Anlage 1.9 HÖHERE LEHRANSTALT FÜR KÜNSTLERISCHE GESTALTUNG römisch eins. STUNDENTAFEL1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

   

Wochenstunden

 

Lehrver-pflichtungs-

A. Pflichtgegenstände

           

pflich-

   

Jahrgang

Summe

tungs-

   

römisch eins.

römisch zwei.

römisch drei.

römisch vier.

römisch fünf.

 

gruppe

A.1.

Stammbereich

             

1.

Religion

2

2

2

2

2

10

(römisch drei)

2.

Sprache und Kommunikation

             
 

2.1.

Deutsch

2

2

2

2

2

10

(römisch eins)

 

2.2.

Kommunikation und Präsentation2

0

0

1

1

0

2

römisch drei

 

2.3.

Englisch

2

2

2

2

2

10

(römisch eins)

 

2.4.

Zweite lebende Fremdsprache3

0

0

2

2

2

6

(römisch eins)

3.

Naturwissenschaften

             
 

3.1.

Naturwissenschaften (Chemie, Physik, Biologie und Ökologie)

0

2

2

2

0

6

römisch drei

 

3.2.

Mathematik und angewandte Mathematik

2

2

2

2

2

10

(römisch eins)

4.

Wirtschaft, Kultur und Recht

             
 

4.1.

Betriebs- und Volkswirtschaft

0

1

2

2

2

7

römisch zwei

 

4.2.

Rechnungswesen2

1

2

2

2

2

9

römisch eins

 

4.3.

Recht

0

0

0

0

2

2

römisch drei

 

4.4.

Kultur- und Projektmanagement

0

2

0

0

0

2

römisch zwei

 

4.5.

Kunst- und Kulturgeschichte

0

0

2

2

2

6

römisch drei

 

4.6.

Geschichte und politische Bildung

1

1

1

1

1

5

römisch drei

 

4.7.

Wirtschaftsgeographie

2

2

0

0

0

4

römisch drei

5.

Informationsmanagement

             
 

5.1.

Informations- und Officemanagement4

2

0

0

0

0

2

römisch drei

 

5.2.

Angewandte Informatik

2

0

0

0

0

2

römisch eins

6.

Künstlerisches Gestalten

             
 

6.1.

Mediale Darstellungsverfahren

5

5

2

2

2

16

römisch zwei

 

6.2.

Atelier für räumliches Gestalten

7

6

0

0

0

13

römisch vier b

 

6.3.

Atelier für flächiges Gestalten

5

5

0

0

0

10

römisch vier b

7.

Bewegung und Sport

2

2

2

1

1

8

(römisch vier a)

Wochenstundenzahl Stammbereich

35

36

24

23

22

140

 

Pflichtgegenstände des schulautonomen

Erweiterungsbereiches (A.2.)

1

1

14

14

15

45

 

Gesamtwochenstundenzahl

36

37

38

37

37

185

 

   

Wochenstunden

 

Lehrver-lichtungs-

             

pflich-

   

Jahrgang

Summe

tungs-

   

römisch eins.

römisch zwei.

römisch drei.

römisch vier.

römisch fünf.

 

gruppe

A.2.

Schulautonomer Erweiterungsbereich 2

(Schulautonome Pflichtgegenstände)

             

1.

Ausbildungsschwerpunkte 5

0

0

13

14

15

42

 
 

Visuelle Gestaltung 2

           

römisch drei

 

Plastische Gestaltung 2

           

römisch drei

 

Textile Gestaltung 2

           

römisch drei

 

Objekt Bild Medien 2

           

römisch drei

   

Objekt

   

6

6

0

12

 
   

Bild

   

5

4

0

9

 
   

Medien

   

2

4

0

6

 
   

Gestaltungsprojekt

   

0

0

15

15

 

Wochenstundenzahl Ausbildungsschwerpunkte

   

13

14

15

42

 

2.

Seminare 6

1

1

1

0

0

3

 
 

Fremdsprachenseminar

römisch eins

 

IT-Seminar

römisch eins

 

Allgemein bildendes Seminar

römisch drei

 

Naturwissenschaftliches Seminar

römisch drei

 

Künstlerisch-kreatives Seminar

römisch vier a

 

Persönlichkeitsbildendes Seminar

römisch drei

 

Fachtheoretisches Seminar

römisch drei

 

Praxisseminar

römisch vier

Wochenstundenzahl Erweiterungsbereich

1

1

14

14

15

45

 

B. Pflichtpraktikum:

4 Wochen Betriebspraxis zwischen römisch drei. und römisch vier. Jahrgang bzw. zwischen römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang.

C. Freigegenstände und unverbindliche Übungen

D. Fakultatives Praktikum

4 Wochen Betriebspraxis vor Eintritt in den römisch fünf. Jahrgang.

E. Förderunterricht

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Die Höhere Lehranstalt für künstlerische Gestaltung dient im Sinne der Paragraphen 65 und 72 unter Bedachtnahme auf Paragraph 2, des Schulorganisationsgesetzes dem Erwerb einer umfassenden Allgemeinbildung als Voraussetzung für ein Studium an Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten und vermittelt in einem ganzheitlich ausgerichteten Curriculum Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Ausübung von - auch selbständigen - Tätigkeiten in der Wirtschaft, insbesondere in gestalterischen und künstlerischen Bereichen/der Kreativwirtschaft befähigen.

Zentrales Qualitätsmerkmal ist es, die Schülerinnen und Schüler mit Vertrauen in die eigene Kreativität auszustatten und sie zu befähigen, im Wirtschaftsleben innovativ tätig zu sein. Insbesondere sollen sich die Schülerinnen und Schüler mit Kunst, Kultur, Gesellschaft und der Wirtschaft des nationalen und internationalen Raumes auseinandersetzen. Sie sollen über innovative Problemlösungsstrategien verfügen können. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, konstruktiv mit Kritik umzugehen und diese für ihre weitere Entwicklung zu nutzen.

Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung umfassender Kompetenzen für die aktive Gestaltung einer visuell-medial geprägten Gesellschaft. Die Realisierung spezifischer Gestaltungsmöglichkeiten jeweiliger Materialien in ihrer ästhetischen, funktionellen und kommunikativ-symbolischen Bedeutung ist die Voraussetzung für die kreative Lösung von Gestaltungsaufgaben. Die künstlerische Umsetzung basiert auf dem Erwerb fachtheoretischer Kenntnisse, handwerklicher Fähigkeiten sowie der Anwendung facheinschlägiger Techniken und dem Einsatz zeitgemäßer Technologien.

Die Absolventinnen und Absolventen sollen Gestaltungsprozesse und Organisationsabläufe in ihren Zusammenhängen und Abhängigkeiten von der Idee bis zur marktorientierten Präsentation erfassen und Möglichkeiten der Vermarktung bzw. Veröffentlichung praktisch umsetzen können. Die Befähigung zu auftragsorientiertem Arbeiten stellt einen wesentlichen Bestandteil des unternehmerischen Denkens und Handelns dar.

Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, verantwortungsbewusst, ganzheitlich und vernetzt zu denken und zu handeln, im Team zu arbeiten und Führungsaufgaben zu übernehmen. Sie sollen ein Bewusstsein für die wechselseitige Abhängigkeit von Wirtschaft und Umwelt entwickeln, das sie befähigt, ökologisch nachhaltig zu handeln.

Die Säulen des Curriculums bilden die Allgemeinbildung, die wirtschaftliche Bildung und die fachliche Bildung. Der Lehrplan umfasst die Gegenstandsbereiche Sprache und Kommunikation, Human- und Naturwissenschaften, Wirtschaft, Kultur und Recht, Informations- und Officemanagement sowie Künstlerisches Gestalten.

Eine fundierte Vermittlung der Begrifflichkeit aus dem künstlerischen und kulturellen Bereich befähigt die Absolventinnen und Absolventen, ihre Produkte und Maßnahmen in einer adäquaten Fachsprache zu kommunizieren. Darüber hinausgehend erwerben sie Kompetenzen im sprachlichen Bereich, die ihnen erlauben, in einer zunehmend globalisierten Wirtschaft zu agieren.

Die Absolventinnen und Absolventen sollen in ihren Lebensbereichen

handeln können.

Das Kennenlernen anderer Kulturen und Sprachen soll zu Weltoffenheit und Toleranz und der Wahrung der Demokratie und der Menschenrechte führen. Auf diese Weise sollen die jungen Menschen demokratisches Denken entwickeln und auf ein Leben in multikulturellen Gesellschaften vorbereitet werden.

römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN römisch drei a. Allgemeine Bestimmungen

Schulautonome Lehrplanbestimmungen (Paragraph 6, Absatz eins, des Schulorganisationsgesetzes) eröffnen im Stamm- und Erweiterungsbereich Freiräume durch die Gestaltung der Pflichtgegenstände (ausgenommen ist der Pflichtgegenstand „Religion“), der Freigegenstände und unverbindlichen Übungen sowie des Förderunterrichts. Für eine sinnvolle Nutzung dieser Freiräume ist die Orientierung an der jeweiligen Bedarfs- und Problemsituation in der Schule sowie an den daraus resultierenden Wunsch- bzw. Zielvorstellungen von wesentlicher Bedeutung. Die Nutzung der schulautonomen Freiräume bedarf eines an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler, der Schulpartner insgesamt sowie des schulischen, allgemein-kulturellen und wirtschaftlichen Umfeldes orientierten Konzeptes.

Die schulautonomen Lehrplanbestimmungen haben den zur Verfügung stehenden Rahmen an Lehrerwochenstunden und die personellen, räumlichen und ausstattungsmäßigen Gegebenheiten der Schule zu beachten.

Schulautonome Lehrplanbestimmungen haben auf das in Abschnitt römisch zwei umschriebene allgemeine Bildungsziel des Lehrplanes und insbesondere auf die Durchlässigkeit des österreichischen Schulsystems (Paragraph 3, des Schulorganisationsgesetzes) Bedacht zu nehmen.

Die Dauer der Schularbeiten ist durch den Schulgemeinschaftsausschuss innerhalb des vorgegebenen Rahmens für den gesamten Ausbildungsgang fest zu legen.

römisch drei b. Schulautonome Abweichungen von der Stundentafel

Zur Optimierung der Abstimmung der Lehrinhalte des Stamm- und des Erweiterungsbereiches kann die in der Stundentafel enthaltene Verteilung der Wochenstunden aller Pflichtgegenstände auf die einzelnen Jahrgänge nach Maßgabe folgender Bestimmungen schulautonom abgeändert werden:

  1. Ziffer eins
    Das Wochenstundenausmaß in einzelnen Pflichtgegenständen des Stammbereiches kann im Verlauf der gesamten Ausbildung um insgesamt bis zu zehn Wochenstunden vermindert werden, um - im Ausmaß der Verminderung - das Wochenstundenausmaß anderer Pflichtgegenstände des Stammbereiches und/oder des schulautonomen Erweiterungsbereiches zu erhöhen.
  2. Ziffer 2
    Ein Pflichtgegenstand des Stammbereiches mit drei bis vier Gesamtwochenstunden darf um höchstens eine Wochenstunde, ein Pflichtgegenstand des Stammbereiches mit mehr als vier Gesamtwochenstunden um höchstens zwei Wochenstunden vermindert werden.
  3. Ziffer 3
    Überdies kann das Wochenstundenausmaß des Stammbereiches im Verlauf der gesamten Ausbildung um insgesamt bis zu fünf Wochenstunden aus dem schulautonomen Erweiterungsbereich vermehrt werden.
  4. Ziffer 4
    Der schulautonom gewählte Ausbildungsschwerpunkt darf im Verlauf der gesamten Ausbildung nicht weniger als 40 Wochenstunden betragen.
  5. Ziffer 5
    Die Wochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände in den einzelnen Jahrgängen (Stammbereich und Erweiterungsbereich) darf 38 Wochenstunden nicht überschreiten.
  6. Ziffer 6
    Die Gesamtwochenstundenzahl aller Pflichtgegenstände von 185 Wochenstunden darf nicht über- oder unterschritten werden.

Wird das Wochenstundenausmaß von Pflichtgegenständen des Stammbereiches erhöht oder vermindert, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.

Die schulautonome Stundentafel ist für einen gesamten Ausbildungsgang (römisch eins. bis römisch fünf. Jahrgang) zu erstellen und über den gesamten Ausbildungsgang beizubehalten.

römisch drei c. Schulautonome Lehrstoffverteilung

Die Aufteilung des Lehrstoffes auf die einzelnen Jahrgänge nach evaluierbaren Lernzielen kann am Beginn eines Ausbildungsganges in Absprache mit den Lehrenden verwandter Unterrichtsgegenstände abweichend von Abschnitt römisch vier abgeändert werden und ist in geeigneter Form kundzumachen. Dieser Lehrstoffverteilung auf die einzelnen Schulstufen ist ein alle Jahrgänge umfassendes Gesamtkonzept der Schule zu Grunde zu legen, das auf Querverbindungen zwischen den Unterrichtsgegenständen und die Durchlässigkeit des österreichischen Schulsystems (Paragraph 3, des Schulorganisationsgesetzes) Bedacht nimmt.

römisch drei d. Schulautonomer Erweiterungsbereich

Ausbildungsschwerpunkte sind Pflichtgegenstände, die zu einer berufsbezogenen Spezialisierung führen. Für jede Schule ist der an ihr zu führende Ausbildungsschwerpunkt im Rahmen der schulautonomen Lehrplanbestimmungen festzulegen. Bestehen an einer Schule parallel geführte Jahrgänge, so können jeweils gesonderte Ausbildungsschwerpunkte festgelegt werden, wobei auf die (voraussichtliche) Anzahl der Schülerinnen und Schüler sowie der Jahrgänge insbesondere in den höheren Stufen der Ausbildung Bedacht zu nehmen ist.

