BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2011

Ausgegeben am 18. Oktober 2011

Teil römisch eins

91. Bundesgesetz:

Änderung des Punzierungsgesetzes 2000

 

Nationalrat:, Gesetzgebungsperiode römisch 24 Regierungsvorlage 1275 Ausschussbericht 1400 Sitzung 118. Bundesrat:, Ausschussbericht 8571 Sitzung 800.)

91. Bundesgesetz, mit dem das Punzierungsgesetz 2000 geändert wird

Der Nationalrat hat beschlossen:

Das Punzierungsgesetz 2000, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 24 aus 2001,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 26 aus 2004,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, In Paragraph 17, Absatz eins und 4, Paragraph 19, Absatz 3 und 4, Paragraph 25, Absatz eins, Ziffer 13 und 17 wird jeweils die Wortfolge „Bundesministerium für Finanzen“ durch die Wortfolge „Zollamt Wien“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 2, Paragraph 21, lautet:

Paragraph 21,

  1. Absatz eins,Die Überwachung der Einhaltung der Vorschriften dieses Bundesgesetzes obliegt vorbehaltlich der Paragraphen 20 und 27 Absatz 2, in erster Instanz dem Zollamt Wien. In zweiter und letzter Instanz ist der Unabhängige Verwaltungssenat Wien zuständig. Das Zollamt Wien hat sich zur Erfüllung seiner Aufgaben zu bedienen:
    1. Ziffer eins
      der Punzierungskontrollorgane,
    2. Ziffer 2
      des Edelmetallkontrolllabors.
  2. Absatz 2,Als Standort der Punzierungskontrollorgane können auch andere Zollämter vorgesehen werden. Der Bundesminister für Finanzen hat unter Bedachtnahme auf
    1. Ziffer eins
      die Erfordernisse einer effizienten und kostengünstigen Kontrolle sowie
    2. Ziffer 2
      die Erfordernisse der Wirtschaft und des Konsumentenschutzes, insbesondere im Hinblick auf Paragraph 13,,
    diese Standorte durch Verordnung festzulegen.“

Novellierungsanordnung 3, Paragraph 22, samt Überschrift entfällt.

Novellierungsanordnung 4, Nach Paragraph 28, wird folgender Paragraph 28 a, eingefügt:

Paragraph 28 a,

  1. Absatz eins,Zum Zeitpunkt des Inkrafttreten des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 91 aus 2011, eingeleitete Verfahren gemäß Paragraphen 13, 14, 15, 17, 19, 26 und 27 Absatz 2, zweiter Satz sind vom Zollamt Wien fortzuführen. Gebühren gemäß Paragraph 13, sind ab Inkrafttreten des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 91 aus 2011, vom Zollamt Wien einzuheben.
  2. Absatz 2,Das bisher beim Bundesministerium für Finanzen gemäß Paragraph 17, geführte Register ist ab Inkrafttreten des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 91 aus 2011, vom Zollamt Wien zu führen.
  3. Absatz 3,Bis zur Erlassung einer Verordnung des Bundesministers für Finanzen gemäß Paragraph 21, Absatz 2, gelten die Zollämter Wien, Linz, Salzburg und Graz als Standorte der Punzierungskontrollorgane gemäß Paragraph 21, Absatz 2,
  4. Absatz 4,Mit Inkrafttreten des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 91 aus 2011, endet die Mitgliedschaft der in den Punzierungsbeirat entsendeten Mitglieder.“

Novellierungsanordnung 5, Nach Paragraph 30, wird folgender Paragraph 30 a, eingefügt:

Paragraph 30 a,

  1. Absatz eins,Mit Inkrafttreten des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 91 aus 2011, werden die dem Personalstand des Bundesministeriums für Finanzen angehörenden ausschließlich mit Punzierungsagenden betrauten Bediensteten, die den Zollämtern Linz, Salzburg und Graz angehörenden Punzierungskontrollorgane und die Bediensteten des Edelmetallkontrolllabors dem Zollamt Wien mit ihrem jeweils bisherigen Standort zur dauernden Dienstleistung zugewiesen.
  2. Absatz 2,Für die Dauer ihrer Zugehörigkeit zu einem Planstellenbereich des Bundesministeriums für Finanzen tritt für die im Absatz eins, genannten Bediensteten auf Grund der Versetzung zum Zollamt Wien keine Änderung in ihrer dienst- und besoldungsrechtlichen Stellung ein.“

Novellierungsanordnung 6, Dem Paragraph 33, wird folgender Absatz 3 angefügt:

  1. Absatz 3,Paragraph 17, Absatz eins und 4, Paragraph 19, Absatz 3 und 4, Paragraph 21,, Paragraph 25, Absatz eins, Ziffer 13 und 17, Paragraph 28 a und Paragraph 30 a,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 91 aus 2011, treten mit 1. November 2011 in Kraft. Zugleich tritt Paragraph 22, samt Überschrift außer Kraft.“

Fischer

Faymann