Anlage 2.2.1 LEHRPLAN DER FACHSCHULE FÜR CHEMISCHE BETRIEBSTECHNIK (mit Betriebspraktikum) römisch eins. STUNDENTAFEL 1

(Gesamtstundenzahl und Stundenausmaß der einzelnen Unterrichtsgegenstände)

       

Lehrver-

A.

Pflichtgegenstände

Wochenstunden

 

pflich-

   

Klasse

 

tungs-

   

1.

2.

3.

4.

Summe

gruppe

1.

Religion

2

2

2

2

8

(römisch drei)

2.

Deutsch und Kommunikation

3

3

2

1

9

römisch eins

3.

Englisch

2

2

2

-

6

(römisch eins)

4.

Geschichte und politische Bildung

1

-

-

-

1

römisch drei

5.

Geografie und Wirtschaftskunde

1

-

-

-

1

(römisch drei)

6.

Bewegung und Sport

2

2

2

-

6

römisch vier a

7.

Angewandte Mathematik

2

2

2

-

6

römisch eins

8.

Angewandte Informatik

2

-

-

-

2

(römisch eins)

9.

Wirtschaft und Recht

-

-

2

-

2

römisch drei

10.

Betriebstechnik

-

-

4

1

5

römisch eins

11.

Physik des Fachgebietes

2

-

-

-

2

römisch zwei

12.

Anorganische Chemie und Technologie

3

2

2

3

10

römisch eins

13.

Organische Chemie und Technologie

-

3

2

3

8

römisch eins

14.

Analytische Chemie

3

2

2

2

9

römisch eins

15.

Chemisches und physikalisch-chemisches Rechnen

3

2

2

-

7

römisch eins

16.

Fertigungstechnik, Elektrotechnik und Apparatebau 2

2(1)

2

2(1)

-

6

römisch eins

17.

Analytisches Laboratorium

7

5

-

-

12

römisch eins

18.

Organisch-präparatives Laboratorium

-

5

-

-

5

römisch eins

19.

Technologisches Laboratorium

-

-

9

3

12

römisch eins

20.

Werkstättenlaboratorium

-

3

-

-

3

römisch drei

 

Wochenstundenzahl A

35

35

35

15

120

 
       

Lehrver-

B.

Verbindliche Übungen

Wochenstunden

 

pflich-

   

Klasse

 

tungs-

   

1.

2.

3.

4.

Summe

gruppe

 

Betriebspraktikum 3

-

-

-

20

20

römisch vier

 

Gesamtwochenstundenzahl

35

35

35

35

140

 

             

C.

Pflichtpraktikum

mindestens 4 Wochen vor Eintritt in die 4. Klasse

             

       

Lehrver-

D.

Freigegenstände,

Wochenstunden

 

pflich-

 

Unverbindliche Übungen,

Klasse

 

tungs-

 

Förderunterricht

1.

2.

3.

4.

Summe

gruppe

D.1

Freigegenstände

           
 

Zweitsprache Deutsch

2

2

-

-

4

römisch eins

 

Englisch

-

2

1

-

3

(römisch eins)

 

Darstellende Geometrie

2

-

-

-

2

(römisch eins)

 

Projektmanagement

-

-

2

-

2

römisch zwei

 

Qualitätsmanagement

-

-

2

-

2

römisch eins

               

D.2

Unverbindliche Übungen

           
 

Bewegung und Sport

-

2

-

-

2

(römisch vier a)

               

D.3

Förderunterricht 4

           
 

„Deutsch und Kommunikation“, „Englisch“, „Angewandte Mathematik“, fachtheoretische Pflichtgegenstände

römisch zwei. ALLGEMEINES BILDUNGSZIEL

Siehe Anlage 2 mit folgender Ergänzung:

Fachrichtungsspezifisches Qualifikationsprofil:

Ziel der Ausbildung:

Die Fachschule für Chemische Betriebstechnik (mit Betriebspraktikum) ist eine schwerpunktmäßig auf den Erwerb von praktischen Fähigkeiten ausgerichtete Ausbildung. Kernbereiche der technischen Ausbildung sind Tätigkeiten in Laboratorien für chemische Analysen und chemisch-physikalische Untersuchungen sowie präparative und verfahrenstechnische Arbeiten. Die Absolventen und Absolventinnen sollen durch die praktische Ausbildung besonders befähigt werden, Aufgaben im Laboratorium und in der Installation, Inbetriebnahme, Störungsbehebung, Wartung und Überwachung chemischer Anlagen zu übernehmen.

