314. Verordnung des Bundesministers für Gesundheit, mit der die Hebammen-EWR-Qualifikationsnachweis-Verordnung 2008 geändert wird (Heb-EWRV-Novelle 2013)
Auf Grund des § 12 Abs. 3 Hebammengesetz – HebG, BGBl. Nr. 310/1994, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 197/2013, wird verordnet:Auf Grund des Paragraph 12, Absatz 3, Hebammengesetz – HebG, Bundesgesetzblatt Nr. 310 aus 1994,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 197 aus 2013,, wird verordnet:
Die Hebammen-EWR-Qualifikationsnachweis-Verordnung 2008 – Heb-EWRV 2008, BGBl. II Nr. 195/2008, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 184/2009, wird wie folgt geändert:Die Hebammen-EWR-Qualifikationsnachweis-Verordnung 2008 – Heb-EWRV 2008, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 195 aus 2008,, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 184 aus 2009,, wird wie folgt geändert:
1.Novellierungsanordnung 1, Im Inhaltsverzeichnis wird die Zeile „§ 1 … Umsetzung von Gemeinschaftsrecht“ durch die Zeile „§ 1 … Umsetzung von Unionsrecht“ ersetzt.
2.Novellierungsanordnung 2, Im Inhaltsverzeichnis wird die Zeile „§ 8 … Erworbene Rechte – Slowenien“ durch die Zeile „§ 8 … Erworbene Rechte – Slowenien und Kroatien“ ersetzt.
3.Novellierungsanordnung 3, § 1 samt Überschrift lautet:Paragraph eins, samt Überschrift lautet:
„Umsetzung von Unionsrecht
§ 1.Paragraph eins,
Durch diese Verordnung werden
die Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, ABl. Nr. L 255 vom 30.09.2005 S. 22, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/25/EU, ABl. Nr. L 158 vom 10.06.2013 S. 368, sowiedie Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, Amtsblatt Nummer L 255 vom 30.09.2005 Seite 22, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2013/25/EU, Amtsblatt Nummer L 158 vom 10.06.2013 Seite 368, sowie
das Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits über die Freizügigkeit, ABl. Nr. L 114 vom 30.04.2002, S. 6, zuletzt geändert durch den Beschluss Nr. 1/2012, ABl. Nr. L 103 vom 13.04.2012, S. 51,das Abkommen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und ihren Mitgliedstaaten einerseits und der Schweizerischen Eidgenossenschaft andererseits über die Freizügigkeit, Amtsblatt Nummer L 114 vom 30.04.2002, Seite 6, zuletzt geändert durch den Beschluss Nr. 1 aus 2012,, Amtsblatt Nummer L 103 vom 13.04.2012, Seite 51,
in österreichisches Recht umgesetzt.“
4.Novellierungsanordnung 4, In § 2 Abs. 2 wird die Wortfolge „in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 102/2008 und der Bundesministeriengesetz-Novelle 2009, BGBl. I Nr. 3“ durch die Wortfolge „in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 197/2013“ ersetzt.In Paragraph 2, Absatz 2, wird die Wortfolge „in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 102 aus 2008, und der Bundesministeriengesetz-Novelle 2009, BGBl. römisch eins Nr. 3“ durch die Wortfolge „in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. römisch eins Nr. 197/2013“ ersetzt.
5.Novellierungsanordnung 5, § 8 samt Überschrift lautet:Paragraph 8, samt Überschrift lautet:
„Erworbene Rechte – Slowenien und Kroatien
§ 8.Paragraph 8,
(1)Absatz eins,Als Qualifikationsnachweise der Hebamme sind vom früheren Jugoslawien ausgestellte Ausbildungsnachweise der Hebamme anzuerkennen, sofern
sie eine Ausbildung abschließen, die
im Falle Sloweniens vor dem 25. Juni 1991 und
im Falle Kroatiens vor dem 8. Oktober 1991
begonnen wurde,
von der zuständigen slowenischen bzw. kroatischen Behörde bescheinigt wird, dass der Ausbildungsnachweis für die Ausübung des Hebammenberufs im slowenischen bzw. kroatischen Hoheitsgebiet die gleichen Rechte verleiht wie der in der Anlage für Slowenien bzw. Kroatien angeführte Ausbildungsnachweis und
eine Bescheinigung der gleichen Behörde darüber beigefügt ist, dass die betreffende Person während der letzten fünf Jahre vor Ausstellung der Bescheinigung mindestens drei Jahre lang tatsächlich und rechtmäßig Tätigkeiten der Hebamme in Slowenien bzw. Kroatien ausgeübt hat
(Artikel 23 Abs. 5 Richtlinie 2005/36/EG).(Artikel 23 Absatz 5, Richtlinie 2005/36/EG).
(2)Absatz 2,Die Erworbenen Rechte gemäß Abs. 1 und § 3 gelten nicht für folgende Ausbildungsnachweise, die in Kroatien vor dem 1. Juli 2013 erworben wurden:Die Erworbenen Rechte gemäß Absatz eins und Paragraph 3, gelten nicht für folgende Ausbildungsnachweise, die in Kroatien vor dem 1. Juli 2013 erworben wurden:
viša medicinska sestra ginekološko-opstetričkog smjera (Oberschwester/Oberpfleger für Frauenheilkunde und Geburtshilfe),
medicinska sestra ginekološko-opstetričkog smjera (Krankenschwester/Krankenpfleger für Frauenheilkunde und Geburtshilfe),
viša medicinska sestra primaljskog smjera (Oberschwester/Oberpfleger mit Hebammen-/Geburtshelferabschluss),
medicinska sestra primaljskog smjera (Krankenschwester/Krankenpfleger mit Hebammen-/Geburtshelferabschluss),
ginekološko-opstetrička primalja (Hebamme/Geburtshelfer für Frauenheilkunde und Geburtshilfe) und primalja (Hebamme/Geburtshelfer)
(Artikel 43b Richtlinie 2005/36/EG).“