(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)
|
Wochenstunden |
Lehrver- |
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|
A. |
Pflichtgegenstände |
pflich- |
|||||||||||||||
|
Klasse |
Summe |
tungs- |
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|
1. |
2. |
3. |
4. |
gruppe |
|||||||||||||
|
1. |
Religion |
2 |
2 |
2 |
2 |
8 |
(römisch drei) |
||||||||||
|
2. |
Deutsch und Kommunikation |
2 |
2 |
2 |
2 |
8 |
römisch eins |
||||||||||
|
3. |
Englisch |
2 |
2 |
1 |
1 |
6 |
(römisch eins) |
||||||||||
|
4. |
Geschichte und politische Bildung |
2 |
- |
- |
- |
2 |
römisch drei |
||||||||||
|
5. |
Geografie und Wirtschaftskunde |
- |
1 |
- |
- |
1 |
(römisch drei) |
||||||||||
|
6. |
Bewegung und Sport |
2 |
2 |
2 |
1 |
7 |
römisch vier a |
||||||||||
|
7. |
Angewandte Mathematik |
2 |
1 |
1 |
1 |
5 |
(römisch eins) |
||||||||||
|
8. |
Naturwissenschaftliche Grundlagen |
2 |
1 |
- |
- |
3 |
römisch zwei |
||||||||||
|
9. |
Angewandte Informatik |
2 |
- |
- |
- |
2 |
römisch eins |
||||||||||
|
10. |
Wirtschaft und Recht |
- |
- |
2 |
2 |
4 |
römisch drei |
||||||||||
|
11. |
Betriebstechnik |
- |
- |
- |
2 |
2 |
römisch eins |
||||||||||
|
12. |
Kunstgeschichte und Designtheorie |
- |
2 |
2 |
2 |
6 |
römisch zwei |
||||||||||
|
13. |
Technologie |
2 |
2 |
2 |
2 |
8 |
römisch eins |
||||||||||
|
14. |
Darstellung und Komposition, Entwurf und Design 2 |
5(5) |
5(5) |
5(5) |
5(5) |
20 |
römisch zwei |
||||||||||
|
15. |
Medienlabor |
- |
2 |
2 |
2 |
6 |
römisch eins |
||||||||||
|
16. |
Atelier und Produktion |
14 |
15 |
16 |
15 |
60 |
römisch vier |
||||||||||
|
Gesamtwochenstundenzahl |
37 |
37 |
37 |
37 |
148 |
||||||||||||
B. |
Pflichtpraktikum |
mindestens 4 Wochen vor Eintritt in die 4. Klasse |
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|
Wochenstunden |
Lehrver- |
||||||||||||||||
|
C. |
Freigegenstände, Unverbindliche Übungen, Förderunterricht |
pflich- |
|||||||||||||||
|
Klasse |
tungs- |
||||||||||||||||
|
1. |
2. |
3. |
4. |
gruppe |
|||||||||||||
|
C.1 |
Freigegenstände |
||||||||||||||||
|
Zweitsprache Deutsch |
2 |
2 |
- |
- |
römisch eins |
||||||||||||
|
Englisch |
- |
- |
2 |
2 |
(römisch eins) |
||||||||||||
|
Angewandte Mathematik |
- |
1 |
1 |
1 |
(römisch eins) |
||||||||||||
|
Darstellende Geometrie |
2 |
- |
- |
- |
(römisch eins) |
||||||||||||
|
Projektmanagement |
- |
- |
- |
2 |
römisch zwei |
||||||||||||
|
Qualitätsmanagement |
- |
- |
- |
2 |
römisch eins |
||||||||||||
|
C.2 |
Unverbindliche Übungen |
||||||||||||||||
|
Bewegung und Sport |
1 |
1 |
1 |
1 |
römisch vier a |
||||||||||||
|
Wochenstunden |
Lehrver- |
|||||||||||||
|
C. |
Freigegenstände, Unverbindliche Übungen, Förderunterricht |
pflich- |
||||||||||||
|
Klasse |
tungs- |
|||||||||||||
|
1. |
2. |
3. |
4. |
gruppe |
||||||||||
C.3 |
Förderunterricht 3 |
|||||||||||||
|
„Deutsch und Kommunikation“, „Englisch“, „Angewandte Mathematik“, fachtheoretische Pflichtgegenstände |
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Siehe Anlage 3 mit folgenden Ergänzungen:
Ziel der Ausbildung:
Die Fachschule für Kunsthandwerk und Design, Ausbildungszweig Vergolder und Schilderhersteller ist eine auf fachtheoretische und praktische Fähigkeiten ausgerichtete Ausbildung. Die Ausbildung umfasst alle zweidimensionale Gestaltungsbereiche der kunsthandwerklichen Malerei, Vergoldung und des Schriftdesign sowie der Grafik und Präsentationstechniken. Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,
Fachliche Kernkompetenz:
Die Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Kunsthandwerk und Design, Ausbildungszweig Vergolder und Schilderhersteller sollen folgende Kompetenzen erwerben:
Fachübergreifende Kernkompetenzen:
Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Kunsthandwerk und Design, Ausbildungszweig Vergolder und Schilderhersteller insbesondere befähigt werden,
Tätigkeitsfelder:
Die Tätigkeitsfelder der Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Kunsthandwerk und Design, Ausbildungszweig Vergolder und Schilderhersteller liegen in den Bereichen der grafischen und malerischen Gestaltung und Formgebung und der handwerklichen und kunsthandwerklichen Raum- und Objektgestaltung.
