Anlage 2.3.1 LEHRPLAN DER FACHSCHULE FÜR INFORMATIONSTECHNIK (mit Betriebspraktikum) römisch eins. STUNDENTAFEL 1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

       

Lehrver-

A.

Pflichtgegenstände

Wochenstunden

 

pflich-

   

Klasse

 

tungs-

   

1.

2.

3.

4.

Summe

gruppe

1.

Religion

2

2

2

2

8

(römisch drei)

2.

Deutsch und Kommunikation

3

3

2

1

9

römisch eins

3.

Englisch

2

2

2

-

6

(römisch eins)

4.

Geschichte und politische Bildung

1

-

-

-

1

römisch drei

5.

Geografie und Wirtschaftskunde

1

-

-

-

1

römisch drei

6.

Bewegung und Sport

2

2

2

-

6

römisch vier a

7.

Angewandte Mathematik

2

2

2

-

6

(römisch eins)

8.

Naturwissenschaftliche Grundlagen

2

-

-

-

2

römisch zwei

9.

Wirtschaft und Recht

-

-

2

-

2

römisch drei

10.

Betriebstechnik 2

-

-

2

4(1)

6

römisch zwei

11.

Rechnungswesen ²

-

2

3(1)

-

5

römisch eins

12.

Physik des Fachgebietes

2

-

-

-

2

römisch zwei

13.

Grundlagen der Informatik

2

2

-

-

4

römisch eins

14.

Standardsoftwareanwendungen ²

2(2)

2(2)

-

-

4

römisch drei

15.

Medientechnik ²

2(1)

2(1)

2(1)

-

6

römisch zwei

16.

Betriebssysteme ²

2(1)

2(1)

-

-

4

römisch eins

17.

Telekommunikation ²

-

-

4(3)

-

4

römisch eins

18.

Netzwerktechnik ²

-

2

4(4)

-

6

römisch eins

19.

Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik

-

2

2

-

4

römisch eins

20.

Betriebliche Anwendungen der Datenverarbeitung ²

3(2)

3(2)

5(3)

4(2)

15

römisch eins

21.

Werkstättenlaboratorium

6

6

-

-

12

römisch drei

 

Wochenstundenzahl A

34

34

34

11

113

 
       

Lehrver-

B.

Verbindliche Übungen

Wochenstunden

 

pflich-

   

Klasse

 

tungs-

   

1.

2.

3.

4.

Summe

gruppe

 

Betriebspraktikum 3

-

-

-

23

23

römisch vier

 

Gesamtwochenstundenzahl

34

34

34

34

136

 

             

C.

Pflichtpraktikum

mindestens 4 Wochen vor Eintritt in die 4. Klasse

             

       

Lehrver-

D.

Freigegenstände,

Wochenstunden

 

pflich-

 

Unverbindliche Übungen,

Klasse

 

tungs-

 

Förderunterricht

1.

2.

3.

4.

Summe

gruppe

D.1

Freigegenstände

           
 

Zweitsprache Deutsch

2

2

-

-

4

römisch eins

 

Englisch

-

2

1

-

3

(römisch eins)

 

Qualitätsmanagement

-

-

2

-

2

römisch eins

               

D.2

Unverbindliche Übungen

           
 

Bewegung und Sport

-

2

-

-

2

(römisch vier a)

               

D.3

Förderunterricht 4

           
 

„Deutsch und Kommunikation“, „Englisch“, „Angewandte Mathematik“, fachtheoretische Pflichtgegenstände

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 2 mit folgender Ergänzung:

Fachrichtungsspezifisches Qualifikationsprofil:

Ziel der Ausbildung:

Die Fachschule für Informationstechnik (mit Betriebspraktikum) ist eine schwerpunktmäßig auf die Vermittlung praktischer Fähigkeiten ausgerichtete Ausbildung der Informatik. Die Praxisnähe der Ausbildung soll durch das Betriebspraktikum in besonderer Weise vertieft werden. Kernbereiche der Ausbildung sind betriebliche Anwendungen der Datenverarbeitung, Betriebssysteme, Netzwerktechnik, Telekommunikation, Medientechnik, Betriebswirtschaft unter Hinzuziehung von Projektmanagementmethoden. Die Absolventen und Absolventinnen sollen durch die praktische Ausbildung besonders befähigt werden, Aufgaben der Informationstechnik und deren Anwendungen unter Berücksichtigung von betriebswirtschaftlichen Lösungen zu berücksichtigen.

Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,

Fachliche Kernkompetenzen:

Zu den von den Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Informationstechnik (mit Betriebspraktikum) erworbenen technischen und kaufmännischen Kompetenzen zählen vor allem

Fachübergreifende Kernkompetenzen:

Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Informationstechnik mit Betriebspraktikum insbesondere befähigt werden,

Tätigkeitsfelder:

Die Einsatzgebiete der Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Informationstechnik (mit Betriebspraktikum) liegen in den Bereichen der Computer-, Medien-, Netzwerk- und Telekommunikationstechnik, Anpassung und Wartung von Softwareapplikationen, Datensicherung und Wiederherstellung, Kundenberatung bei Einkauf und Verkauf von EDV-Systemen.

Dabei stehen eigenständige Tätigkeiten der Installation, Inbetriebnahme, Prüfung, Fehlerbehebung und Wartung von Rechner-Systemen im Vordergrund. Zu den typischen Aufgaben eines Informationstechnikers zählen die Dokumentation von Systemen, der Einsatz von Telekommunikationstechnik sowie der Computer-, Medien- und Netzwerktechnik.

Selbstständige und unterstützende Tätigkeiten bei betriebswirtschaftlichen und betriebsorganisatorischen Aufgaben in einem Unternehmen zählen ebenfalls zu den Einsatzgebieten der Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Informationstechnik (mit Betriebspraktikum).

römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

Siehe Anlage 2.

römisch vier. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 2.

römisch fünf. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 2.

römisch sechs. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE DER UNTERRICHTGEGENSTÄNDE A. Pflichtgegenstände

„Deutsch und Kommunikation”, „Englisch”, „Geschichte und politische Bildung“, „Geografie und Wirtschaftskunde“, „Bewegung und Sport“, „Angewandte Mathematik”, „Naturwissenschaftliche Grundlagen”, „Wirtschaft und Recht“:

Siehe Anlage 2 mit dem Hinweis, dass die Unterrichtsgegenstände “Geschichte und politische Bildung“ und “Geografie und Wirtschaftskunde“ in der 1. Klasse stattfinden.

10. BETRIEBSTECHNIK

Siehe Anlage 2 und weiters:

Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Zusätzliche Bildungs- und Lehraufgabe für die 4.Klasse:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

3. Klasse:

Unternehmensorganisation:

Aufbau- und Ablauforganisation - Grundlagen der Materialwirtschaft - Personalwirtschaft und Zeitwirtschaft - Produktionsplanung und -steuerung.

Finanzierung:

Grundzüge der Finanzierung – Veranlagung, Wertpapier, Geld- und Kapitalanlage, Kredite inklusive Besicherung.

Investition:

Bedeutung, Arten, Entscheidungsgrundlagen für die Beschaffung.

Grundlagen des Projektmanagements.

4. Klasse:

Arbeitsorganisation:

Aufbau- und Ablauforganisation am Arbeitsplatz; Berichtswesen und Dokumentation; Qualitätssicherung; Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz.

Übungen und gegenstandsübergreifende Aufgaben:

Vertiefung der in den fachtheoretischen und fachpraktischen Pflichtgegenständen und in der verbindlichen Übung „Betriebspraktikum“ erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten.

Mitarbeiterführung bzw. Mitarbeiterinnenführung.

Teamarbeit:

Kommunikation im Team, Gesprächs- und Verhandlungsführung; Gruppendynamik; Strategien zur Konfliktlösung.

Marketing:

Ziele und Instrumente.

Methoden des Projektmanagements:

Methoden zur Findung, Festlegung und Bewertung von Zielen; Projektorganisation (Teambildung, Funktionen, Verantwortungen); Steuerung und Kontrolle; Kommunikation und Dokumentation (Projektberichte, Präsentationen).

Projektmanagement – Instrumente:

Projektstrukturplan; Projektablaufplan, Termin- und Kostenplan.

11. RECHNUNGSWESEN Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

2. Klasse:

Grundlagen des Rechnungswesens:

Begriff; Gliederung und Aufgaben des Rechnungswesens; Buchführungssysteme.

Doppelte Buchhaltung:

Begriff und Merkmale; die Bilanz als Ausgangspunkt der doppelten Buchführung; Systematik der Verbuchung im Hauptbuch einschließlich Eröffnung und Abschluss; Berechnung und Verbuchung der Anlagenabschreibung, Anschaffung und Ausscheiden von Anlagegegenständen.