Wird das Wochenstundenausmaß eines Ausbildungsschwerpunktes mit vorgegebenem Inhalt erhöht, so sind schulautonom jedenfalls die Bildungs- und Lehraufgabe und der Lehrstoff entsprechend zu adaptieren.

Das Seminar/Die Seminare (eines oder mehrere) dienen dazu, innerhalb der Lehrplanbestimmungen im Rahmen der Pflichtgegenstände ein zusätzliches Bildungsangebot in anderen, mit dem allgemeinen Bildungsziel in Einklang stehenden Fachgebieten vorzusehen.

Werden an der Schule (in den einzelnen Jahrgängen) ein oder mehrere Seminar/e geführt, so hat deren Auswahl sowie die Festlegung ihrer Zusatzbezeichnung, der Bildungs- und Lehraufgabe, des Lehrstoffes und ihres Stundenausmaßes schulautonom zu erfolgen.

römisch drei e. Freigegenstände, unverbindliche Übungen und Förderunterricht

Allfällige Freigegenstände und unverbindliche Übungen sowie der Förderunterricht sind hinsichtlich ihrer Bezeichnung, ihres Inhaltes und des Stundenausmaßes durch schulautonome Lehrplanbestimmungen festzulegen, wobei die Bestimmungen über die schulautonomen Pflichtgegenstände sinngemäß anzuwenden sind.

römisch vier. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Der Lehrplan ist als Rahmen zu verstehen, der es ermöglicht, Veränderungen und Neuerungen in Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft zu berücksichtigen.

Der Unterricht ist fächerverbindend auszurichten und hat eine ganzheitliche Bildungswirkung zu erzielen.

Wesentliche Unterrichtsprinzipien wie zB die politische Bildung, die Gesundheitserziehung, die Medienerziehung, die Erziehung zu Umweltbewusstsein sowie die Gleichstellung von Frauen und Männern sind in allen Unterrichtsgegenständen zu beachten. Das Unterrichtsprinzip Entrepreneurship Education (Erziehung zu Unternehmergeist), welches sich quer durch alle Gegenstände zieht, beinhaltet das Erarbeiten einer speziellen Haltung unternehmerischen Denkens und Handelns sowie eines unternehmerisch ganzheitlichen Verständnisses von Betriebsabläufen. Die Umsetzung der Unterrichtsprinzipien im Schulalltag erfordert eine wirksame Koordination der Unterrichtsgegenstände unter Ausnützung aller Querverbindungen.

Der Unterricht hat regionale Besonderheiten und aktuelle Gegebenheiten sowie die Ziele des Gender Mainstreaming zu berücksichtigen. Maßnahmen der Schulentwicklung des jeweiligen Standortes sind im Unterricht umzusetzen.

Da Geschichte das Ergebnis politischer Entscheidungen und Prozesse ist, ist der Aspekt der politischen Bildung und des Rechtsbegriffes besonders in den Unterrichtsgegenständen „Geschichte und Politische Bildung“ sowie „Recht“, aber auch in allen anderen Unterrichtsgegenständen, als Unterrichtsprinzip besonders zu berücksichtigen. Weiters ist den Entwicklungen und Herausforderungen der Globalisierung in allen geeigneten Gegenständen Beachtung zu schenken.

Im Sinne der Chancengleichheit und Gleichstellung der Geschlechter sind die Schülerinnen und Schüler in ihrer Individualität bei der Unterrichtsgestaltung zu berücksichtigen. Es ist eine bewusste Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Bildern und Vorurteilen sowie mit der Relevanz der Kategorie Geschlecht auf allen Ebenen des Lehren und Lernens zu führen.

Nach Lernjahren gegliederte Lernziele sind festzulegen. Besonders am Beginn des Ausbildungsganges sind alle Möglichkeiten individueller Fördermaßnahmen auszuschöpfen, um ein einheitliches Niveau zu erreichen.

Die Aufteilung des Lehrstoffes auf die einzelnen Jahrgänge nach evaluierbaren Lernzielen kann am Beginn eines Ausbildungsganges in Absprache mit den Lehrenden verwandter Unterrichtsgegenstände abweichend von Abschnitt römisch sechs abgeändert werden und ist in geeigneter Form kundzumachen. Eine Abänderung der im Lehrplan vorgesehenen Lehrstoffverteilung auf die einzelnen Unterrichtsjahre ist für jeden Pflichtgegenstand einheitlich und für alle Lehrenden verbindlich vorzunehmen und hat die inhaltliche Ausrichtung und die zu vermittelnden Grundkompetenzen zu berücksichtigen.

Die Unterrichtsplanung hat auf vielfältige Lehr- und Lernmethoden sowie Sozialformen Bedacht zu nehmen. Pädagogische Beratungen, schriftliche Lehrstoffverteilungspläne und sonstige geeignete Maßnahmen haben die Qualität des Unterrichts und die Evaluierung sicherzustellen. Die Ziele des Unterrichts und die Kriterien der Leistungsbeurteilung sind für alle Schülerinnen und Schüler transparent zu machen.

Der Lehrstoff ist auf Basis der aktuellen Lehre sowie der beruflichen und gesellschaftlichen Entwicklungen und anhand anschaulicher Beispiele sowie unter Heranziehung des einschlägigen Fachvokabulars zu vermitteln. Im Sinne einer ganzheitlichen Orientierung sind fächerverbindende Aspekte und die Ausrichtung auf das allgemeine Bildungsziel in allen Unterrichtsgegenständen zu berücksichtigen. Die Koordination zwischen den Lehrerinnen und Lehrern der einzelnen Unterrichtsgegenstände ist für einen sinnvollen fächerübergreifenden Unterricht notwendig, um den Schülerinnen und Schülern Querverbindungen aufzuzeigen und Vernetzungen zu vermitteln.

Der gründlichen Erarbeitung in der notwendigen Beschränkung ist der Vorzug gegenüber einer oberflächlichen Vielfalt zu geben.

Aus dieser Grundhaltung heraus ist das exemplarische Lehren und Lernen besonders zu pflegen. Die Lehrenden haben daher die Methode ihres Unterrichtes so wählen, dass die Schülerinnen und Schüler Neues mit Interesse aufnehmen und lernen, das Wesentliche zu erkennen. Zur Verstärkung praxisbezogenen Lernens empfehlen sich die Durchführung von Lehrausgängen und Exkursionen mit entsprechender Vor- und Nachbereitung, die Durchführung von wissenschaftlichen Experimenten und Versuchen sowie das Verwenden von geeignetem Anschauungsmaterial.

Problem- und handlungsorientiertes Arbeiten sowie die Mitarbeit an Projekten, Fallstudien und Simulationen soll zu logischem, kreativem und vernetztem Denken und zu verantwortungsbewusstem Entscheiden und Handeln führen. Projektorientierte Arbeit stellt eine Möglichkeit zur Anwendung von in verschiedenen Unterrichtsgegenständen erworbenen Grundkenntnissen, von Lern- und Arbeitstechniken sowie zur Weiterentwicklung der kommunikativen Fähigkeiten und der Arbeit im Team dar. In den Ausbildungsschwerpunkten ist von jeder Schülerin bzw. jedem Schüler mindestens ein Projekt – vorzugsweise im Team – durchzuführen. Die Kooperation mit Betrieben ist zu suchen.

Im Rahmen der laufenden Qualitätsinitiative im humanberuflichen Schulwesen ist bei der Unterrichtsgestaltung und Wissensvermittlung auf Aspekte des Qualitätskreislaufes, insbesondere auf Regelkreisdenken und zielorientierte Arbeitsweise besonders Wert zu legen.

Im Sinne der Entrepreneurship Education sollen die Schülerinnen und Schüler Betriebsabläufe erkennen, Verantwortung übernehmen, fachliche Aufgaben durch den Einsatz der in den verschiedenen Unterrichtsgegenständen erworbenen Kenntnisse selbstständig erfüllen und im Team arbeiten. Dr Konnex ist in allen geeigneten Unterrichtsgegenständen herzustellen. Weiters empfiehlt sich die Kooperation mit ausgewählten Leistungsträgern aus dem künstlerischen Umfeld.

Die Schülerinnen und Schüler sind durch Ausnützung aller pädagogischen Möglichkeiten, insbesondere auch der Teamarbeit und dem Einsatz kooperativer offener Lernformen, in die Lage zu versetzen, die Stoffbereiche in der Kooperation mit Mitschülerinnen und -schülern und Lehrenden weitestgehend selbst zu erarbeiten und kreative Lösungsansätze zu finden.

Die sprachliche Komponente ist ein von der fachlichen Leistung untrennbarer Teil.

Auf den korrekten Gebrauch der gehobenen Umgangssprache ist in allen Unterrichtsgegenständen zu achten. Die Schülerinnen und Schüler sind auf Fehler der Aussprache, Schreibung, Grammatik und Wortwahl aufmerksam zu machen.

Im Sprachunterricht sind allgemeine Strategien des Spracherwerbes zu vermitteln, die den Schülerinnen und Schülern das Erlernen weiterer Sprachen erleichtern und ihre selbstständige sprachliche Weiterentwicklung fördern. Dazu eignet sich besonders der Einsatz des Europäischen Sprachenportfolios (EUP 15+). Bei Vorhandensein entsprechender Ressourcen eignet sich besonders der Einsatz von Fremdsprachen als Arbeitssprache in einzelnen Unterrichtssequenzen in allen Unterrichtsgegenständen; insbesondere aber im Bereich „Kultur- und Projektmanagement“.

Sprachstruktur, Idiomatik und Wortschatz sind in allen Jahrgängen prinzipiell integrativ und nach Maßgabe der Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zu vermitteln.

In der schriftlichen und mündlichen Kommunikation sind zeitgemäße Kommunikationstechnologien einzusetzen.

Zur Informationsbeschaffung sind alle verfügbaren Medien heranzuziehen.

Unterrichtsgegenstände können alternierend auch von mehreren Lehrenden entsprechend ihrer Vorbildung und ihres Fachwissens unterrichtet werden. Die Leistungsbeurteilung hat gemäß gemeinsam festgelegter Kriterien in enger Kooperation der Unterrichtenden zu erfolgen.

Das in der Stundentafel vorgesehene Stundenausmaß kann ganz oder teilweise in Form von Blockunterricht erfüllt werden, um eine vertiefte Behandlung der Lehrstoffinhalte zu ermöglichen. Die Einhaltung des in der Stundentafel vorgesehenen Gesamtstundenausmaßes ist sicherzustellen. Der Blockunterricht ist so zu organisieren, dass bei allfälligem Fernbleiben von Schülerinnen und Schülern jedenfalls eine sichere Beurteilung getroffen werden kann.

Das Pflichtpraktikum ist in den entsprechenden Unterrichtsgegenständen ausführlich vor- und nachzubereiten.

Auslandspraktika sind in Hinblick auf sprachliche Kompetenzen empfehlenswert, wobei vor allem die Eignung ausländischer Praxisstellen zu überprüfen ist.

Die Schülerinnen und Schüler sind von der Schule zu veranlassen, in geeigneter Weise Aufzeichnungen über ihre Tätigkeit als Praktikantinnen und Praktikanten zu führen, die in den facheinschlägigen Unterrichtsgegenständen des folgenden Semesters ausgewertet werden können.

Die Schülerinnen und Schüler sind vor dem Beginn des Praktikums über ihre Rechte und Pflichten als Praktikantinnen und Praktikanten und auch darüber zu informieren, welche Schritte sie bei Problemen während des Praktikums setzen sollen.

Es empfiehlt sich für die Schule, mit den Betrieben, an denen die Schülerinnen und Schüler ihre Praxis ableisten, ebenso wie mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen im zumutbaren Rahmen Kontakt zu halten.

römisch fünf. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

a) Katholischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 571 aus 2003, in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 283 aus 2004,.

b) Evangelischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 130 aus 2009,

c) Altkatholischer Religionsunterricht

Der altkatholische Religionsunterricht wird im Allgemeinen als Gruppenunterricht gemäß Paragraph 7 a, des Religionsunterrichtsgesetzes in seiner derzeit geltenden Fassung geführt. Demgemäß ist der Lehrplan für den Religionsunterricht der Oberstufe der allgemein bildenden höheren Schulen zu verwenden.

d) Islamischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 234 aus 2011,.

e) Israelitischer Religionsunterricht

Die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 88 aus 1985, in der jeweils geltenden Fassung ist sinngemäß anzuwenden.

f) Neuapostolischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 82 aus 2006,.

g) Religionsunterricht der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Nr. 239 aus 1988,.

h) Orientalisch-orthodoxer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 201 aus 2004,.

i) Griechisch-orientalischer (orthodoxer) Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 225 aus 2011,.

j) Buddhistischer Religionsunterricht

Siehe die Bekanntmachung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 241 aus 2008,.

römisch sechs. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABEN UND LEHRSTOFFE DER EINZELNEN UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE A. Pflichtgegenstände A.1. Stammbereich 2. SPRACHE UND KOMMUNIKATION 2.1. Deutsch Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Sprachrichtigkeit und Sprachreflexion:

Anwendung der Rechtschreib- und Zeichensetzungsregeln. Schreibung und Bedeutung häufiger Fremdwörter und fachspezifischer Ausdrücke. Grammatische Grundstrukturen.

