleranzen.

römisch zwei. Jahrgang:

3. Semester – Kompetenzmodul 3:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Werkstättenorganisation

Bereich Spanende Fertigung

Bereich Spanlose Fertigung

Bereich Thermische Verbindungs- und Trennverfahren

Lehrstoff:

Werkstättenorganisation:

Werkstättenordnung, Sicherheitsinstruktionen, Handhabung und Verwaltung der verwendeten Messinstrumente, Arbeits- und Prüfdokumentationen, Kennzeichnung und Lagerung von Werkstoffen, Werkzeugen und Produkten, Betriebsanleitungen.

Spanende Fertigung:

Werkzeugmaschinen für die spanende Fertigung, Schneidstoffe und dazugehörige Schnittgeschwindigkeiten, Fertigungstechnologien wie Bohren, Reiben, Senken, Drehen, Fräsen, Schleifen, Feinbearbeitungsverfahren.

Spanlose Fertigung:

Freiformschmieden, Strecken, Breiten, Spitzen, Stauchen, Lochen, Spalten, Absetzen, Richten, Biegen, Kröpfen, Rollen, Verdrehen, Schrotten, Gesenkschmieden, Glüh-, Härte- und Anlassarbeiten.

Thermische Verbindungs- und Trennverfahren:

Gasschmelz- und Elektroschweißen, Analyse, Prüfung und Beurteilung von Schweißnahtfehlern, moderne Verbindungstechnologien, Brennschneiden, Kunststoffschweißen.

4. Semester – Kompetenzmodul 4:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Werkstättenorganisation

Bereich Spanende Fertigung

Bereich Spanlose Fertigung

Bereich Thermische Verbindungs- und Trennverfahren

Lehrstoff:

Werkstättenorganisation:

Werkstättenordnung, Sicherheitsinstruktionen, Handhabung und Verwaltung der verwendeten Messinstrumente, Arbeits- und Prüfdokumentationen, Kennzeichnung und Lagerung von Werkstoffen, Werkzeugen und Produkten, Betriebsanleitungen.

Spanende Fertigung:

Werkzeugmaschinen für die spanende Fertigung, Schneidstoffe und dazugehörige Schnittgeschwindigkeiten, Fertigungstechnologien wie Bohren, Reiben, Senken, Drehen, Fräsen, Schleifen, Feinbearbeitungsverfahren.

Spanlose Fertigung:

Freiformschmieden, Strecken, Breiten, Spitzen, Stauchen, Lochen, Spalten, Absetzen, Richten, Biegen, Kröpfen, Rollen, Verdrehen, Schrotten, Gesenkschmieden, Glüh-, Härte- und Anlassarbeiten.

Thermische Verbindungs- und Trennverfahren:

Gasschmelz- und Elektroschweißen, Analyse, Prüfung und Beurteilung von Schweißnahtfehlern, moderne Verbindungstechnologien, Brennschneiden, Kunststoffschweißen.

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Werkstättenorganisation

Bereich Mechanische Fertigung

Bereich Thermische Verbindungsverfahren

Bereich Elektroinstallation

Bereich Automatisierte Zerspanung

Bereich Qualitätssicherung

Lehrstoff:

Werkstättenorganisation:

Werkstättenordnung, Sicherheitsinstruktionen, Handhabung und Verwaltung der verwendeten Messinstrumente, Arbeits- und Prüfdokumentationen, Kennzeichnung und Lagerung von Werkstoffen, Werkzeugen und Produkten, Betriebsanleitungen.

Mechanische Fertigung:

Teilkopfarbeiten, Dreharbeiten zwischen Spitzen, Planscheiben und Drehdornen, Herstellen von Innen- und Außengewinden, Rändeln, Herstellen von Passungen gemäß Passungstabellen.

Thermische Verbindungsverfahren:

Sicherheitsvorschriften für die Durchführung von Schweißarbeiten, Schweißnahtvorbereitung und Schweißnahtprüfung, Grundverfahren der Schweißtechnik.