Insbesondere stehen die handwerkliche Tätigkeit als Maler, Vergolder und Schilderhersteller, Bühnenmalerei und Objektgestaltung, Tätigkeit im grafischen Gewerbe und als freischaffender Gestalter und freischaffende Tätigkeit als Maler, Kunsthandwerker und Schriftdesigner im Vordergrund.
Auch Präsentationstechnik, Ausstellungsbau und Museumsausstattung, Restaurierung, Instandhaltung und Konservierung im Maler-, Vergolder- und Schriftbereich zählen zu den typischen Aufgaben eines Vergolder und Schilderherstellers. Tätigkeiten im Bereich der Kunsttherapie, der Kunstvermittlung und der Foto-, Video- und Medientechnik sowie die Entwicklung und Umsetzung von Konzepten im künstlerischen und kulturellen Bereich bilden sichtige Bestandteile des Berufsbildes.
Siehe Anlage 3.
Siehe Anlage 3.
„Deutsch und Kommunikation“, „Englisch“, „Geschichte und politische Bildung“, „Geografie und Wirtschaftskunde“, „Bewegung und Sport“, „Angewandte Mathematik“, „Naturwissenschaftliche Grundlagen“, „Angewandte Informatik“, „Wirtschaft und Recht“ und „Betriebstechnik“:
Siehe Anlage 3.
12. KUNSTGESCHICHTE UND DESIGNTHEORIE
Der Schüler/die Schülerin soll
2. Klasse:
Allgemein:
Geschichte der Kunst – Überblick über die einzelnen Kunstepochen und Kunstformen.
Urgeschichte:
Ältere und älteste europäische Kunstgeschichte.
Altertum:
Ägypten; Kreta und Mykene; griechische und römische Antike.
Mittelalter:
Romanik; Gotik.
3. Klasse:
Allgemein:
Kunstgeschichtliche Grundlagen der Malerei, Plastik und Architektur.
Neuzeit:
Renaissance; Barock; Klassizismus; 19. Jahrhundert; von der angewandten Kunst zum Design; Einführung in die Designtheorie.
4. Klasse:
Designtheorieinhalte:
Der Kunst- und Designbegriff; Entwicklung des Designs im historischen Kontext, im Handwerk und in der angewandten Kunst; Einführung in die Semiotik und Designtheorie; Designkonzepte des 20. Jahrhunderts.
Kunsthistorische Inhalte:
Wechselbeziehung zwischen bildender Kunst und Sozialgeschichte; Wegbereiter der Moderne; zeitgenössische Kunst.
13. Technologie
Der Schüler/die Schülerin soll
1. Klasse:
Grundlagen – Materialkunde und Anwendungstechnik:
Werkzeuge, Geräte und Maschinen des Malers:
Spachtel- und Abschergeräte; Pinsel; Bürsten; Rollgeräte; Spritzgeräte; Abdeckapparate; Hochdruckreiniger und Strahlgeräte; Schleifmaschinen; sonstige Beschichtungsgeräte.
Anwendungstechnische Verfahren zu den unterschiedlichen Beschichtungen des Malers und Kunsthandwerkers:
Beschichtungsaufbau; Beschichtungstechniken mit Leimfarbe; Dispersionsfarbe; Silikatfarbe; Silikonharzfarbe; Lacke; Ölfarben; Acrylfarben; historische Beschichtungstechniken.
Anwendungstechnische Verfahren zur Untergrundvorbereitung:
Schleiftechniken; physikalische, thermische und chemische Entschichtungstechniken; Entrostungstechniken.
