Jahrgang 2014 |
Ausgegeben am 31. Jänner 2014 |
Teil römisch drei |
25. Kundmachung: | Beendigung von Abkommen mit Ungarn |
Auf Grund des Paragraph 5, Absatz eins, Ziffer 6, des Bundesgesetzes über das Bundesgesetzblatt 2004 (BGBlG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2003, idgF, wird kundgemacht:
Die Republik Österreich und Ungarn haben einvernehmlich festgestellt, dass nachstehende Abkommen mit dem Beitritt Ungarns zur Europäischen Union mit 1. Mai 2004 durch Artikel 18 Absatz 1 des Vertrages zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft sowie die Richtlinie 2004/38/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 29. April 2004 über das Recht der Unionsbürger und ihrer Familienangehörigen, sich im Hoheitsgebiet der Mitgliedstaaten frei zu bewegen und aufzuhalten, gemäß Artikel 59, Absatz eins, Litera a, des Wiener Übereinkommens über das Recht der Verträge vom 23. Mai 1969 als beendet gelten:
Abkommen zwischen der Österreichischen Bundesregierung und der Regierung der Ungarischen Volksrepublik über die Einreise und den Aufenthalt von Schiffern vom 17. Mai 1971, Bundesgesetzblatt Nr. 252 aus 1971,;
Abkommen zwischen der Republik Österreich und der Ungarischen Volksrepublik über die gebührenfreie Erteilung von Sichtvermerken für Reisen zur Erfüllung wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, kultureller oder sportlicher Aufgaben vom 25. Februar 1975, Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1976,;
Abkommen zwischen der Österreichischen Bundesregierung und der Regierung der Volksrepublik Ungarn über die Aufhebung der Sichtvermerkspflicht vom 5. Juli 1978, Bundesgesetzblatt Nr. 481 aus 1978, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 91 aus 1997,.
Ostermayer