BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2010

Ausgegeben am 7. Dezember 2010

Teil römisch zwei

397. Verordnung:

Änderung der Verordnung über die Bestimmung der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisierungsklausel zur Anwendung gelangt

397. Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, mit der die Verordnung über die Bestimmung der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisierungsklausel zur Anwendung gelangt, geändert wird

Auf Grund der Paragraphen 17 a und 17 b des Bundeshaushaltsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 213 aus 1986,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 139 aus 2009,, wird vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet:

Die Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft über die Bestimmung der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisierungsklausel zur Anwendung gelangt, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 287 aus 2007,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, In Paragraph 2, wird die Zahl „2010“ durch die Zahl „2012“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 2, Paragraph 11, lautet:

Paragraph 11,

  1. Absatz eins,Beim Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wird vom 1.1.2007 bis 31.12.2013 ein Controlling-Beirat eingerichtet.“

Novellierungsanordnung 3, In Paragraph 16, wird die Zahl „2007“ durch die Zahl „2011“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 4, Die Anlage wird ersetzt durch die Anlage dieser Verordnung:

Anlage

Projektprogramm gemäß Paragraph 17 a, Absatz 9, Ziffer 3, des Bundeshaushaltsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 213 aus 1986,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 89 aus 2006, (BHG)

1. Strategische Zielsetzung der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft

Die Bundesanstalt für Agrarwirtschaft orientiert sich im Arbeitsprogramm an den Zielen des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und der Gemeinsamen Agrarpolitik der Europäischen Union. Diese Ziele sind:

2. Schlüsselaufgaben der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft

Zielgruppen der Leistungen der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft sind folgende:

3. Rechtsgrundlagen für die Tätigkeiten der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft

Einschlägige Verordnungen und Richtlinien der EU:

4. Ziele der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft 4.1 Fachbezogene Ziele

Ziel ist die bestmögliche Erfüllung der Schlüsselaufgaben durch qualitativ hochwertiges Forschen zu relevanten Themen sowie das Bereitstellen von Ergebnissen und Daten. Die Kernkompetenzen Betriebswirtschaft, Marktwirtschaft, Agrarpolitik und Agrarstatistik sollen gestärkt werden.

  1. A
    Einhaltung der Pläne für Forschungsprojekte und wissenschaftliche Tätigkeiten.
  2. B
    Steigerung des Anteils an Forschungskooperationen mit interdisziplinärem Ansatz.
  3. C
    Erbringung von Dienstleistungen für das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und andere Institutionen im erforderlichen Ausmaß:
    • Strichaufzählung
      Kurzstudien,
    • Strichaufzählung
      Evaluierungen,
    • Strichaufzählung
      Gutachten und Stellungnahmen,
    • Strichaufzählung
      Statistische Auswertungen,
    • Strichaufzählung
      Vertretung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft bei Expertengruppen und Organisationen.

4.2 Managementziele

Ziel ist der effiziente Einsatz der personellen und finanziellen Ressourcen. Als Analyse- und Steuerungsinstrument dienen Kostenrechnung und Controlling.

  1. D
    Steigerung des Bekanntheitsgrades und Verbreitung der Forschungsergebnisse und der Ergebnisse aus wissenschaftlichen Tätigkeiten.
  2. E
    Einhaltung bzw. Verbesserung des vereinbarten Saldos.
  3. F
    Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fach-, Sozial- und Kommunikationsbereich.
  4. G
    Optimierung der Personalressourcen.

5. Leistungskatalog, konkrete Ziele und Indikatoren

Die vorgenannten Ziele konkretisieren sich in folgenden Leistungen und Indikatoren:

Leistungen

Maß-gebliche Ziele

Indikator

2007

2008

2009

2010

2011

2012

Forschungsprojekte und wissenschaftliche Tätigkeiten

A

Anzahl der Projektberichte

5

5

5

5

-

-

Forschungskoopera-tionen mit inter-disziplinärem Ansatz

B

Anteil am gesamten Arbeitseinsatz

15%

15%

16%

16%

16%

16%

Kurzstudien, Evaluierungsberichte, statistische Auswertungen

C

Anzahl der Berichte und Auswertungen

10

10

10

10

10

10

Stellungnahmen, Expertisen, Gutachten

C

Anzahl der Erledigungen

25

25

25

25

25

25

Publizierte Forschungsberichte

D

Anzahl der For-schungsberichte

4

4

4

4

4

4

Fachpublikationen

D

Anzahl der Fach-publikationen

26

26

26

26

26

26

Fachvorträge und Schulungen

D

Anzahl der Fachvorträge und Schulungen

32

32

32

32

34

34

Weiterbildung

F

Stunden je MitarbeiterIN

24

24

24

24

16

16

Personaleinsatz

G

Verhältnis der Fachleistungen zu Infrastruktur-leistungen

2,50:1

2,52:1

2,54:1

2,56:1

2,56:1

2,56:1

Budgetmanagement

E

Erreichung des Saldos

Er-reich-ung

Er-reich-ung

Er-reich-ung

Er-reich-ung

Er-reich-ung

Er-reich-ung

6. Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Einnahmen und Ausgaben sowie Planstellen 6.1 Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Einnahmen und Ausgaben in Euro

 

2007

2008

2009

2010

2011*)

2012*)

Ausgaben

           

UT 0

1.187.000

1.229.000

1.287.000

1.287.000

1.105.000

1.014.000

UT 3

30.000

30.000

31.000

31.000

31.000

31.000

UT 7

1.000

1.000

1.000

1.000

1.000

1.000

UT 8

475.000

484.000

494.000

504.000

504.000

504.000

Summe Ausgaben

1.693.000

1.744.000

1.813.000

1.823.000

1.641.000

1.550.000

Einnahmen

           

UT 4 Erfolgswirksame Einnahmen

16.000

16.000

17.000

17.000

17.000

17.000

UT 5 Forschungsprojekte national und international

12.000

12.000

12.000

12.000

12.000

12.000

UT 7

1.000

1.000

1.000

1.000

1.000

1.000

Summe Einnahmen

29.000

29.000

30.000

30.000

30.000

30.000

Saldo

1.664.000

1.715.000

1.783.000

1.793.000

1.611.000

1.520.000

*) Abdeckung des geschätzten Fehlbetrages durch die Rücklagen 2984 012 und 4250 005

2011: 377.000,--

2012: 578.000,--

6.2 Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Planstellen

 

Ausgangspunkt

Beamte / Verwendungsgruppe

2007

2008

2009

2010

2011

2012

A 1

10

9

9

9

9

9

A 2

3

3

3

3

3

3

A 3

1

1

1

1

1

1

A 4

1

1

1

1

1

1

Summe Beamte

15

14

14

14

14

14

Vertragsbedienstete/Entlohnungsgruppe

           

v1

5

5

5

5

5

5

v2

           

v3

5

5

5

5

5

5

v4

1

1

1

1

0

0

h4

1

1

1

1

0

0

h5

1

1

0

0

0

0

Summe Vertragsbedienstete

13

13

12

12

10

10

Gesamt

28

27

26

26

24

24

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