Die Ausbildung verfolgt primär das Ziel,

Fachliche Kernkompetenzen:

Die Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Chemische Betriebstechnik (mit Betriebspraktikum) sollen folgende technische Kompetenzen erwerben:

Fachübergreifende Kernkompetenzen:

Im Bereich der persönlichen und sozialen Kompetenzen sollen die Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Chemische Betriebstechnik (mit Betriebspraktikum) insbesondere befähigt werden,

Tätigkeitsfelder:

Die Einsatzgebiete der Absolventen und Absolventinnen der Fachschule für Chemische Betriebstechnik (mit Betriebspraktikum) liegen in den Bereichen Laboratorium und chemischer Produktion vor dem Hintergrund verfahrenstechnischen Grundwissens. Die breite technische Ausbildung soll den Absolventen bzw. die Absolventin auch für den Einsatz in chemienahen und fachverwandten Gebieten (Lebensmitteltechnologie, Kunststofftechnik ua.) befähigen. Dabei stehen eigenständige Tätigkeiten im chemischen Labor und Betrieb, Störungsbehebung sowie Wartung im Vordergrund. Darüber hinaus ist ein wichtiges Tätigkeitsfeld die Beratung und der fachgerechte Ein- und Verkauf von Chemikalien und Laborausrüstung.

Auch die computergestützte Dokumentation von Anlagen, Geräten und Methoden zählt zu den typischen Aufgaben eines Absolventen bzw. einer Absolventin der Fachschule für Chemische Betriebstechnik (mit Betriebspraktikum). Die Einhaltung einschlägiger Normen und Vorschriften sowie Schutzmaßnahmen ist integrierender Bestandteil aller Tätigkeiten.

römisch drei. SCHULAUTONOME LEHRPLANBESTIMMUNGEN

Siehe Anlage 2.

römisch vier. DIDAKTISCHE GRUNDSÄTZE

Siehe Anlage 2.

römisch fünf. LEHRPLÄNE FÜR DEN RELIGIONSUNTERRICHT

Siehe Anlage 2.

römisch sechs. BILDUNGS- UND LEHRAUFGABE DER UNTERRICHTSGEGENSTÄNDE;, AUFTEILUNG DES LEHRSTOFFES AUF DIE SCHULSTUFEN A. Pflichtgegenstände

„Deutsch und Kommunikation”, „Englisch”, „Geschichte und politische Bildung“, „Geografie und Wirtschaftskunde“, „Bewegung und Sport”, „Angewandte Mathematik”, „Angewandte Informatik”„Wirtschaft und Recht”, „Betriebstechnik”:

siehe Anlage 2 mit dem Hinweis, dass “Geschichte und politische Bildung“, “Geografie und Wirtschaftskunde“ in der 1. Klasse stattfindet.

10. BETRIEBSTECHNIK

Siehe Anlage 2 und weiters:

Zusätzliche Bildungs- und Lehraufgabe für die 4. Klasse:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

3. Klasse:

Fertigungsorganisation:

Ortsgebundene Fertigung unter Berücksichtigung der verfahrenstechnischen Fertigung; Sanierung, Erweiterung und Neubau einer Chemieanlage (umweltrechtliche und sicherheitstechnische Erfordernisse), Chemikalienhandhabung (außer- und innerbetrieblicher Transport, Lagerung und Entsorgung gefährlicher Güter, Arbeitnehmerschutz).

Grundlagen des Qualitätsmanagements:

Normen im Qualitätsmanagement, Good Laboratory Practice und Good Manufacturing Practice; Qualitätssicherung im chemischen Laboratorium und in der begleitenden Betriebskontrolle.

Qualitätsmanagement:

Qualitätskreise; Leitlinien; Fehlerkostenanalyse.

Qualitätsinstrumente:

Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse, Fehlerbaum, Regelkarten, statistische Verfahren.

4. Klasse:

Arbeitsorganisation:

Aufbau- und Ablauforganisation am Arbeitsplatz; Berichtswesen und Dokumentation; Qualitätssicherung; Schutzmaßnahmen am Arbeitsplatz.

