BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2011

Ausgegeben am 4. April 2011

Teil römisch eins

17. Kundmachung:

Aufhebung einer Wortfolge in Absatz eins und einer Wendung in Absatz 4, des Paragraph 120, Fremdenpolizeigesetz 2005 durch den Verfassungsgerichtshof

17. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in Absatz eins und einer Wendung in Absatz 4, des Paragraph 120, Fremdenpolizeigesetz 2005 durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 140, Absatz 5, 6 und 7 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 9. März 2011, G 53/10-7, G 108/10-14, G 109/10-15, G 110/10-16, G 126/10-11, G 127/10-11, G 128/10-11, G 129/10-16, G 130/10-16, G 148/10-11, G 149/10-13, G 182/10-8, G 183/10-6 und G 200/10-6, dem Bundeskanzler zugestellt am 29. März 2011, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer römisch eins
    Die Wortfolge „von 1 000 Euro“ in Absatz eins und die Wendung „1,“ in Absatz 4, des Paragraph 120, Fremdenpolizeigesetz 2005, BGBl. römisch eins Nr. 100 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 122 aus 2009,, werden als verfassungswidrig aufgehoben.
  2. Ziffer römisch zwei
    Die aufgehobenen Bestimmungen sind nicht mehr anzuwenden.
  3. Ziffer römisch drei
    Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“

Faymann