Elektroinstallation:

Elektrische Grundschaltungen, Materialauswahl und Funktionsbeschreibung, Österreichische Vorschriften für Elektrotechnik (ÖVE).

Automatisierte Zerspanung:

CNC-Technik, Fertigung von Werkstücken mit computergesteuerten Werkzeugmaschinen.

Qualitätssicherung:

Messtechnik, Dokumentation von Prüfabläufen, Konzepterstellung zur Fehlerbeseitigung.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Werkstättenorganisation

Bereich Mechanische Fertigung

Bereich Thermische Verbindungsverfahren

Bereich Elektroinstallation

Bereich Automatisierte Zerspanung

Bereich Qualitätssicherung

Lehrstoff:

Werkstättenorganisation:

Werkstättenordnung, Sicherheitsinstruktionen, Handhabung und Verwaltung der verwendeten Messinstrumente, Arbeits- und Prüfdokumentationen, Kennzeichnung und Lagerung von Werkstoffen, Werkzeugen und Produkten, Betriebsanleitungen.

Mechanische Fertigung:

Teilkopfarbeiten, Dreharbeiten zwischen Spitzen, Planscheiben und Drehdornen, Herstellen von Innen- und Außengewinden, Rändeln, Herstellen von Passungen gemäß Passungstabellen.

Thermische Verbindungsverfahren:

Sicherheitsvorschriften für die Durchführung von Schweißarbeiten, Schweißnahtvorbereitung und Schweißnahtprüfung, Grundverfahren der Schweißtechnik.

Elektroinstallation:

Elektrische Grundschaltungen, Materialauswahl und Funktionsbeschreibung, Österreichische Vorschriften für Elektrotechnik (ÖVE).

Automatisierte Zerspanung:

CNC-Technik, Fertigung von Werkstücken mit computergesteuerten Werkzeugmaschinen.

Qualitätssicherung:

Messtechnik, Dokumentation von Prüfabläufen, Konzepterstellung zur Fehlerbeseitigung.

5.12 LANDWIRTSCHAFTLICHES PRAKTIKUM

römisch drei. Jahrgang:

5. Semester – Kompetenzmodul 5:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Pflanzliche und tierische Produktionsgrundlagen

Bereich Be- und Verarbeitung sowie Verwendung pflanzlicher und tierischer Produkte

Bereich Ökonomische und ökologische Aspekte der landwirtschaftlichen Produktion

Bereich Werkstätte, Landmaschinen- und Verfahrenstechnik

Bereich Forstwirtschaft

Lehrstoff:

Pflanzliche und tierische Produktionsgrundlagen:

Pflanzenbau – Bodenbearbeitung, Düngung, Anbau, Vegetationsbeobachtung und -bewertung, Kultur- und Pflegemaßnahmen, Ernte, Futterbereitung, Futterkonservierung, Lagerung.

Nutztierhaltung – Haltung, Fütterung, Beurteilung, Pflege- und Hygienemaßnahmen, Herdenmanagement bei verschiedenen Nutztierarten.

Be- und Verarbeitung sowie Verwendung pflanzlicher und tierischer Produkte:

Milchgewinnung und Melkhygiene, Obstverarbeitung.

Ökonomische und ökologische Aspekte der landwirtschaftlichen Produktion:

Versuche anlegen, Arbeitsunterweisungen, Erhebung und Führung relevanter Betriebsdaten, Unfallschutz.

Werkstätte, Landmaschinen- und Verfahrenstechnik:

Reparatur und Wartung von Maschinen und Geräten.

Forstwirtschaft:

Starkholzernte, Holzausformung und -aufbereitung, Motorsägenwartung.