Übungen und gegenstandsübergreifende Aufgaben:

Vertiefung der in den fachtheoretischen und fachpraktischen Pflichtgegenständen und in der verbindlichen Übung „Betriebspraktikum“ erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten.

11. PHYSIK DES FACHGEBIETES Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

1. Klasse:

Statik starrer Körper:

Zentrales und allgemeines Kräftesystem, Gleichgewichtsbedingungen.

Reibung:

Haft, Gleit- und Rollreibung.

Kinematik und Dynamik:

Grundlagen der Bewegungsarten, Bewegungsabläufe, zusammengesetzte Bewegung in der Ebene; Dynamisches Grundgesetz für den starren Körper; Arbeit, Leistung, Wirkungsgrad.

Grundlagen der Hydrostatik:

Eigenschaften der Flüssigkeiten; Druck und Auftrieb.

Grundlagen der Wärmelehre:

Temperaturbegriff, ideale Gasgleichungen, Wärme, Dehnung, Wärmeübergang, Elektrowärme.

Grundlagen der Optik:

Abbildungen.

12. ANORGANISCHE CHEMIE UND TECHNOLOGIE Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll die für die berufliche Praxis wichtigen Stoffklassen und Stoffe der anorganischen Chemie, ihre Eigenschaften, ihre Gewinnung bzw. technische Herstellung sowie ihre Nutzung und ihre Auswirkungen auf die Umwelt kennen.

Lehrstoff:

1. Klasse:

Chemische Grundbegriffe, Atombau und Periodensystem der Elemente, chemische Bindung, Wertigkeitsbegriffe.

Reaktionstypen der anorganischen Chemie (Redoxreaktionen, Säure-Basenreaktionen, Komplexbildungsreaktionen), Chemisches Gleichgewicht; Grundlagen der Elektrochemie.

2. Klasse:

Grundlagen der physikalischen Chemie; Hauptgruppenelemente und ihre Verbindungen; Aufbau von Chemieanlagen; Fließbilder.

Wasser:

Trink-, Nutz- und Abwasser; Beurteilungskriterien, Anforderungen, behördliche Auflagen, Aufbereitung; anorganische Rohstoffe, Grundstoffe und Zwischenprodukte wie z.B. Chlor, Natronlauge, Stickstoff, Ammoniak, Salpetersäure, Stickstoffdüngemittel, Schwefelsäure.

3. Klasse:

Nichtmetallische Werkstoffe:

Baustoffe und Bindemittel (Kalk, Gips, Zement), Keramik (Silikatkeramik, Oxidkeramik, Nichtoxidkeramik, feuerfeste Materialien), Glas.

Metallische Werkstoffe:

Eisen, Stahl, Aluminium, Kupfer und seine Legierungen.

4. Klasse:

Ausgewählte industrielle Herstellungsverfahren der anorganischen Chemie mit Diskussion der dazugehörenden Fließbilder und Erläuterung der verwendeten verfahrenstechnischen Operationen, Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen sowie der anfallenden Abfall- und Entsorgungsproblematik unter Einbindung der im Betriebspraktikum gewonnenen Erfahrungen.

13. ORGANISCHE CHEMIE UND TECHNOLOGIE Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll die für die berufliche Praxis wichtigen Stoffklassen und Stoffe der organischen Chemie, ihre Eigenschaften, ihre Gewinnung bzw. technische Herstellung sowie ihre Nutzung und ihre Auswirkungen auf die Umwelt kennen.

Lehrstoff:

2. Klasse:

Grundbegriffe der organischen Chemie:

Systematik, Nomenklatur, Formelsprache, Isomerie, Bindung (Hybridisierung); Additions-, Eliminierungs-, Substitutions- und Umlagerungsreaktionen; gesättigte, ungesättigte und aromatische Verbindungen; Verbindungen mit funktionellen Gruppen (Halogenkohlenwasserstoffe, Sauerstoff- und Stickstoffhaltige organische Verbindungen).

Organische Rohstoffe, Grundstoffe und Zwischenprodukte:

Erdgas, Erdöl und Verarbeitungsprodukte (Treibstoffe, Heizöle, Schmiermittel). Synthesegas, Ethen, Propen, Benzol und Folgeprodukte.