Abschluss von Einzelunternehmen.

Umsatzsteuer:

Umsatzsteuer im Beschaffungs- und Absatzbereich; formale Bestimmungen; Verbuchung; Verrechnung mit dem Finanzamt.

3. Klasse:

Auswertung der Zahlen des Rechnungswesens:

Erstellung einfacher Statistiken, Errechnung von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.

Kostenrechnung:

Aufgaben und Stellung der Kostenrechnung im Rechnungswesen; Kostenerfassung; Kostenstellenrechnung; Kalkulationsverfahren.

Grundzüge der Teilkostenrechnung – Deckungsbeitragsrechnung, unternehmerische Entscheidungen auf Grundlage der Kostenrechnung.

Personalverrechnung:

Abrechnung von laufenden und sonstigen Bezügen; Verrechnung mit dem Finanzamt, den Sozialversicherungsträgern und der Gemeinde.

Steuern:

Grundzüge der Einkommenssteuer einschließlich Lohn- und Kapitalertragssteuer.

Computerunterstütztes Rechnungswesen:

Organisation des Rechnungswesens bei Einsatz einer Datenverarbeitungsanlage; Verbuchung von laufenden Geschäftsfällen einschließlich Lagerbuchführung (Eröffnung, laufende Buchungen, Fakturierung und Verwaltung offener Posten) anhand einer Belegsammlung; Stammdatenpflege und laufende Datensicherung.

12. PHYSIK DES FACHGEBIETES Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

1. Klasse:

Begriffe:

Größen und Einheiten, Stromarten, Strom- und Spannungsquellen.

Gleichstromtechnik:

Widerstand, Ohmsches Gesetz, Kirchhoffsche Gesetze, Strom-/Spannungsquellen; Ersatzschaltungen; Arbeit; Leistung; Wirkungsgrad.

Elektromagnetische Wellen:

Leitungsgebundene und leitungsungebundene Wellen.

Optik:

Strahlenoptik; Wellenoptik.

Anwendungen und Übungen aus dem Fachgebiet.

13. GRUNDLAGEN DER INFORMATIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

1. Klasse:

Daten und Datenträger:

Begriff der Datenverarbeitung, Daten einschließlich Programme (Arten und ihre Darstellung, Codes), Systematik der Datenträger; periphere Geräte und Hilfsmaschinen zur Erfassung und Ordnung von Daten.

EDV-System:

Funktion und Aufbau der Bestandteile, Betriebsarten, Anwendungsbereiche; Zusammenwirken von Hard- und Software; Netzwerke.

Zahlensysteme:

Darstellung und Konvertierung von Zahlen im Binär- und Hexadezimalsystem; rechnerinterne Zahlendarstellung.

Aussagenlogik:

Boolesche Algebra, aussagenlogische Verknüpfungen, Übertragung von Sachverhaltsdarstellungen im Deutschen in aussagenlogische Symbolik und umgekehrt, Wahrheitsfunktionen, Tautologien, Kontradiktionen und erfüllbare Sätze; Einsetzung und Ersetzung, Junktorenbasen und Normalformen, Vereinfachung aussagenlogischer Ausdrücke.

Internet:

Grundlagen, Suchmaschinen, Internetdienst und –protokolle.

2. Klasse:

EDV-System:

Multimedia, virtuelle Systeme, Verschlüsselungsverfahren, Datenkomprimierung, Datenspeicherung.

Schaltalgebra:

Anwendung der Aussagenlogik auf Schaltkreise, Analyse und Synthese von Schaltungen, kombinatorische und sequentielle Bausteine, Darstellungsarten; Gatterdarstellung, Flip-Flops, Schieberegister, Addierwerke und Zähler.

14. STANDARDSOFTWAREANWENDUNGEN Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

1. Klasse:

Normen und Usancen:

Wesen und Art der Formatanordnung und der formalen Gliederung; äußere Form kaufmännischer Schriftstücke; genormte und ungenormte Geschäftsbriefe; Ausführung von Schriftstücken nach Konzepten und ungegliederten Vorlagen.

