108. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des Wortes „ungeprüft“ in § 54 Abs. 1a dritter Satz der Zivilprozessordnung, RGBl. Nr. 113/1895 idF BGBl. I Nr. 111/2010 durch den Verfassungsgerichtshof108. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des Wortes „ungeprüft“ in Paragraph 54, Absatz eins a, dritter Satz der Zivilprozessordnung, RGBl. Nr. 113 aus 1895, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 111 aus 2010, durch den Verfassungsgerichtshof
Gemäß Art. 140 Abs. 5, 6 und 7 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht:Gemäß Artikel 140, Absatz 5, 6 und 7 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85, wird kundgemacht:
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 5. Oktober 2011, G 84/11-6, G 87/11-9, G 101/11-3, G 102/11-3, dem Bundeskanzler zugestellt am 11. November 2011, zu Recht erkannt:
In § 54 Abs. 1a dritter Satz Zivilprozessordnung, RGBl. Nr. 113/1895 idF BGBl. I Nr. 111/2010, wird das Wort “ungeprüft“ als verfassungswidrig aufgehoben.In Paragraph 54, Absatz eins a, dritter Satz Zivilprozessordnung, RGBl. Nr. 113 aus 1895, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 111 aus 2010,, wird das Wort “ungeprüft“ als verfassungswidrig aufgehoben.
Das aufgehobene Wort ist nicht mehr anzuwenden.
Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“
Faymann