BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2011

Ausgegeben am 28. Dezember 2011

Teil römisch eins

142. Kundmachung:

Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes, dass Anmerkung 6 zu Tarifpost 15 des Gerichtsgebührengesetzes verfassungswidrig war, sowie Aufhebung des Paragraph 29 a, des Gerichtsgebührengesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

142. Kundmachung des Bundeskanzlers über den Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes, dass Anmerkung 6 zu Tarifpost 15 des Gerichtsgebührengesetzes verfassungswidrig war, sowie über die Aufhebung des Paragraph 29 a, des Gerichtsgebührengesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2 und Paragraph 65, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 13. Dezember 2011, G 85,86/11-17, römisch fünf 77-81/11-17, dem Bundeskanzler zugestellt am 21. Dezember 2011, zu Recht erkannt:

  1. Ziffer eins, Litera a
    Anmerkung 6 zu Tarifpost 15 des Bundesgesetzes vom 27. November 1984 über die Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren (Gerichtsgebührengesetz – GGG), BGBl. Nr. 501 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 52 aus 2009, sowie in der Fassung Artikel römisch eins Ziffer 17, Litera b, der Verordnung der Bundesministerin für Justiz über die Neufestsetzung von Gerichtsgebühren und Bemessungsgrundlagen, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 188 aus 2009,, war verfassungswidrig.
  2. Litera b
    Paragraph 29 a, des Bundesgesetzes vom 27. November 1984 über die Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren (Gerichtsgebührengesetz – GGG), BGBl. Nr. 501 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 100 aus 2008,, wird als verfassungswidrig aufgehoben.

Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 30. Juni 2012 in Kraft.

Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“

Faymann