3. Klasse:

Verbindungen mit mehreren funktionellen Gruppen; Heterocyclen.

Naturstoffe:

Aminosäuren, Eiweißstoffe, Zucker.

Nachwachsende Rohstoffe:

Stärke- und Stärkeprodukte; Holz, Zellstoff und Folgeprodukte (Papier, Cellulosefasern); pflanzliche und tierische Öle und Fette; Tenside, Wasch- und Reinigungsmittel.

Kunststoffe:

Kunststoffe (Polymerisate, Polykondensate, Polyaddukte), Polymerisationsreaktionen, additive, Thermoplastverarbeitung; Verbundwerkstoffe, Lacke, Klebstoffe.

4. Klasse:

Technische Trennverfahren in der organischen Chemie.

Grundlagen der Biotechnologie:

Alkoholische Getränke, Essig, Citronensäure, pharmazeutische Produkte; Biogas.

Grundlagen der Gentechnik:

Ausgewählte industrielle Herstellungsverfahren der organischen Chemie mit Diskussion der dazugehörenden Fließbilder und Erläuterung der verwendeten verfahrenstechnischen Operationen, Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen sowie der anfallenden Abfall- und Entsorgungsproblematik unter Einbindung der im Betriebspraktikum gewonnenen Erfahrungen.

14. ANALYTISCHE CHEMIE Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll die Prinzipien und Methoden der analytischen Chemie im Ausbildungszweig kennen, über ihren sinnvollen Einsatz und ihre Grenzen zur Lösung praxisnaher Aufgaben Bescheid wissen sowie die Voraussetzungen zum Gelingen experimenteller Vorgänge beherrschen.

Lehrstoff:

1. Klasse:

Einführung und allgemeine Kenntnisse:

Sicherheit im Labor, Gefahren im Labor, Begriff Analytische Chemie, Moleküle und Ionen, Lösungen und Löslichkeitsprodukt, Umgang mit Laborgeräten, Waagen; Kristallisieren, Destillation, Extraktion.

Qualitative Analyse:

Vorproben, Identifizierungsreaktionen einzelner Kationen und Anionen im Makromaßstab, einfache Aufschlüsse, einfache Trennungsgänge.

Gravimetrie:

Fällungen mit verschiedener morphologischer Ausbildung; Verwendung organischer Fällungsreagentien.

Volumetrie:

Einfache Säure/Basentitration.

2. Klasse:

Volumetrie:

Säure/Base-, Redox-, Fällungs- und komplexometrische Titrationen.

Elektrochemische Analyse:

Elektrogravimetrie, Konduktometrie, Potentiometrie, Polarographie.

Optische Analyse:

Refraktometrie, Polarimetrie; Molekülspektroskopie, Atomspektroskopie, Kernspektroskopie, Photometrie einschließlich Fluorimetrie und Nephelometrie.

3. Klasse:

Chromatographie:

Gesetzmäßigkeiten chromatographischer Methoden; Flüssigchromatographie, Gaschromatographie Dünnschichtchromatographie.

Kalorimetrie:

Bestimmung von Reaktionenthalpien, Verbrennungswärmen.

4. Klasse:

Probenahme, Qualitätssicherung in der analytischen Chemie; Beschaffung von facheinschlägigen Informationen.

Aufarbeitung der Erfahrung aus der betrieblichen Praxis.

15. CHEMISCHES UND CHEMISCH-PHYSIKALISCHES RECHNEN Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

1. Klasse:

Grundlagen des chemischen Rechnens:

Einheiten, Grundgrößen, abgeleitete Größen, Größengleichungen.

Chemische Grundlagen:

Dichte, Gehaltsgrößen, chemische Formeln, einfache Reaktionsgleichungen, Umsatzberechnungen, Bilanzieren von Gleichungen inkl. Redoxgleichungen.

Gravimetrie:

Grundlagen und Berechnungen.

Massenwirkungsgesetz:

Grundlagen und pH-Wert Berechnungen, Löslichkeit.

2. Klasse:

Zustandsformen der Materie:

Anwendung der Gasgesetze auf Reingase und Gasgemische, Zustandsgrößen fester und flüssiger Körper.

Volumetrie:

Titrationsberechnungen.

