BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2010

Ausgegeben am 13. Jänner 2010

Teil römisch eins

2. Bundesgesetz:

Urheberrechtsgesetz-Novelle 2009 – UrhG-Nov 2009

Nationalrat:, Gesetzgebungsperiode römisch 24 IA 869/A Ausschussbericht 574 Sitzung 49. Bundesrat:, Ausschussbericht 8234 Sitzung 780.)

2. Bundesgesetz, mit dem das Urheberrechtsgesetz und Artikel römisch drei der Urheberrechtsgesetz-Novelle 2005 geändert werden (Urheberrechtsgesetz-Novelle 2009 – UrhG-Nov 2009)

Der Nationalrat hat beschlossen:

Artikel 1

Änderung des Urheberrechtsgesetzes

Das Urheberrechtsgesetz, Bundesgesetzblatt Nr. 111 aus 1936,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 75 aus 2009,, wird wie folgt geändert:

In Paragraph 16 b, Absatz 2, lautet der erste Satz:

„Der Anspruch auf Folgerechtsvergütung steht nur zu, wenn der Verkaufspreis mindestens 2.500 EUR beträgt und an der Veräußerung ein Vertreter des Kunstmarkts – wie ein Auktionshaus, eine Kunstgalerie oder ein sonstiger Kunsthändler - als Verkäufer, Käufer oder Vermittler beteiligt ist; diese Personen haften als Bürge und Zahler, soweit sie nicht selbst zahlungspflichtig sind.“

Artikel 2

Änderung der Urheberrechtsgesetz-Novelle 2005

Das Bundesgesetz, mit dem das Urheberrechtsgesetz geändert wird (Urheberrechtsgesetz-Novelle 2005 – UrhG-Nov 2005), Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 22 aus 2006,, wird wie folgt geändert:

Artikel römisch drei, Absatz 2, lautet:

  1. Absatz 2,Paragraph 60, Absatz 2, UrhG in der Fassung dieses Bundesgesetzes tritt mit 31. Dezember 2011 außer Kraft.“

Fischer

Faymann