BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2010

Ausgegeben am 10. November 2010

Teil II

346. Verordnung:

Änderung der Psychotropen-Grenzmengenverordnung

346. Verordnung des Bundesministers für Gesundheit, mit der die Psychotropen-Grenzmengenverordnung geändert wird

Aufgrund des § 31b des Suchtmittelgesetzes (SMG), BGBl. I Nr. 112/1997, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 143/2008 und die Bundesministeriengesetz-Novelle 2009, BGBl. I Nr. 3/2009, wird im Einvernehmen mit der Bundesministerin für Justiz verordnet:

Die Psychotropen-Grenzmengenverordnung (PGV), BGBl. II Nr. 378/1997, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 41/2005, wird wie folgt geändert:

1. Die Promulgationsklausel lautet:

„Aufgrund des § 31b des Suchtmittelgesetzes (SMG), BGBl. I Nr. 112/1997, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 143/2008 und die Bundesministeriengesetz-Novelle 2009, BGBl. I Nr. 3/2009, wird im Einvernehmen mit der Bundesministerin für Justiz verordnet:“

2. § 1 lautet:

§ 1.

Als Untergrenze jener Menge, die, bezogen auf die Reinsubstanz des Wirkstoffes geeignet ist, in großem Ausmaß eine Gefahr für das Leben oder die Gesundheit von Menschen herbeizuführen (Grenzmenge), wird für die einzelnen psychotropen Stoffe, unter Bedachtnahme auch auf deren Eignung, Gewöhnung hervorzurufen, sowie auf das Gewöhnungsverhalten von Suchtkranken, die im Anhang dieser Verordnung jeweils angeführte Menge festgesetzt.“

Stöger