Jahrgang 2015 |
Ausgegeben am 25. März 2015 |
Teil römisch zwei |
60. Verordnung: | Mutterkuhzusatzprämien-Verordnung 2014 |
Auf Grund der Paragraphen 7, Absatz eins, Ziffer 6, 31 und 32 Absatz 10, des Marktordnungsgesetzes 2007 (MOG 2007), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 55 aus 2007,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 47 aus 2014,, und auf Grund des Paragraph 8, Absatz 5, Ziffer 3, Litera b, MOG 2007 in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 189 aus 2013,, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet:
Diese Verordnung dient der Gewährung einer zusätzlichen Mutterkuhprämie gemäß Artikel 111, Absatz 5, der Verordnung (EG) Nr. 73 aus 2009, mit gemeinsamen Regeln für Direktzahlungen im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik und mit bestimmten Stützungsregelungen für Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1290 aus 2005,, (EG) Nr. 247 aus 2006,, (EG) Nr. 378 aus 2007, sowie zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1782 aus 2003,, Amtsblatt Nummer L 30 vom 31.01.2009 Seite 16.
Zuständig für die Vollziehung dieser Verordnung ist die Marktordnungsstelle „Agrarmarkt Austria“ (AMA).
Der Erzeuger erhält nach Maßgabe des Paragraph 3, des Landwirtschaftsgesetzes 1992, Bundesgesetzblatt Nr. 375 aus 1992,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 2 aus 2008,, für jede im Jahr 2014 geförderte Mutterkuh oder Kalbin eine zusätzliche Mutterkuhprämie von 30 Euro.
Überschreiten die für diese Maßnahme benötigten Haushaltsmittel des Bundes einen Betrag in Höhe von 6 141 000 Euro, so wird nach Anwendung von Artikel 115, Absatz eins, zweiter Unterabsatz letzter Satz der Verordnung (EG) Nr. 73 aus 2009, die zusätzliche Prämie je geförderte Kalbin gemäß Paragraph 8, Absatz 5, Ziffer 3, Litera h, letzter Satz MOG 2007 in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 189 aus 2013,, anteilsmäßig gekürzt.
Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Mutterkuh- und Milchkuhzusatzprämien-Verordnung 2013, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 51 aus 2014,, außer Kraft. Sie ist jedoch weiterhin auf Sachverhalte, die sich im Jahr 2013 verwirklicht haben, anwendbar.
Rupprechter