6. Semester – Kompetenzmodul 6:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Pflanzliche und tierische Produktionsgrundlagen

Bereich Be- und Verarbeitung sowie Verwendung pflanzlicher und tierischer Produkte

Bereich Ökonomische und ökologische Aspekte der landwirtschaftlichen Produktion

Bereich Werkstätte, Landmaschinen- und Verfahrenstechnik

Lehrstoff:

Pflanzliche und tierische Produktionsgrundlagen:

Pflanzenbau – Bodenbearbeitung, Düngung, Anbau, Vegetationsbeobachtung und -bewertung, Kultur- und Pflegemaßnahmen, Ernte, Futterbereitung, Futterkonservierung, Lagerung.

Nutztierhaltung – Haltung, Fütterung, Beurteilung, Pflege- und Hygienemaßnahmen, Herdenmanagement bei verschiedenen Nutztierarten.

Be- und Verarbeitung sowie Verwendung pflanzlicher und tierischer Produkte:

Milchgewinnung und Melkhygiene.

Ökonomische und ökologische Aspekte der landwirtschaftlichen Produktion:

Versuche anlegen, Arbeitsunterweisungen, Erhebung und Führung relevanter Betriebsdaten, Unfallschutz.

Werkstätte, Landmaschinen- und Verfahrenstechnik:

Reparatur und Wartung von Maschinen und Geräten.

6. WIRTSCHAFT UND UNTERNEHMENSFÜHRUNG, , PERSONALE UND SOZIALE KOMPETENZEN 6.1 WIRTSCHAFTSGEOGRAFIE UND GLOBALE ENTWICKLUNG, VOLKSWIRTSCHAFT

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Geografie

Bereich Lebens- und Wirtschaftsraum Österreichs

Lehrstoff:

Geografie:

Räumliche Orientierung – Kartografie und geografische Informationssysteme, topografische Grundlagen und Orientierungswissen, geoökologische Wirkungsgefüge – endogene und exogene Kräfte, Naturkatastrophen, Atmosphäre und Wetter, Wechselspiel zwischen Klima und Vegetation, wirtschaftliche Nutzungen und ihre Auswirkungen (Konfliktfelder und Konfliktbewältigung bezüglich Umwelt, Bodenschätze, Ressourcenverteilung), naturräumliche Nutzungspotenziale.

Lebens- und Wirtschaftsraum Österreichs:

Sozioökonomische Disparitäten Österreichs, demografische Entwicklung und Migration, Wirtschaftsregionen und -sektoren (Landwirtschaft, Industrie, Dienstleistungen, Tourismus, Energie und Verkehr).

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Lebens- und Wirtschaftsraum Österreichs

Bereich Globale Entwicklung

Lehrstoff:

Lebens- und Wirtschaftsraum Österreichs:

Sozioökonomische Disparitäten Österreichs, demografische Entwicklung und Migration, Wirtschaftsregionen und -sektoren (Landwirtschaft, Industrie, Dienstleistungen, Tourismus, Energie und Verkehr), Strukturen der EU (Aufgaben, Organe), europäischer Binnenmarkt, Europäische Wirtschafts- und Währungsunion.

Globale Entwicklung:

Weltbevölkerungsentwicklung (Migration, Mortalität, Fertilität) und Bevölkerungsverteilung. Merkmale und Probleme der Entwicklungs- und Schwellenländer, Entwicklungszusammenarbeit und -theorien, Prozesse der Internationalisierung und Globalisierung sowie deren Auswirkungen auf Politik, Gesellschaft und Kultur, Ursachen und Wirkungen wirtschaftlicher und sozialer Disparitäten.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Grundlagen der Volkswirtschaft

Bereich Wirtschaftssysteme und -ordnungen, Markt und Preisbildung

Bereich Arbeit und Soziales

Lehrstoff:

Grundlagen der Volkswirtschaft:

Volkswirtschaftliche Grundbegriffe und Kennzahlen, volkswirtschaftliche Produktionsfaktoren (Boden, Arbeit, Kapital).

