BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2015

Ausgegeben am 13. August 2015

Teil I

109. Bundesgesetz:

Änderung des Chemikaliengesetzes 1996 und des Biozidproduktegesetzes

(NR: GP römisch XXV RV 695 AB 712 S. 85. BR: AB 9444 S. 844.)

109. Bundesgesetz, mit dem das Chemikaliengesetz 1996 und das Biozidproduktegesetz geändert werden

Der Nationalrat hat beschlossen:

Artikel 1
Änderung des Chemikaliengesetzes 1996

Das Chemikaliengesetz 1996 (ChemG 1996), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 53 aus 1997,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 14 aus 2015,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, Im Inhaltsverzeichnis wird im Eintrag zu Paragraph 20, nach dem Wort „Chemikalien“ der Beistrich durch einen Strichpunkt ersetzt und die nachfolgende Wortfolge wie folgt berichtigt: „persistente organische Schadstoffe und Quecksilber“.

Novellierungsanordnung 2, Im Inhaltsverzeichnis werden nach der Zeile „§ 41. Abgabe und Erwerb von Giften“ die Zeilen „§ 41a. Giftbezugsbescheinigung – Verfahren“ und „§ 41b. Sachkunde“ eingefügt.

Novellierungsanordnung 3, Im Inhaltsverzeichnis lautet der Eintrag zu Paragraph 42 :,

„Berechtigungen zum Giftbezug und ihre Evidenzhaltung“

 

Novellierungsanordnung 4, Im Inhaltsverzeichnis entfällt der Eintrag zu Paragraph 49,

Novellierungsanordnung 5, In Paragraph 2, wird nach der Ziffer 8, folgende Ziffer 9, eingefügt:

  1. Ziffer 9
    Für den Begriff „Biozidprodukt“ gilt die in Artikel 3 Absatz eins, Litera a, der Verordnung (EU) Nr. 528/2012 über die Bereitstellung auf dem Markt und die Verwendung von Biozidprodukten (im Folgenden: Biozidprodukteverordnung), ABl. Nr. L 167 vom 27.06.2012 S. 1 verwendete Definition.“

Novellierungsanordnung 6, In Paragraph 3, Absatz eins, wird im Einleitungsteil das Zitat „ABl. Nr. L 235 vom 5. 9. 2009, S. 1“ durch das Zitat „ABl. Nr. L 353 vom 31.12.2008 S. 1“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 7, Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 3, lautet:

  1. Ziffer 3
    Gefahrenklasse: Aerosole“

Novellierungsanordnung 8, Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 5, lautet:

  1. Ziffer 5
    Gefahrenklasse: Gase unter Druck“

Novellierungsanordnung 9, Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 13, lautet:

  1. Ziffer 13
    Gefahrenklasse: Oxidierende Flüssigkeiten“

Novellierungsanordnung 10, Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 14, lautet:

  1. Ziffer 14
    Gefahrenklasse: Oxidierende Feststoffe“

Novellierungsanordnung 11, Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 16, lautet:

  1. Ziffer 16
    Gefahrenklasse: Korrosiv gegenüber Metallen“

Novellierungsanordnung 12, Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 18, lautet:

  1. Ziffer 18
    Gefahrenklasse: Ätz-/Reizwirkung auf die Haut“

Novellierungsanordnung 13, Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 28, lautet:

  1. Ziffer 28
    Gefahrenklasse: Die Ozonschicht schädigend“

Novellierungsanordnung 14, In Paragraph 5, Absatz 2, Ziffer 3, wird die Wortfolge „Richtlinie 2006/12/EG über Abfälle, ABl. Nr. L 114 vom 27.4.2006, S. 9“ durch die Wortfolge „Richtlinie 2008/98/EG über Abfälle und zur Aufhebung bestimmter Richtlinien, ABl. Nr. L 312 vom 22.11.2008 S. 3, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) Nr. 1357/2014, ABl. Nr. L 365 vom 19.12.2014 S. 89“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 15, In Paragraph 5, Absatz 3, Ziffer 3, wird der Ausdruck „Richtlinie 2006/12/EG“ durch den Ausdruck „Richtlinie 2008/98/EG“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 16, Nach Paragraph 5, Absatz 3, Ziffer 4, wird folgende Ziffer 4 a, eingefügt:

Ziffer 4 a Pflanzenschutzmittel (Artikel 2, der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 über das Inverkehrbringen von Pflanzenschutzmitteln und zur Aufhebung der Richtlinien 79/117/EWG und 91/414/EWG des Rates, ABl. Nr. L 309 vom 24.11.2009 S. 1, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) Nr. 652/2014, ABl. Nr. L 189 vom 27.06.2014 S. 1), ausgenommen Maßnahmen gemäß Paragraph 46, Absatz 3, beim Umgang mit und der Verwendung von Giften im Sinne des Paragraph 35, als Begasungsmittel,“

Novellierungsanordnung 17, Paragraph 5, Absatz 3, Ziffer 5, Litera c, lautet:

  1. Litera c
    kosmetische Mittel im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 1223/2009 über kosmetische Mittel, ABl. Nr. L 342 vom 22.12.2009 S. 59,“

Novellierungsanordnung 18, Paragraph 5, Absatz 3, Ziffer 5, Litera e, lautet:

  1. Litera e
    Lebensmittel oder Futtermittel im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 178/2002 zur Festlegung der allgemeinen Grundsätze und Anforderungen des Lebensmittelrechts, zur Errichtung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit und zur Festlegung von Verfahren zur Lebensmittelsicherheit, ABl. Nr. L 31 vom 1.2.2002 S. 1, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) Nr. 652/2014, ABl. Nr. L 189 vom 27.06.2014 S. 1, einschließlich der Verwendung
    1. Sub-Litera, a, a
      als Lebensmittelzusatzstoff im Anwendungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 über Lebensmittelzusatzstoffe, ABl. Nr. L 354 vom 31.12.2008 S. 16, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) Nr. 1093/2014, ABl. Nr. L 299 vom 17.10.2014 S. 22,
    2. Sub-Litera, b, b
      als Aroma in Lebensmitteln im Anwendungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 über Aromen und bestimmte Lebensmittelzutaten mit Aromaeigenschaften zur Verwendung in und auf Lebensmitteln sowie zur Änderung der Verordnung (EWG) Nr. 1601/91 des Rates, der Verordnungen (EG) Nr. 2232/96 und (EG) Nr. 110/2008 und der Richtlinie 2000/13/EG, ABl. Nr. 354 vom 31.12. 2008 S. 34, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) Nr. 1098/2014, ABl. Nr. L 300 vom 18.10.2014 S. 41,
    3. Sub-Litera, c, c
      als Futtermittelzusatzstoffe im Anwendungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 über Zusatzstoffe zur Verwendung in der Tierernährung, ABl. Nr. L 268 vom 18.10.2003 S. 29, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) 2015/327, ABl. Nr. L 58 vom 03.03.2015 S. 46 oder
    4. Sub-Litera, d, d
      in Futtermitteln im Anwendungsbereich der Verordnung (EG) Nr. 767/2009 über das Inverkehrbringen und die Verwendung von Futtermitteln, zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 1831/2003 des Europäischen Parlaments und des Rates und zur Aufhebung der Richtlinien 79/373/EWG des Rates, 80/511/EWG der Kommission, 82/471/EWG des Rates, 83/228/EWG des Rates, 93/74/EWG des Rates, 93/113/EG des Rates und 96/25/EG des Rates und der Entscheidung 2004/217/EG der Kommission, ABl. Nr. L 229 vom 01.09.2009 S. 1, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) Nr. 939/2010, ABl. Nr. L 277 vom 21.10.2010 S. 4.“

Novellierungsanordnung 19, In Paragraph 5, Absatz 4,, Paragraph 37, Absatz 2, erster Satz, Paragraph 41, Absatz eins,, Paragraph 43, Absatz eins, erster Satz, Paragraph 44, Absatz eins,, Paragraph 45, Absatz eins,, Paragraph 46, Absatz eins,, Paragraph 48,, Paragraph 67, Absatz eins, Ziffer 11 und 12, Paragraph 71, Absatz eins, Ziffer 26,, 27 und 30 sowie in Paragraph 77, Absatz 9, wird der Ausdruck „§ 35 Ziffer eins “, durch den Ausdruck „§ 35“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 20, Dem Paragraph 5, wird folgender Absatz 5, angefügt:

  1. Absatz 5Auf Stoffe und Gemische, die als Biozidprodukte zu qualifizieren sind, ist dieses Bundesgesetz insoweit nicht anzuwenden, als Regelungen gemäß Biozidprodukteverordnung bzw. Biozidproduktegesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 2013, bestehen.“

Novellierungsanordnung 21, Paragraph 6, Absatz 4 und 5 lautet:

  1. Absatz 4Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft hat für die Ermittlung eines Stoffes für eine Maßnahme gemäß Absatz 2, Ziffer 5,, 6 oder 7 oder Paragraph 7, Absatz 2, Ziffer eins, Litera a, erforderlichenfalls entsprechende Nachforschungen anzustellen; ergeben sich aus den dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft vorliegenden Informationen, insbesondere aus den Daten von Registrierungsdossiers und zugehörigen Stoffsicherheitsberichten und vorliegenden Informationen über Verwendungen am Arbeitsplatz, Hinweise darauf, dass ein bestimmter Stoff von Herstellern, Importeuren oder nachgeschalteten Anwendern in Österreich verwendet wird, haben diese dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft auf Verlangen mitzuteilen, ob sie diesen Stoff verwenden und gegebenenfalls nährere Informationen über die eingesetzten Mengen und Verwendungszwecke zur Verfügung zu stellen. Auf Basis der vorliegenden Daten oder als angemessene Folgemaßnahme einer Stoffbewertung gemäß Absatz 2, Ziffer 3, hat der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Gesundheit, dem Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und dem Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz zu entscheiden, ob für einen Stoff ein Dossier gemäß Absatz 2, Ziffer 5,, 6 oder 7 oder Paragraph 7, Absatz 2, Ziffer eins, Litera a, ausgearbeitet wird; ein solches Dossier kann auch gemeinsam mit anderen EWR-Vertragsstaaten ausgearbeitet werden.
  2. Absatz 5Im Sinne einer aktiven Beteiligung an der Durchführung der REACH-Verordnung ist unter Berücksichtigung der verfügbaren Ressourcen die Ausarbeitung von jährlich mindestens einem an die ECHA zu übermittelnden Dossier aus den Kategorien gemäß Absatz 2, Ziffer 5,, 6 oder 7 sicherzustellen. Soweit zur Erreichung dieses Zieles die vorhergehende Einbringung eines Dossiers gemäß §7 Absatz 2, Ziffer eins, Litera a, erforderlich ist, ist dessen rechtzeitige Einbringung sicherzustellen. Die Einbringung eines Dossiers kann auch gemeinsam mit anderen EWR-Vertragsstaaten in federführender oder mitwirkender Rolle erfolgen.“

Novellierungsanordnung 22, Paragraph 7, Absatz 2, Ziffer eins, lautet:

  1. Ziffer eins
    Maßnahmen zur Einstufung:
    1. Litera a
      Einbringung von Vorschlägen zur harmonisierten Einstufung und Kennzeichnung gemäß Artikel 36, Absatz eins, oder 3 in Verbindung mit Artikel 37, Absatz eins, der CLP-V,
    2. Litera b
      Zuleitung der vorläufigen Einstufungsdossiers für Wirkstoffe von Pflanzenschutzmitteln und Biozidprodukten gemäß Artikel 36, Absatz 2, der CLP-V an die ECHA, die von den nach Pflanzenschutzmittelrecht („Bundesamt für Ernährungssicherheit – BAES“) und Biozidrecht national zuständigen Institutionen im Rahmen der Wirkstoffbewertung erstellt und dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft in dem nach Artikel 37, Absatz eins, letzter Satz der CLP-V erforderlichen Format zur Verfügung gestellt werden,“

Novellierungsanordnung 23, Die Überschrift zu Paragraph 20, lautet:

„Aus- und Einfuhr gefährlicher Chemikalien; persistente organische Schadstoffe und Quecksilber“.

