BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2010

Ausgegeben am 7. Dezember 2010

Teil römisch zwei

394. Verordnung:

Änderung der Verordnung über die Bestimmung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisierungsklausel zur Anwendung gelangt

394. Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, mit der die Verordnung über die Bestimmung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisierungsklausel zur Anwendung gelangt, geändert wird

Auf Grund der Paragraphen 17 a und 17 b des Bundeshaushaltsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 213 aus 1986,, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 139 aus 2009,, wird vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet:

Die Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft über die Bestimmung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisierungsklausel zur Anwendung gelangt, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 285 aus 2007,, wird wie folgt geändert:

Novellierungsanordnung 1, In Paragraph 2, wird die Zahl „2010“ durch die Zahl „2012“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 2, Paragraph 11, lautet:

Paragraph 11,

  1. Absatz eins,Beim Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft wird vom 1.1.2007 bis 31.12.2013 ein Controlling-Beirat eingerichtet.“

Novellierungsanordnung 3, In Paragraph 16, wird die Zahl „2007“ durch die Zahl „2011“ ersetzt.

Novellierungsanordnung 4, Die Anlage wird ersetzt durch die Anlage dieser Verordnung:

Anlage Projektprogramm gemäß Paragraph 17 a, Absatz 9, Ziffer 3, des Bundeshaushaltsgesetzes

1. Fachstrategische Zielsetzung des Bundesamtes für Wasserwirtschaft 1.1. Fachlicher Rahmen

Das BAW ist als nachgeordnete Dienststelle des BMLFUW in die Planung und Umsetzung folgender wasserwirtschaftlicher Ziele eingebunden:

1.2. Fachrelevante Kernbereiche

Zur Erfüllung der obigen Ziele stehen im BAW fünf Institute zur Verfügung, die folgende Kernbereiche zur Unterstützung der Fachstrategie des Ressorts abdecken:

Alle Institute sind innerhalb ihrer Kernbereiche auf die Umsetzung der Vorgaben des WRG 1959 i.d.g.F. auf der nationalen Ebene im europäischen Kontext spezialisiert.

1.3. Fachrelevante Schlüsselaufgaben

Zur Umsetzung der oben genannten Kernbereiche der Institute werden folgende Schlüsselaufgaben wahrgenommen:

1.4. Zielgruppen der Leistungen:

Institutionen der EU, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft sowie andere Bundesministerien, Länder, Gemeinden, Industrie- und Gewerbebetriebe, Privatpersonen

1.5. Kooperationen:

Behörden, Universitäten und andere Forschungseinrichtungen im nationalen und internationalen               Bereich, Ziviltechniker sowie Institutionen aus dem Bereich des öffentlichen Dienstes auf nationaler und internationaler Ebene.

1.6. Allgemeine Fachziele

Im Zusammenhang mit der Umsetzung der Fachaufgaben wurden folgende allgemeine Ziele vereinbart:

1.7. Sonstiges

Durch die Kompetenzlage, Wasserrecht wird in der mittelbaren Bundesverwaltung vollzogen, liegt das Schwergewicht der Aufgaben des BAW in der Unterstützung des BMLFUW und weniger im unmittelbaren Gesetzesvollzug. Das BAW übernimmt auch Aufträge von Dritten gegen Entgelt nach dem jeweils geltenden Tarif.

2. Managementstrategie 2.1. Allgemeine Managementziele

Unter Weiterführung des Systems der Balanced Score Card wurden nachstehende Schwerpunkte vereinbart:

  1. A
    Einhaltung beziehungsweise Verbesserung des aktuell vereinbarten Saldos („Finanzen“)
  2. B
    Gezielte Steuerung der Außenwirkung und Einflussnahme des Bundesamtes („Kunden/Markt“)
  3. C
    Gezielter Einsatz der Personalressourcen („Prozesse“)
  4. D
    Anhebung des Ausbildungsniveaus im Fach- und im Managementbereich („Entwicklung/Ausbildung“)