Mündliche und schriftliche Kommunikation:

Aus dem persönlichen und praxisnahen Bereich unter Einbeziehung der Medien. Erzählung. Bericht. Lesen und Vortragen. Zusammenfassung. Kreative Kommunikationsformen.

Literatur und Kultur:

Altersgemäße deutschsprachige literarische Werke mit Bezug zur gegenwärtigen Gesellschaft und zum soziokulturellen Hintergrund.

Medien:

Grundlagen und Verwendung der Medien.

römisch zwei. Jahrgang:

Sprachrichtigkeit und Sprachreflexion:

Ausgewählte Beispiele in Bezug auf die Sprachrichtigkeit und inter- und intrakulturelle Sprachreflexion.

Mündliche und schriftliche Kommunikation:

Aus dem persönlichen und praxisnahen Bereich unter Einbeziehung der Medien. Diskussion. Grundlagen des Argumentierens. Referat. Vortrag. Präsentation. Exzerpt. Protokoll. Charakterisierung und Beschreibung. Kreative Kommunikationsformen.

Literatur und Kultur:

Altersgemäße deutschsprachige literarische Werke mit Bezug zur gegenwärtigen Gesellschaft und zum soziokulturellen Hintergrund.

Medien:

Kritische Betrachtung der Medien.

römisch drei. Jahrgang:

Sprachrichtigkeit und Sprachreflexion:

Ausgewählte Beispiele in Bezug auf die Sprachrichtigkeit und inter- und intrakulturelle Sprachreflexion.

Mündliche und schriftliche Kommunikation:

Aus dem persönlichen und praxisnahen Bereich unter Einbeziehung der Medien. Diskussion. Referat. Analyse. Argumentieren und Appellieren. Präsentation. Kreative Kommunikationsformen.

Literatur und Kultur:

Altersgemäße literarische Werke in Themenkreisen unter Einbeziehung der Weltliteratur mit Bezug zur gegenwärtigen Gesellschaft und zum soziokulturellen Hintergrund.

Medien:

Medien als Informationsquellen.

römisch vier. Jahrgang:

Sprachrichtigkeit und Sprachreflexion:

Ausgewählte Beispiele in Bezug auf die Sprachrichtigkeit und inter- und intrakulturelle Sprachreflexion.

Mündliche und schriftliche Kommunikation:

Aus dem persönlichen und praxisnahen Bereich unter Einbeziehung der Medien. Moderation. Dokumentation. Kommentieren. Rede. Kreative Kommunikationsformen.

Literatur und Kultur:

Altersgemäße literarische Werke in Themenkreisen unter Einbeziehung der Weltliteratur mit Bezug zur gegenwärtigen Gesellschaft und zum soziokulturellen Hintergrund.

Medien:

Gestalten von und mit Medien.

römisch fünf. Jahrgang:

Sprachrichtigkeit und Sprachreflexion:

Ausgewählte Beispiele in Bezug auf die Sprachrichtigkeit und inter- und intrakulturelle Sprachreflexion.

Mündliche und schriftliche Kommunikation:

Anspruchsvolle mündliche und schriftliche Kommunikationsformen. Analyse. Präsentation. Interpretation. Kritik. Interview. Kreative Kommunikationsformen.

Literatur und Kultur:

Altersgemäße literarische Werke in Themenkreisen unter Einbeziehung der Weltliteratur mit Bezug zur gegenwärtigen Gesellschaft und zum soziokulturellen Hintergrund.

Medien.

Schularbeiten:

römisch eins. und römisch zwei. Jahrgang: je zwei einstündige Schularbeiten;

römisch drei. und römisch vier. Jahrgang: je zwei ein- oder zweistündige Schularbeiten;

römisch fünf. Jahrgang: zwei zwei- oder dreistündige Schularbeiten.

2.2. Kommunikation und Präsentation Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Grundlagen der Kommunikation:

Verbale und nonverbale Kommunikation. Stimm- und Atemtechnik. Sprech- und Redetechnik.

Vorbereitung eines Gesprächs:

Strukturierung. Argumentation. Gesprächs- und Fragetechniken.

Grundlagen der Präsentation:

Arten. Planung. Aufbau. Zielgruppenanalyse. Aufbereitung der Präsentationsinhalte (Struktur, Visualisierung). Einsatz adäquater Medien. Time Management. Übungssituation.

römisch vier. Jahrgang:

Rolle der Präsentatorin bzw. des Präsentators:

Persönliche Wirkung. Selbstbild/Fremdbild. Standardsprache und körpersprachliche Signale. Einstieg und Abschluss. Selbstpräsentation (zB Bewerbung). Moderation.

Gesprächsführung:

Verkaufs- und Beschwerdegespräch. Feedback geben und annehmen.

Übungen anhand komplexer Präsentationsprojekte.

2.3. Englisch Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Integration der Vorkenntnisse. Themen aus dem persönlichen Umfeld und Situationen des täglichen Lebens. Aktuelle Themen.

Sprachstrukturen:

Die für die kommunikative Kompetenz erforderlichen Strukturen.

römisch zwei. Jahrgang:

Themen aus dem sozialen Umfeld.

Die englischsprachige Welt. Kulturelle und soziale Besonderheiten. Aktuelle Themen. Standardsituationen der beruflichen Praxis.

Sprachstrukturen:

Die für die kommunikative Kompetenz erforderlichen Strukturen.

römisch drei. Jahrgang:

Themen mit Österreichbezug. Themen aus dem Bereich Kunst. Kulturleben. Aktuelle Themen. Fallbeispiele aus der beruflichen Praxis.

Sprachstrukturen:

Die für die kommunikative Kompetenz erforderlichen Strukturen.

römisch vier. Jahrgang:

Themen mit Bezug auf internationale Aspekte in den Bereichen Kunst, Kultur und Gesellschaft. Fallbeispiele aus der beruflichen Praxis.

Sprachstrukturen:

Die für die kommunikative Kompetenz erforderlichen Strukturen.

römisch fünf. Jahrgang:

Themen mit Bezug auf politische und sozioökonomische Gegenwartsprobleme und deren Lösungsversuche. Aktuelle Themen. Fallbeispiele aus dem kreativwirtschaftlichen Bereich.

Sprachstrukturen:

Die für die kommunikative Kompetenz erforderlichen Strukturen.

Schularbeiten:

römisch eins. bis römisch drei. Jahrgang: je zwei einstündige Schularbeiten;

römisch vier. Jahrgang: zwei ein- oder zweistündige Schularbeiten;

römisch fünf. Jahrgang: zwei zwei- oder dreistündige Schularbeiten.

2.4. Zweite lebende Fremdsprache Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Kommunikationsthemen:

Einfache Situationen aus dem Alltag.

Aktuelle Themen.

Sprachstrukturen:

Die für die kommunikative Kompetenz erforderlichen Strukturen.

römisch vier. Jahrgang:

Kommunikationsthemen:

Verschiedene Situationen aus dem sozialen und beruflichen Umfeld.

Aktuelle Themen.

Sprachstrukturen:

Die für die kommunikative Kompetenz erforderlichen Strukturen.

römisch fünf. Jahrgang:

Kommunikationsthemen:

Themen aus dem Bereich Kunst, berufsspezifische und aktuelle Themen.

Fallbeispiele aus der beruflichen Praxis.

Aktuelle Themen. Komplexe Situationen im Alltag.

Sprachstrukturen:

Die für die kommunikative Kompetenz erforderlichen Strukturen.

Schularbeiten:

römisch drei. und römisch vier. Jahrgang: je zwei einstündige Schularbeiten;

römisch fünf. Jahrgang: zwei ein- oder zweistündige Schularbeiten.

3. NATURWISSENSCHAFTEN 3.1. Naturwissenschaften (Chemie, Physik, Biologie und Ökologie) Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Arbeitsweisen der Naturwissenschaften:

Biologie (bildgebende Verfahren. Objektivierende Verfahren).

Chemie (Formelschreibweise und Nomenklatur, Beobachtung und Erklärung von Phänomenen in der Natur. Objektivierende Verfahren).

Physik (SI-System; vom Experiment zur Theorie).

Raum und Zeit:

Bezugssysteme (Translation, Rotation).

Physikalische Weltbilder:

Geozentrisches und heliozentrisches Weltbild, Urknalltheorie, Atommodelle.

Von der klassischen zur modernen Physik.

Aufbau der Materie:

Atome, Atommodelle; Moleküle.

Reinstoff/Gemenge, Elemente/Verbindung, Kristalle.

Periodensystem der Elemente.

Ordnungszahl, Massenzahl, Nuklide, Isotope.

Eigenschaften der Materie:

Aggregatszustände.

Temperatur, Wärme.

Leitfähigkeit.

Vom Molekül zur Zelle zum Organismus:

Zellaufbau und Zellvermehrung. Viren, Bakterien. Organellen, Gewebe und Organe.

Körper als System.

Lernbiologie, Sexualbiologie.

Chemische Bindungen:

Starke und schwache Wechselwirkungen.

Chemische Reaktionen:

Reaktionsgleichungen und Chemisches Gleichgewicht.

römisch drei. Jahrgang:

Wechselwirkungsarten:

Kräfte und ihre Wirkungen. Newton´sche Axiome, Reibung, Federkraft, Auftrieb, elektrostatische Kraft, Magnetismus, elektrischer Strom.

Vereinheitlichung der Kräfte (Standardmodell).

Erhaltungsgrößen in Systemen:

Energieformen, Energieumwandlung.

Wellen und Materie:

Mechanische Wellen (Schall).

Elektromagnetische Wellen (elektromagnetisches Spektrum, Radioaktivität).

Interaktionen Materie und Wellen sowie Wellen mit Wellen.

Physik und Gesellschaft:

Energiebereitstellung, Wirkungsgrad, Energiebilanzen.

Verarbeitung, Übertragung und Speicherung von Informationen.

römisch vier. Jahrgang:

Stoffwechsel, Steuer- und Regelmechanismen:

Nährstoffe und Baustoffwechsel; Energiestoffwechsel. Ernährung. Fotosynthese. Hormonsystem.

Wahrnehmung. Muskulatur.

Gesundheitsprophylaxe, Suchtprophylaxe, Psychohygiene.

Chemische Technologie:

Anorganische und organische Grund- und Alltagsstoffe.

Ökologie:

Chemische Grundlagen der Ökologie (Luft, Wasser, Boden, Umweltprobleme).

Ökosysteme, Stoffkreisläufe.

Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Synergien und Vernetzungen.

Verhaltensbiologie.

Vererbung und Evolution:

Evolution. Phylogenese. Ontogenese.

Genetik und Epigenetik.

Bio- und Lebensmitteltechnologie:

Gentechnik. Lebens- und Genussmittel. Alkohol und Gärung.

Chemie und Gesellschaft:

Geschichte der Chemie. Vom Phänomen zum Modell.

Aktuelle Forschungsbereiche.

3.2. Mathematik und angewandte Mathematik Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Zahlen und Maße:

Zahlenmengen und Maße.

Dezimalsystem, Fest- und Gleitkomma; Prozentdarstellung.

Terme:

Klammer-, Bruch-, Potenzterme mit ganzzahligen Exponenten.

Gleichungen, Ungleichungen:

Lineare Gleichungen; Proportionen; Formelumwandlung; Ungleichungen ohne Fallentscheidung.

Grundfunktionen:

Funktionsbegriff mit Definitions- und Wertemenge; lineare Funktion; Umkehrfunktion; Nullstellen; Schnittpunkte von Funktionen.

Lineare Gleichungssysteme:

Lösbarkeit; Lösungsmethoden.

Lineare Ungleichungssysteme:

Lineare Optimierung mit zwei Variablen bei relevanten Problemstellungen aus Wirtschaft und Alltag.

Facheinschlägiger Technologieeinsatz.

römisch zwei. Jahrgang:

Beschreibende Statistik:

Häufigkeitsverteilung, Statistiken von eindimensionalen Datenmengen, Streudiagramm, Regression und Korrelation bei zweidimensionalen Datenmengen.

Terme:

Potenzterme mit gebrochenen Exponenten.

Gleichungen:

Quadratische Gleichungen mit reellen und komplexen Lösungen.

Grundfunktionen:

Quadratische Funktionen, Potenzfunktionen.

Trigonometrie:

Sätze im rechtwinkeligen Dreieck; allgemeines Dreieck.

Vektoren:

Darstellung, Ortsvektor; Multiplikation mit Skalar; Addition und Subtraktion, skalare Multiplikation.

Matrizen:

Bezeichnungen; Multiplikation Matrix mit Skalar; Matrizenprodukt.

Facheinschlägiger Technologieeinsatz.

römisch drei. Jahrgang:

Terme:

Rechnen mit Logarithmen.

Funktionen und Gleichungen:

Exponentialfunktion; Logarithmusfunktion.

Endliche Folgen und Reihen:

Begriff; geometrische Folgen; geometrische Reihen.

Anwendungsbeispiele (Zinseszinsrechnung, Rentenrechnung; Spareinlagen, Leasing, Kredite).

Facheinschlägiger Technologieeinsatz.

römisch vier. Jahrgang:

Eigenschaften von Funktionen:

Grenzwert von Funktionen.

