BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2012

Ausgegeben am 28. März 2012

Teil römisch zwei

95. Verordnung:

Schwellenwerteverordnung 2012

95. Verordnung des Bundeskanzlers betreffend die Anpassung von im Bundesvergabegesetz 2006 festgesetzten Schwellenwerten – Schwellenwerteverordnung 2012

Auf Grund der Paragraphen 18, und 186 des Bundesvergabegesetzes 2006 (BVergG 2006), Bundesgesetzblatt , römisch eins Nr. 17, zuletzt geändert durch die BVergG Novelle 2012, Bundesgesetzblatt , römisch eins Nr. 10, wird verordnet:

Paragraph eins,

Anstelle der in den Paragraphen 11, 37, Ziffer eins und 2, 38 Absatz 2, Ziffer eins und 2, 41 Absatz 2, 141, Absatz 3, 177, Absatz eins, 201, Absatz 2 und 280 Absatz 3, BVergG 2006 festgesetzten Schwellenwerte werden für den Zeitraum der Geltung der Verordnung folgende Schwellenwerte festgesetzt:

  1. Ziffer eins
    an die Stelle des in den Paragraphen 11, 41, Absatz 2 und 141 Absatz 3, genannten Betrages von 50 000 Euro tritt der Betrag von 100 000 Euro;
  2. Ziffer 2
    an die Stelle des in Paragraph 38, Absatz 2, Ziffer 2, genannten Betrages von 60 000 Euro tritt der Betrag von 100 000 Euro,
  3. Ziffer 3
    an die Stelle des in den Paragraphen 177, Absatz eins, 201, Absatz 2 und 280 Absatz 3, genannten Betrages von 75 000 Euro tritt der Betrag von 100 000 Euro;
  4. Ziffer 4
    an die Stelle des in Paragraph 37, Ziffer eins, genannten Betrages von 300 000 Euro tritt der Betrag von 1 000 000 Euro;
  5. Ziffer 5
    an die Stelle des in den Paragraphen 37, Ziffer 2 und 38 Absatz 2, Ziffer eins, genannten Betrages von 80 000 Euro tritt der Betrag von 100 000 Euro.

Paragraph 2,

  1. Absatz eins,Die Verordnung tritt mit dem der Kundmachung folgenden Tag, frühestens jedoch mit 1. April 2012, in Kraft und mit Ablauf des 31. Dezember 2012 außer Kraft und gilt für die im Zeitraum der Geltung der Verordnung eingeleiteten Vergabeverfahren.
  2. Absatz 2,Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Schwellenwerteverordnung 2009, BGBl. römisch zwei Nr. 125, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 433 aus 2011, außer Kraft.

Faymann