(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
|
Wochenstunden |
Lehrver- |
|||||||||||||||||
|
A. |
Pflichtgegenstände |
pflich- |
||||||||||||||||
|
Klasse |
Summe |
tungs- |
||||||||||||||||
|
1. |
2. |
3. |
4. |
gruppe |
||||||||||||||
|
1. |
Religion |
2 |
2 |
2 |
2 |
8 |
(römisch drei) |
|||||||||||
|
2. |
Deutsch und Kommunikation |
2 |
2 |
2 |
2 |
8 |
römisch eins |
|||||||||||
|
3. |
Englisch |
2 |
2 |
1 |
1 |
6 |
(römisch eins) |
|||||||||||
|
4. |
Geschichte und politische Bildung |
2 |
- |
- |
- |
2 |
römisch drei |
|||||||||||
|
5. |
Geografie und Wirtschaftskunde |
- |
1 |
- |
- |
1 |
(römisch drei) |
|||||||||||
|
6. |
Bewegung und Sport |
2 |
2 |
2 |
1 |
7 |
römisch vier a |
|||||||||||
|
7. |
Angewandte Mathematik |
2 |
1 |
1 |
1 |
5 |
(römisch eins) |
|||||||||||
|
8. |
Naturwissenschaftliche Grundlagen |
2 |
1 |
- |
- |
3 |
römisch zwei |
|||||||||||
|
9. |
Angewandte Informatik |
2 |
- |
- |
- |
2 |
römisch eins |
|||||||||||
|
10. |
Wirtschaft und Recht |
- |
- |
2 |
2 |
4 |
römisch drei |
|||||||||||
|
11. |
Betriebstechnik |
- |
- |
- |
2 |
2 |
römisch eins |
|||||||||||
|
12. |
Kunstgeschichte und Designtheorie |
- |
2 |
1 |
2 |
5 |
römisch zwei |
|||||||||||
|
13. |
Technologie |
2 |
2 |
2 |
2 |
8 |
römisch eins |
|||||||||||
|
14. |
Technisches Zeichnen und Darstellende Geometrie 2 |
2(2) |
2(2) |
- |
- |
4 |
römisch zwei |
|||||||||||
|
15. |
Design 2 |
- |
1(1) |
2(2) |
1(1) |
4 |
römisch drei |
|||||||||||
|
16. |
Entwurf 2 |
3(3) |
4(4) |
6(6) |
5(5) |
18 |
(römisch eins) |
|||||||||||
|
17. |
Medienlabor |
- |
1 |
1 |
1 |
3 |
römisch eins |
|||||||||||
|
18 , a |
Atelier und Produktion Ausbildungszweig Hohlglas |
|||||||||||||||||
|
b |
Ausbildungszweig Flachglas |
14 |
14 |
15 |
15 |
58 |
römisch vier |
|||||||||||
|
c |
Ausbildungszweig Technisches Glas |
|||||||||||||||||
|
Gesamtwochenstundenzahl |
37 |
37 |
37 |
37 |
148 |
|||||||||||||
B. |
Pflichtpraktikum |
mindestens 4 Wochen vor Eintritt in die 4. Klasse |
||||||||||||||||
|
Wochenstunden |
Lehrver- |
|||||||||||||||||
|
C. |
Freigegenstände, Unverbindliche Übungen, Förderunterricht |
pflich- |
||||||||||||||||
|
Klasse |
tungs- |
|||||||||||||||||
|
1. |
2. |
3. |
4. |
gruppe |
||||||||||||||
|
C.1 |
Freigegenstände |
|||||||||||||||||
|
Zweitsprache Deutsch |
2 |
2 |
- |
- |
römisch eins |
|||||||||||||
|
Englisch |
- |
- |
2 |
2 |
(römisch eins) |
|||||||||||||
|
Angewandte Mathematik |
- |
1 |
1 |
1 |
(römisch eins) |
|||||||||||||
|
Darstellende Geometrie |
2 |
- |
- |
- |
(römisch eins) |
|||||||||||||
|
Projektmanagement |
- |
- |
- |
2 |
römisch zwei |
|||||||||||||
|
Qualitätsmanagement |
- |
- |
- |
2 |
römisch eins |
|||||||||||||
|
C.2 |
Unverbindliche Übungen |
|||||||||||||||||
|
Bewegung und Sport |
1 |
1 |
1 |
1 |
römisch vier a |
|||||||||||||
|
Wochenstunden |
Lehrver- |
|||||||||||||
|
C. |
Freigegenstände, Unverbindliche Übungen, Förderunterricht |
pflich- |
||||||||||||
|
Klasse |
tungs- |
|||||||||||||
|
1. |
2. |
3. |
4. |
gruppe |
||||||||||
C.3 |