Novellierungsanordnung 24, In Paragraph 30, Absatz 3 und Paragraph 32, Absatz eins, wird der Klammerausdruck „(Paragraph 2, Absatz 7,)“ durch den Klammerausdruck „(Paragraph 2, Ziffer 7,)“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 25, Paragraph 35, lautet:

Paragraph 35,

Gifte im Sinne dieses Abschnittes sind Stoffe und Gemische, die gemäß Artikel 4, der CLP-V folgendermaßen einzustufen und zu kennzeichnen sind:

  1. Ziffer eins
    „Akute Toxizität“ der Kategorien 1 oder 2 mit dem Piktogramm GHS06 (Symbol „Totenkopf mit gekreuzten Knochen“) und mindestens einem der folgenden Gefahrenhinweise
    • Strichaufzählung
      „Lebensgefahr bei Verschlucken“ (H300)
    • Strichaufzählung
      „Lebensgefahr bei Hautkontakt“ (H310)
    • Strichaufzählung
      „Lebensgefahr bei Einatmen“ (H330),
  2. Ziffer 2
    „Akute Toxizität“ der Kategorie 3 mit dem Piktogramm GHS06 (Symbol „Totenkopf mit gekreuzten Knochen“) und mindestens einem der folgenden Gefahrenhinweise
    • Strichaufzählung
      „Giftig bei Verschlucken“ (H301)
    • Strichaufzählung
      „Giftig bei Hautkontakt“ (H311)
    • Strichaufzählung
      „Giftig bei Einatmen“ (H331)
oder
  1. Ziffer 3
    „Spezifische Zielorgan-Toxizität (einmalige Exposition)“ der Kategorie 1 mit dem Piktogramm GHS08 (Symbol „Gesundheitsgefahr“) und dem Gefahrenhinweis
    • Strichaufzählung
      „Schädigt die Organe (alle betroffenen Organe nennen, sofern bekannt) (Expositionsweg angeben, sofern schlüssig nachgewiesen ist, dass diese Gefahr bei keinem anderen Expositionsweg besteht)“ (H370).
Gemische, die auf Grund der Übergangsbestimmung des Paragraph 61, Absatz 4, der CLP-V sachgemäß noch mit sehr giftig und giftig eingestuft und gekennzeichnet sind, gelten bis zum 31. Mai 2017 als Gifte im Sinne des Paragraph 35 Punkt “,

Novellierungsanordnung 26, In Paragraph 37, Absatz 2, entfällt der zweite Satz; im letzten Satz entfällt die Wortfolge „und für Pflanzenschutzmittel, deren Inverkehrbringen nach dem Pflanzenschutzmittelgesetz 2011 (Artikel eins, des Bundesgesetzes, mit dem ein Pflanzenschutzmittelgesetz 2011 und ein Pflanzenschutzgesetz 2011 erlassen werden – Agrarrechtsänderungsgesetz 2010, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 10 aus 2011,) zulässig ist“.

Novellierungsanordnung 27, In Paragraph 39, Absatz eins, wird das Wort „Vergiftungszentrale“ durch das Wort „Vergiftungsinformationszentrale“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 28, In Paragraph 39, Absatz 2, lautet der letzte Satz:

„Dies gilt nicht für Stoffe oder Gemische, die bereits gemäß Paragraph 37, gemeldet worden sind.“

Novellierungsanordnung 29, Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer eins, lautet:

  1. Ziffer eins
    Inhaber
    1. Litera a
      eines Giftbezugsscheines gemäß Paragraph 42,,
    2. Litera b
      einer Giftbezugsbewilligung gemäß Paragraph 42, Absatz eins, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 14 aus 2015, oder gemäß Paragraph eins, Absatz 4, des Biozidproduktegesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 2013,, in der Fassung vor der Novelle Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 109 aus 2015, in Verbindung mit Paragraph 42, Absatz eins, in der Fassung des Chemikaliengesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 14 aus 2015, oder
    3. Litera c
      einer Bescheinigung für den Bezug von Giften gemäß Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 6, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 14 aus 2015, oder gemäß Paragraph eins, Absatz 4, des Biozidproduktegesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 2013,, in der Fassung vor der Novelle Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 109 aus 2015, in Verbindung mit Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 6, in der Fassung des Chemikaliengesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 14 aus 2015,,“

Novellierungsanordnung 30, Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 2, Litera a, lautet:

  1. Litera a
    Universitäten, Privatuniversitäten, Pädagogische Hochschulen, private Pädagogische Hochschulen und Fachhochschulen,“

Novellierungsanordnung 31, Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 2, Litera d, lautet:

  1. Litera d
    Dienststellen im Ressortbereich des Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport, soweit sie zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Aufgaben Gifte benötigen und“

Novellierungsanordnung 32, In Paragraph 41, Absatz 3, wird das Wort „und“ am Ende der Ziffer 5, durch einen Beistrich ersetzt und folgende Ziffer 5 a, eingefügt:

  1. Ziffer 5 a
    Anstalten und sonstige Einrichtungen der Gebietskörperschaften, die der Gewässerreinhaltung und der Abwasserbeseitigung dienen sowie dazu errichtete Zweckverbände, sofern sie diese Gifte für Analysezwecke benötigen und“

Novellierungsanordnung 33, Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 6, lautet:

  1. Ziffer 6
    gegen Vorlage einer von der Bezirksverwaltungsbehörde gemäß Paragraph 41 a, ausgestellten Bescheinigung Betriebe bzw. andere selbständige berufsmäßige Verwender,
    1. Litera a
      die Gifte im Sinne des Paragraph 35, zur Erfüllung der Aufgaben im Rahmen der Gewerbeausübung oder einer land- oder forstwirtschaftlichen Tätigkeit oder einer anderen selbständigen berufsmäßigen Tätigkeit benötigen und
    2. Litera b
      für die im Bereich, in dem Gifte eingesetzt werden, zumindest eine dauernd beschäftigte Person verfügbar ist:
      1. Sub-Litera, a, a
        die bezüglich dieses Bereiches eine fachlich entsprechende Berufsausbildung für den Umgang mit dem verwendeten Gift nachweislich absolviert hat oder die im Hinblick auf den sachgerechten und sicheren Umgang mit Giften erforderlichen Kenntnisse gemäß Paragraph 41 b, Absatz eins, Ziffer eins, in Verbindung mit Paragraph 41 b, Absatz 2, besitzt;
      2. Sub-Litera, b, b
        die Kenntnisse von Maßnahmen der Ersten Hilfe gemäß Paragraph 41 b, Absatz eins, Ziffer 2, besitzt.“

Novellierungsanordnung 34, Paragraph 41, Absatz 4, lautet:

  1. Absatz 4Bestätigungen gemäß Absatz 3, Ziffer 2, Litera a, sind vom Rektorat der Universität bzw. dem Rektorat der pädagogischen Hochschule, von der Leitung der Privatuniversität bzw. von der Leitung der Fachhochschule oder von einer vom Rektorat bzw. von der Leitung ermächtigten Person, Bestätigungen gemäß Absatz 3, Ziffer 2, Litera b bis e von der zuständigen Aufsichtsbehörde auszustellen. Eine Abschrift der Bestätigung gemäß Absatz 3, Ziffer 2, Litera a,, b, c und e ist der Bezirksverwaltungsbehörde zu übermitteln.“

Novellierungsanordnung 35, Paragraph 41, Absatz 5, entfällt.