Wirtschaftssysteme und -ordnungen, Markt und Preisbildung:

Wirtschaftssysteme und -ordnungen (Markt-, Planwirtschaft), Wirtschaftspolitik und ihre unterschiedlichen Interessenslagen, Marktformen, Preis, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit.

Arbeit und Soziales:

Sozialpolitik und Arbeitsmarkt.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Konjunktur, Budget, Geld- und Währungspolitik

Bereich Außereuropäische/Internationale Wirtschaftsräume

Lehrstoff:

Konjunktur, Budget, Geld- und Währungspolitik:

Konjunktur und Konjunkturpolitik (magisches Vieleck), Budget und Budgetpolitik, Geld- und Währungspolitik (Inflation, Verbraucherpreisindex).

Außereuropäische/Internationale Wirtschaftsräume:

Außenhandels- und Zahlungsbilanz, europäische Wirtschaft, internationale Wirtschaftsorganisationen und -bündnisse.

6.2 BETRIEBSWIRTSCHAFT UND RECHNUNGSWESEN

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Grundlagen der Betriebswirtschaft

Bereich Marketing

Bereich Steuern und Abgaben

Bereich Buchführung und Controlling

Lehrstoff:

Grundlagen der Betriebswirtschaft:

Unternehmerisches Denken, Grundlagen der Bewertung, Grundbuch, Ablauf des Beschaffungs- und Absatzvorganges (Angebot, Kaufvertrag, Erfüllung), Zahlungsformen, rechtliche Grundlagen zu den Rechtsformen der Unternehmen, Firmenbuch.

Marketing:

Grundbegriffe, Elemente der Wirtschaftspsychologie, Marktforschung, Marketingkonzept.

Steuern und Abgaben:

Gesetzliche Grundlagen, Einheitswert, Grundsteuer, Grunderwerbsteuer, Abgaben und Beiträge eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebes, Sozialversicherung der Bauern und der Gewerbetreibenden, Einkommensteuer, Umsatzsteuer.

Buchführung und Controlling:

Rechtliche Grundlagen und Durchführung der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung (Anwendung entsprechend der Wirtschaftsrealität).

Das System der Doppelten Buchhaltung.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Buchführung und Controlling

Bereich Steuern und Abgaben

Bereich Entrepreneurship und Management

Bereich Personalmanagement

Lehrstoff:

Buchführung und Controlling:

Rechtliche Grundlagen und Durchführung der Doppelten Buchführung (Anwendung entsprechend der Wirtschaftsrealität).

Steuern und Abgaben:

Umsatzsteuer (gesetzliche Bestimmungen, Binnenmarktregelung, Umsatzsteuervoranmeldung, Umsatzsteuererklärung).

Lohn- und gehaltsabhängige Abgaben des Dienstgebers.

Entrepreneurship und Management:

Versicherungen, Risikomanagement.

Personalmanagement:

Grundlagen der Personalverrechnung.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Buchführung und Controlling

Bereich Steuern und Abgaben

Bereich Kosten- und Planungsrechnung

Bereich Personalmanagement

Bereich Angewandte Unternehmensführung, personale und soziale Kompetenzen (Übungsfirma)

Lehrstoff:

Buchführung und Controlling:

Vorbereitungen zum Rechnungsabschluss, Jahresabschluss, Bilanzanalyse (Rentabilität, Liquidität, Stabilität), Betriebsvergleich.

Steuern und Abgaben:

Einkommensteuerberechnung für Einzelunternehmen nach dem aktuellen Steuerrecht.

Kosten- und Planungsrechnung:

Grundbegriffe der Kosten- und Leistungsrechnung, Aufgaben und Gliederung, Kostenartenrechnung, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung.

Personalmanagement:

Stundensatzkalkulation, Personalabrechnungen (Gewerbe und Land- und Forstwirtschaft).

Angewandte Unternehmensführung, personale und soziale Kompetenzen:

Businesstraining, Projektmanagement, Fallstudien.

