31. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in § 105 Abs. 1 Z 6 des Gaswirtschaftsgesetzes 2011 durch den Verfassungsgerichtshof31. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 105, Absatz eins, Ziffer 6, des Gaswirtschaftsgesetzes 2011 durch den Verfassungsgerichtshof
Gemäß Art. 140 Abs. 5 und gemäß § 65 Z 2 in Verbindung mit § 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85/1953, wird kundgemacht:Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und gemäß Paragraph 65, Ziffer 2, in Verbindung mit Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 3. Dezember 2014, G 156/2014-15, dem Bundeskanzler zugestellt am 26. Jänner 2015, zu Recht erkannt:
Die Wortfolge „und Projekte der genehmigten langfristigen Planung bzw. des Netzentwicklungsplans, die von ihnen betriebenen Anlagen betreffen, umzusetzen“ in § 105 Abs. 1 Z 6 des Bundesgesetzes, mit dem Neuregelungen auf dem Gebiet der Erdgaswirtschaft erlassen werden (Gaswirtschaftsgesetz 2011 – GWG 2011), BGBl. I Nr. 107/2011, wird als verfassungswidrig aufgehoben.Die Wortfolge „und Projekte der genehmigten langfristigen Planung bzw. des Netzentwicklungsplans, die von ihnen betriebenen Anlagen betreffen, umzusetzen“ in Paragraph 105, Absatz eins, Ziffer 6, des Bundesgesetzes, mit dem Neuregelungen auf dem Gebiet der Erdgaswirtschaft erlassen werden (Gaswirtschaftsgesetz 2011 – GWG 2011), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 107 aus 2011,, wird als verfassungswidrig aufgehoben.
Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2015 in Kraft.“
Faymann