Novellierungsanordnung 36, Nach Paragraph 41, werden folgende Paragraphen 41 a und 41b samt Überschriften eingefügt:

„Giftbezugsbescheinigung – Verfahren

Paragraph 41 a,

  1. Absatz einsZur Erlangung einer Bescheinigung gemäß Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 6, hat der Betrieb bzw. der selbständige berufsmäßige Verwender eine Meldung an die gemäß Absatz 5, zuständige Bezirksverwaltungsbehörde zu erstatten. Die Meldung muss von der nach außen vertretungsbefugten Person unterfertigt sein und hat nachstehende Angaben unter Anschluss der Unterlagen gemäß Absatz 2, zu enthalten:
    1. Ziffer eins
      die Geschäftssparte bzw. die Bezeichnung der ausgeübten berufsmäßigen Tätigkeit (zB Art des Gewerbes, Ziviltechniker);
    2. Ziffer 2
      den Verwendungszweck des Giftes; wenn die benötigten Gifte ausschließlich für Analysezwecke verwendet werden, ist dies ausdrücklich anzuführen;
    3. Ziffer 3
      die Bezeichnung des Giftes (bei Stoffen: chemische Bezeichnung oder Bezeichnung der Stoffgruppe; bei Gemischen: die Produktart (zB Extraktionsmittel, Beizpaste) und technische Funktion (zB Korrosionsinhibitor) unter Angabe des „giftigen“ Inhaltsstoffes bzw. der „giftigen“ Inhaltsstoffe gemäß Paragraph 35,); wenn die benötigten Gifte ausschließlich für Analysezwecke verwendet werden, kann an Stelle der Bezeichnung der einzelnen Gifte eine Sammelbezeichnung (zB Analysestandards) verwendet werden;
    4. Ziffer 4
      den Namen und die Funktionsbezeichnung zumindest einer im Betriebsbereich, in dem Gifte eingesetzt werden, dauernd beschäftigten Person:
      1. Litera a
        die bezüglich dieses Bereiches eine fachlich entsprechende Berufsausbildung bezüglich des Umgangs mit dem verwendeten Gift nachweislich absolviert hat oder die im Hinblick auf den sachgerechten und sicheren Umgang mit Giften erforderlichen Kenntnisse gemäß Paragraph 41 b, Absatz eins, Ziffer eins, in Verbindung mit Paragraph 41 b, Absatz 2, besitzt;
      2. Litera b
        die Kenntnisse von Maßnahmen der Ersten Hilfe gemäß Paragraph 41 b, Absatz eins, Ziffer 2, besitzt.
  2. Absatz 2Der Meldung gemäß Absatz eins, sind anzuschließen:
    1. Ziffer eins
      der Nachweis der Qualifikation zur Berufsausübung (zB Gewerbeberechtigung, Nachweis der Ausübung eines bestimmten land- oder forstwirtschaftlichen Betriebszweiges, Ziviltechnikerbefugnis);
    2. Ziffer 2
      für die gemäß Absatz eins, Ziffer 4, diesbezüglich benannte Person der entsprechende Nachweis der im Hinblick auf den sachgerechten und sicheren Umgang mit Giften erforderlichen Kenntnisse gemäß Paragraph 41 b, Absatz eins, Ziffer eins, (Nachweis für den Abschluss einer geeigneten schulischen oder universitären Ausbildung; Nachweis für den Abschluss eines Kurses über die erforderlichen Sachkenntnisse) oder der Nachweis der Absolvierung einer entsprechenden Berufsausbildung bezüglich des Umgangs mit dem verwendeten Gift gemäß Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 6, Litera b, Sub-Litera, a, a, bzw. einer als gleichwertig anerkannten Ausbildung;
    3. Ziffer 3
      für die gemäß Absatz eins, Ziffer 4, diesbezüglich benannte Person der Nachweis von Kenntnissen über Maßnahmen der Ersten Hilfe; alternativ kann dieser Nachweis auch für eine andere im Betriebsbereich dauernd beschäftigte und verfügbare Person beigebracht werden, die ausreichende Kenntnisse über Maßnahmen der Ersten Hilfe gemäß Paragraph 41 b, Absatz eins, Ziffer 2, besitzt (zB auch Ausbildung als Ersthelfer gemäß Paragraph 26, Absatz 3, des Bundesgesetzes über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (ArbeitnehmerInnenschutzgesetz – ASchG), Bundesgesetzblatt Nr. 450 aus 1995, in der Fassung Bundesgesetzblatt Nr. 457 aus 1995, (DFB) oder eine andere gleichwertige Ausbildung);
    4. Ziffer 4
      die bezüglich Identifizierung, Einstufung und Zusammensetzung des gemäß Absatz eins, Ziffer 3, zu bezeichnenden Giftes relevanten Abschnitte des Sicherheitsdatenblattes (zumindest Abschnitte 1 bis 3). Dies gilt dann nicht, wenn benötigten Gifte ausschließlich für Analysezwecke verwendet werden.
  3. Absatz 3Die Bezirksverwaltungsbehörde hat
    1. Ziffer eins
      nach Prüfung – bei Vorliegen der erforderlichen Informationen und Unterlagen dem Betrieb bzw. dem selbständigen berufsmäßigen Verwender unverzüglich eine Bescheinigung gemäß Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 6, auszustellen;
    2. Ziffer 2
      bei Vorlage mangelhafter Informationen oder Unterlagen dies dem Melder unter Angabe der erforderlichen Ergänzungen und Berichtigungen mitzuteilen und ihm eine angemessene Frist für die Behebung des Mangels zu gewähren;
    3. Ziffer 3
      in der Bescheinigung ausdrücklich festzuhalten, dass der Betrieb bzw. der selbständige berufsmäßige Verwender zum Bezug von bestimmten Giften berechtigt ist, welche Gifte – bei namentlicher Anführung der Gifte – für welchen Verwendungszweck bezogen werden dürfen, sowie den Namen der gemäß Absatz eins, Ziffer 4, Litera a, gemeldeten Person; wenn die benötigten Gifte ausschließlich für Analysezwecke verwendet werden, kann an Stelle der Bezeichnung der einzelnen Gifte eine Sammelbezeichnung (zB Analysestandards) verwendet werden;
    4. Ziffer 4
      die Bescheinigung zu entziehen, wenn der Betrieb bzw. der selbständige berufsmäßige Verwender die Gifte nicht mehr benötigt und der Bezirksverwaltungsbehörde die Bescheinigung nicht zurückgestellt wird;
    5. Ziffer 5
      nach einer Meldung geänderter Voraussetzungen gemäß Absatz 4, eine entsprechende Änderung der Bescheinigung vorzunehmen;
    6. Ziffer 6
      das Register gemäß Paragraph 42, Absatz 10, auf dem aktuellen Stand zu halten.
  4. Absatz 4Sofern die in Absatz eins, Ziffer eins bis 4 genannten Angaben nicht mehr zutreffen und der Betrieb bzw. andere selbständige berufsmäßige Verwender weiterhin Gifte im Rahmen seiner berufsmäßigen Verwendung benötigt, sind die geänderten Voraussetzungen der Bezirksverwaltungsbehörde unverzüglich zu melden.
  5. Absatz 5Zuständig ist die Bezirksverwaltungsbehörde, in deren örtlichem Wirkungsbereich der Betrieb liegt bzw. der selbständige berufsmäßige Verwender seine dauernde berufliche Tätigkeit ausübt; im Falle mehrerer Betriebsstätten ist dies die für die jeweilige Betriebsstätte örtlich zuständige Bezirksverwaltungsbehörde.

