163. Verordnung des Bundesministers für Gesundheit über die Anwendung von in Österreich nicht zugelassenen Tierimpfstoffen gegen anzeigepflichtige Tierseuchen oder veterinärrechtlichen Regelungen unterliegende Tierkrankheiten (Tierimpfstoff-Verordnung 2009)
Auf Grund des § 12 Abs. 1 des Tierseuchengesetzes (TSG), RGBl. I Nr. 177/1909, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 36/2008, wird verordnet:Auf Grund des Paragraph 12, Absatz eins, des Tierseuchengesetzes (TSG), RGBl. römisch eins Nr. 177 aus 1909,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 36 aus 2008,, wird verordnet:
§ 1.Paragraph eins,
Aus öffentlichen Interessen ist bis zum 1. Juni 2010 die Anwendung folgender in Österreich nicht zugelassener Tierimpfstoffe gestattet:
Chevivac-S der Firma Chevita GmbH (Impfstoff gegen Salmonella typhimurium bei der Taube) - zugelassen in Deutschland;
Chevivac-P12 der Firma Chevita GmbH (Impfstoff zur aktiven Immunisierung der Tauben gegen Paramyxovirus-1-Infektionen) - zugelassen in Deutschland;
Colombovac PMV/Pox (Impfstoff gegen Paramyxovirose und Taubenpocken) - zugelassen in den Niederlanden;
Heptavac P plus (Rauschbrand-Pasteurellen-Kombinationsvakzine für Schafe) - zugelassen in Deutschland;
Nobilis Influenza H5N2 der Firma Intervet (inaktivierter Impfstoff gegen die hochpathogene Form der aviären Influenza für die Impfung von Zoovögeln) - zugelassen in den Niederlanden;
Die Anthrax Spore Vaccine der Fa. Onderstepoort Biological Products Ltd., Südafrika, zur Vornahme amtlich angeordneter Schutzimpfungen gegen Milzbrand;
§ 2.Paragraph 2,
Die Einfuhr der Impfstoffe ist gemäß Arzneiwareneinfuhrgesetz, BGBl. I Nr. 28/2002, in der geltenden Fassung, durchzuführen. Die Durchführung der Impfungen mit Impfstoffen gemäß § 1 Z 1 bis 4 ist vom Tierarzt gemäß § 12 Abs. 2 und 3 zu melden. Die Durchführung von Impfungen mit Impfstoffen gemäß § 1 Z 5 darf nur im Rahmen einer vom Bundesminister für Gesundheit erteilten Bewilligung unter amtlicher Aufsicht erfolgen. Die Durchführung von Impfungen mit Impfstoffen gemäß § 1 Z 6 darf nur im amtlichen Auftrag erfolgen. Die Einfuhr der Impfstoffe ist gemäß Arzneiwareneinfuhrgesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 28 aus 2002,, in der geltenden Fassung, durchzuführen. Die Durchführung der Impfungen mit Impfstoffen gemäß Paragraph eins, Ziffer eins bis 4 ist vom Tierarzt gemäß Paragraph 12, Absatz 2 und 3 zu melden. Die Durchführung von Impfungen mit Impfstoffen gemäß Paragraph eins, Ziffer 5, darf nur im Rahmen einer vom Bundesminister für Gesundheit erteilten Bewilligung unter amtlicher Aufsicht erfolgen. Die Durchführung von Impfungen mit Impfstoffen gemäß Paragraph eins, Ziffer 6, darf nur im amtlichen Auftrag erfolgen.
§ 3.Paragraph 3,
Diese Verordnung tritt mit 1. Juni 2009 in Kraft. Mit Ablauf des 31. Mai 2009 tritt die Tierimpfstoff-Verordnung 2008, BGBl. II Nr. 88/2008, in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 197/2008, außer Kraft. Diese Verordnung tritt mit 1. Juni 2009 in Kraft. Mit Ablauf des 31. Mai 2009 tritt die Tierimpfstoff-Verordnung 2008, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 88 aus 2008,, in der Fassung der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 197 aus 2008,, außer Kraft.
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