BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2015

Ausgegeben am 28. Oktober 2015

Teil römisch zwei

321. Verordnung:

Bezirksgerichte-Verordnung Salzburg 2015

321. Verordnung der Bundesregierung über die Zusammenlegung von Bezirksgerichten und über die Sprengel der verbleibenden Bezirksgerichte im Bundesland Salzburg (Bezirksgerichte-Verordnung Salzburg 2015)

Auf Grund des Paragraph 8, Absatz 5, Litera d, des Übergangsgesetzes vom 1. Oktober 1920, Bundesgesetzblatt Nr. 368 aus 1925,, in der Fassung des Bundesverfassungsgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 64 aus 1997,, der Kundmachung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 194 aus 1999, und des Bundesverfassungsgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 77 aus 2014, wird mit Zustimmung der Salzburger Landesregierung verordnet:

Zusammenlegung von Bezirksgerichten

Paragraph eins,

Im Bundesland Salzburg wird das Bezirksgericht Saalfelden vom Bezirksgericht Zell am See aufgenommen.

Sprengel der Bezirksgerichte

Paragraph 2,

Im Bundesland Salzburg bestehen folgende Bezirksgerichte, deren Sprengel nachgenannte Gemeinden umfassen:

Bezirksgericht

Gemeinden

 

1. Hallein

Abtenau, Adnet, Annaberg-Lungötz, Golling an der Salzach, Hallein, Krispl, Kuchl, Oberalm, Puch bei Hallein, Rußbach am Paß Gschütt, Sankt Koloman, Scheffau am Tennengebirge, Vigaun.

 

2. Neumarkt bei Salzburg

Henndorf am Wallersee, Köstendorf, Mattsee, Neumarkt am Wallersee, Obertrum am See, Schleedorf, Seeham, Seekirchen am Wallersee, Straßwalchen.

 

3. Oberndorf

Anthering, Bergheim, Berndorf bei Salzburg, Bürmoos, Dorfbeuern, Göming, Lamprechtshausen, Nußdorf am Haunsberg, Oberndorf bei Salzburg, Sankt Georgen bei Salzburg.

 

4. Salzburg

Anif, Elixhausen, Elsbethen, Grödig, Großgmain, Hallwang, Salzburg, Wals-Siezenheim.

 

5. Sankt Johann im Pongau

Altenmarkt im Pongau, Bad Gastein, Bad Hofgastein, Bischofshofen, Dorfgastein, Eben im Pongau, Filzmoos, Flachau, Forstau, Goldegg, Großarl, Hüttau, Hüttschlag, Kleinarl, Mühlbach am Hochkönig, Pfarrwerfen, Radstadt, Sankt Johann im Pongau, Sankt Martin am Tennengebirge, Sankt Veit im Pongau, Schwarzach im Pongau, Untertauern, Wagrain, Werfen, Werfenweng.

 

6. Tamsweg

Göriach, Lessach, Mariapfarr, Mauterndorf, Muhr, Ramingstein, Sankt Andrä im Lungau, Sankt Margarethen im Lungau, Sankt Michael im Lungau, Tamsweg, Thomatal, Tweng, Unternberg, Weißpriach, Zederhaus.

 

7. Thalgau

Ebenau, Eugendorf, Faistenau, Fuschl am See, Hintersee, Hof bei Salzburg, Koppl, Plainfeld, Sankt Gilgen, Strobl, Thalgau.

8. Zell am See

Bramberg am Wildkogl, Bruck an der Großglocknerstraße, Dienten am Hochkönig, Fusch an der Großglocknerstraße, Hollersbach im Pinzgau, Kaprun, Krimml, Lend, Leogang, Lofer, Maishofen, Maria Alm am Steinernen Meer, Mittersill, Neukirchen am Großvenediger, Niedernsill, Piesendorf, Rauris, Saalbach-Hinterglemm, Saalfelden am Steinernen Meer, Sankt Martin bei Lofer, Stuhlfelden, Taxenbach, Unken, Uttendorf, Viehhofen, Wald im Pinzgau, Weißbach bei Lofer, Zell am See.

Inkrafttreten und Übergangsregelungen

Paragraph 3,

  1. Absatz eins,Diese Verordnung tritt mit 1. Juli 2017 in Kraft.
  2. Absatz 2,Die Verordnung der Bundesregierung über die Zusammenlegung von Bezirksgerichten und über die Sprengel der verbleibenden Bezirksgerichte im Bundesland Salzburg (Bezirksgerichte-Verordnung Salzburg), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 287 aus 2002,, tritt mit Ablauf des 30. Juni 2017 außer Kraft.

Faymann   Mitterlehner   Ostermayer  Kurz  Hundstorfer  Heinisch-Hosek  Karmasin   Schelling , Oberhauser   Mikl-Leitner   Brandstetter  Rupprechter   Stöger