Förderunterricht 3 |
|||||||||||||
|
„Deutsch und Kommunikation“, „Englisch“, „Angewandte Mathematik“, fachtheoretische Pflichtgegenstände |
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Siehe Anlage 3 mit folgender Ergänzung:
Ziel der Ausbildung:
Die Fachschule für Glastechnik hat in allen Ausbildungszweigen das Ziel den Erwerb der handwerklichen und gestalterischen Fähigkeiten sowie der technischen und künstlerischen Fertigkeiten. Kernbereiche dieser Ausbildung sind sämtliche Grundtechniken, welche das Arbeiten mit Glas ermöglichen und voraussetzen. Außerdem ist ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung die selbstständige Umsetzung der Kenntnisse und Fertigkeiten und die Anwendung derselben bei Objekten und Projekten mit vorgegebenen Entwürfen, bei Restaurationen und bei der Neugestaltung. Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
Fachliche Kernkompetenzen:
Die Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Glastechnik sollen folgende Kompetenzen erwerben:
Fachübergreifende Kernkompetenzen
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Glastechnik insbesondere befähigt werden,
Tätigkeitsfelder:
Die Einsatzgebiete der Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Glastechnik liegen in den Bereichen des Entwurfs und der Entwicklung, der Herstellung und des Verkaufes facheinschlägiger Produkte, der kunsthandwerklichen und technischen Anwendungen für Glas in allen Innenraum- und bautechnischen Gebieten und im Apparate- und Instrumentenbau.
Siehe Anlage 3.
Siehe Anlage 3.
„Deutsch und Kommunikation“, „Englisch“, „Geschichte und politische Bildung“, „Geografie und Wirtschaftskunde“, „Bewegung und Sport“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Angewandte Informatik“, „Wirtschaft und Recht“ und „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage 3.
12. KUNSTGESCHICHTE UND DESIGNTHEORIE
Der Schüler/die Schülerin soll
2. Klasse:
Allgemein:
Geschichte der Kunst (Überblick über die einzelnen Kunstepochen und Kunstformen); Einführung in die Geschichte des Designs.
Urgeschichte:
Ältere und älteste europäische Kunstgeschichte.
Altertum:
Ägypten; Kreta und Mykene; Griechische und Römische Antike.
Mittelalter:
Romanik; Gotik.
3. Klasse:
Allgemein:
Kunstgeschichtliche Grundlagen der Malerei, Plastik und Architektur.
Neuzeit:
Renaissance; Barock; Klassizismus; 19. Jahrhundert.
4. Klasse:
Designtheorieinhalte:
Kunst- und Designbegriff; Entwicklung des Designs im historischen Kontext, im Handwerk und in der angewandten Kunst; Einführung in die Semiotik und Designtheorie; Designkonzepte des 20. Jahrhunderts.
Kunsthistorische Inhalte:
Wechselbeziehung zwischen bildender Kunst und Sozialgeschichte; Hintergründe und Entwicklung im epochalen Geschehen; Wegbereiter der Moderne, zeitgenössische Kunst.
13. TECHNOLOGIE
Der Schüler/die Schülerin soll
1. Klasse:
Werkstoff Glas:
Aufbau; Eigenschaften.
Glasherstellung:
Glasrohstoffe; Glasschmelzprozess; Glasschmelzöfen.
Glasarten:
Glasbestandteile; Eigenschaften; Anwendungsmöglichkeiten.