Differenzialrechnung:

Ableitung, Krümmungsverhalten; Extremwerte, Wendepunkte; Extremwertprobleme; Kosten- und Preistheorie.

Integralrechnung:

Unbestimmtes Integral für Potenzfunktionen, bestimmtes Integral, Flächeninhalt, Volumina von Rotationskörpern.

Facheinschlägiger Technologieeinsatz.

römisch fünf. Jahrgang:

Wahrscheinlichkeitsrechnung:

Zufallsexperimente, Laplace-Wahrscheinlichkeit, bedingte Wahrscheinlichkeit mit Baumgraphen.

Wahrscheinlichkeitsverteilung:

Binomialverteilung; Normalverteilung.

Beispiele aus den wichtigsten Stoffgebieten der vergangenen Jahrgänge.

Facheinschlägiger Technologieeinsatz.

Schularbeiten:

römisch eins. bis römisch drei. Jahrgang: je zwei einstündige Schularbeiten.

römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang: je zwei ein- oder zweistündige Schularbeiten.

4. WIRTSCHAFT, KULTUR UND RECHT 4.1. Betriebs- und Volkswirtschaft Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff

römisch zwei. Jahrgang:

Grundlagen der Wirtschaft:

Markt, Angebot und Nachfrage.

Kaufvertrag:

Rechtsgrundlagen. Gesetzliche und kaufmännische Bestandteile. Erfüllung. Konsumentenschutz. E-Commerce.

Zahlung und Umgang mit Geld (Online-Shopping, Schuldenregulierungsverfahren).

römisch drei. Jahrgang:

Leistungsbereiche verschiedener Betriebe:

Industrie. Handwerk. Gewerbe. Handel. Versicherung.

Rechtliche Grundlagen der Unternehmensführung:

Gewerberecht. Firmenbuch. Vollmachten. UGB.

Außenhandel:

Zahlungsarten. Risikoabsicherung. Incoterms. Zölle.

Kreditinstitute (Wertpapiere, Börse).

römisch vier. Jahrgang:

Bausteine eines Businessplanes:

Rechtsformen. Investition- und Finanzierung (Kredite, Sponsoring, Finanzierung). Marketing.

Volkswirtschaft:

Grundbegriffe. Theorien. Produktionsfaktoren. Konjunkturpolitik.

Globalisierung. Wirtschaftspolitik im europäischen Wirtschaftsraum.

Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung.

römisch fünf. Jahrgang:

Unternehmensführung:

Planung. Organisation.

Controlling.

Managementkonzeptionen. Soziale Verantwortung. Gender Mainstreaming im Betrieb.

Personalwesen.

4.2. Rechnungswesen Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff

römisch eins. Jahrgang:

Grundlagen des Rechnungswesens.

Doppelte Buchführung:

Begriff und Merkmale. Kontoarten mit Kontorahmen. Bilanz und Erfolgsrechnung. Hauptbuch.

römisch zwei. Jahrgang:

Umsatzsteuer:

Grundlagen. Funktionsweise. Verbuchung. Umsatzsteuer-Voranmeldung.

Verbuchung von Geschäftsfällen inkl. Kontenabschluss.

Belegwesen. Verbuchung schwieriger Geschäftsfälle. Kontenabschluss. Kassabuch.

Computerunterstütztes Rechnungswesen mit Standardsoftware. Monatliche Buchhaltung. Umsatzsteuerverprobung. Umsatzsteuervoranmeldung.

römisch drei. Jahrgang:

Summen- und Saldenbilanz.

Bewertungsgrundsätze.

Anlagenbewertung:

Rechengrößen der Anlagenabschreibung. Anlagenzugänge, Anlagenabgänge, Anlagenverzeichnis.

Vorratsbewertung. Forderungsbewertung.

Rechnungsabgrenzung.

Rückstellungen.

Gewinnermittlung mittels Mehr-Weniger-Rechnung.

Waren- und Zahlungsverkehr mit dem Ausland:

Verbuchung von Geschäftsfällen. Bewertung der Auslandsforderungen und –verbindlichkeiten.

römisch vier. Jahrgang:

Personalverrechnung:

Abrechnung und Verbuchung laufender Bezüge inkl. Überstunden. Zulagen und Sonderzahlungen. Lohn- und Gehaltsnebenkosten.

Bezugskalkulation.

Vollkostenrechnung im Unternehmen:

Kostenarten-, Kostenstellen-, Kostenträgerrechnung.

Absatzkalkulation.

Direct Costing:

Deckungsbeitrag als Entscheidungsinstrument (z. B. Break-even-point).

römisch fünf. Jahrgang:

Einnahmen-Ausgaben-Rechnungen:

Kombiniertes Kassa- und Bankbuch mit Spesenverteilung, Wareneingangsbuch, Anlagenverzeichnis. Erfolgsermittlung Paragraph 4, Absatz 3, EStG.

Einkommenssteuer.

Jahresabschluss von Personengesellschaften unter Berücksichtung von Bewertungsproblemen und Investitionsbegünstigungen.

Auswertung des Jahresabschlusses mittels Kennzahlen.

Schularbeiten:

römisch zwei. bis römisch vier. Jahrgang: je zwei einstündige Schularbeiten;

römisch fünf. Jahrgang: zwei zwei- oder dreistündige Schularbeiten.

4.3. Recht Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch fünf. Jahrgang:

Aufbau und rechtliche Struktur des Staates.

Völkerrecht, internationale und supranationale Staatenverbindungen.

Grundlagen der Rechtsordnung:

Juristische Begriffe. Abgrenzungen. Rechtsanwendung. Zugang zum Recht.

Ausgewählte Bereiche des Verwaltungsrechts.

Privatrecht:

Ausgewählte Aspekte aus Personen-, Familien-, Erb-, Sachen-, Schuld-, Vertrags-, Schadenersatz-, Konsumentenschutzrecht.

Zivil- und Strafgerichtsbarkeit.

Grundzüge des Arbeitsrechts. Sozialversicherung.

Ausgewählte Bereiche des Immaterialgüterrechts (zB Urheberrecht).

Grundlagen des Exekutions- bzw. Insolvenzverfahrens; Privatkonkurs.

4.4. Kultur- und Projektmanagement Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch zwei. Jahrgang:

Kultur- und Projektmanagement:

Definition, Aufbau und Rollen.

Projekt:

Start, Planung, Steuerung, Durchführung und Abschluss.

Projektbegleitende Erfolgsfaktoren und Arbeitshilfen. Fachspezifische Software.

Sponsoring. Öffentlichkeitsarbeit. Mediale Präsentation.

Fächerübergreifende Projekte:

Management in Kulturbetrieben (Bildende Kunst, Architektur, Ausstellungen, Messen, Brauchtum, Events, Festivals, Theater, Musik, Kunst im öffentlichen Raum).

4.5. Kunst- und Kulturgeschichte Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Epochen und themenspezifische vergleichende Stilkunde. Ikonologische Entwicklungen, kulturgeschichtliche Einbettung.

Funktionen, Gestaltungsprinzipien, Formen und Gattungen in Malerei und Grafik, Plastik, Architektur, Gebrauchsgut (Ausstattung, Ornament, Design).

Institutionen der Kunst- und Kulturvermittlung.

Gegenwartsbezüge.

römisch vier. Jahrgang:

Erweiterung der themenspezifisch vergleichenden Stilkunde, Epochen und Gestaltungsprinzipien. Kulturgeschichtlicher Hintergrund.

Gegenwartsbezüge.

römisch fünf. Jahrgang:

Grundlagen des modernen, pluralistischen Kunst- und Kulturverständnisses im Zusammenhang mit der unterschiedlichen Stellung und den unterschiedlichen Aufgabenbereichen der Kunst- und Kulturschaffenden in der Gesellschaft.

Exemplarisch vertiefende Themenbereiche:

Malerei und Grafik, Plastik, Architektur, Gebrauchsgut, neue Medien (Foto, Film, Video, Computer). Erweiterter Kunstbegriff (Dada, Performance, Environment, Installation, Kunsttherapie, Alltagsästhetik, ua.). Neue Bereiche der bildenden Kunst und Kulturerscheinungen.

4.6. Geschichte und politische Bildung Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

römisch eins. Jahrgang:

Stellenwert und Aufgaben der Geschichte, Methoden der Geschichtsforschung.

Einblick in soziale, kulturelle, politische und ökonomische Faktoren, die für die Entwicklung der modernen Gesellschaft von Bedeutung sind (von den Anfängen bis zum Ende des Mittelalters).

Entstehung des Demokratiebegriffes in der Antike.

römisch zwei. Jahrgang:

Struktur, leitende Grundsätze und Schwerpunkte der österreichischen Bundesverfassung.

Machtstrukturen im Staat:

Parteien, Medien, Interessensvertretungen, Sozialpartner.

Indirekte und direkte Demokratie. Von der Wahl zur Regierungsbildung.

Bundes- und Landesgesetzgebung. Grundzüge der Verwaltung. Kontrolle der Staatsgewalt.

römisch drei. Jahrgang:

Frühe Neuzeit:

Erfindungen, Entdeckungen und anthropozentrisches Weltbild – Bedingungen und Auswirkungen.

Aufeinanderprallen verschiedener Kulturen. Frühkapitalismus. Renaissance. Humanismus. Reformation und Gegenreformation. Soziale Unruhen.

Absolutismus und Aufklärung. Aufgeklärter Absolutismus.

Entstehung der USA.

Bürger- und Menschenrechte und ihre Umsetzung in der demokratischen Verfassung.

Europäische Revolutionen und Restauration im 18. und 19. Jahrhundert.

Technische Voraussetzungen und gesellschaftliche Grundlagen der industriellen Revolution.

Soziale Herausforderungen des 19. und 20. Jahrhunderts, Entstehung des Sozialstaates. Entstehung politischer Parteien. Emanzipationsbewegungen der Frau.

römisch vier. Jahrgang:

Ausgangssituation und Folgewirkungen der europäischen imperialistischen Politik.

Die Welt vor dem Ersten Weltkrieg.

Erster Weltkrieg und politische Veränderungen in Europa.

Österreich in der Zwischenkriegszeit. Krise der Demokratien. Antisemitismus und Faschismus in Österreich. Totalitäre Ideologien und Systeme (in Europa und weltweit).

Kunst und Kultur. Gesellschaft. Wirtschaft. Politik.

Nationalsozialismus und Holocaust. Widerstand und Verfolgung.

Zweiter Weltkrieg.

römisch fünf. Jahrgang:

Österreich in der 2. Republik (Staatsvertrag, Neutralität).

Blockbildung, Kalter Krieg.

Entwicklung der politischen Systeme in Osteuropa.

Europäische Integration.

Entwicklung der Menschenrechte.

Gesellschaftliche, soziale und politische Veränderungen (Jugendbewegung, Frauenrechte).

Gesellschaftspolitische Herausforderungen der Gegenwart (Migration, Integration, multikulturelle Gesellschaft).

Aktuelle zeitgeschichtliche Themen.

4.7. Wirtschaftsgeographie Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Orientierung im Raum.

Physiogeografie:

Klima- und Vegetationsräume. Endogene und exogene Prozesse und deren Formenschatz.

Humangeografie:

Demografische Strukturen und Prozesse. Urbanisierung im globalen Vergleich.

römisch zwei. Jahrgang

Ressourcen:

Verteilung. Nutzungspotentiale und -konflikte.

Wirtschaftsräume:

Wirtschaftsgeografische Begriffe und Zusammenhänge. Wirtschaftsstrukturen und -prozesse. Wirtschaftsregionen im ausgewählten Vergleich unter besonderer Berücksichtigung der EU. Globalisierung und Regionalisierung. Integrations- und Desintegrationsprozesse.

5. INFORMATIONSMANAGEMENT 5.1. Informations- und Officemanagement Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Grundlagen der Informationstechnologie:

Aufbau eines Computers.

Aktuelles Betriebssystem. Aktuelle Eingabemöglichkeiten.

Standardsoftware:

Textverarbeitungs-, Tabellenkalkulationsprogramm. Verknüpfen von Programmen (zB Serienbrief).

Textgestaltung:

Richtlinien (Normen) der Texterstellung.

Selbstständige Formatierung und Gestaltung privater sowie inner- und außerbetrieblicher Schriftstücke.

Büro- und Kommunikationsmittel:

Adress-, Aufgaben- und Terminverwaltung.

Internet:

Internet und E-Mail; formale und inhaltliche Richtlinien der elektronischen Kommunikation.

Schularbeiten:

Zwei ein- oder zweistündige Schularbeiten.

5.2. Angewandte Informatik Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Informationsanalyse:

Informationsrecherche und -prüfung, Analyse, Verdichtung von Informationen.

Standardsoftware:

Anwendung von Datenbanken, Präsentationsprogramm.

Netzwerke:

Hard- und Softwareanforderungen. Topologien.

Grundlagen der Netzwerkverwaltung (zB Freigabe, Rechte).

Online-Inhalte:

Grundlagen der Websitegestaltung.

Rechtliche Bestimmungen:

Urheberrecht, Datenschutz, Signatur.

Datensicherung und Datensicherheit:

Maßnahmen.

Neue Medien und Technologien und die Auswirkungen auf Individuum, Gesellschaft und Arbeitswelt.

Schularbeiten:

Zwei ein- oder zweistündige Schularbeiten.

