BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2014

Ausgegeben am 4. August 2014

Teil römisch zwei

192. Kundmachung:

Aufhebung von Wortfolgen in der Bezirksgerichte-Verordnung Oberösterreich 2012 durch den Verfassungsgerichtshof

192. Kundmachung der Bundesregierung über die Aufhebung von Wortfolgen in der Bezirksgerichte-Verordnung Oberösterreich 2012 durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 139, Absatz 5, erster Satz B-VG und Paragraph 59, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85 aus 1953,, in Verbindung mit Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 4, des Bundesgesetzblattgesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2003,, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 10. Juni 2014, römisch fünf 49/2014-10, römisch fünf 50/2014-9, V 52/2014-9, dem Bundeskanzler zugestellt am 10. Juli 2014, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer römisch eins
    Folgende Bestimmungen der Verordnung der Bundesregierung über die Zusammenlegung von Bezirksgerichten und über die Sprengel der verbleibenden Bezirksgerichte in Oberösterreich (Bezirksgerichte-Verordnung Oberösterreich 2012), Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 205 aus 2012,, werden als gesetzwidrig aufgehoben:
    • Strichaufzählung
      die Wortfolge "teils Eferding" in Paragraph eins, Ziffer 10,;
    • Strichaufzählung
      die Gemeindebezeichnungen "Eschenau im Hausruckkreis,", "Heiligenberg,", "Natternbach,", "Neukirchen am Walde," und "St. Agatha," in Paragraph 2, Ziffer 3,;
    • Strichaufzählung
      die Gemeindebezeichnung "Linz (Stadtteile Urfahr, Pöstlingberg und St. Magdalena)," in Paragraph 2, Ziffer 16,
  2. Ziffer römisch zwei
    Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 30. September 2015 in Kraft.“

Faymann   Spindelegger   Ostermayer   Kurz   Hundstorfer   Heinisch-Hosek   Karmasin   Stöger   Mikl-Leitner   Brandstetter   Klug   Rupprechter   Bures   Mitterlehner