Sachkunde

Paragraph 41 b,

  1. Absatz einsEine Person ist als sachkundig anzusehen, wenn sie nachweislich
    1. Ziffer eins
      die im Hinblick auf den sachgerechten und sicheren Umgang mit Giften erforderlichen Kenntnisse besitzt und
    2. Ziffer 2
      über die Kenntnisse von Maßnahmen der Ersten Hilfe verfügt.
  2. Absatz 2Über die erforderlichen Kenntnisse gemäß Absatz eins, Ziffer eins, verfügt eine Person, wenn sie
    1. Ziffer eins
      eine geeignete schulische, universitäre oder qualifiziert berufsspezifische Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat oder
    2. Ziffer 2
      diese Kenntnisse durch Absolvierung eines Kurses erworben hat.
    Für den Bezug und die Verwendung von Giften im Sinne des Paragraph 35, als Weinbehandlungsmittel gelten auch entsprechende Ausbildungen und Kurse für die Weinwirtschaft, die von den einschlägigen Institutionen des Bundes oder Landes (Landwirtschaftskammern der Länder) und einschlägigen Fachschulen angeboten werden, als Nachweis der gemäß Absatz eins, Ziffer eins, erforderlichen Kenntnisse.
  3. Absatz 3Der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft kann im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und dem Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz durch Verordnung näher festlegen,
    1. Ziffer eins
      welche Anforderungen an einen Kurs gemäß Absatz 2, Ziffer 2 und gegebenenfalls an Maßnahmen zur Auffrischung gestellt werden; dabei ist er auch ermächtigt, für bestimmte berufsmäßige Tätigkeiten – insofern dies fachlich gerechtfertigt ist – spezifische, auf die einschlägige Berufssituation zugeschnittene Kurse bezüglich der typischerweise im jeweiligen Bereich eingesetzten Gifte festzulegen und bestimmte Qualifikationsnachweise als gleichwertig anzuerkennen,
    2. Ziffer 2
      welche schulischen, universitären und qualifiziert berufsspezifischen Ausbildungen gemäß Absatz 2, Ziffer eins, als Nachweis anzuerkennen sind und
    3. Ziffer 3
      die Kenntnisse von Maßnahmen der Ersten Hilfe und die Art ihres Nachweises, insbesondere auch in Form von einschlägigen Kursen.
  4. Absatz 4Für den Bezug von Giften im Sinne des Paragraph 35, in der Landwirtschaft als Mittel zum Schutz von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen gilt der in den Ausführungsgesetzen der Länder zu Paragraph 49, geregelte Qualifikationsnachweis für die Verwendung von Giften auch als Nachweis der erforderlichen Kenntnisse gemäß Absatz eins, Dies gilt für berufliche Verwender im Sinne des Artikel 3, der Richtlinie 2009/128/EG über einen Aktionsrahmen der Gemeinschaft für die nachhaltige Verwendung von Pestiziden, ABl. Nr. L 309 vom 24.11.2009 S. 71, zuletzt geändert durch die Verordnung (EU) Nr. 652/2014, ABl. Nr. L 189 vom 27.06.2014 S. 1, bis zur Einführung einer entsprechenden Ausbildungsbescheinigung (für die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln) im Sinne des Artikel 5, dieser Richtlinie gemäß den Ausführungsgesetzen der Länder zu der grundsatzgesetzlichen Bestimmung des Paragraph 13, des Pflanzenschutzmittelgesetzes 2011. Ab diesem Zeitpunkt bis zum Ablauf des 25. November 2015 gilt diese Ausbildungsbescheinigung für den beruflichen Verwender als Nachweis der erforderlichen Kenntnisse.“

Novellierungsanordnung 37, Die Überschrift des Paragraph 42, lautet:

„Berechtigungen zum Giftbezug und ihre Evidenzhaltung“

Novellierungsanordnung 38, Paragraph 42, Absatz eins bis 3 lautet:

  1. Absatz einsPrivate Verwender benötigen für den Bezug von Giften im Sinne des Paragraph 35, einen von der Behörde ausgestellten Giftbezugsschein. Dieser berechtigt zum einmaligen Bezug einer bestimmten Menge eines oder mehrerer Gifte gemäß Paragraph 35, Für Biozidprodukte (Artikel 3, Absatz eins, Litera a, der Biozidprodukteverordnung), die Gifte im Sinne des Paragraph 35, sind, darf kein Giftbezugsschein ausgestellt werden.
  2. Absatz 2Die Erteilung eines Giftbezugsscheines gemäß Absatz eins, ist bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zu beantragen. Der Antrag hat jedenfalls zu enthalten:
    1. Ziffer eins
      den Namen und die Anschrift des Antragstellers,
    2. Ziffer 2
      die Bezeichnung des Giftes (bei Stoffen: chemische Bezeichnung oder Bezeichnung der Stoffgruppe; bei Gemischen: die Produktart (zB Extraktionsmittel, Beizpaste) und technische Funktion (zB Korrosionsinhibitor) unter Angabe des „giftigen“ Inhaltsstoffes bzw. der „giftigen“ Inhaltsstoffe gemäß Paragraph 35,),
    3. Ziffer 3
      Angaben über die beabsichtigte Verwendung des Giftes und die Notwendigkeit des Bezugs sowie Angaben zur Beurteilung der Voraussetzungen gemäß Absatz 4,,
    4. Ziffer 4
      die benötigte Menge des Giftes und
    5. Ziffer 5
      den Nachweis der erforderlichen Sachkenntnisse und notwendigen Kenntnisse von Maßnahmen der Ersten Hilfe gemäß Paragraph 41 b,
  3. Absatz 3Örtlich zuständig ist die Bezirksverwaltungsbehörde des Wohnortes des Antragstellers.“

Novellierungsanordnung 39, Im Einleitungsteil des Paragraph 42, Absatz 4, wird die Wortfolge „Die Giftbezugsbewilligung“ durch die Wortfolge „Der Giftbezugsschein“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 40, In Paragraph 42, Absatz 4, Ziffer eins, Litera a, wird die Zahl „19“ durch die Zahl „18“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 41, In Paragraph 42, Absatz 4, Ziffer eins, Litera b, wird nach dem Wort „sachkundig“ die Wortfolge „gemäß Paragraph 41 b, “, eingefügt.

Novellierungsanordnung 42, In Paragraph 42, Absatz 4, Ziffer 2, wird die Wortfolge „der Giftbezugsbewilligung“ durch die Wortfolge „dem Giftbezugsschein“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 43, Paragraph 42, Absatz 5, entfällt.

Novellierungsanordnung 44, Im zweiten Satz des Paragraph 42, Absatz 6, wird die Wortfolge „oder Unterlassung gemäß den Paragraphen 180 bis 183“ durch die Wortfolge „gegen Leib und Leben gemäß den Paragraphen 75 bis 95“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 45, Im ersten Satz des Paragraph 42, Absatz 7, wird die Wortfolge „Die Giftbezugsbewilligung“ durch die Wortfolge „Der Giftbezugsschein“ ersetzt; der zweite Satz entfällt.

Novellierungsanordnung 46, Paragraph 42, Absatz 8 und 9 lautet:

  1. Absatz 8Die Gültigkeit eines Giftbezugsscheines erlischt nach Ablauf von drei Monaten nach dem Ausstellungstag.
  2. Absatz 9Giftbezugslizenzen im Sinne des Paragraph 42, Absatz eins, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 14 aus 2015, und Bestätigungen gemäß Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 2, behalten ihre Gültigkeit bis zum jeweiligen Ablauf ihrer Geltungsdauer. Die Bezirksverwaltungsbehörde kann von Amts wegen auch eine solche Giftbezugslizenz abändern oder entziehen, wenn die Voraussetzungen für ihre Erteilung nicht mehr vorliegen oder vorgeschriebene Auflagen nicht erfüllt werden.“

Novellierungsanordnung 47, In Paragraph 42, Absatz 10, wird nach dem Wort „Giftbezugsbewilligungen“ die Wortfolge „im Sinne des Paragraph 42, in der Fassung BGBl. römisch eins Nr. 14/2015“ eingefügt; die Wortfolge „Bestätigungen gemäß Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 2 “, wird durch die Wortfolge „Bestätigungen gemäß Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 2, Litera a bis c und e“ ersetzt; nach dem Ausdruck „§ 41 Absatz 2, Ziffer eins “, wird die Wortfolge „und Absatz 3, Ziffer 4, genannten Bewilligungen, aus dem der genaue Wortlaut der Bewilligungen ersichtlich ist,“ durch die Wortfolge „sowie Absatz 3, Ziffer 4 und 5a genannten, nach den jeweiligen Rechtsvorschriften erworbenen Bewilligungen“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 48, In Paragraph 42, Absatz 11, wird nach der Wortfolge „Umwelt und Wasserwirtschaft hat“ die Wortfolge „im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, dem Bundesminister für Gesundheit und dem Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz“ eingefügt und die Wortfolge „der Giftbezugsbewilligungen, der hiefür erforderlichen Anträge, der Bestätigungen gemäß Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 2 und Bescheinigungen gemäß Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 6 “, durch die Wortfolge „der Meldungen und Bescheinigungen gemäß Paragraph 41 a,, des Giftbezugsscheines gemäß Paragraph 42 und des hiefür erforderlichen Antrags, der Bestätigungen gemäß Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 2 “, ersetzt.

Novellierungsanordnung 49, In Paragraph 43, Absatz eins, entfallen der dritte und der vierte Satz.

Novellierungsanordnung 50, In Paragraph 44, Absatz eins, wird im fünften Satz der Ausdruck „§ 42 Absatz 5 “, durch den Ausdruck „§ 41b“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 51, In Paragraph 44, Absatz 2, wird das Wort „dritter“ durch das Wort „fünfter“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 52, In Paragraph 45, Absatz eins, entfällt der zweite Satz.

Novellierungsanordnung 53, Paragraph 45, Absatz 3 und 4 lautet:

  1. Absatz 3Die Abgabe von Giften gemäß Paragraph 35, an die breite Öffentlichkeit im Versandhandel oder durch sonstige Direktvertriebsmethoden, durch Automaten sowie durch andere Formen der Selbstbedienung ist verboten. Diesbezügliche Regelungen für Pflanzenschutzmittel im Pflanzenschutzmittelrecht bleiben davon unberührt.
  2. Absatz 4Soweit es unter Berücksichtigung des Standes der Technik (Paragraph 2, Ziffer 7,) der Vermeidung von Gefahren und Risiken für das Leben oder die Gesundheit von Menschen im Sinne der Schutzziele dieses Bundesgesetzes dient, kann der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Gesundheit, dem Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und dem Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz durch Verordnung auch für bestimmte andere als die in Absatz 3, angeführten gefährlichen Stoffe und Gemische Beschränkungen der Abgabe in Selbstbedienung sowie unter bestimmten Bedingungen für sie auch Ausnahmen vorsehen. Erforderlichenfalls können auch besondere Sicherheitsvorkehrungen, insbesondere eine Kennzeichnung von Verkaufsflächen oder –bereichen, für eine zulässige Abgabe im Wege der Selbstbedienung festgelegt werden. Diesbezügliche Regelungen für Pflanzenschutzmittel im Pflanzenschutzmittelrecht bleiben davon unberührt.“