6. KÜNSTLERISCHES GESTALTEN 6.1. Mediale Darstellungsverfahren Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch eins. Jahrgang:

Darstellungsmethoden:

Frei skizzierende und konstruktive (Darstellende Geometrie) bzw. normierte Darstellungsformen.

Kreativitätsübungen.

Formfindung:

Bildnerische Mittel. Schrift und Ornament.

Text, Farbe/Farbmodelle, Fläche, Konturen. Logo. Illustration. Entwurfstechniken.

Komposition, Struktur.

Ausdruck der Materialien (farbliche, haptische, formale Qualitäten der Materialien).

Werkbetrachtung.

Computergrafik und Bildbearbeitung.

Grundlegende Gebrauchsweisen der Fotografie.

römisch zwei. Jahrgang:

Dreidimensionales Gestalten, Architektur, Perspektive, Malerei, druckgrafische Verfahren, Darstellende Geometrie.

Dokumentationen. Präsentationsmaterial. Layout.

Digitaler workflow.

Computergrafik und Bildbearbeitung:

Ausgabeorientierung. Animation.

Medienbausteine.

Fotografische Parameter, manuelle Einstellungen.

Dateiformate.

römisch drei. Jahrgang:

Gestaltungstheoretische Komponenten:

Semantik von Material, Farbe, Form.

Raumillusionierende Darstellungsverfahren.

Elektronische Medien.

Verhältnis von Wirklichkeitserleben und Darstellung. Sigmatik.

Form – Inhaltsbezug. Ikonologie. Alltagsästhetik. Verschiedene Formen der Kunst.

Das Bild der Welt als Weltbild:

Illusion, Abstraktion, Imagination. Pragmatik.

Zeichen- und Symbolbildung:

Schrift. Pictogramm. Logo. Infografik. Bild. Fotografie. Film.

Studien in Theorie und Praxis.

römisch vier. Jahrgang:

Vertiefung der gestaltungstheoretischen Komponenten:

Das Bild der Welt als Weltbild:

Illusion, Abstraktion, Imagination.

Zeichen- und Symbolbildung:

Studien in Theorie und Praxis.

Gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Aspekte von Kultur und Kunst.

römisch fünf. Jahrgang:

Umfangreiche Reflexionen, Analysen, Abhandlungen im Zusammenhang mit praxisorientierten komplexen Projekten.

6.2. Atelier für räumliches Gestalten Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff

römisch eins. Jahrgang:

Grundlagen:

Werkzeug- und Materialkunde.

Sicherheits- und Schutzbestimmungen.

Fachterminologie.

Objektfunktionen (praktisch, technisch, symbolisch, ästhetisch).

Entwurf:

Visualisierung und Kommunikation von Ideen (Skizze, Plan, Werkzeichnung, Modell).

Methoden der Ideen- und Formfindung. Materialfindung.

Realisierungsstrategie.

Umsetzung:

Verbindungstechniken in Abhängigkeit vom Material (physikalisch, chemisch und mechanisch).

Plastische Formgebungsverfahren (subtraktiv und additiv).

Oberflächengestaltung.

Zeitmanagement.

Dokumentation:

Arbeitsschritte.

Prozessbegleitende Reflexionen (zB Werkanalyse).

römisch zwei. Jahrgang:

Grundlagen (aufbauend und vertiefend):

Werkzeug- und Materialkunde.

Fachterminologie.

Objektfunktionen.

Entwurf (aufbauend und vertiefend):

Visualisierung und Kommunikation von Ideen (Skizze, Plan, Werkzeichnung, Modell).

Methoden der Ideen- und Formfindung. Materialfindung.

Realisierungsstrategie.

Umsetzung:

Verbindungstechniken in Abhängigkeit vom Material.

Plastische Formgebungsverfahren.

Oberflächengestaltung.

Zeitmanagement.

Dokumentation und Präsentation:

Arbeitsschritte.

Prozessbegleitende Reflexionen.

Einsatzmöglichkeiten der Dokumentation.

Gestaltung von Präsentationen.

6.3. Atelier für flächiges Gestalten Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff

römisch eins. Jahrgang:

Sachzeichnung. Studien vom Objekt.

Skizze und Entwurf. Darstellung aus der Vorstellung. Abstraktion.

Dreidimensionale Darstellung.

Struktur und Oberfläche.

Malerei:

Farbe. Komposition. Oberfläche.

Formfindung.

Ornament.

Experimentieren und Gestalten mit/auf Materialien.

Materialkunde.

Werkbetrachtung, Analyse und Reflexion.

Dokumentation der Arbeitsschritte und Präsentation.

römisch zwei. Jahrgang:

Drucktechniken:

Experimentieren und Gestalten mit/auf Materialien.

Lineare und flächige Darstellungsverfahren. Vervielfältigung.

Farbe. Komposition.

Perspektive.

Sach- und Werkzeichnung:

Entwurf. Skizze. Studien vom Objekt. Abstraktion. Zeichnung.

Malerei:

Oberfläche.

Dreidimensionale Darstellung. Formfindung. Darstellung aus der Vorstellung.

Ornament. Montagetechniken.

Materialkunde.

Werkbetrachtung, Analyse und Reflexion.

Dokumentation und Präsentation.

7. BEWEGUNG UND SPORT

Siehe Verordnung Bundesgesetzblatt Nr. 37 aus 1989, idgF.

A.2. Schulautonomer Erweiterungsbereich

(Schulautonome Pflichtgegenstände)

Im Bereich der schulautonomen Pflichtgegenstände ist ein Ausbildungsschwerpunkt zu führen, können Pflichtgegenstände vertieft und erweitert und/oder Seminare geführt werden.

Der durch die Stundentafel vorgegebene Rahmen ist von der Schule in ihrer pädagogischen Verantwortung und nach Maßgabe ihrer personellen, sachlichen und finanziellen Ressourcen im Sinne einer bestmöglichen Förderung der Schülerinnen und Schüler mit Inhalten zu erfüllen, die in den Pflichtgegenständen nicht erfasste Fachgebiete vermitteln können. Im Sinne der Bildungs- und Lehraufgabe soll darauf geachtet werden, dass diese Inhalte über den ausschließlich kognitiven Aspekt deutlich hinausgehen.

In den Ausbildungsschwerpunkten ist mindestens ein Projekt – vorzugsweise im Team – durchzuführen.

Die gewählten Seminare sind in der Bildungs- und Lehraufgabe und im Lehrstoff im Rahmen der pädagogischen Autonomie zu präzisieren, wobei in formaler Hinsicht die Struktur der Pflichtgegenstandsumschreibung zu Grunde zu legen ist. Um das Unterrichtsprogramm auch für Schülerinnen und Schüler deutlich erkennbar zu machen, ist eine Zusatzbezeichnung zu wählen, die den konkreten Lehrinhalt angibt.

Die Festlegung der Seminare im Rahmen der schulautonomen Pflichtgegenstände ist variabel; ein Seminar kann sich auf einen Jahrgang oder auf mehrere erstrecken.

Siehe auch Abschnitt römisch drei (schulautonome Lehrplanbestimmungen).

1. AUSBILDUNGSSCHWERPUNKTE Bildungs- und Lehraufgabe aller Ausbildungsschwerpunkte:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

1. AUSBILDUNGSSCHWERPUNKTE MIT VORGEGEBENEN INHALTEN Visuelle Gestaltung Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

römisch drei. Jahrgang:

Grafik/Malerei:

Skizze, Sach- und Naturstudie.

Vertiefung und Erweiterung von themen- und aufgabenspezifischen malerischen und grafischen Techniken.

Abstraktionsschritte.

Gestaltungstheoretische Komponenten:

Porträt. Aktstudium. Proportionslehre.

Künstlerische Druckgrafik.

Zeichen- und Symbolbildung.

Experimentelles Gestalten und Aktion.

Original und Reproduktion.

Kunsttheorie. Werkanalysen und Reflexion.

Produktdesign:

Grundlagen. Erfahrungen mit Designprozessen. Methodologie und Kommunikation.

Darstellungstechniken.

Angewandte kreative Designprozesse. Freies und angewandtes Gestalten; ästhetische, kulturelle, soziale, emotionale Funktion, Gebrauchs-, Symbol- und ökologische Funktion.

Experimentelle und systematische Materialerkundung. Expressive, technische, semantische Eigenschaften von Materialien.

Form, Farbe, Oberfläche, Textur, Struktur, Plastizität, Raum, Volumen.

Darstellungsarten.

Marketing.

Plastisches Gestalten:

Konkrete und abstrakte Raumgestaltungen im Objekthaften, räumliche Wahrnehmung.

Gestaltungsmöglichkeiten, Experimentieren mit unterschiedlichen Materialen.

Materialgerechtes Arbeiten.

Plastische Verfahren:

Abformung, Montage, Akkumulation, Guss, Kinetik.

Werktechnologien:

Verbindungen, Verformungen, materialbedingte Bearbeitungsverfahren.

Gestalten in Holz, Metall, Gips, Wachs und ergänzenden Materialien (zB Kunststoffe).

Oberflächengestaltung:

Strukturierung, Bemalung, Lackierung.

Einsatz von Handwerkzeugen und Maschinen. Statik und Mechanik. Sicherheitsvorschriften.

Ästhetik. Werkanalysen.

Video/Film:

Grundlagen der Sprache des Films, Filmästhetik, Medienkritik, Filmanalyse.

Digitale Produktionsweisen von Filmen. Software und Hardware zur Filmproduktion.

Kameratechnik, Lichttechnik, Audiogestaltung.

Produktion eigener Kurzfilme.

Digitaler Stop-Motion-Film.

Computergrafik:

Kombination einzelner Programme.

Layout.

Erstellen von Präsentationsmaterial (druckorientiert: zB Broschüren, Plakate, Kataloge) unter Einhaltung der gestaltungstheoretischen Komponenten.

Arbeiten mit Farbe, Text, Bild und Ebenen in mehrseitigen Dokumenten mit einheitlichem Raster.

Grafikformate.

Import und Export von pixel- und vektororientierten Daten.

Werkzeuge und Software der Vektor- und Pixelgrafik.

Druckvorbereitung.

römisch vier. Jahrgang:

Grafik/Malerei:

Skizze, Sach- und Naturstudie.

Farbe als Symbol- und Ausdrucksträger.

Illusion, Abstraktion, Imagination.

Theorie der Gestaltung, Ästhetik.

Komposition und Struktur.

Aktstudium, Proportionslehre.

Illusionistische Darstellungsweisen, perspektivische Konstruktion, Hell-Dunkel- und Farbmodellierung.

Spezifische bildnerische Techniken und Gestaltungsmittel in ihrer ästhetischen, kommunikativen und symbolischen Bedeutung.

Experimente mit der Vielfalt der gestalterischen Möglichkeiten.

Themen- und aufgabenbezogene grafische und malerische Techniken in größeren Formaten und unterschiedlichen Bildträgern.

Druckgrafische Verfahren und Vervielfältigung.

Performance, Bühnengestaltung, Licht- und Tonqualitäten als verstärkende Ausdrucksmedien.

Mensch als Individuum und Gesellschaftswesen, Repräsentation, Inszenierung Natur und Umwelt.

Kunsttheorie. Kitsch und Kunstfälschung.

Werkanalysen und Reflexion.

Produktdesign/Innenarchitektur:

Projektarbeit (Analysen, Entwicklung des Entwurfs, praktische Anwendung (Prototyp), Methodologie und Kommunikation).

Erkennen, Beschreiben, Analysieren und Bewerten von Form und Funktion:

Freies und angewandtes Gestalten.

Experimentelle und systematische Materialerkundung, expressive, technische, semantische Eigenschaften.

Darstellungsarten.

Designgeschichte.

Plastisches Gestalten:

Raumgestaltung. Räumliche Wahrnehmung. Körper- und Raumbeziehung.

Experimentieren mit unterschiedlichen Materialen in Bezug auf unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten und kreative Prozesse.

Ästhetische Konzepte.

Bau von Modellen, Rauminstallation, Aktionskunst.

Gestalten mit diversen Materialien in fächerübergreifender Kombination mit Videoclips und Computeranimation.

Projektentwicklung und prozessorientiertes Arbeiten.

Theoretische Reflexionen:

Öffentlicher Raum, Privatraum, Repräsentationskunst.

Mensch als Individuum und Gesellschaftswesen, Repräsentation, Inszenierung Natur und Umwelt.

Kunsttheorie.

Werk- und Projektanalysen.

Video/Film:

Aspekte und Bereiche der Filmgeschichte.

Dokumentation.

Produktion von eigenen filmischen Arbeiten.

Digitale Animation.

Multimedia:

Interaktives Multimedia Produkt.

Modellieren und Animieren von 2D-Objekten.

Grundlagen der 2D-Animation (Einzelbildanimation, Schlüsselbildanimation, Pfadanimation, Animation mit Skriptsprachen). Animationseffekte.

Umsetzung visueller Spezialeffekte.

Digitale Tonbearbeitung:

Einfügen von Audiomaterial.

Multimedia- und Filmrecht.

Gestaltungsvorgaben und -einschränkungen (Bandbreite, Farbtiefe, Text- und Layoutmöglichkeiten von HTML etc.).

Digitale Bildbearbeitung:

Definition von Pixelbildern, Auflösung, Bildgröße, Dateigröße, Möglichkeiten des Bildimports, Grafikformate, Bildkorrektur und Retusche, Auswahltechniken, Umgang mit Ebenen.

