54. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des § 10 Abs. 1 Z 7 sowie Abs. 5 des Staatsbürgerschaftsgesetzes 1985 durch den Verfassungsgerichtshof54. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer 7, sowie Absatz 5, des Staatsbürgerschaftsgesetzes 1985 durch den Verfassungsgerichtshof
Gemäß Art. 140 Abs. 5, 6 und 7 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 und § 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht:Gemäß Artikel 140, Absatz 5, 6 und 7 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2 und Paragraph 65, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85, wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 1. März 2013, G 106/12-7, G 17/13-6, dem Bundeskanzler zugestellt am 29. März 2013, zu Recht erkannt:
§ 10 Abs. 1 Z 7 des Bundesgesetzes über die österreichische Staatsbürgerschaft (Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 – StbG 1985), BGBl. Nr. 311/1985 (Wv.), in der Fassung BGBl. I Nr. 37/2006 sowie Abs. 5 leg.cit. in der Fassung BGBl. I Nr. 122/2009 werden als verfassungswidrig aufgehoben.Paragraph 10, Absatz eins, Ziffer 7, des Bundesgesetzes über die österreichische Staatsbürgerschaft (Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 – StbG 1985), Bundesgesetzblatt Nr. 311 aus 1985, (Wv.), in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 37 aus 2006, sowie Absatz 5, leg.cit. in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 122 aus 2009, werden als verfassungswidrig aufgehoben.
Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 30. Juni 2014 in Kraft.
Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.
Die aufgehobenen Gesetzesbestimmungen sind auch in den am 1. März 2013 beim Verwaltungsgerichtshof anhängigen Fällen nicht mehr anzuwenden.“
Faymann