Glasverarbeitung:
Verarbeitungsmethoden zur Herstellung von Hohlglas (manuell und maschinell) und Flachglas (manuell und maschinell); produktbezogene Anwendbarkeit.
Hohl- und Flachglasprodukte:
Produkteigenschaften; Anwendbarkeit; Verarbeitbarkeit
Glasbearbeitung und -veredelung:
Trennverfahren; Schleifen; Sandstrahlen; Ätzen; Bedrucken; Gravieren.
2. Klasse:
Metalle:
Aufbau; Eigenschaften; Anwendungsmöglichkeiten.
Kunststoffe:
Aufbau; Eigenschaften; Anwendungsmöglichkeiten.
Verbundwerkstoffe:
Arten; Eigenschaften.
Sicherheitsgläser:
Arten; Herstellung; Eigenschaften; Anwendungsmöglichkeiten.
Beschichtete Gläser:
Arten; Herstellung; Eigenschaften und Anwendung von Beschichtungen bei Hohl- und Flachglasprodukten; Verspiegeln; Entspiegeln; Beschichtungen zur Beeinflussung der Oberflächenenergie.
3. Klasse:
Sonnenschutzverglasungen:
Herstellung; Aufbau; Produkte; Eigenschaften; Anwendung.
Thermodynamik:
Wärmeenergie; Wärmeaustausch; Wärmeübertragung.
Isolierverglasungen:
Herstellung; Aufbau; Produkte; Eigenschaften; Anwendung.
Glasverarbeitung:
Physikalische Vorgänge; Viskositätsänderungen; Wärmedehnung; Eigenschaftsänderungen; Spannungsaufbau.
Chemischer Apparatebau:
Verwendete Gläser; Arten chemischer Apparate; Produktionsmethoden; Einsatzgebiete; Einschmelzgläser.
Fügeverfahren - Befestigungstechnik:
Verbindung gleichartiger und unterschiedlicher Werkstoffe; Kleben, Löten, Schweißen, Schrauben, Nieten; Montagetechniken.
4. Klasse:
Gläser für spezielle Anwendungen:
Glaskeramik; Glaslote.
Schwingungen und Wellen:
Kenngrößen und deren Bedeutung; Licht; Schall.
Schutz- und Funktionsgläser:
Schallschutzgläser; Brandschutzgläser; angriffhemmende Verglasungen; Aufbau; Eigenschaften; Anwendung.
Optik:
Reflexion; Brechung; Lichtstreuung; geometrisch Optik; optische Geräte.
14. TECHNISCHES ZEICHNEN UND DARSTELLENDE GEOMETRIE
Der Schüler/die Schülerin soll
1. Klasse:
Elemente des technischen Zeichnens:
Handhabung der Zeichengeräte; Normschrift; Zeichnen mit Bleistift; Zeichnungsnormen; Maßeintragung; Pläne lesen; Grundkonstruktionen; Modellvorbereitung.
Parallelrisse:
Räumliches Achsenkreuz; Koordinatensysteme; Grund-, Auf- und Seitenriss; Strecke; Gerade; ebene Figuren und Ebenen in projizierenden Lagen und in Hauptlagen; wahre Gestalt ebener Figuren; wahre Länge von Strecken; einfache geometrische und technische Körper (anschauliche Darstellung, Durchdringungen, Schatten).
2. Klasse:
Elemente des technischen Zeichnens:
Erlernen der Zeichen-, Editier- und Ausgabefunktionen eines CAD-Programms.
Parallelrisse und Modelle:
Vertiefung der Parallelrisse; Anwendung der CAD-Technik zur Erstellung von normgerechten Plänen, Werkzeichnungen und Stücklisten gebräuchlicher Objekte der Fachrichtung; einfache geometrische und technische Körper und deren Umsetzung in Papiermodellen.
15. DESIGN
Der Schüler/die Schülerin soll
2. Klasse:
Methoden:
Beispielstudien; Projektorganisation.
Techniken:
Bleistift; Buntstift; Feder; Kohle; Kreide; Gouachefarben.
Resultate:
Aufbauende Projektarbeiten mit Glasanwendungen; Skizzen.