Einsatz von Text-, Mal- und Bearbeitungswerkzeugen, Spezialeffekte, Gestalten von Webelementen, Optimieren und Exportieren von Bildteilen.

Auswählen und Bearbeiten von Vektorgrafiken.

Arbeiten mit Farben, Text und Ebenen.

römisch fünf. Jahrgang:

Grafik/Malerei:

Vertiefung der gestaltungstheoretischen und praktischen Komponenten.

Das Bild der Welt als Weltbild:

Illusion, Abstraktion, Imagination.

Umfangreiche Reflexionen und Analysen.

Formen und Mechanismen der visuellen Kommunikation.

Aspekte der Kunstpsychologie und Kunstphilosophie.

Gestaltungsprojekt:

Projektbegleitende und -entwickelnde Recherchen - Themeninterpretation und entsprechende künstlerische Manifestation im historischen und aktuellen Kontext - Ideensammlung, Skizze und Entwurf - werkstofftechnologische Reflexionen und Materialwahl - themenbezogene kunst- und kulturgeschichtliche Reflexionen und Werkanalysen - Dokumentation der Arbeitsphasen - Ausführung der künstlerisch gestalterischen Projektarbeit - Präsentationsmaterialien.

Produktdesign:

Projekt:

Designprozess mit Analysen, Entwicklung des Entwurfs, praktischer Anwendung (Prototyp) Methodologie und Kommunikation.

Form und Funktion (Beschreibung, Analyse, Bewertung). Freies und angewandtes Gestalten.

Experimentelle und systematische Materialerkundung, expressive, technische, semantische Eigenschaften.

Form, Farbe, Oberfläche, Textur, Struktur, Plastizität, Raum, Volumen. Darstellungsarten. Marktanalysen.

Designgeschichte.

Plastisches Gestalten:

Projekt:

Räumlich-plastische, körperbezogene und materialbezogene Erfahrungen, Entwicklung und selbstständige Überprüfung ästhetischer Konzepte. Modelle.

Plastik, Skulptur, Kinetische Kunst, Rauminstallationen, Aktionskunst.

Gestalten in diversen Materialien, fächerübergreifende Kombination mit Video und Computeranimation.

Allgemeine und exemplarische Reflexionsthemen:

Kunstmanifeste, Kunsttheorien, Kunstvermittlung.

Gesellschaftsstrukturen, öffentlicher Raum. Kunstmarkt.

Aspekte der Kunstpsychologie, Kunstphilosophie.

Gestaltungsprinzipien im Kontext moderner Kunstgattungen.

Video/Film:

Geschichte, Entwicklung und Aspekte der Videokunst.

Produktion filmischer Arbeiten.

Virtuelle Realität und Computeranimation:

3D-Design Systeme (3D-Ansichten, Achsen und Koordinatensysteme, Animationspalette und Zeitleiste).

3D-Datenmodellierung (Grundobjekte, Polygon-Modelling, NURBS-Modelling).

Virtuelle Welten (Architektur-Visualisierungen, Licht und Sound, Lichteigenschaften, Texturing, Modellierung von Flüssigkeiten und Gasen, Charakter Animation, Modellierung von botanischen Elementen).

Design virtueller Sets, Bones und inverse Kinematik, Joints und Rigging.

Projekt Virtuelle Realität:

Planung, Durchführung und Dokumentation mit Animation und Interaktion.

Plastische Gestaltung Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

römisch drei. Jahrgang:

Freie Entwurfsarbeit:

Reflexion künstlicher und natürlicher Formen. Experimentelle Verfremdung.

Themengebundene Entwurfsarbeit mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad vor dem Hintergrund künstlerischer und kulturhistorischer Aspekte unter Einbeziehung von Elementen künstlerischer Gestaltung.

Prozessablauf im Arbeitsgeschehen.

Berufsrelevanter Einsatz von zeitgemäßen neuen Medien und Internettechnologien.

Ausführungsreife, technische Werkzeichnungen mit Unterstützung computerbasierter Konstruktionsprogramme.

Erweiterte Werkzeug-, Maschinen- und Werkstoffkunde.

Fachspezifische Literatur und digitale Medien. Prozessbegleitende Recherche und Analyse. Arbeitstechniken und Materialien. Zeit-, Material- und Kostenkalkulation. Dokumentation und Präsentation.

Umwelt- und Arbeitsschutz. Unfallverhütung.

Gestaltungstheorie.

Werkanalyse und Reflexion.

Holz:

Theoretische Grundlagen:

Schneidengeometrie spanabhebender Werkzeuge, Werkzeugstahl und Bauarten der Werkzeuge.

Grundlagen der darstellenden Geometrie in Hinblick auf deren Anwendung beim Einsatz von CAD-Programmen.

Erstellung technischer Werkzeichnungen. Darstellung von Ansichten und Schnitten, Verbindungsmitteln und Schraffuren.

Konstruktionslehre (Lineare-, Flächen- und Körperkonstruktionen).

Grundlagen des Möbelbaus.

Arbeitszeit-, Kosten- und Materialkalkulation, Verschnittsätze und Onlinerecherche.

Künstlerischer Prozess, Ideen- und Formfindung:

Form- und Funktionsanalyse, Bedarfserhebung.

Dokumentation des Ideenfindungs- und Herstellungsprozesses. Einsatz moderner Internettechnologien.

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Herstellung eines Kleinmöbels.

Arbeit an den stationären Holzbearbeitungsmaschinen. Berücksichtigung prophylaktischer Unfallverhütung.

Handmaschinen.

Holzverbindungstechniken.

Oberflächenbehandlungsarten.

Keramik:

Theoretische Grundlagen:

Kunsthistorische Aspekte räumlichen Gestaltens im freien und angewandten Bereich – Objektkunst.

Assemblage, Ready-made, Installation sowie aktuelle Tendenzen und Definitionen des Skulpturbegriffs.

Prinzipien der Gestaltung.

Proportionslehre, Gestaltungsprinzipien.

Geschichte der keramischen Brennöfen und Wärmeführungsarten.

Künstlerischer Prozess, Ideen- und Formfindung:

Anwendung intuitiver Methoden. Zweidimensionale Darstellungstechniken. Übertragung des zweidimensionalen Entwurfs in eine dreidimensionale Form. Recherche und Analyse von Referenzwerken.

Werkprozess und Werkbetrachtung, Technik und bildnerische Verfahren.

Werkanalyse und Reflexion. Projektentwicklung und Prozessorientiertes Arbeiten.

Präsentationsfähige Umsetzung der Projekte in einen historischen und aktuellen Kontext gebracht.

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Umweltschutz und Gesundheitsschutz. Industrieanlagen und Handwerksöfen.

Brenntechniken – Phasen. Brennkurven, Brennfehler, Brennhilfsmittel.

Chemische Zusammensetzung und technische Prinzipien von Gips. Gipstechniken und industrielle Formgebungsverfahren, Arbeitsmassen für gipstechnische Verfahren, Aufbereitung, Qualitätskriterien, Tixothropie.

Gipsformen und deren Einsatzbereiche.

Metall:

Theoretische Grundlagen:

Theorie der Gestaltung. Fachterminologie. Untersuchung von Eigenschaften. Natur – Kunst: Form- und Funktionsanalogien.

Schmuckgeschichte.

Künstlerischer Prozess, Ideen- und Formfindung.

Anwendung intuitiver Methoden. Grundlagen des Mindmapping. Rhythmusübungen, Kombinatorikübungen, Visualisierungsübungen. Zweidimensionale Darstellungstechniken. Übertragung des zweidimensionalen Entwurfs in eine dreidimensionale Form.

Experimentieren mit verschiedenen Materialien. Kombination unterschiedlichster Materialien zur Verdeutlichung struktureller Kontraste.

Projektentwicklung und prozessorientiertes Arbeiten.

Präsentationsfähige Umsetzung der Ideen, Entwürfe und gefertigten Produkte. Erstellen von Dokumentations- und Präsentationsmaterial.

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Maschinen- und Werkzeugkunde. Sicherheitsvorschriften. Einhaltung von Verarbeitungsvorschriften für die Metalle und Legierungen.

Verbindungstechniken. Plastisch verformende Techniken.

Innerer Aufbau reiner Metalle, Veränderungen des Atom- und Kristallitgefüges bei der Umformung.

Rekristallisation, Umformungsgrad und Glühtemperatur.

Chemische Hilfsstoffe, deren Nutzung und Gefahren.

Materialanalyse chemisch/pysikalisch. Entsorgung und Wiedergewinnung.

Vollendende Techniken.

Edelsteinkunde.

Fassungsformen und Herstellungstechniken.

römisch vier. Jahrgang:

Organisieren des Raumes.

Künstlerisches Unikat und serielles Produkt. Erarbeitung individueller Objekte. Visualisierungstechniken.

Erstellung von Modellen aus Metall, Holz und Keramik als Ausgangsmaterial für die gängigen Vervielfältigungstechniken.

Erweiterte Werkzeug-, Maschinen- und Werkstoffkunde.

Erweiterte Fachterminologie. Kunsttheorie. Plastik und Skulptur im Wandel der Zeit.

Alltagskultur (material culture). Designtheorie.

Präsentationsfähige Umsetzung der Ideen, Entwürfe und gefertigten Produkte.

Projekt:

Projekte zu den Themenbereichen im römisch vier. Jahrgang.

Arbeitsablaufplanung. Zeit-, Material- und Kostenkalkulation. Recherche, Analyse.

Berufsrelevanter Einsatz von zeitgemäßen neuen Medien und Internettechnologien in der Unterrichtsgestaltung. Ausführungsreife, technische Werkzeichnungen mit Unterstützung computerbasierter Konstruktionsprogramme.

Projektorganisation und Kommunikation.

Projektmanagement (Projektplan, Ziele, Timelines, Aufgabenverteilung im Projektteam).

Projektpräsentation:

Eigene Konzepte im historischen und aktuellen Kontext, Fachterminologie, Zeitkalkulation, Visualisierung, Kommunikation von Ideen.

Vermarktung. Preisgestaltung und Vertriebsmöglichkeiten.

Holz:

Theoretische Grundlagen:

Zeitgenössisches Möbeldesign, Möbelstilkunde, Funktionsanalyse am Objekt.

Grundlagen der Produktgestaltung (praktische, ästhetische, symbolische Funktionen, Gestaltungsmerkmale, der Goldene Schnitt).

Ornament und seine Bedeutung in der Gesellschaft.

Künstlerischer Prozess, Ideen- und Formfindung:

Verwendung experimenteller Verfremdung.

Experimentelle Gestaltung zu aktueller Themen. Nutzung internetbasierter Technologien im Bereich prozessorientierten Arbeitens.

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Modellbau zur ersten Visualisierung monoxyler Objekte und Assemblagen.

Monoxyle Objekte aus dem Stamm oder Blockverleimung.

Skulptur/Plastik unter Berücksichtigung der Materialbesonderheiten.

Schnitz- und Abtragetechniken.

Keramik:

Theoretische Grundlagen:

Designprozesse – ganzheitliche Produktanalyse, Mensch - Objekt – Raumbezüge.

Objektfunktionen – praktisch, ästhetisch, symbolisch, Innovationen. Designnachhaltigkeit als soziale Verantwortung.

Entstehungsgeschichte von Keramik und Glasuren.

Designgeschichte – Reformbewegungen, Moderne, Handwerk und Industrie.

Künstlerischer Prozess, Ideen und Formfindung:

Analysen, Arbeitsprozess mit experimentellem als auch analytischem Zugang (Skizze, Entwurf, Modell, Entwicklung von Protypen) Marktrecherche (Zielgruppenanalyse, Produktanalyse).

Erkennen, Beschreiben, Analysieren und Bewerten von Form und Funktion. Ergonomische Anpassung.

Durchgängigkeit von Gestaltungsprinzipien – formale Konsequenz.

Technische und Formale Eigenständigkeit.

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Silikatchemie – Glasurrohstoffe und ihre Eigenschaften; Färbende Rohstoffe. Segerformel. Eutektikum.

Glasurtechnologie – Glasurarten. Eigenschaften.

Gips- und Gießtechnik – vom Prototyp zur Serienproduktion, Manufakturen. Technik des Gipsdrehens.

Arbeitsmodelle aus verschiedenen Materialien.

Diverse Prozesse zur Herstellung von Positiv- und Negativformen. Theorie und Praxis zur Erstellung mehrteiliger Gipsformen.

Montagetechnik gegossener keramischer Objektteile und Materialkombinationen.

Vertiefung keramischer Formgebungstechniken.

Metall:

Theoretische Grundlagen:

Methoden der Betrachtung und Analyse von Werken der Designgeschichte. Betrachtung und Analyse der eigenen Kunst- und Designprodukte. Objektfunktionen (praktisch, ästhetisch, symbolisch).

Geschichte der Metallgestaltung (Plastik, Skulptur, Gebrauchsgegenstände). Konzepte und Strategien zeitgenössischer KünstlerInnen.

Künstlerischer Prozess, Ideen- und Formfindung.

Verwendung tradierter Materialassoziationen sowie deren Verfremdung. Arbeiten mit unkonventionellen Materialien.

Konstruktionslehre. Modelliertechniken. Vertiefung und Erweiterung von themen- und aufgabenspezifischen Techniken.

Projektentwicklung und prozessorientiertes Arbeiten.

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Guss- und Sondertechniken:

Methoden der Gusstechnik in Serienproduktion und Einzelstückherstellung. (Emaillieren, Ätzen, Niellieren, Tauschieren, Granulieren, Gravieren).