Pigmente und Farbstoffe:
Einteilung, Zuordnung, Eigenschaften von Pigmenten und Farbstoffen.
Bindemittel und Lösemittel:
Einteilung, Zusammensetzung, Aufgaben und Anwendung, MAK-Werte, Gefahrenklassen, Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Bindemitteln und Lösemitteln.
2. Klasse:
Schrift:
Schriftarten und Formen; Typologie und Typografie; Gestus und Ästhetik der Schrift und Schriftbilder; Entwicklung der Schrift; historische Schriftformen.
Schriftdesign:
Gestaltungsformen im Schriftwesen; Werkzeuge im Schriftdesign von der Feder bis zum Computer; Satzgestaltung; Schildergestaltung und Schilderherstellung; Lichtdesign.
Reproduktionstechniken:
Hochdruck; Tiefdruck; Flachdruck (Lithografie, Siebdruck); Digitaldruckverfahren.
Vergolden:
Werkzeuge und Materialien; Schlagmetalle; Silber; Vergoldungstechniken; moderne Vergoldeverfahren; Bronzieren; Schmucktechniken des Vergolders; historische Entwicklung der Vergoldetechniken.
Konservierungs- und Restaurierungstechniken:
Diverse Reinigungsverfahren; Polituren; Befunderstellung (Befundprotokoll, Befundgerichte, Arbeitsdokumentationen); Materialanalysen.
3. Klasse:
Heraldik:
Grundkenntnisse der Wappenkunde; Anwendung heraldischer Grundsätze bei der Wappengestaltung, historische Entwicklung der Heraldik; Blasonieren; Wappensymbolik; Pracht- oder Prunkstücke; Teilungen und Heroldsstücke.
Anatomie:
Aufbau des menschlichen Körpers (Skelett, Muskulatur, Bewegungsabläufe und Funktionen, Proportionen).
4. Klasse:
Visuelle Kommunikation:
Grundlagen der visuellen Kommunikation; Kommunikator und Rezipient; geometrisch-optische Täuschungen; Ordnungsprinzipien; Semiotik; Typografie.
Gestaltungstechniken und Bildinterpretation:
Goldener Schnitt; geschichtliche Entwicklung der Gestaltungslehren; Bildinterpretation; Ikonografie und Ikonologie.
Farblehre:
Grundlagen der Farbenlehre; Lehre vom Licht; Farbmischungen und deren Anwendungen; Farbpsychologie; Farbe im Umfeld.
Präsentationstechniken:
Materialien und Werkzeuge zur Präsentation; Gestaltung von Mappen und Vorlagen; Rhetorik und Argumentationstechniken; Kundengespräche; Verkaufsstrategien.
14. DARSTELLUNG UND KOMPOSITION, ENTWURF UND DESIGN
DARSTELLUNG UND KOMPOSITION
Der Schüler/die Schülerin soll
ENTWURF UND DESIGN
Der Schüler/die Schülerin soll
1. Klasse:
DARSTELLUNG UND KOMPOSITION
Grundlagen der bildnerischen Darstellung:
Haupt- und Schrägrisse einfacher geometrischer und technischer Körper; Grundbegriffe der Perspektive und Schattenkonstruktion; Naturstudien.
Grundlagen der Wahrnehmung und der ästhetischen Wirkung:
Hell – Dunkel – Kontraste; Textur; Struktur im Hinblick auf Bedeutung und Phänomen; Erfassen von Proportionen und räumlichen Situationen; Schrift; Objekte; Stillleben; Naturstudien.
Techniken:
Zeichnerische Grundtechniken in Graphitstift, Farbstift und Feder.
ENTWURF UND DESIGN
Grundlagen und Zugangsmethodik zu Entwurfsprozessen:
Darstellungs- und Gestaltungsaufgaben, die die Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit im Visuellen und Haptischen fördern; Entwicklung differenzierter Bildsprache.
Darstellungstechniken:
Verschiedene grafische und plastische Umsetzungsverfahren; einfache Entwürfe zur weiteren Bearbeitung in den Werkstätten.
Gestaltung:
Geometrisch aufgebaute Objekte nach der Natur; Modelle nach einfachen Naturstudien.
2. Klasse:
DARSTELLUNG UND KOMPOSITION
Anwendung verschiedener darstellerischer Mittel; zeichnerische und malerische Grundtechniken mit Pinsel, Feder und Stiften auf verschiedenen Untergründen; grafische und malerische Skizzen; Verdeutlichung und Abstraktion; Kompositionsanalyse.
