BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2011

Ausgegeben am 28. Februar 2011

Teil II

76. Verordnung:

Änderung der Saatgut-Gentechnik-Verordnung

76. Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, mit der die Saatgut-Gentechnik-Verordnung geändert wird

Auf Grund der §§ 5, 14, 15, 18, 19, 20, 52, 65 und 70 des Saatgutgesetzes 1997, BGBl. I Nr. 72, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 83/2004, wird verordnet:

Die Saatgut-Gentechnik-Verordnung, BGBl. II Nr. 478/2001, wird wie folgt geändert:

1. In § 1 Z 1 wird die Wortfolge „geändert durch BGBl. I Nr. 73/1998“ durch die Wortfolge „in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 127/2005“ ersetzt.

2. § 1 Z 2 lautet:

„2.

„zugelassene GVO“: GVO, deren Inverkehrbringen für Zwecke des Anbaus gemäß der Richtlinie 2001/18/EG über die absichtliche Freisetzung genetisch veränderter Organismen in die Umwelt und zur Aufhebung der Richtlinie 90/220/EWG des Rates, ABl. Nr. L 106 vom 17.4.2001 S. 1, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2008/27/EG, ABl. Nr. L 81 vom 20.3.2008 S. 45, oder gemäß der Verordnung (EG) Nr. 1829/2003 über genetisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel, ABl. Nr. L 268 vom 18.10.2003 S. 1, zuletzt geändert durch die Verordnung (EG) Nr. 298/2008, ABl. Nr. L 97 vom 9.4.2008 S. 64, zulässig ist;“

3. In § 2 Abs. 1 wird der Punkt nach Z 8 durch einen Beistrich ersetzt und folgende Z 9 angefügt:

„9.

Kartoffel (Solanum tuberosum L., Solanum tuberosum).“

4. In § 3 Abs. 1 wird folgender Satz angefügt:

„Bei Pflanzgut von Kartoffeln dürfen solche Verunreinigungen auch bei der Nachkontrolle nicht vorhanden sein.“

Berlakovich