482. Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft über die Gewährung einer zusätzlichen Mutterkuhprämie im Jahr 2009 (Mutterkuhzusatzprämien-Verordnung 2009)
Auf Grund der §§ 7 Abs. 1 Z 6, 8 Abs. 5 Z 3 lit. b und 31 des Marktordnungsgesetzes 2007 (MOG 2007), BGBl. I Nr. 55, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 86/2009, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet:Auf Grund der Paragraphen 7, Absatz eins, Ziffer 6, 8, Absatz 5, Ziffer 3, Litera b und 31 des Marktordnungsgesetzes 2007 (MOG 2007), BGBl. römisch eins Nr. 55, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 86 aus 2009,, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet:
Anwendungsbereich
§ 1.Paragraph eins,
Diese Verordnung dient der Gewährung einer zusätzlichen Mutterkuhprämie gemäß Art. 111 Abs. 5 der Verordnung (EG) Nr. 73/2009 mit gemeinsamen Regeln für Direktzahlungen im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik und mit bestimmten Stützungsregelungen für Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1290/2005, (EG) Nr. 247/2006, (EG) Nr. 378/2007 sowie zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003, ABl. Nr. L 30 vom 31.1.2009 S. 16. Diese Verordnung dient der Gewährung einer zusätzlichen Mutterkuhprämie gemäß Artikel 111, Absatz 5, der Verordnung (EG) Nr. 73 aus 2009, mit gemeinsamen Regeln für Direktzahlungen im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik und mit bestimmten Stützungsregelungen für Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe und zur Änderung der Verordnungen (EG) Nr. 1290 aus 2005,, (EG) Nr. 247 aus 2006,, (EG) Nr. 378 aus 2007, sowie zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1782 aus 2003,, Amtsblatt Nummer L 30 vom 31.1.2009 Seite 16.
Zuständigkeit
§ 2.Paragraph 2,
Zuständig für die Vollziehung dieser Verordnung ist die Marktordnungsstelle „Agrarmarkt Austria“ (AMA).
Zusätzliche nationale Prämie
§ 3.Paragraph 3,
Der Erzeuger erhält nach Maßgabe des § 3 des Landwirtschaftsgesetzes 1992, BGBl. Nr. 375, in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 2/2008, für jede im Jahr 2009 geförderte Mutterkuh oder Kalbin eine zusätzliche Mutterkuhprämie von 30 Euro. Der Erzeuger erhält nach Maßgabe des Paragraph 3, des Landwirtschaftsgesetzes 1992, BGBl. Nr. 375, in der Fassung des Bundesgesetzes Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 2 aus 2008,, für jede im Jahr 2009 geförderte Mutterkuh oder Kalbin eine zusätzliche Mutterkuhprämie von 30 Euro.
Kürzung
§ 4.Paragraph 4,
Überschreiten die für diese Maßnahme benötigten Haushaltsmittel die im Bundesfinanzgesetz 2010 für diese Maßnahme vorgesehenen Mittel, so wird nach Anwendung von Art. 115 Abs. 1 zweiter Unterabsatz letzter Satz der Verordnung (EG) Nr. 73/2009 die zusätzliche nationale Prämie je geförderte Kalbin gemäß § 8 Abs. 5 Z 3 lit. h letzter Satz MOG 2007 anteilsmäßig gekürzt. Überschreiten die für diese Maßnahme benötigten Haushaltsmittel die im Bundesfinanzgesetz 2010 für diese Maßnahme vorgesehenen Mittel, so wird nach Anwendung von Artikel 115, Absatz eins, zweiter Unterabsatz letzter Satz der Verordnung (EG) Nr. 73 aus 2009, die zusätzliche nationale Prämie je geförderte Kalbin gemäß Paragraph 8, Absatz 5, Ziffer 3, Litera h, letzter Satz MOG 2007 anteilsmäßig gekürzt.
Außerkrafttreten von Verordnungen
§ 5.Paragraph 5,
Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung treten folgende Verordnungen außer Kraft:
Mutterkuhzusatzprämien-Verordnung 2007, BGBl. II Nr. 9/2008 undMutterkuhzusatzprämien-Verordnung 2007, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 9 aus 2008, und
Mutterkuhzusatzprämien-Verordnung 2008, BGBl. II Nr. 463.Mutterkuhzusatzprämien-Verordnung 2008, Bundesgesetzblatt römisch zwei Nr. 463.
Sie sind jedoch weiterhin auf Sachverhalte, die sich in den Antragsjahren 2007 und 2008 verwirklicht haben, anwendbar.
Berlakovich