3. Klasse:
Methoden:
Betriebsanalysen; Marktforschung; Anwendung von Projektorganisation; kalkulatorische Hintergründe.
Techniken:
Bleistift; Buntstift; Gouachefarben; Einsatz von Computer- und Zeichenprogrammen.
Resultate:
Umfassende Projektarbeiten mit Glasanwendungen für Einzel- und Massenprodukte aus Glas; Skizzen; Schaubilder; Modelle; Pläne; Verpackungen; Werbematerial; Dokumentation in Text und Bild.
4. Klasse:
Methoden:
Material- und produktionsorientierte Objekte.
Techniken:
Grafische Techniken; Anwendung von Grafik- und CAD-Programmen.
Resultate:
Projektarbeiten mit Einsatz verschiedener Materialien und Einbindung von neuesten technischen Entwicklungen.
16. ENTWURF
Der Schüler/die Schülerin soll
1. Klasse:
Materialien; grundlegende Zeichen- und Maltechniken; Naturform – Kunstform; Schulung von Fantasie und Wahrnehmung; Experimentieren.
Figuration (Schemata und Beobachtung); geometrische Flächen und Körper (Grundform, Proportion); Farbgestaltung; Architektur, Pflanzen und Tiere (Darstellung und Gestaltung); Arbeitsbesprechung.
2. Klasse:
Zeichnen/Skizzieren nach Beobachtung; Farbtheorien, Farbexperimente; Methoden zum Vergrößern, Verkleinern, Übertragen von Entwürfen.
Themen gestalten, Komposition; Natur und Figuration (Struktur, Aufbau, Proportionen); Recherchen im Entwurfsprozess (Nutzen, Vorteile, Risiken); Analysen Vergleich und Diskussion; Skizzieren (Raum, Licht, Schatten, Schrägriss, Perspektive); grafisches Erfassen und Umsetzen; Schrift und Text (Textfluss, Rhythmus, Charakter, Typografie); Ornament und Dekor in Geschichte und Gegenwart; Entwurf für Werkstätte und Atelier.
3. Klasse:
Natur und Figuration (Freies Gestalten, Experiment); Proportion und Maßstab; Darstellen von Werkstoffen und Oberflächen; Mensch (Körper und Porträt); Kunstbetrachtung im Vergleich von Geschichte und Gegenwart.
Entwurf (Machbarkeit und Ausführung); Werkstofforientierung, Kostenbewusstsein; Anwendung von Grafik- und CAD-Programmen; Präsentation (Layout, Ensemble- und Gesamtwirkung); Typografie (Beziehung Geschichte-Gegenwart); Kommunizieren von Entwürfen; Dokumentation (Entwurfsprozesse visualisieren und digitalisieren); Film und Fotografie; Vorbereitung von Drucksorten für Laser- und Tintenstrahldrucker.
4. Klasse:
Werkbeispiele und Kunstbetrachtung; Präsentation (Layout, Typografie, Texte); Drucksorten, Flyer, Handouts.
Entwürfe in Verbindung zu Werkstätte und Atelier; Entwerfen mit Kostenvorgaben (Material - Kostenvarianten); Dokumentation von Entwurfsprozessen; menschliche Figur (Porträt und Aktzeichnen); Bearbeitung konkreter Aufgaben im Team; konstruktive, werkstoffbezogene, komplexe Anwendungen.
17. MEDIENLABOR
Der Schüler/die Schülerin soll
2. Klasse:
Medien:
Bildbearbeitungsprogramme.
Übungen:
Bearbeitung digitalen Bildmaterials (Auswahlbereiche editieren, Farben bearbeiten, Texte erzeugen und bearbeiten, Bildqualität optimieren und für die Ausgabe vorbereiten ua.).
3. Klasse:
Medien:
Layout- und Präsentationsprogramme.
Übungen:
Editierung digitaler Objekte; Bearbeitung und Erstellung von Mengen- und Grafiktexten; Verbindung von Bild und Textaussagen in der Flächenkomposition; Aufbereitung, Dokumentation und marktgerechte Präsentation von Themen und Projekten; Bearbeitung und Druckvorbereitung von Drucksorten, Plakate, Prospekte ua.; Erstellung von Projektpräsentationen.