Novellierungsanordnung 54, Paragraph 46, Absatz 2, lautet:

  1. Absatz 2Gifte gemäß Paragraph 35, dürfen nur von einer Person verwendet werden, die nachweislich im Rahmen des Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 6, eine fachlich entsprechende Berufsausbildung bezüglich des Umgangs mit dem verwendeten Gift erworben hat oder die erforderlichen Kenntnisse gemäß Paragraph 41 b, Absatz eins, Ziffer eins, in Verbindung mit Paragraph 41 b, Absatz 2 und die – unbeschadet der in Paragraph 41 a, Absatz 2, Ziffer 3, vorgesehenen Option – Kenntnisse von Maßnahmen der Ersten Hilfe gemäß Paragraph 41 b, Absatz eins, Ziffer 2, besitzt. Eine Person, die diese Voraussetzungen nicht erfüllt, darf diese Gifte nur dann verwenden, wenn sie bezogen auf die konkreten Gifte nachweislich von einer Person im Sinne des ersten Satzes dabei unterwiesen wird. Die Unterweisung ist angepasst an den Wissensstand regelmäßig, jedoch zumindest einmal jährlich zu wiederholen. Paragraph 14, Absatz 4, des ASchG ist sinngemäß anzuwenden. Die Unterweisung kann auch schriftlich (zB auch anhand einer schriftlichen Betriebsanweisung, die die vom Gift ausgehenden Gefahren, die notwendigen Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln sowie Erste Hilfe Maßnahmen beinhaltet) erfolgen. Bei schriftlichen Anweisungen ist Paragraph 14, Absatz 5, des ASchG sinngemäß anzuwenden. Bei der Verwendung von Giften ist sicherzustellen, dass im gegenständlichen Bereich eine Person anwesend ist, die über entsprechende Kenntnisse von Maßnahmen der Ersten Hilfe im Sinne des Paragraph 41 b, Absatz 2, verfügt.“

Novellierungsanordnung 55, In Paragraph 46, Absatz 3, wird der Beistrich am Ende der Ziffer 4, durch das Wort „und“ ersetzt; die Ziffer 5, entfällt; in Ziffer 6, entfällt die Wortfolge „Maßnahmen der Ersten Hilfe oder“.

Novellierungsanordnung 56, In Paragraph 46, Absatz 3, entfällt der letzte Satz.

Novellierungsanordnung 57, (Grundsatzbestimmung) Paragraph 49, samt Überschrift entfällt.

Novellierungsanordnung 58, In Paragraph 67, Absatz eins, Ziffer 9, wird nach dem Wort „Verpackungsmängel“ die Wortfolge „gemäß diesem Bundesgesetz oder der CLP-V“ eingefügt.

Novellierungsanordnung 59, In Paragraph 67, Absatz eins, Ziffer 12, wird die Wortfolge „außerhalb von Betriebsstätten“ durch die Wortfolge „an die breite Öffentlichkeit im Versandhandel oder durch sonstige Direktvertriebsmethoden“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 60, In Paragraph 68, Absatz eins, letzter Satz wird der Ausdruck „§ 21 VStG“ durch den Ausdruck „§ 50 Absatz 5 a, VStG“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 61, In Paragraph 70, Absatz eins, wird die Wortfolge „§§ 21 bis 26“ durch die Wortfolge „§§ 21 bis 25“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 62, Paragraph 71, Absatz eins, Ziffer 29, lautet:

  1. Ziffer 29
    Gifte entgegen Paragraph 45, an Letztverbraucher abgibt oder einer gemäß Paragraph 45, Absatz 4, erlassenen Verordnung zuwiderhandelt,“

Novellierungsanordnung 63, In Paragraph 71, Absatz eins, Ziffer 30, wird nach der Wortfolge „einer gemäß“ die Wortfolge „§ 41b Absatz 3, oder“ eingefügt.

Novellierungsanordnung 64, In Paragraph 71, Absatz eins, wird nach Ziffer 30, folgende Ziffer 30 a, eingefügt:

  1. Ziffer 30 a
    die Meldepflicht gemäß Paragraph 41 a, Absatz 4, nicht befolgt,“

Novellierungsanordnung 65, Im Schlussteil des Paragraph 71, Absatz eins, wird die Wortfolge „wenn die Tat nicht mit gerichtlicher Strafe bedroht ist“ durch die Wortfolge „sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 66, In Paragraph 71, Absatz 2, wird die Wortfolge „wenn die Tat nicht mit gerichtlicher Strafe bedroht“ durch die Wortfolge „sofern die Tat nicht den Tatbestand einer in die Zuständigkeit der Gerichte fallenden strafbaren Handlung bildet“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 67, In Paragraph 73, Absatz 3, wird der Ausdruck „§ 71“ durch den Ausdruck „§ 67 Absatz eins “, ersetzt.

Novellierungsanordnung 68, Dem Paragraph 76, wird folgender Absatz 5, angefügt:

  1. Absatz 5Bis zum Inkrafttreten des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 109 aus 2015, können Betriebe und andere selbständige berufsmäßige Verwender für Stoffe und Gemische, die mit „Akute Toxizität“ der Kategorie 3 eingestuft sind, eine Meldung gemäß Paragraph 41, Absatz 5, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 14 aus 2015, unter den dort festgelegten Bedingungen machen.“

Novellierungsanordnung 69, In Paragraph 77, erhält der mit Artikel 70, Ziffer 2, des 2. Stabilitätsgesetzes 2012, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 35 aus 2012,, angefügte Absatz 6, die Absatzbezeichnung „(10)“.

Novellierungsanordnung 70, Paragraph 77, Absatz 9, entfällt.

