BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2013

Ausgegeben am 22. Jänner 2013

Teil römisch eins

29. Kundmachung:

Aufhebung des Wortes „Eheliche“ in Paragraph 7, Absatz eins, des Staatsbürgerschaftsgesetzes 1985 sowie des Paragraph 7, Absatz 3, des Staatsbürgerschaftsgesetzes 1985 durch den Verfassungsgerichtshof

29. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des Wortes „Eheliche“ in Paragraph 7, Absatz eins, des Staatsbürgerschaftsgesetzes 1985 sowie des Paragraph 7, Absatz 3, des Staatsbürgerschaftsgesetzes 1985 durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 29. November 2012, G 66/12-7, G 67/12-7, dem Bundeskanzler zugestellt am 14. Jänner 2013, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer römisch eins
    Das Wort “Eheliche“ in Paragraph 7, Absatz eins, des Bundesgesetzes über die österreichische Staatsbürgerschaft (Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 – StbG 1985), Bundesgesetzblatt Nr. 311 aus 1985, (Wv.), sowie Paragraph 7, Absatz 3, des Staatsbürgerschaftsgesetzes 1985, Bundesgesetzblatt Nr. 311 (Wv.), werden als verfassungswidrig aufgehoben.
  2. Ziffer römisch zwei
    Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2013 in Kraft.
  3. Ziffer römisch drei
    Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“

Faymann