Textverarbeitung:

Erlernen und Einüben einer angemessenen Schreibfertigkeit; computerunterstütztes Anlegen, Bearbeiten, Speichern, Ausdrucken und Versenden von Schriftstücken nach handschriftlichen und maschinschriftlichen Unterlagen sowie nach Diktat und von Datenträgern.

2. Klasse:

Textverarbeitung:

Erstellen von Serien- und Standardbriefen; Bausteinkorrespondenz; Einbindung von aktuellen Tabellenkalkulations- und Grafikprogrammen.

Büroorganisation:

Ablage, Kopieren, Postbearbeitung; Benützung von Einrichtungen der Telekommunikation.

Ergonomie am Bildschirmarbeitsplatz.

15. MEDIENTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

1. Klasse:

Grundlagen der Medientechnik und der menschlichen Wahrnehmung; Entwurfstechniken und Layout für Druck und Bildschirm; Grundlagen der Typografie, Verwendung von Schriften; Multimedia-Hardware, Farbsysteme, Grafikformate; Digitale Fotografie und Bildbearbeitung; Erstellung und Bearbeitung von Vektorgrafiken; Einführung CAD (2D).

2. Klasse:

Rechtliche Aspekte bei der Erstellung und Nutzung von multimedialem Inhalt; Erstellung von Drehbuch und Storyboard für Filmprojekte, Aufnahmetechnik, Videoformate, Videoschnitt, Vertonung, DVD-Zusammenstellung, Planung und Durchführung von Videoprojekten.

Audielle Grundbegriffe, Audioformate, Speichermedien, Digitalisierung analoger Tonquellen und Musikbearbeitung.

3. Klasse:

Aufbereitung multimedialer Inhalte für das Internet; Kompressionsverfahren, Dokumentbeschreibungssprachen; Multimedia-Programmierung, Computeranimation; Erstellung einfacher Multimedia-Anwendungen.

Planung und Durchführung von Multimedia-Projekten.

16. BETRIEBSSYSTEME Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

1. Klasse:

Aufgaben des Betriebssystems:

Datenmanagement (physische Speicherung, Umsetzen der logischen in die physische Ein- und Ausgabe), Systemsteuerung, Dateisysteme.

Betriebssystemaufbau:

Systemkern, Bibliothekskonzepte, Systemdateien, betriebssicherheitsrelevante Schutzmechanismen; Dienst- und Hilfsprogramme.

Kommandosprachen:

Systembefehle und Skripts.

2. Klasse:

Prozesse:

Prozessmodell, Prozesszustände, Prozessoperationen, Prozesskommunikation, Prozesssynchronisation, Scheduling.

Speicherverwaltung:

Adressierung, Virtuelle Speicherverwaltung.

Benutzerverwaltung:

Zugriffsrechte, Kennwortstrategien, Benutzerprofile.

Arten von Betriebssystemen:

Unterschiede von Betriebsformen und ihre technische Realisierung, Betriebssysteme und Anwendungen, anwendungsoptimale Betriebssysteme, anwendungsspezifische Betriebssysteme.

Aufgaben des Betriebssystems:

Datenmanagement (physische Speicherung, Raidsysteme), Verbesserung von Durchsatz und Auslastung zur Programm- und Datenpflege, Netzwerkfähigkeit.

17. TELEKOMMUNIKATION Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

3. Klasse:

Überblick über Telekommunikationsdienste und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Datenverarbeitung; Zusammenspiel von klassischen Nicht-EDV-Telekommunikationsdiensten und EDV-Diensten; Einsatz konkreter Produkte an Hand von Beispielen; Einbindung mobiler, dezentraler und externer Mitarbeiter.

18. NETZWERKTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

2. Klasse:

Grundlagen:

Referenzmodelle, Ziele, Übertragungstechnik, Vermittlungstechnik, Netzwerkkomponenten, Topologien, Normen und Protokolle, Sicherheit, Netzwerkadressierung.

3. Klasse:

Installation von Komponenten:

Überblick über die wichtigsten Netzwerkbetriebssysteme und deren Einsetzbarkeit; Installation von Servern, Arbeitsstationen, Domainmodell, Peripherie und Applikationen, Konfiguration von Netzwerkkomponenten.

Betrieb:

Betreuung von Arbeitsgruppen, Applikationen, Drucksystemen, Wartungstätigkeiten bei Netzwerk-Hardware und Netzwerk-Software, Internetdienste.