Schularbeiten:

Eine zweistündige Schularbeit.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Kosten- und Planungsrechnung

Bereich Investitions- und Finanzierungsrechnung

Bereich Angewandte Unternehmensführung, personale und soziale Kompetenzen (Übungsfirma)

Lehrstoff:

Kosten- und Planungsrechnung:

Voll- und Teilkostenrechnung als Instrument der Unternehmensführung (Betriebsplanung mit Hilfe der Deckungsbeitragsrechnung, Kostendeckungspunkt = Break-even-Point-Analyse), Preiskalkulationen (Preisober- und -untergrenze, Angebotskalkulation, Zusatzauftragsbeurteilung).

Investitions- und Finanzierungsrechnung:

Kreditkostenvergleich, Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit von Investitionen, Finanzplan.

Angewandte Unternehmensführung, personale und soziale Kompetenzen:

Businesstraining, Projektmanagement, Fallstudien.

Schularbeiten:

Eine dreistündige Schularbeit.

Das Ausmaß der Übungen beträgt im römisch vier. Jahrgang 1 Wochenstunde und im römisch fünf. Jahrgang für den Betrieb der Übungsfirma 2 Wochenstunden.

6.3 QUALITÄTSMANAGEMENT

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Qualitätsmanagement

Lehrstoff:

Qualitätsmanagement:

Begriffe, Qualitätsmanagementsysteme, Normen, Prozessmanagement (inner-, zwischen- und überbetrieblich), Dokumentation im Qualitätswesen.

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Qualitätsmanagement

Lehrstoff:

Qualitätsmanagement:

Audit und Zertifizierung, Qualitätsmanagementwerkzeuge und Risikomanagement, branchenspezifische Normen und Regelwerke.

7. BEWEGUNG UND SPORT

Siehe die Verordnung Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, in der jeweils geltenden Fassung.

B. Alternative Pflichtgegenstände ZWEITE LEBENDE FREMDSPRACHE

Siehe Anlage 1.2.

LANDTECHNIK – SPEZIALGEBIETE

römisch vier. Jahrgang:

7. Semester – Kompetenzmodul 7:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Angewandte Naturwissenschaften

Lehrstoff:

Angewandte Naturwissenschaften:

Aktuelle naturwissenschaftliche Fragestellungen und Entwicklungen zu landtechnischen Themen.

Naturwissenschaftliche Grundlagen der elektrischen Messtechnik (mechanische und elektromagnetische Schwingungen und Wellen, Optik, spektroskopische Verfahren).

Naturwissenschaftliche Arbeitsweisen und -methoden wie Beobachtungen, Messungen, Experimente, Modelle, Dokumentation und Interpretation der Versuche.

Messtechnische Anwendungen in der Landtechnik (Messgeräte, -verfahren und -fehler, Innenwiderstand, Mess- und Brückenschaltung), elektrisches Messen mechanischer Größen (Längen-, Temperatur-, Kraft-, Drehmomentmessung).

EDV-gestützte Auswertung von Messdaten.

8. Semester – Kompetenzmodul 8:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Automatisierung in der Landwirtschaft

Lehrstoff:

Automatisierung in der Landwirtschaft:

Steuerungstechnik (Grundlagen, Bauelemente, elektrische Kontaktsteuerungen und Grundschaltungen, speicherprogrammierbare Steuerungen – SPS), Digitaltechnik (Grundlagen, logische Verknüpfungen), Regelungstechnik (Grundlagen, Regler, Regelstrecke und -kreis, schaltende Regler, stetige Regler, Steuergeräte in der Fahrzeugelektronik, Chiptuning), Kommunikationstechnik (Bussysteme – ISOBUS), GPS-Anwendungen, Parallelfahrsysteme.