4. Klasse:
Medien:
3D-Modellierungsprogramm.
Übungen:
Darstellung, Editierung und Rendering und Erstellung von Ausgabedateien von Objekten des Fachbereiches in Volumenkörpern.
18a. ATELIER UND PRODUKTION - Ausbildungszweig Hohlglas (Glasgestaltung)
Der Schüler/die Schülerin soll
1. Klasse:
Allgemeine Werkstättenausbildung:
Unfallverhütung, Arbeitshygiene, Sicherheitsvorschriften; Entsorgungsrichtlinien und -vorschriften; Werkstättenordnung, Werkstättenorganisation, werkstättenspezifische Material-, Maschinen- und Werkzeugkunde; Rüstung, Bedienung, Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Werkzeugen.
Malerei (Hohlglas/Flachglas):
Einführung in die Techniken der Federzeichnung; Pinselkonturen; Schwemmtechnik; Schattiertechnik; Beize.
Gravur und Schleiferei:
Gravur (Grundschnitte mit unterschiedlichen Schleifmitteln, Einführung in die Technik der Sandstrahlung).
Schleiferei (einfache Kantenbearbeitung, Reißen, Schneiden, Polieren¸ Einführung in die Bedienung von Schleifmaschinen; Grundschnitte auf Flach- und Hohlglas).
Glaswerkstätte:
Kunstverglasung (Glasschneiden, Schneiden nach Maß und Schablonen, Berechnung, Zuschnitt und Fertigung einfacher Flächenteilungen).
Glasbau (Handhabung von Flachglas; Lagerung; Transport; Zuschnitt einfacher Grundformen; einfache Verglasungstechniken).
Glasbläserei (freies Formen - Ziehen, Biegen, Blasen und Quetschen mit Hart- und Weichglas).
Email und Mosaik:
Email (Einführung in die Grundtechniken - Sägen, Feilen, Entfetten, Grundieren, nass in Nasstechnik, Sgraffito, Rühremail).
Mosaik (Umkehrtechnik – Grundtechniken der Mosaikverlegung – Schneiden, Schleifen, Zwicken, Kleben, Füllen, Netzen).
Metallwerkstätte:
Metallbearbeitung (Grundtechniken der Metallbe- und -verarbeitung).
Gürtlerei (Grundtechniken der Buntmetallbe- und -verarbeitung - Kanten, Löten, Tiefziehen).
2. Klasse:
Allgemeine Werkstättenausbildung:
Unfallverhütung, Arbeitshygiene, Sicherheitsvorschriften; Entsorgungsrichtlinien und -vorschriften; Werkstättenordnung, Werkstättenorganisation, werkstättenspezifische Material-, Maschinen- und Werkzeugkunde; Rüstung, Bedienung, Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Werkzeugen; Umsetzung und Vertiefung variabler Materialbearbeitungstechniken.
Malerei:
Pinseldruck; Quetschen; Rändern; Beizen; Lüstern.
Gravur und Schleiferei:
Gravur (einfache plastische Ausschneidetechniken, Linien, Kreise, Oliven, figurale Formen mit unterschiedlichen Schleifmitteln, Kombination verschiedener Bearbeitungstechniken - Gravieren, Kleben, Sandstrahlen).
Schleiferei – Hohlglas (Bleikristallschliffe, Kanten und Randbearbeitung).
Glaswerkstätte:
Kunstverglasung (Schneideübungen, Schablonieren, Verbleien, Löten, Kupferfolientechnik, Messingverglasung , Stegemail, Folienschnitt, Grafittechnik, Schablonentechnik).
Email und Mosaik:
Email (Grubenemail, Strukturemail).
Metallwerkstätte:
Gürtlerei (Bearbeitung von Buntmetallen - Falzen, Abkanten, Treiben, Löten, Nieten, Sicken, Aufziehen, Punzieren, Tiefziehen, Ziselieren; Anreißen, Richten, Biegen, Feilen, Schleifen, Sägen, Gewindeschneiden, Bohren, Oberflächenbehandlung).