Novellierungsanordnung 71, Dem Paragraph 77, werden folgende Absatz 14 bis 18 angefügt:

  1. Absatz 14Die Einträge zu Paragraph 20,, Paragraph 41 a,, Paragraph 41 b und Paragraph 42, des Inhaltsverzeichnisses, Paragraph 2, Ziffer 9,, der Einleitungsteil des Paragraph 3, Absatz eins,, Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 3,, 5, 13, 14, 16, 18 und 28, Paragraph 5, Absatz 2, Ziffer 3,, Paragraph 5, Absatz 3, Ziffer 3,, Paragraph 5, Absatz 3, Ziffer 5, Litera c und e, Paragraph 5, Absatz 4 und 5, Paragraph 6, Absatz 4 und 5, Paragraph 7, Absatz 2, Ziffer eins,, die Überschrift zu Paragraph 20,, Paragraph 30, Absatz 3,, Paragraph 32, Absatz eins,, Paragraph 35,, Paragraph 37, Absatz 2, erster Satz, Paragraph 39, Absatz eins,, Paragraph 41, Absatz eins und Absatz 3, Ziffer eins,, Ziffer 2, Litera a und d, Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 5,, 5a und 6, Paragraph 41, Absatz 4,, Paragraph 41 a, samt Überschrift, Paragraph 41 b, samt Überschrift, die Überschrift zu Paragraph 42,, Paragraph 42, Absatz eins bis 3, der Einleitungsteil von Paragraph 42, Absatz 4,, Paragraph 42, Absatz 4, Ziffer eins, Litera a und b sowie Ziffer 2,, Paragraph 42, Absatz 6,, Paragraph 42, Absatz 7, erster Satz, Paragraph 42, Absatz 8 bis 11, Paragraph 43, Absatz eins, erster Satz, Paragraph 44, Absatz eins und 2, Paragraph 45, Absatz eins, erster Satz, Paragraph 45, Absatz 3 und 4, Paragraph 46, Absatz eins und 2 sowie Absatz 3, Ziffer 4 und 6, Paragraph 48,, Paragraph 67, Absatz eins, Ziffer 9,, 11 und 12, Paragraph 68, Absatz eins, letzter Satz, Paragraph 70, Absatz eins,, Paragraph 71, Absatz eins, Ziffer 26,, 27, 29, 30 und 30a, der Schlussteil von Paragraph 71, Absatz eins,, Paragraph 71, Absatz 2,, Paragraph 73, Absatz 3,, Paragraph 77, Absatz 9,, 10 und 17, sowie Paragraph 78, Absatz 2, Ziffer 9 und 9a, Absatz 2 a, Ziffer 6 und 6a und Absatz 2 b, Ziffer 2 und 2a in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 109 aus 2015, treten mit dem der Kundmachung folgenden Tag in Kraft. Gleichzeitig treten Paragraph 37, Absatz 2, zweiter Satz, Paragraph 41, Absatz 5,, Paragraph 42, Absatz 5,, Paragraph 42, Absatz 7, zweiter Satz, 45 Absatz eins, zweiter Satz und Paragraph 46, Absatz 3, Ziffer 5 und Paragraph 46, Absatz 3, letzter Satz außer Kraft.
  2. Absatz 15Paragraph 5, Absatz 3, Ziffer 4 a,, Paragraph 37, Absatz 2, letzter Satz und Paragraph 39, Absatz 2, letzter Satz in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 109 aus 2015, treten mit dem 26. November 2015 in Kraft. Gleichzeitig treten der Eintrag zu Paragraph 49, des Inhaltsverzeichnisses, Paragraph 41 b, Absatz 4,, Paragraph 43, Absatz eins, dritter und vierter Satz, Paragraph 49, samt Überschrift und Paragraph 77, Absatz 9, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 109 aus 2015, außer Kraft.
  3. Absatz 16Paragraph 76, Absatz 5, tritt rückwirkend mit 1. Juni 2015 in Kraft.
  4. Absatz 17Giftbezugslizenzen und Giftbezugsscheine gemäß Paragraph 42, Absatz eins, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 14 aus 2015, gelten bis zum rechtlich festgelegten Ablauf ihrer Geltungsfrist weiter.
  5. Absatz 18Die Giftliste-Meldeverordnung, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 129 aus 1999, und die Giftliste-Verordnung 2002, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 126 aus 2003, treten mit dem der Kundmachung folgenden Tag außer Kraft.“

Novellierungsanordnung 72, In Paragraph 78, Absatz 2, wird das Wort „und“ am Ende der Ziffer 9, durch einen Beistrich ersetzt; folgende Ziffer 9 a, wird eingefügt:

  1. Ziffer 9 a
    gemäß Paragraph 42, Absatz 11, und“

Novellierungsanordnung 73, In Paragraph 78, Absatz 2 a, wird das Wort „und“ am Ende der Ziffer 6, durch einen Beistrich ersetzt; folgende Ziffer 6 a, wird eingefügt:

  1. Ziffer 6 a
    gemäß Paragraph 42, Absatz 11, und“

Novellierungsanordnung 74, In Paragraph 78, Absatz 2 b, wird das Wort „und“ am Ende der Ziffer 2, durch einen Beistrich ersetzt; folgende Ziffer 2 a, wird eingefügt:

  1. Ziffer 2 a
    gemäß Paragraph 42, Absatz 11, und“

Artikel 2
Änderung des Biozidproduktegesetzes

Das Biozidproduktegesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 2013,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, §1 Absatz 3 bis 5 entfällt.

Novellierungsanordnung 2, Dem Paragraph 25, werden folgende Absatz 8 und 9 angefügt:

  1. Absatz 8Paragraph 25, Absatz 9, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 109 aus 2015, tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag in Kraft; gleichzeitig treten Paragraph eins, Absatz 3 bis 5 außer Kraft.
  2. Absatz 9Giftbezugsbewilligungen und Bestätigungen im Sinne des Paragraph eins, Absatz 4, dieses Bundesgesetzes in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 2013,, die vor dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 109 aus 2015, ausgestellt wurden, behalten ihre Gültigkeit bis zum jeweiligen Ablauf ihrer Geltungsdauer. Sie gelten ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 109 aus 2015, als Giftbezugsbewilligungen im Sinne des Paragraph 42, des Chemikaliengesetzes 1996 – ChemG 1996, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 53 aus 1997, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 14 aus 2015, bzw. als Bestätigungen im Sinne des Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 2, des ChemG 1996. Bescheinigungen für den Bezug von Giften für Betriebe im Sinne des Paragraph eins, Absatz 4, dieses Bundesgesetzes in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 105 aus 2013,, die vor dem Inkrafttreten dieses Bundesgesetzes in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 109 aus 2015, ausgestellt wurden, gelten ab dem Zeitpunkt des Inkrafttretens dieses Bundesgesetzes als Bescheinigungen im Sinne des Paragraph 41, Absatz 3, Ziffer 6, des Chemikaliengesetzes 1996 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 109 aus 2015,.“

Fischer

Faymann