Nichtmetallische Werksstoffe:

Verarbeitungs- und Anwendungsmöglichkeiten.

Werkzeuge zur Herstellung von seriellen Teilen.

Industrielle Umformungs- und Produktionsverfahren.

Produktdesign:

Designgeschichte. Die Bedeutung des Designs für Unternehmen.

Form und Funktion (Beschreibung, Analyse, Bewertung).

Marktrecherche (Zielgruppenanalyse, Konkurrenzanalyse, Trendanalyse). Strategien- und Konzeptentwicklung für individuelle Projekte.

Freies Objekt:

Objektfunktionen.

Analyse von Gestaltungsprozessen.

Erweiterter Kunstbegriff, Soziale Plastik, Tendenzen der zeitgenössischen Plastik und Skulptur.

Intervention im Raum, Oberfläche, Proportion, Bedeutung von Fotografie und Video in Bezug auf zeitgenössische Objektkunst, Computergenerierte und -animierte Objekte.

Funktionsweisen des Kunstmarktes. Kunst im öffentlichen Raum. Skulptur als Prozess.

römisch fünf. Jahrgang:

Theoretische Grundlagen:

Die Rolle des Handwerkers/Metallgestalters/Künstlers/Designers in der Gesellschaft.

Ästhetische Konzepte, Kunsttheorien.

Grundlagen der Ethik.

Vermarktung und Selbstpräsentation.

Museums- und Galerienwesen, Agenturen, öffentliche und private Sammlungen, Förderungen.

Künstlerischer Prozess, Ideen- und Formfindung.

Analyse von Gestaltungsprozessen.

Fächerübergreifende Projekte.

Erweiterte Visualisierungstechniken.

Vertiefung und Erweiterung von themen- und aufgabenspezifischen Techniken.

Projektentwicklung und prozessorientiertes Arbeiten.

Gestaltungsprojekt:

Umsetzen funktionaler oder skulpturaler Entwürfe mit hohem inhaltlichem Anspruch. Interdisziplinäres Arbeiten. Prozessbegleitende themenbezogene kunst- und kulturgeschichtliche Reflexionen und Werkanalysen. Kalkulation und Organisation des Arbeitsablaufs. Ausführung der künstlerisch gestalterischen Projektarbeit. Dokumentation und Präsentation.

Kombination unterschiedlichster Materialien. Selbstständige, entwurfsbezogene Auswahl aus unterschiedlichen Arbeitsmaterialien.

Projektbezogene Werkstoffkunde und -technologie.

Strategien- und Konzeptentwicklung für ein individuelles Projekt.

Produktentwicklung:

Dokumentation der Arbeitsphasen, kulturhistorischer Hintergrund, Material-, Zeit- und Kostenkalkulation, persönlicher Zugang, Interpretation des Themas unter Einbeziehung historischer und aktuellen Zusammenhänge, ReferenzkünstlerInnen, Materialanalyse, Modelle, Techniken und Materialien.

Textile Gestaltung Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

römisch drei. Jahrgang:

Freie Entwurfsarbeit. Prozessbegleitende Recherche.

Prozesse der Ideenfindung.

Entwurf und Werkzeichnung (manuell und mit CAD-Programm).

Werkbetrachtung vor dem Hintergrund kulturhistorischer Aspekte; Analyse und Reflexion des eigenen inhaltlichen und gestalterischen Zugangs.

Fachgerechte Handhabung der Geräte und Werkzeuge.

Dokumentation und Präsentation. Layout. Berücksichtigung gestaltungstheoretischer Komponenten.

Fachspezifischer Literatur und digitaler Medien.

Umwelt- und Arbeitsschutz. Unfallverhütung.

Direkte und indirekte Drucktechniken:

Theoretische Grundlagen:

Theorie der Gestaltung. Methoden der Recherche. Moodboard zur Visualisierung und Unterstützung darstellbarer Ideen.

Auseinandersetzung und Differenzierung von Konzepten.

Künstlerischer Prozess, Ideen- und Formfindung:

Erscheinungsformen und Funktionen von Textilien.

Wechselwirkungen ästhetischer Aspekte und technisch ökonomischer und ökologischer Bedingungen.

Entwicklungsprozesse im Formfinden und Experimentieren mit verschiedenen Materialien.

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Experimentelle und systematische Materialerkundung.

Definition von Materialeigenschaften. Natürliche Farbstoffe. Farbsysteme. Beizmittel.

Spezielle Drucktechniken.

Drucken als Experiment. Farbgestaltung und Wirkung.

Direkte und indirekte Reservierungstechniken.

Textile Oberflächengestaltung:

Theoretische Grundlagen:

Theorie der Gestaltung. Fachterminologie. Untersuchung von Materialeigenschaften.

Textilgeschichte.

Künstlerischer Prozess, Ideen- und Formfindung:

Intuitive Methoden. Rhythmusübungen, Kombinatorikübungen, Visualisierungsübungen. Zweidimensionale Darstellungstechniken.

Kombination unterschiedlichster Materialien.

Erstellen von Dokumentations- und Präsentationsmaterial.

Präsentationsfähige Umsetzung der Ideen, Entwürfe und gefertigter Werkstücke.

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Darstellung und Gestaltung.

Maschinen und Werkzeugkunde.

Sicherheitsvorschriften und Unfallverhütung.

Experimentieren und Gestalten mit/auf verschiedenen textilen und artfremden Materialien.

Kombinationen von textilen und thermoplastischen Gestaltungselementen.

Übertragen von Motiven auf verschiedenste Materialien.

Knüpf- und Webtechniken:

Theoretische Grundlagen:

Elementare Web– und Knüpftechniken.

Einfache Farbverflechtungen. Grafik zu den Bildweb- und Gobelintechniken.

Geschichtliche Entwicklung.

Bestandteile und Funktion einfacher Gobelin– und Schaftwebstühle.

Gewebeentwurf und Übertragung in die Patrone. Digitale, grafische Darstellung einfacher Bindungen.

Arten der Verzwirnungstechnik. Strukturdesign und grafische Darstellung. Elemente einer Musterkomposition. Einführung zur Dekomposition.

Künstlerischer Prozess, Ideen- und Formfindung:

Webexperimente mit klassischen Materialien. Umsetzung von individuellem Strukturdesign. Ideenumsetzung. Ökonomische Prozessgestaltung.

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Technik, Mechanik und Morphologie. Grundlegende Detailverarbeitungstechniken. Vor- und Nachbehandlungstechniken.

Handhabung und Pflege der Webstühle und Werkzeuge.

Textile Verarbeitungstechniken:

Theoretische Grundlagen:

Konzepte im Designbereich (funktionelle, ästhetische, wirtschaftliche und ökologische Gesichtspunkte).

Einführung in die Technologie der Bekleidungsmaschinen.

Grundlegende Kenntnisse von Material- und Verarbeitungstechniken. Fertigkeiten sowohl für den künstlerischen wie auch industriellen Arbeitsprozess.

Künstlerischer Prozess, Ideen- und Formfindung:

Innovative und traditionelle Materialien. Gestalterische Problemlösungen. Kreativitätstraining, Erfinden.

Experimentieren im Bereich der Schnittlösung.

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Basis und Methodentraining für Hand- und Maschinnähen, Glätten und Bügeln.

Verarbeitungstechniken aus einfachen Materialien; zeitgemäße Fertigungsverfahren. Detailarbeiten.

Experimente der Verarbeitung mit neuen, auch artfremden Materialien.

römisch vier. Jahrgang:

Ökonomische, ökologische und kulturelle Rahmenbedingungen. Phänomene der bildnerischen Darstellung.

Farbige Entwurfsgestaltung (Illusion und Abstraktion).

Materialkombinationen im Experiment; Komplexität der Anforderung mit Partnern bzw. mit Auftraggebern.

Verbale und visuelle Interpretationen.

Werkanalyse und Reflexion.

Arbeitsablaufplanung. Zeit-, Material- und Kostenkalkulation.

Dokumentation und Präsentation.

Direkte und indirekte Drucktechniken:

Theoretische Grundlagen:

Strukturen der Gesellschaft, öffentlicher Raum, Kunstmarkt, Kunstvermittlung. Textildesign (komplexe Formensprache, historischer Kontext). Prozesse der Anordnung und Rapportierung.

Künstlerischer Prozess, Ideen- und Formfindung:

Design (mit CAD). Kommunikation mit Planungspartnern, Kunden, Behörden.

Gestaltungsarbeit und Reflexion in Bezug auf ReferenzkünstlerInnen. Objektfunktionen (symbolisch, ästhetisch, praktisch).

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Fertigungsmethoden, Materialeinsätze und Kalkulation. Ausführen großer Formate. Ein- und mehrfarbiges Textildesign mit Rapportvariationen.

Chemische Farbstoffe.

Spezielle Drucktechniken.

Textilausrüstung.

Textile Oberflächengestaltung:

Theoretische Grundlagen:

Theorie der Gestaltung. Geschichte der Textilkunst in verschiedenen Kulturkreisen. Fachterminologie.

Künstlerischer Prozess, Ideen- und Formfindung:

Erarbeitung individueller Entwürfe im Hinblick auf eine eigenständige künstlerische Aussage. Reflexion des eigenen künstlerischen Schaffens. Präsentationsfähige Umsetzung der Ideen, Entwürfe und gefertigten Werkstücke.

Arbeitsablaufplanung. Zeit-, Material- und Kostenkalkulation.

Recherche, Analyse, Dokumentation und Präsentation.

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Materialeigenschaften. Darstellung und Gestaltung (mit CAD).

Maschinen- und Werkzeugkunde.

Sicherheitsvorschriften.

Umsetzung der Projektideen. Experiment und Gestaltung.

Spezielle Legetechniken. Bouillon-, Spreng- und Stechtechnik in historischer und zeitgemäßer Ausführung. Montierungsarbeiten.

Knüpf- und Webtechniken:

Theoretische Grundlagen:

Fachzeichnung. Web- und Knüpftechniken. Ajourbindungen. Schattengewebe. Multikolorierte Farbverflechtungen. Erweiterte Gobelintechniken. Kombinierte Knüpftechniken.

Bestandteile und Funktion des Mehrschaftwebstuhles. Schaft- und Jacquardweberei.

Designprozess und Übertragung in die Patrone. Grafische Darstellungsmöglichkeiten im digitalen Bereich.

Soziokulturelle Betrachtungsansätze. Gewebedesign/grafische Darstellung. Komposition/Dekomposition.

Künstlerischer Prozess, Ideen- und Formfindung:

Webexperiment mit artifiziellen Materialien. Kombination von Technik – Material – Patrone.

Kundenorientierung im Auftragsprojekt. Effizienter Arbeitsprozess.

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Experimentelle und systematische Materialerkundung.

Komplexe Webtechniken. Detailverarbeitung und Nachbearbeitung.

Montage. Vorarbeiten und Einrichten. Webautomatismen.

Textile Morphologie:

Theoretische Grundlagen:

Ökologische Fragen in der textilen Kette, Pflege und Funktionalität von textilen Flächen.

Aktuelle Textilentwicklung.

Aufbau, Pflege und Funktionalität von Naturfasern und Chemiefasern aus natürlichen und synthetischen Polymeren.

Werkstofftechnologie und Arbeitstechniken:

Stoff- und Materialanalysen. Textile Flächen – Faden-, Faserverbundstoffe und Kombinationen;

römisch fünf. Jahrgang

Projekt:

Materialrecherche und Auswahl. Textiltechnologie und Werkstoffmorphologie.

Prozesse der Ideenfindung. Projektentwicklung und prozessorientiertes Arbeiten. Dokumentation und Präsentation exemplarischer Reflexionsthemen.

Projektzugang:

Naturbeobachtung, Menschenbild, Abstraktion, Objektkunst, Verknüpfungen mit verschiedenen Disziplinen wie Technik, Architektur und Umwelt. Kontextualität.

Auswahlverfahren und Umsetzung:

Konzeptuelle Skizzen. Entwurfs- und Werkzeichnungen. Physikalische und virtuelle Modelle. Funktionsdiagramme und technische Zeichnungen. Zeit-, Material- und Kostenkalkulation.

Ausführung des Werkstückes. Werkanalyse und Reflexion. Dokumentation und Präsentation.

Objekt - Bild - Medien Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Lehrstoff:

Objekt:

römisch drei. Jahrgang:

Experimentelle und systematische Erkundung von Material und Technik (syntaktische, pragmatische und semantische Eigenschaften. Form, Farbe, Oberfläche, Textur, Struktur, Plastizität, Raum. Environment, Installation, Performance).

Darstellungsarten.

Form- und Funktionsanalogien:

Natur - Technik – Kunst.

Werkstofftechnologie:

Verbindungen. Verformungen. Bearbeitungsverfahren. Veredelungen.

Maschinen- und Werkzeugkunde. Sicherheitsvorschriften.

Textiles Gestalten:

Material, textile Gefüge, Flächen- und Raumkonstruktionen und Hüllen. Farbträger; Montagen; produktive Dekonstruktion. Beweglichkeit und Fallverhalten im Hinblick auf Ausdruck und Funktion.

Bindungslehre.

Gewebeoptik und -funktion.

Geräte und Maschinen.

Materialberechnung.

Gestalten in Holz:

Plastik, Skulptur, Designobjekte und konstruktives Bauen, Experimentieren mit Holz und vergleichbaren bzw. ergänzenden Materialien (natürliche und artifizielle Stoffe).