Kunststofftechnik:
Sägen; Schleifen; Kleben; Schneiden.
3. Klasse:
Allgemeine Werkstättenausbildung:
Anwendungsbezogene Schulung an Maschinen und Werkzeugen; Rüstung, Wartung und Instandhaltung; Vernetzung von Werkstätte und gestaltender Theorie.
Malerei:
Federzeichnung; Quetschen mit rein metallischer Auflage; Überzug auf Wasserbasis; Wappen; Portrait; Stupfen, Brennen, Hinterlegen; Transparentemail; Beschichten von Schlagmetallen; Ätzen.
Gravur und Schleiferei:
Gravur (Kupferrad, Diamant, Korund, Sandstrahltechniken; Tiefschnitt, Grundschnitte, plastische Bearbeitung, Portrait; technikübergreifende Glasbearbeitung).
Schleiferei – Hohlglas (Hohl- und Massivkörper, Hochschnitt, Tiefschnitt, Flächenschliff, Verklebungen, Säurepolieren).
Glaswerkstätte:
Kunstverglasung (Messingverglasung, Glasschnittberechnung, Doppelkernberechnung, Konstruktion und Fertigung von 3-D Objekten, praktische Umsetzung von Entwürfen, Glasintarsien).
Glasbau (Manipulieren, Transportieren, Lagern von Glas; Schneiden von Dickglas, Bohren, Sägen, Schleifen, Kleben).
Email und Mosaik:
Email (Grubenemail, Strukturemail).
Mosaik (direkte Verlegung, Segmentmosaik, Umkehrtechnik; Umsetzung von Entwürfen, Materialvarianten, Materialkombinationen).
Metallwerkstätte:
Gürtlerei (mechanische und chemische Oberflächenbehandlung - Bürsten, Kratzen, Polieren, Beizen, Patinieren, Verzinnen, Hämmern, Wachsen, Zaponieren).
Siebdruck:
Druckvorbereitung, Siebherstellung, Siebreinigung; 3-Farbendruck, Rasterdruck, CMYK-Druck.
4. Klasse:
Allgemeine Werkstättenausbildung:
Entwicklung eigenständiger Problemlösungen; Förderung von teamorientierten Arbeiten; aufgabenspezifische Maschinen- und Materialwahl; Arbeitsvorbereitung; Vor- und Nachkalkulation.
Malerei:
Schapertechnik; Stupftechnik; Portraits; Farbanalysen.
Gravur und Schleiferei:
Gravur (eigenständige Umsetzung von Entwürfen auf diversen Werkstücken, Oberflächengestaltung mit unterschiedlichen Schleifmitteln).
Kuglerei (Entwicklung und Gestaltung von Objekten, Flächenschliff, Kleben, Materialverbindungen, freie Formgebung; technische Umsetzung von Entwürfen).
Glaswerkstätte:
Kunstverglasung (Vernetzung verschiedener Techniken, fachgerechte Umsetzung von Entwürfen, projektorientiertes Arbeiten).
Email und Mosaik:
Email (individuelle Umsetzung von Entwürfen, Metall-Email-Glaskombinationen).
Metallwerkstätte:
Gürtlerei (Herstellung 3-dimensionaler Objekte, werkstattübergreifende Gestaltung).
Siebdruck:
Digitale Druckvorbereitung, Farbseparation und Filmherstellung; Druck auf unterschiedlichen Materialien, Umsetzung eigener Entwürfe; Arbeitsvorbereitung zur Ausgabe an CNC-gesteuerten Maschinen.
Ofentechnik:
Teilverschmelzungen, Vollverschmelzungen, Kantengestaltungen, Herstellung von Absenkformen, mehrschichtige Arbeiten mit Einschmelzungen; Arbeiten am Ofen.
18b. ATELIER UND PRODUKTION - Ausbildungszweig Flachglas (Glastechnik)
Siehe 18a.
1. Klasse:
Siehe 18a.