Objekt:
Naturstudien; Mensch; Tier; Landschaft; Körper; Raum; Objektstudien; Heraldik.
ENTWURF UND DESIGN
Experimentelle Gestaltungsaufgaben; Integration von spielerischen Umgangsformen an Entwurfsprozessen; Erfahrungswerte im Zusammenhang mit ästhetisch-sprachlichen Phänomenen; Idee, Umsetzung und Darstellung; von der Überzeichnung zur Abstraktion; grafisch und plastisch Skizzieren, Entwerfen und Modellieren; Naturstudium; menschlicher Körper; Landschafts- und Architekturmotive; Schrift; botanische Formen; figurale Kompositionen; Objektdesign; Reliefs; anwendungsorientierte Entwürfe zur Umsetzung in den Werkstätten.
3. Klasse:
DARSTELLUNG UND KOMPOSITION
Vertiefung der formalen, technischen und ästhetisch–künstlerischen Fertigkeiten; kompositorische und bildhafte Darstellungen mit zeichnerischen, malerischen und reproduktionstechnischen Verfahren; Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruck; Entwickeln zeichnerischer Zusammenhänge in Verbindung mit dem freien Raum und experimentelle Malerei; künstlerischer Entwicklungsprozess in Richtung Reduktion und Abstraktion; Portrait; Aktstudien; Tierdarstellungen; Landschafts- und Architekturdetails; Designobjekte.
ENTWURF UND DESIGN
Modellhafte dreidimensionale Umsetzung der in Darstellung und Komposition entwickelten Lösungen; auftragsorientiertes Entwickeln von eigenen Ideen unter Berücksichtigung recherchierter und philosophisch begründeter Entwurfsarbeit; Objektdesign unter Berücksichtigung kultureller, technologischer und ergonomischer Bedingungen.
4. Klasse:
DARSTELLUNG UND KOMPOSITION
Eigenständiges und selbstverantwortliches Experimentieren mit komplexen Gestaltungsprozessen unter Berücksichtigung visueller zeitgemäßer Kommunikations- und Designstrategien; selbstständiges entwickeln innovativer Designlösungen und Produktphilosophien.
ENTWURF UND DESIGN
Umsetzung der Entwurfsprojekte; Konzeption und exemplarische Realisierung; Projektarbeiten mit Präsentation.
15. MEDIENLABOR
Der Schüler/die Schülerin soll
2. Klasse:
Grundlagen der technischen Vortragsmedien und der Einsatzmöglichkeiten für die Bildhauerei und plastisches Design im Entwurfsbereich.
Digitale Fotografie:
Gerätehandhabung; Aufnahmetechnik; Ausarbeitung; vektor- und pixelorientierte Software; medienunterstütztes Präsentations- und Kommunikationstraining.
3. Klasse:
Computergestütztes Design:
Ausarbeitungsverfahren mit pixelorientierter Software; Lichttechnik und Lichtführung; Positionierung der Objekte und Modelle.
3D-Software:
Medienunterstützte Präsentationstechniken.
4. Klasse:
Digitale Bildzusammenstellungen; Positionierung und Bearbeitung digitaler Raummodelle; medienunterstütztes Präsentations- und Kommunikationstraining.
16. Atelier und PRODUKTION
Der Schüler/die Schülerin soll
1. Klasse:
Kunsthandwerk – Malerei:
Vorbereitung von Untergründen; Beschichtungstechniken auf anorganischen, organischen und metallischen Untergründen (Anstriche auf Mauerwerk, Holz, Kunststoff, Metall); Beschichtungsverfahren und Beschichtungssysteme/(Streichen, Rollen, Spritzen); Grundkenntnisse über Beschichtungsträger; Eigenschaften und Vorkommen; Farbmischverfahren; Nachmischen von Farbtönen; Anwendung von Mischfarben und Volltönen.
Vergoldung und Schmucktechnik:
Einführung in die Handhabung und den Einsatz der Vergolderwerkzeuge; Arbeiten mit verschiedenen Schlagmetallen; Ölvergoldung auf unterschiedlichen Untergründen; Einsatz der Vergoldermilch; Ornamentik; Vergoldermusterleiste; Polimentgold; Gipsgießen; Grisaillemalerei; Muscheln; verschiedene Schmuckplatten ua.; Herstellen von Vergoldergründen.