Oberflächengestaltung:

Furnieren, Ölen, Lackieren, Beizen.

Statik und Mechanik.

Einsatz von Handwerkzeugen und -maschinen.

Gestalten in Metall:

Warm- und Kaltbearbeitungstechniken von edlen und unedlen Metallen.

Einsatz von Handwerkzeugen, Maschinen und Vorrichtungen.

römisch vier. Jahrgang:

Komplexere Aufgaben und Vertiefung in unterschiedlichen Materialien.

Schweißen, Emaillieren und Einfassen, Ausformen und Gießen.

Größer dimensionierte und raumgreifende Arbeiten.

Design, Modellbau.

Gestaltungsrelevante Werkstoffkunde und –technologie.

Fächerübergreifendes Arbeiten.

Bild:

römisch drei. Jahrgang:

Experimentelle und systematische Erkundung von Material und Technik (syntaktische, pragmatische und semantische Eigenschaften. Form, Farbe, Oberfläche, Textur, Struktur, dargestellte Plastizität, Raum).

Typographische, kalligraphische und ornamentale Aspekte.

Darstellungsarten.

Werkstofftechnologie:

Zeichen-, Malgründe und –mittel.

Drucktechniken.

Maschinen- und Werkzeugkunde. Sicherheitsvorschriften.

Grafik und Malerei:

Farbiges Gestalten in verschiedenen Techniken; Maltechnologie.

Grafisches Gestalten, einschließlich aufwändiger künstlerischer Druckgrafik (Hochdruck).

Naturstudium in verschiedenen Techniken, Studien vor größeren Objekten, Klärung der räumlichen Verhältnisse.

Landschaftsmalerei und –zeichnung.

Studien zu perspektivischen Darstellungsarten.

Illusion, Abstraktion.

Textiler Siebdruck:

Verschiedene Drucktechniken, experimenteller Druck.

Farbgestaltungen und –wirkungen.

Ausführen großer Formate.

Fotodruck. Vertiefung und Differenzierung der physikalischen und chemischen Gestaltungstechniken. Vielfalt der gestalterisch-formalen Möglichkeiten.

römisch sechs. Jahrgang:

Farbiges und grafisches Gestalten. Arbeiten auf großen Formaten. Künstlerische Druckgrafik (Tiefdruck).

Darstellungen der menschlichen Figur, Aktstudium, Körper im Raum.

Gestaltungsarbeit und Reflexion in Bezug auf ReferenzkünstlerInnen.

Dokumentation von Zeichnung und Malerei (digitale Fotografie, Scannen).

Medien:

römisch drei. Jahrgang:

Experimentelle und systematische Erkundung diverser Medien.

Wahrnehmungsmechanismen bei computergenerierten Bildmedien.

Form, Farbe, Oberfläche, Textur, Struktur, dargestellte Plastizität, Raum.

Typographische, kalligraphische und ornamentale Aspekte.

Medienspezifische Bildästhetik – neue Formen des künstlerischen Ausdrucks.

Scribble, Skizze und Entwurf als Mittel der Konzeptentwicklung, Gestaltentwicklung und Korrektur.

Medienspezifische Realisierungen:

Gestaltungsmöglichkeiten (Pixel- und Vektorgrafikbereich. Animationstechnik. Screendesign. Webtechnologie).

Programmoberflächen, Werkzeuge und Anwendungen.

Bildmontagen, Effekte, Prozesse automatisieren.

Geometrisches Arbeiten. Arbeiten mit Text. Multimediale Produktionen.

Typografie, Layout, Corporate-Design.

Electronic Publishing (Text. Bild. Schrift. Typografie. Print. Digital).

Das Bild in der Typografie. Layout/Mengentext.

Pixelgrafik vektorisieren.

römisch vier. Jahrgang

Adäquate Verwendung von Videokameras und externen Mikrofonen.

Grundregeln der filmischen Syntax.

Schnitt und Postproduction:

Schnitt- und Compositing-Software.

Herstellen von Kurzfilmen.

Dokumentation, Spielfilm in Gruppenarbeit; Analyse von Produkten aus dem Fernseh- oder Filmbereich (psychische Wirkungsweisen. Soziale, kulturelle und politische Relevanz).

Vertiefung im Pixel- und Vektorgrafikbereich, Animationstechnik. Screendesign und Webtechnologie.

Bilddateioptimierung.

Screenlayout. (Blicksteuerung durch optische Signale; Zusammenwirken von Bild, Schrift, Audio, Video; grundlegende Prinzipien der Interaktion; Symbole, Ikons, Piktogramme, Infografik; Navigationselemente).

Planung, Realisierung und Management von Websites.

Gestaltungsprojekt:

römisch fünf. Jahrgang:

Kreativitätstheorien und –modelle.

Ästhetik und Kunsttheorie:

Problem des Schönen, Stereotype und Klischees, Kitsch, Kunstfälschung, Original - Reproduktion, Unikat - Serie, Formen und Mechanismen der visuellen Kommunikation.

Rechercheverfahren (Themenaufarbeitung. Themeninterpretation).

Realisierung und Reflexion im historischen bzw. gegenwärtigen Zusammenhang.

Werkstofftechnologie (Gewinnung, Verarbeitung, Eigenschaften).

Referenzkünstler, ökologische Aspekte.

Dokumentation der Arbeitsphasen, Archivierung von Präsentationsmaterial.

Material-, Zeit- und Kostenkalkulation (Bezugsquellen, handelsübliche Formate, Preise).

2. SEMINARE Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich zusätzlich zu den im Stammbereich und im Ausbildungsschwerpunkt erworbenen Haltungen, Kenntnissen und Fertigkeiten in anderen, mit dem allgemeinen Bildungsziel in Einklang stehenden Fachgebieten durch Entwicklung ihres kreativen und kommunikativen Potenzials kulturelle, ökologische, wirtschaftliche und soziale Kompetenzen und Einstellungen erschließen, vor allem solche, die nach Abschluss der Schule in ihrem Berufs- und Lebenskreis voraussichtlich von besonderer Bedeutung sind und unmittelbar verwertet werden können.

Lehrstoff:

Besondere zusätzliche Inhalte, die weder durch eine Vertiefung der Pflichtgegenstände des Stammbereiches noch durch den gewählten Ausbildungsschwerpunkt vermittelt werden können.

Fremdsprachenseminar:

Eine weitere lebende Fremdsprache. Lehrstoffverteilung sinngemäß wie im Fremdsprachenunterricht des Stammbereichs.

Schularbeiten:

Pro Jahrgang, in dem das Seminar geführt wird: je eine einstündige Schularbeit.

IT-Seminar:

Aktuelle Inhalte aus dem Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie.

Allgemein bildendes Seminar:

Inhalte, die die Allgemeinbildung erweitern, wobei nach Möglichkeit berufsrelevante Aspekte einzubeziehen sind.

Naturwissenschaftliches Seminar:

Inhalte, die die naturwissenschaftliche Bildung erweitern, wobei nach Möglichkeit berufsrelevante Aspekte einzubeziehen sind.

Künstlerisch-kreatives Seminar:

Förderung der Kreativität durch künstlerische Aktivitäten, wobei nach Möglichkeit berufsrelevante Aspekte einzubeziehen sind.

Persönlichkeitsbildendes Seminar:

Förderung der Sozialkompetenz, Konfliktkultur, Teamfähigkeit, Kommunikations- und Konfliktlösungskompetenz, Psychohygiene im Berufsleben.

Fachtheoretisches Seminar:

Inhalte, die die berufsbezogene Bildung im Theoriebereich erweitern; auf die Anwendungsorientiertheit ist besonders Bedacht zu nehmen.

Praxisseminar:

Fachpraktische Inhalte in Verbindung mit fachtheoretischen Grundlagen, die in einem deutlich erkennbaren Ausmaß integriert zu vermitteln sind.

B. Pflichtpraktikum Bildungs- und Lehraufgabe:

Die Schülerinnen und Schüler sollen folgende Lernziele erreichen:

Zeitlicher und sachlicher Rahmen:

Grundsätzlich zwischen dem römisch drei. und römisch vier. oder dem römisch vier. und römisch fünf. Jahrgang im Ausmaß von jeweils vier Wochen in Akkordanz zu den vor dem Praktikum unterrichteten Sachgebieten.

In begründeten Fällen sind im Rahmen der Gesamtpraktikumsdauer auch Praktika in den Ferien während des Unterrichtsjahres im Mindestausmaß von einer Woche zulässig.

Didaktische Grundsätze:

Das Pflichtpraktikum ist auf Grund einer möglichst präzise gefassten Vereinbarung zwischen einem dem Bildungsziel der Schulart entsprechenden, facheinschlägigen Betrieb und den Schülerinnen und Schülern bzw. den Erziehungsberechtigten abzuleisten.

Die Schülerinnen und Schüler sind beim Auffinden von geeigneten Praxisstellen zu unterstützen.

Es ist darauf hinzuwirken, dass beim Abschluss von Praktikumsverträgen die relevanten arbeits- und sozialrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden. In der Regel sind Praktikanten- und Praktikantinnenverhältnisse mit Arbeitsverträgen abzusichern, die nach den Vereinbarungen zwischen den Sozialpartnern gestaltet sind.

Die Schülerinnen und Schüler sind vor dem Beginn des Praktikums über ihre Rechte und Pflichten als Praktikantinnen und Praktikanten und auch darüber zu informieren, welche Schritte sie bei Problemen während des Praktikums setzen sollen.

Es empfiehlt sich, mit den Betrieben, in denen die Schülerinnen und Schüler ihre Praxis ableisten, ebenso wie mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen im zumutbaren Rahmen Kontakt zu halten.

Praktika können im Inland und im Ausland abgehalten werden. Fremdsprachliche Auslandspraktika sind im Hinblick auf den Erwerb der sprachlichen Kompetenz empfehlenswert. Die Eignung auch ausländischer Praxisstellen ist im Hinblick auf die Bildungs- und Lehraufgaben zu überprüfen.

Die sachkundige und vertrauensfördernde Beratung der Schülerinnen und Schüler durch Direktorin bzw. Direktor, Fachvorständin bzw. Fachvorstand und die Lehrenden der Schule ist gerade im Zusammenhang mit der Gestaltung des Pflichtpraktikums von entscheidender Bedeutung dafür, dass dieses zu einem positiven Erlebnis wird und die Schülerinnen und Schüler dazu veranlasst, sich dem Berufsfeld auch nach Abschluss der Schule innerlich verbunden zu fühlen.

C. Freigegenstände und unverbindliche Übungen Bildungs- und Lehraufgabe:

Freigegenstände und unverbindliche Übungen können bestehende Pflichtgegenstände ergänzen oder Inhalte anderer mit dem allgemeinen Bildungsziel in Einklang stehender Fachgebiete vermitteln. Als Bezeichnung ist der Name des entsprechenden Pflichtgegenstandes im Stammbereich oder Ausbildungsschwerpunkt oder des entsprechenden Seminars zu wählen. Um das Unterrichtsprogramm auch für Schülerinnen und Schüler sowie Eltern deutlich erkennbar zu machen, ist gegebenenfalls eine Zusatzbezeichnung festzulegen, die den konkreten Lehrinhalt angibt. Im Übrigen gelten die Bestimmungen über die schulautonomen Pflichtgegenstände sinngemäß.

Eine Blockung in bestimmten Teilen des Unterrichtsjahres ist möglich.

D. Fakultatives Praktikum Bildungs- und Lehraufgabe, zeitlicher und sachlicher Rahmen:

Wie beim Pflichtpraktikum, jedoch mit folgenden Abweichungen:

Das fakultative Praktikum kann – zusätzlich zum Pflichtpraktikum, jedoch möglichst nicht in denselben Hauptferien – vor Eintritt in den römisch fünf. Jahrgang in der Dauer von vier Wochen in einem der Bildungs- und Lehraufgabe des jeweiligen Ausbildungsschwerpunktes entsprechenden Betrieb abgeleistet werden.

Bei ausreichender Relevanz, die von der Schule zu beurteilen ist, wird ein Vermerk über die Ablegung des fakultativen Praktikums in das Reife- und Diplomprüfungszeugnis aufzunehmen.

E. Förderunterricht Bildungs- und Lehraufgabe:

Vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffene, grundsätzlich geeignete und leistungswillige Schülerinnen und Schüler sollen jene Kenntnisse und Fertigkeiten aufweisen, die ihnen die Erfüllung der Bildungs- und Lehraufgabe des betreffenden Pflichtgegenstandes ermöglichen.

1 Die Stundentafel kann gemäß den Bestimmungen des Abschnittes III schulautonom abgeändert werden.

2 Mit Computerunterstützung.

3 In Amtsschriften ist in Klammern die Bezeichnung der Fremdsprache anzuführen.

4 Mit computerunterstützter Textverarbeitung.

5 Im Verlauf der gesamten Ausbildung ist ein Ausbildungsschwerpunkt im Gesamtausmaß von 42 Wochenstunden zu führen.

6 Festlegung durch schulautonome Lehrplanbestimmungen (siehe Abschnitt III).

7 Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen, Kapitel 3, Gemeinsame Referenzniveaus: Globalskala; Europarat, Straßburg 2001, ISBN 3-46849469-6.

8 Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen, Kapitel 3, Gemeinsame Referenzniveaus: Globalskala; Europarat, Straßburg 2001, ISBN 3-46849469-6.