2. Klasse:
Allgemeine Werkstättenausbildung:
Unfallverhütung, Arbeitshygiene, Sicherheitsvorschriften; Entsorgungsrichtlinien und -vorschriften; Werkstättenordnung, Werkstättenorganisation, werkstättenspezifische Material-, Maschinen- und Werkzeugkunde; Rüstung, Bedienung, Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Werkzeugen; Umsetzung und Vertiefung variabler Materialbearbeitungstechniken.
Malerei:
Pinselkontur; Schattiertechnik; Radiertechnik; Folientechnik; Lacktechnik.
Gravur und Schleiferei:
Schleiferei (Facettenschliff, Keilschnitte, Oliven, Kugeln, Außenrundungen, Flächenschliff).
Glaswerkstätte:
Kunstverglasung (Schneideübungen, Schablonieren, Verbleien, Löten, Kupferfolientechnik, Messingverglasung).
Glasbau (Zuschnitte, Kantenbearbeitung, Glasbohren, Trennen, Verglasen von Fenster und Türen, Passepartoutschnitt).
Metallwerkstätte:
Metallbearbeitung (Blechbearbeitung, Falzen, Abkanten, Treiben, Löten, Nieten, Korrosionsschutz; Fertigung einfacher Werkstücke nach Zeichnungen und Arbeitsplänen; Messen, Prüfen, Anreißen, Körnen, Richten, Biegen, Feilen, Schleifen, Sägen, Gewindeschneiden, Bohren, Senken; Oberflächenbehandlung).
Kunststofftechnik:
Sägen; Schleifen; Kleben; Schneiden.
3. Klasse:
Allgemeine Werkstättenausbildung:
Anwendungsbezogene Schulung an Maschinen und Werkzeugen; Rüstung, Wartung und Instandhaltung; Arbeiten nach planmäßigen Vorgaben.
Malerei:
Schattiertechnik, Schapertechnik, Federzeichnung; Schwemmtechnik; Brennen; Beschichten von Schlagmetallen; Ätzen.
Gravur und Schleiferei:
Schleiferei (Flächenverklebung, Flächenschliff, Innenrundungen, Bohren, Sägen, Sandstrahlen).
Glaswerkstätte:
Kunstverglasung (Messingverglasung, Glasschnittberechnung, Doppelkernberechnung, Konstruktion und Fertigung von 3D Objekten, praktische Umsetzung von Entwürfen, Glasintarsien).
Glasbau (Zuschnitte VSG, Kantenbearbeitung, Bohren, Trennen, Profilbauglas, Bilderrahmung, Kleben, Dichten).
Metallwerkstätte:
Metallbearbeitung (Spanende Fertigungsverfahren – Bohren, Drehen, Fräsen; spanlose Fertigungsverfahren – Biegen, Scheren, Schmieden, Abkanten; Verbindungstechniken – Schrauben, Nieten, Löten, Kleben, Schweißen, Falzen; Schweißtechniken – Wig, Mig-Mag, Elektrodenschweißen).
Siebdruck:
Druckvorbereitung, Siebherstellung, Siebreinigung; 3-Farbendruck, Rasterdruck, CMYK-Druck.
Ofentechnik:
Mehrschichtige Glasreliefs; Pulverschablonentechniken; Teilverschmelzungen mit Pulvergestaltung; Biegen über Formen; Absenken in Fertigformen.
4. Klasse:
Allgemeine Werkstättenausbildung:
Entwicklung eigenständiger Problemlösungen; Förderung von teamorientierten Arbeiten; aufgabenspezifische Maschinen- und Materialwahl; Arbeitsvorbereitung; Vor- und Nachkalkulation.
Malerei:
Restaurieren; Airbrushtechnik; Beschichten; Gold; Lüster; Beize; Farbanalysen.
Gravur und Schleiferei:
Schleiferei (Kombination von Schliffen, Sandstrahlen, Kleben, Bohren, Sägen, Spiegel belegen).
Glaswerkstätte:
Kunstverglasung (Flächenverklebung, Intarsien, Beschichten; Technik- und Materialverbindungen; projektorientiertes Arbeiten).