2.2. Zielvereinbarungen:

An Hand der im Weiteren angeführten Leistungsindikatoren sollen die unter Pkt.2.1. beschriebenen allgemeinen Managementziele verifizierbar und ihre Entwicklung nachvollziehbar gemacht werden. Folgende Schwerpunkte wurden zur Erreichung der allgemeinen Managementziele vereinbart:

  1. A
    (Finanzen) Erweiterung der derzeitigen Einnahmenbereiche durch relevante fachliche Kooperationen intern und extern
  2. B
    (Kunden/Markt) Verstärkung der Öffentlichkeitsarbeit (website; engere Zusammenarbeit mit der Öff.Arbeit der Sektion römisch sieben)
  3. C
    (Prozesse) Vereinfachung der internen Prozesse zur Handhabung der Steuerungsinstrumente im Bereich Kostenrechnung und Controlling (Datenbanken, IT-Bereich)
  4. D
    (Entwicklung/Ausbildung) Forcierung der gezielten MitarbeiterInnen- und Führungskräfteausbildung

2.3. Steuerungsinstrument Balanced Score Card (BSC)/ Leistungskennzahlen

Um den Zusammenhang zwischen Leistungskennzahlen und den Zielen sichtbar zu machen, sind die einzelnen Indikatoren den unter Pkt. 2.1. angeführten Inhalten den Buchstaben A-D zugeordnet.

3. Leistungskatalog 2007 bis 2012:

4. Leistungskennzahlen

An Hand der im Folgenden angeführten Leistungsindikatoren sollen die unter Punkt 2.2. beschriebenen allgemeinen Managementziele verifizierbar und ihre Entwicklung nachvollziehbar gemacht werden. Um die richtige Zuordnung zu den Zielen zu gewährleisten, sind die einzelnen Indikatoren den unter Pkt. 2.2. angeführten Buchstaben A bis D zugeordnet.

4.1. Entwicklung der Indikatoren:

Leistungen

Management

Indikator

Entwicklung des Indikators

 

Ziele

 

2007

2008

2009

2010

2011

2012

Kooperationen

A

prozentueller Anteil der Kooperationsprojekte an sonstigen bezahlten Projekten

höher als 10%

höher als 10%

höher als 10%

höher als 10%

höher als 10%

höher als 10%

Projektkosten

A

prozentueller Anteil der Projektkosten an Gesamtkosten

mind. 83%

mind. 83%

mind. 83%

mind. 83%

mind. 85%

mind. 85%

Außenwirkung, Einflussnahme

B

Leistungszeiten für Publikationen, Kurstätigkeit, Tagungen, Vorträge, Beratung, WEB-GIS

mehr als 7400 Std.

mehr als 7400 Std.

mehr als 7400 Std.

mehr als 7400 Std.

mehr als 5000 Std.

mehr als 5000 Std.

Außenwirkung, Einflussnahme

B

prozentueller Anteil Bereich Öffentlichkeitsarbeit an Gesamtstundenleistung DION

höher als 10%

höher als 10%

höher als 10%

höher als 10%

-

-

Produktivität

C

prozentueller Anteil der Projektzeiten an Gesamtzeiten

mind. 62%

mind. 62%

mind. 62%

mind. 62%

mind. 65%

mind. 65%

Fachausbildung

D

Stunden je MitarbeiterIn

mind.40 Std. je MA

mind.40 Std. je MA

mind.40 Std. je MA

mind.40 Std. je MA

mind.40 Std. je MA

mind.40 Std. je MA

Führungskräfteentwicklung

D

Stunden je Führungskräfte

mind.20 Std. je FK

mind.20 Std. je FK

mind.20 Std. je FK

mind.20 Std. je FK

mind.20 Std. je FK

mind.20 Std. je FK

5. Budgetplanung 5.1. Ausgaben- und Einnahmenplanung

Darstellung der voraussichtlich erforderlichen Einnahmen und Ausgaben:

Ausgaben

2007

2008

2009

2010

2011*

2012*

UT 0

4.100.000

4.200.000

4.300.000

4.300.000

3.144.000

3.044.000

UT 3

109.000

109.000

109.000

109.000

109.000

109.000

UT 7

10.000

10.000

10.000

10.000

86.000

86.000

UT 8

860.000

860.000

860.000

860.000

963.000

799.000

Summe

5.079.000

5.179.000

5.279.000

5.279.000

4.302.000

4.038.000

             

Einnahmen

2007

2008

2009

2010

2011

2012

UT 4

550.000

550.000

550.000

550.000

550.000

550.000

UT 5

1.000

1.000

1.000

1.000

1.000

1.000

UT 7

3.000

3.000

3.000

3.000

3.000

3.000

Summe

554.000

554.000

554.000

554.000

554.000

554.000

Saldo

4.525.000

4.625.000

4.725.000

4.725.000

3.748.000

3.484.000

Summe der Rücklagen Stand 21.4.2010. € 259.592

Voraussichtliche RL - Entnahme 2011: € 150.000,-- und 2012: € 100.000,--

*BIG Mieten bis 2010 nicht veranschlagt - Einrechnung der Mieten ab 2011 in Höhe von Euro 350.000,--

6. Personalplanung 6.1. Planstellenvorschau 2007 bis 2010

Beamte

Ausgangspunkt

   

Verwendungsgruppe

2007

2008

2009

2010

2011

2012

A 1

22

22

22

22

18

18

A 2

16

15

15

15

10

10

A 3

12

12

12

12

10

10

A 4

0

0

0

0

0

0

A 5

1

1

1

1

0

0

A 6

0

0

0

0

0

0

A 7

0

0

0

0

0

0

Summe Beamte

51

50

50

50

38

38

Vertragsbedienstete

     

Entlohnungsgruppe

2007

2008

2009

2010

2011

2012

v 1

5

5

5

5

1

1

v 2

8

8

8

8

9

9

v 3

16

16

16

16

14

14

v 4

2

2

2

2

3

3

h 1

2

2

2

2

2

2

h 2

2

2

2

2

3

3

h 3

2

2

2

2

0

0

h 5

1

1

1

1

0

0

II/K

2

2

2

2

0

0

Summe VB

40

40

40

40

32

32

Planstellen gesamt

91

90

90

90

70

70

Lehrlinge

5

5

5

5

3

3

6.2.Nachbesetzungsvorschau 2007 bis 2010:

Verwendungsgruppe

Entlohnungsgruppe

Voraussichtliche Personalabgänge 2007 – 2010

Voraussichtliche

Nachbesetzungen

Planstelleneinsparung 2007 bis 2010

2007

2008

2009

2010

A1 v1

3

0

0

1

2

0

A2 v2

3

2

0

0

0

-1

A3 v3

0

0

0

0

0

0

A4 v4

1

0

0

0

1

0

A3 h1

0

0

0

0

0

0

A4 h2

0

0

0

0

0

0

A4 h3

1

0

0

0

0

0

A5 h4

0

0

0

0

1

0

Summe

8

2

0

1

4

-1

6.2.Nachbesetzungsvorschau 2011 bis 2012:

Verwendungsgruppe

Entlohnungsgruppe

Voraussichtliche

Personalabgänge

2011 – 2012

voraussichtliche Nachbesetzungen

Planstelleneinsparung

2011 bis 2012

2011

2012

 

A1 v1

8

0

0

-8

A2 v2

4

0

0

-4

A3 v3

4

0

0

-4

A4 v4

0

0

0

0

A3 h1

0

0

0

0

A4 h2

0

0

0

0

A4 h3

1

0

0

-1

A5 h4

1

0

0

-1

Summe

18

0

0

-18

7. Gesetzliche Grundlagen

Berlakovich