BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2010

Ausgegeben am 15. Juli 2010

Teil römisch eins

42. Bundesgesetz:

Änderung des Publizistikförderungsgesetzes 1984 und des Presseförderungsgesetzes 2004

 

Nationalrat:, Gesetzgebungsperiode römisch 24 Ausschussbericht 762 Sitzung 70. Bundesrat:, Ausschussbericht 8339 Sitzung 786.)

42. Bundesgesetz, mit dem das Publizistikförderungsgesetz 1984 und das Presseförderungsgesetz 2004 geändert werden

Der Nationalrat hat beschlossen:

Artikel 1

Änderung des Publizistikförderungsgesetzes 1984

Das Publizistikförderungsgesetz 1984 (PubFG), BGBl. Nr. 369, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 113 aus 2006,, wird wie folgt geändert:

Paragraph 11, entfällt.

Artikel 2

Änderung des Presseförderungsgesetzes 2004

Das Bundesgesetz über die Förderung der Presse (Presseförderungsgesetz 2004 – PresseFG 2004), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 136 aus 2003,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 52 aus 2009,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, In Paragraph 3, Absatz eins, wird nach der Wortfolge „die Förderung von Forschungsprojekten gemäß Paragraph 11, Absatz 3, die Wortfolge „und die Förderung der Selbstkontrolle der Presse gemäß Paragraph 12 a, eingefügt.

Novellierungsanordnung 2, In Paragraph 12 a, Absatz 2, wird das Wort „angefallenen“ durch „anfallenden“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 3, In Paragraph 12 a, Absatz 2, wird der letzte Satz durch folgende drei Sätze ersetzt:

„Das Ansuchen hat Aufstellungen über die in Erfüllung der Aufgaben anfallenden Kosten zu enthalten. Nicht widmungsgemäß verwendete Mittel sind zurückzuzahlen. Ungeachtet der sonstigen gesetzlichen Bestimmungen in diesem Bundesgesetz sind für das Jahr 2010 Ansuchen bis zum 1. August einzubringen.“

Novellierungsanordnung 4, Dem Paragraph 17, wird folgender Absatz 6, angefügt:

  1. Absatz 6,Paragraph 3 und Paragraph 12 a, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 42 aus 2010, treten mit 1. Jänner 2010 in Kraft.“

Fischer

Faymann