Glasbau (Dickglaszuschnitte, Ganzglastechnik, Klebetechnik, System und Montagetechnik, Beschichten; C-Technik, Grundkenntnisse der CNC-Technik; Arbeitsvorbereitung zur Ausgabe an CNC-gesteuerten Maschinen).
Metallwerkstätte:
Metallbearbeitung (Befestigungstechnik an verschiedenen Bausubstanzen; Fertigungstechniken – Rahmenschweißen, Portalbau, Fensterbau; Verbindungstechniken – Metall/Glas, Metall/Beton, Metall/Holz; Fassadenbau, Wintergartenbau; Arbeitsvorbereitung, Ablauforganisation, Dokumentation, Kalkulation; C-Technik, Grundkenntnisse der CNC-Technik; Arbeitsvorbereitung zur Ausgabe an CNC-gesteuerten Maschinen.
Siebdruck:
Digitale Druckvorbereitung, Farbseparation und Filmherstellung; Druck auf unterschiedlichen Materialien, Umsetzung eigener Entwürfe.
Ofentechnik:
Teilverschmelzungen, Vollverschmelzungen; Kantengestaltungen; Herstellung von Absenkformen; mehrschichtige Arbeiten mit Einschmelzungen; Arbeiten am Ofen.
18c. ATELIER UND PRODUKTION - Ausbildungszweig Technisches Glas (Heißglasverarbeitung und Apparatebau)
Siehe 18a.
1. Klasse:
Allgemeine Werkstättenausbildung:
Unfallverhütung, Arbeitshygiene, Sicherheitsvorschriften; Entsorgungsrichtlinien und -vorschriften; Werkstättenordnung, Werkstättenorganisation, werkstättenspezifische Material-, Maschinen- und Werkzeugkunde; Rüstung, Bedienung, Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Werkzeugen.
Apparatebau:
Freies Formen (Ziehen, Biegen, Blasen und Quetschen mit Hart- und Weichglas).
2. Klasse:
Allgemeine Werkstättenausbildung:
Unfallverhütung, Arbeitshygiene, Sicherheitsvorschriften; Entsorgungsrichtlinien und -vorschriften; Werkstättenordnung, Werkstättenorganisation, werkstättenspezifische Material-, Maschinen- und Werkzeugkunde; Rüstung, Bedienung, Wartung und Instandhaltung von Maschinen und Werkzeugen; erweiterter Einsatz von Glas bearbeitenden Maschinen, Werkzeugen und Geräten.
Apparatebau:
Laborglas, Glas-Glas Verbindungen; Einschmelzungen; Weichglas und Buntglas Zierformen, Perlen; Schleifen, Sägen, Bohren, Kleben, Schneiden; Bedampfen, Verspiegeln, Beschichten, Ätzen.
3. Klasse:
Allgemeine Werkstättenausbildung:
Schulung und Einsatz an Spezialmaschinen und Geräten.
Apparatebau:
Laborglas, Glasapparatebau mit Einschmelzungen; figurales Formen mit Weichglas und Hartglas, Perlen; maschinelle Verformung; Neonglasbläserei; Sandstrahlen, Lüstern, Beizen.
Ofentechnik:
Fusing (Heißglasverarbeitung im Fusingofen - Schmelz- und Absenktechniken in Verbindung mit lampengeformtem Glas).
Glasmachen (Heißglasverarbeitung am Hafenofen - Einlegen, Schmelzen, Grundtechniken mit der Glasmacherpfeife, Tempern).
4. Klasse:
Allgemeine Werkstättenausbildung:
Eigenständiges Umsetzen technisch komplexer Aufgabenstellungen.
Apparatebau:
Laborglas, Glasapparatebau; Quarzglas, Drehbank Arbeiten; Umsetzung dekorativer Entwürfe in Weiß- und Buntglas.
Siehe Anlage 3.
Siehe Anlage 3.
Siehe Anlage 3.
Siehe Anlage 3.
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von der Stundentafel gemäß Abschnitt III abgewichen werden.
2 Mit Übungen im Ausmaß der in Klammer angeführten Wochenstunden.
3 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.