Aktuelle Neuerungen und technische Weiterentwicklungen.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Regenerative Energietechnik – Biogasanlagen

Bereich Regenerative Energietechnik – Biomasse-Heizwerke

Lehrstoff:

Regenerative Energietechnik – Biogasanlagen:

Grundbegriffe (Trockensubstanz, Glühverlust, organische Trockensubstanz, Faulraumbelastung, Verweilzeit), Substrate, Auslegung einer Biogasanlage (Leistungsberechnung, Dimensionierung der Vorgrube, des Haupfermenters, des Nachgärers und des Gärrestlagers), Substrataufbereitung (Mühlen, Zerkleinerungsaggregate, Eintragssysteme), Pumpen- und Rührwerkstypen, Gasentschwefelung und -trocknung, Fest-Flüssig-Trennung, Blockheizkraftwerk.

Regenerative Energietechnik – Biomasse-Heizwerke:

Hackgut- und Rindenfeuerungen, Regelungskonzepte automatisch beschickter Anlagen, Rauchgasreinigung, Fernwärme (Aufbau eines Fernwärmenetzes, Übergabestation).

10. Semester:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler können im

Bereich Regenerative Energietechnik – Wasserkraftanlagen

Lehrstoff:

Regenerative Energietechnik – Wasserkraftanlagen:

Spezifische Drehzahl, Turbinenleistung, Wirkungsgrade, Anwendung der Kontinuitäts- und Bernoulli-Gleichung in Wasserkraftanlagen, erweiterte Bernoulli-Gleichung für reale Flüssigkeiten für Wasserkraftanlagen, Laufwasser- und Speicherkraftwerke, Turbinenarten (Francis-, Kaplan-, Pelton-, Kaplanrohr- und Strafloturbine), Kleinwasserkraftanlagen (Mikroturbinen, Wasserräder, Stromboje), Komponenten von Wasserturbinen und ihre Funktionsweise, Geschwindigkeiten am Radial- und Axialgitter, Saugrohre (Aufgabe, Arten), Regelung von Wasserturbinen.

Das Ausmaß der Übungen beträgt im römisch vier. Jahrgang 1 Wochenstunde.

C. Pflichtpraktikum

Siehe Anlage 1.

D. Freigegenstände

Siehe Anlage 1.

QUALITÄTSMANAGEMENT

römisch vier. Jahrgang:

7. und 8. Semester – Kompetenzmodule 7 und 8:

Die Bildungs- und Lehraufgabe sowie der Lehrstoff sind schulautonom ergänzend und vertiefend zum Pflichtgegenstand Qualitätsmanagement festzulegen.

römisch fünf. Jahrgang – Kompetenzmodul 9:

9. und 10. Semester:

Siehe Anlage 1.

E. Unverbindliche Übungen

Siehe Anlage 1.

F. Förderunterricht

Siehe Anlage 1.

1  Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von der Stundentafel im Rahmen des Abschnittes III der Anlage 1 abgewichen werden.

2  Im II. oder III. Jahrgang mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß von höchstens einer Wochenstunde von der Gesamtwochenstundenzahl.

3  Mit Übungen.

4  Ab dem II. bis V. Jahrgang mit Übungen in elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß der angeführten Wochenstunden.

5  Inklusive biologischer Produktion.

6  Inklusive Übungsfirmen.

7  Vier Wochenstunden wahlweise mit „Landtechnik - Spezialgebiete“.

8  In Amtsschriften ist die Bezeichnung der zweiten lebenden Fremdsprache in Klammern anzuführen.

9  Vier Wochenstunden wahlweise mit „Zweite lebende Fremdsprache“.

10  Als Kurs für einen oder mehrere Jahrgänge – jedoch jeweils für dieselbe Schulstufe – gemeinsam durch einen Teil des Unterrichtsjahres im I. bis IV. Jahrgang. Der Förderunterricht kann bei Bedarf je Unterrichtsjahr und Jahrgang bis zu zweimal für jeweils höchstens 16 Unterrichtseinheiten eingerichtet werden, die jeweils innerhalb möglichst kurzer Zeit anzusetzen sind.