BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2013

Ausgegeben am 25. Februar 2013

Teil römisch eins

34. Bundesgesetz:

Änderung des Bundesstraßengesetzes 1971

 

Nationalrat:, Gesetzgebungsperiode römisch 24 Regierungsvorlage 2108 Ausschussbericht 2123 Sitzung 188. Bundesrat:, 8885 Ausschussbericht 8901 Sitzung 817.)

34. Bundesgesetz, mit dem das Bundesstraßengesetz 1971 geändert wird

Der Nationalrat hat beschlossen:

Das Bundesstraßengesetz 1971 (BStG 1971), Bundesgesetzblatt Nr. 286 aus 1971,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 62 aus 2011,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, Paragraph 2, Absatz 2, erster Satz lautet:

„Durch Anschlussstellen werden Verbindungen

  1. Ziffer eins
    zum übrigen öffentlichen Straßennetz,
  2. Ziffer 2
    zu Frachtenbahnhöfen, Güterterminals oder Güterverkehrszentren (Eisenbahnanlagen im Sinne des Paragraph 10, des Eisenbahngesetzes 1957, Bundesgesetzblatt Nr. 60) mit einer Flächeninanspruchnahme von mindestens 50 ha,
  3. Ziffer 3
    zu Flughäfen im Sinne des Paragraph 64, des Luftfahrtgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 253 aus 1957,, oder
  4. Ziffer 4
    zu Häfen im Sinne des Paragraph 2, Ziffer 20, des Schifffahrtsgesetzes (SchFG), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 62 aus 1997,, oder Länden im Sinne des Paragraph 2, Ziffer 23, SchFG, die Schiffen mit einer Tragfähigkeit von mehr als 1 350 t zugänglich sind,
hergestellt.“

Novellierungsanordnung 2, In Paragraph 26, Absatz eins, wird der Ausdruck „Abs. 3“ durch den Ausdruck „Abs. 2 bis 4“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 3, In Paragraph 26, erhält Absatz 4, die Absatzbezeichnung „(5)“; folgender neuer Absatz 4, wird eingefügt:

  1. Absatz 4,Der Bund (Bundesstraßenverwaltung) kann Zu- und Abfahrten zu und von militärisch genutzten Liegenschaften des Bundesheeres zu militärischen Zwecken erlauben, sofern sichergestellt ist, dass für die Verkehrssicherheit auf der Bundesstraße keine Nachteile zu erwarten sind. Der dem Bund (Bundesstraßenverwaltung) dadurch entstehende Aufwand ist abzugelten.“

Fischer

Faymann