Schriftdesign und Schilderherstellung:
Einführung in die Handhabung und den Einsatz der Beschriftungswerkzeuge; Vergrößerungstechniken von Vorlagen/Schriften; Umgang mit verschiedenen Pinseln und Federn; Herstellung und Anwendung verschiedener Schriftarten; Zeichen- und Darstellungstechniken; Beschriftungen auf verschiedenen Untergründen; Herstellen von Schriftpausen; Kopierverfahren; Umgang mit Grundschriften.
2. Klasse:
Kunsthandwerk – Malerei:
Materialien und Werkzeuge des Kunsthandwerkers; einfache kunsthandwerkliche Schmucktechniken mit Pinsel, Modeler, Schwamm und Kämmen; Aufsetztechniken; Eintropftechnik; Lackiertechniken; Liniertechniken; Farbmischungen und Farbgestaltung im historischen Kontext.
Vergoldung und Schmucktechnik:
Herstellen verschiedener Kreidegründe; verschiedene Aufsetzarbeiten; Gravurtechniken (zB Brokatmusterplatte, Goldradierung, Inkarnat); Punzieren; Tremolieren; Sandeln; Mordentvergoldung; Hinterglasvergoldetechnik.
Schriftdesign und Schilderherstellung:
Weiterführende Arbeitstechniken im Schriftdesign; freie Feder- und Pinselschriften; Lackiersystem im Schilderherstellerbereich; Maskiertechniken; Beschriftungen in Schnitttechniken; einfache Glasbeschriftung in historischen und modernen Techniken; Grundlagen der Siebdrucktechnik und anderer Drucktechniken (Digitaldruck ua.).
3. Klasse:
Kunsthandwerk – Malerei:
Einführung in Techniken und Handhabung der Werkzeuge der plastischen Malerei und Illusionsmalerei; einfache plastische Maltechniken; Imitationstechniken wie Marmorierung und Maserierung; Fassadengestaltung in analoger und digitaler Technik; Entwurf- und Umsetzungstechniken; Fassadenbilder in Seccomalerei; Grundlagen der Airbrushtechnik, (Material und Werkzeuge, einfache Airbrusharbeiten).
Vergoldung und Schmucktechnik:
Grundlagen zum Fassen von Figuren in historischen und modernen Techniken; Fassmalerei in Kasein-, Öl- und Acryltechnik; Weißpolimenttechniken; Silbern, Oxidieren und Patinieren; Herstellen von Rahmen und Passepartouts; Vergoldetechniken in Verbindung mit plastischer Malerei.
Schriftdesign und Schilderherstellung:
Schriftdesign mit moderner Computertechnologie; Arbeiten mit Schneideplotter und Digitaldrucker; Beschriftungen im Klebeverfahren auf verschiedenen Untergründen; Grundbegriffe in der Herstellung von plastischen Schildern; Metallisierungstechniken auf Glasschildern; Airbrushtechnik in Verbindung mit Schriftdesign.
4. Klasse:
Kunsthandwerk – Malerei:
Einführung in die Technik und die Materialien und Werkzeuge der Freskomalerei und der Sgraffitotechnik; Herstellen von Fresko- und Sgraffitogründen; einfache Arbeiten in Fresko- und Sgraffitotechnik; weiterführende Arbeiten in Illusionsmalerei; plastische Gestaltungstechniken mit Gips, Zement, Polyester.
Vergoldung und Schmucktechniken:
Weiterführende Techniken der Fassmalerei an Figur und anderen Objekten; Vergoldung und Versilberung glanz bzw. matt in Brandweintechnik; Lüstertechniken; Vergoldungen auf metallischen Untergründen; Renovieren und Restaurieren von Vergoldungen und Fassungen; Befunderstellung und Analyseverfahren in der praktischen Anwendung.
Schriftdesign und Schilderherstellung:
Computergestützte Beschriftungsverfahren; Folienschnitt; Konturschnitte; Frästechniken; Digitaldruck; Montagetechniken von Folienschriften; Verklebetechniken; Herstellen von plastischen Buchstaben und Schriftbändern; Grundlagen der Schilderherstellung mit Leuchtschriften und modernen Beleuchtungssystemen; Montagetechniken für Schilder, Leuchtkästen, Transparente bzw. Banner, LED-Systeme; Schriftdesign auf großen Werbeflächen, Autos, LKWs.
Siehe Anlage 3.
Siehe Anlage 3.
Siehe Anlage 3.
Siehe Anlage 3.
1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von der Stundentafel gemäß Abschnitt III abgewichen werden.
2 Mit Übungen im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstunden.
3 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.