BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2013

Ausgegeben am 16. Dezember 2013

Teil römisch eins

206. Kundmachung:

Aufhebung des Wortes „obersten“ in Paragraph 88, Absatz eins, 2 und 3 des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979 sowie des Wortes „oberste“ in Paragraph 88, Absatz 10, des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979 durch den Verfassungsgerichtshof

206. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des Wortes „obersten“ in Paragraph 88, Absatz eins, 2 und 3 des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979 sowie des Wortes „oberste“ in Paragraph 88, Absatz 10, des Beamten-Dienstrechtsgesetzes 1979 durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2 und Paragraph 65, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 25. November 2013, G 76/2013-9, V 53/2013-9, dem Bundeskanzler zugestellt am 5. Dezember 2013, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer eins
    Die Worte “obersten“ in Paragraph 88, Absatz eins, 2 und 3 sowie das Wort “oberste“ in Absatz 10, des Bundesgesetzes vom 27. Juni 1979 über das Dienstrecht der Beamten (Beamten-Dienstrechtsgesetz 1979 – BDG 1979), BGBl. Nr. 333 in der Fassung Bundesgesetzblatt -Nr. 140 aus 2011,, werden als verfassungswidrig aufgehoben.
  2. Ziffer 2
    Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2014 in Kraft.
  3. Ziffer 3
    Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“

Faymann