19. MESS-, STEUERUNGS- UND REGELUNGSTECHNIK Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

2. Klasse:

Messtechnik:

Messgeräte; Messung elektronischer Grundgrößen; Messfehler; Messung nichtelektrischer Größen; Sensoren und Aktoren.

3. Klasse:

Digitaltechnik:

Programmierbare Logikbausteine, Mikrokontroller, Peripherie- und Speicherbausteine.

Regelungstechnik:

Arten von Reglern, Regelkreis; Steuerungskreis; Simulationen.

20. BETRIEBLICHE ANWENDUNGEN DER DATENVERARBEITUNG Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff :

1. Klasse:

Werkzeuge:

Groupware (Terminkalender, Kommunikation); Tabellenkalkulation; Aufgaben zur Tabellenkalkulation aus dem Geschäftsbereich.

Internet-Clients:

Web-Browser, E-Mail, News, Telnet.

Übungen anhand praxisüblicher Beispiele.

2. Klasse:

Werkzeuge:

Datenbanksysteme; Aufgaben aus dem Datenbankbereich; Optimierung von Suchzugriffen.

Texterstellung im Internet:

Erstellung von Hypertexten; Arbeiten mit webbasierten Texterstellungs- und Autorensystemen; Einbindung von Bildern und Designaufgaben; Animation von Webseiten.

Übungen anhand praxisüblicher Beispiele.

Betriebliche Datenverarbeitung:

Erfassung von Geschäftsprozessen, Datenflüssen und Schnittstellen; Methoden der Bestandaufnahme von Hard- und Softwareprodukten im Betrieb; Durchführung von Systemdokumentationen.

3. Klasse:

Werkzeuge:

Präsentationstechnik; Aufgaben aus dem Bereich von Graphik- und Präsentationssoftware; Bildschirmpräsentationen.

Groupware- und Workflow-Management - Werkzeuge:

Verwaltung von Terminen und Kommunikationsstrukturen; Simulation von betriebsorganisatorischen Abläufen; Ablage- und Archivsysteme; Rollen- und Berechtigungssysteme.

Vernetzte betriebliche Anwendungen:

Vernetzung von Anwendungen aller oben genannten Anwendungsbereiche als Vorgangsverwaltung mit integrierten Systemfunktionen.

Installation, Konfiguration und Optimierung betrieblicher Softwarelösungen:

Lizenzerwerb, Lizenzverwaltung, Installation und Anpassung von Anwendungssoftware im Gesamtkontext eines Betriebes; Durchführen von Dokumentationen; Analysen und Marktbeobachtungen.

Anwenderberatung:

Kundenberatung und –betreuung; Anwenderberatung und Anwenderschulung.

4. Klasse:

Anwendungssysteme in der Industrie, im Handel, in der Logistik sowie in der öffentlichen Verwaltung; Übungen anhand praxisüblicher Beispiele.

21. WERKSTÄTTENLABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

1. Klasse:

Hardwareprodukte der Datenverarbeitung; Durchführung einfacher Reparaturen an Hardwarekomponenten; Einbau und softwaremäßige Installation von Hardwarekomponenten; Aufbau von einfachen Schaltungen zu regelungstechnischen Aufgaben und deren Verbindung zu einem Gesamtsystem.

2. Klasse:

Einbindung von Mikrokontrollern in Netzwerke und deren Kommunikation über einfache Schnittstellen.

Verwendung und Konfigurationen von Netzwerkkomponenten (Schnittstellen, Repeater, Hub, Switch ua.); Eigenschaften von Netzwerkverkabelung; Störquellen und Störfestigkeit; Aufbau einer , Übertragungsstrecke.

Betriebliche Hardwarewartung:

Durchführung von Fehleranalysen; Störungsbehebung; Hardware-Dokumentationen; Arbeiten mit deutsch- und englischsprachigen technischen Unterlagen und Manuals.

B. Verbindliche Übung BETRIEBSPRAKTIKUM

Siehe Anlage 2.

C. Pflichtpraktikum

Siehe Anlage 2.

D. Freigegenstände, Unverbindliche Übungen, Förderunterricht

Siehe Anlage 2.

1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von der Stundentafel im Rahmen des Abschnitts III abgewichen werden.

2 Mit Übungen in Elektronischer Datenverarbeitung im Ausmaß der in Klammern angeführten Wochenstundenzahlen.

3 Teilung des Unterrichts in Schülergruppen wie in Werkstätte.

4 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.