Chemisches Gleichgewicht:

Massenwirkungsgesetz, Ionengleichgewichte, Phasengleichgewichte, Protolysegleichgewichte.

Elektrochemie:

Leitfähigkeit von Elektrolyten, Spannungsreihe, Galvanische Elemente, Elektrolyse, Faradaysche Gesetze.

3. Klasse:

Reaktionskinetik:

Grundlagen der Kinetik, Reaktionsgeschwindigkeit, Ordnung chemischer Reaktionen, Katalyse Radioaktivität.

Grundlagen der Thermodynamik:

Hauptsätze,? Enthalpie, freie Energie, Entropie, Reaktionswärme, Kalorimetrie und Thermoanalyse;

kolligative Eigenschaften.

16. FERTIGUNGSTECHNIK, ELEKTROTECHNIK UND APPARATEBAU Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

1. Klasse:

Technisches Zeichnen:

Normen, Risse, Bemaßung, Passungen und Toleranzen, Stückliste, Schnittdarstellung, verfahrenstechnische Fließbilder.

Einfache technische Berechnungen:

Kräfte, Drehmomente, Drehzahlen, Leistungen, Übersetzungen, Auflagerkräfte, Biegemomente, Standsicherheit.

Maschinenelemente:

Elemente zur Bewegungs- und Leistungsübertragung; Elemente zur Führung von Gasen, Flüssigkeiten und Feststoffen (Rohrleitungen, Armaturen, Dichtungen, Behälter).

2. Klasse:

Werkstoffe im Apparatebau:

Werkstoffe, Wärmebehandlung, Normen.

Festigkeit von Werkstoffen:

Zug-, Druck-, Biege-, Schub- und Torsionsbeanspruchung, Dauer- und Zeitstandsfestigkeit, Druckbehälterbeanspruchung.

Hydromechanik:

Hydrostatik, Hydrodynamik, Rohrhydraulik, Viskosität.

Arbeitsmaschinen:

Pumpen, Verdichter und Anlagen.

Mechanische Stofftrennung und Stoffvereinigung:

Rühren, Rührbehälter, Mischen, Kneten, Sedimentation, Hydroklassierung, Zentrifugen, Filtration, Sortieren, Sieben, Kompaktieren, Agglomerieren, Zerkleinerung.

3. Klasse:

Elektrotechnik:

Grundlagen der Gleich- und Wechselstromtechnik, Grundgesetze, Elemente (R, L, C), Quellen, Arbeit, Leistung.

Elektrische Anlagen:

Komponenten, Schutzmaßnahmen, Stromlaufpläne.

Messtechnik:

Messung elektrischer und nichtelektrischer Größen.

Elektronik:

Elemente und Grundschaltungen.

Steuerungs- und Regelungstechnik:

Elemente der Steuerungs- und Regelungstechnik.

17. ANALYTISCHES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

1. Klasse:

Qualitative Analyse im Halbmikromaßstab:

Systematische Trennungsgänge für Kationen und Anionen in anorganischen Stoffgemischen, selektive Einzelnachweise.

Quantitative Analyse:

Grundlagen der Massen- Volumens- und Dichtebestimmung, Gravimetrie, Volumetrie; Trennmethoden (Filtration, Zentrifugieren, Destillation, Extraktion, Dünnschichtchromatographie).

2. Klasse:

Quantitative Analyse:

Volumetrische Bestimmungen.

Instrumentelle Analyse:

Optische, elektrochemische und chromatographische Verfahren.

Allgemein-chemische Arbeitsverfahren:

Deutung der Gleichgewichtskonstante und des Löslichkeitsproduktes.

Probenvorbereitung:

Aufschlussmethoden, Verdünnungsreihen.

Datenauswertung:

Graphische und statistische Methoden.

18. ORGANISCH-PRÄPARATIVES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

2. Klasse:

Herstellung organischer Präparate:

Einstufen- und Mehrstufenpräparate (Substitutionsreaktionen, Additionsreaktionen, Eliminierung, Umlagerung, Cyclisierungsreaktionen, Redoxreaktionen); Isolierung von Naturstoffen.

Reinheits- und Identitätsuntersuchungen:

Physikalische, spektroskopische und chromatographische Methoden.

19. TECHNOLOGISCHES LABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll

Lehrstoff:

3. Klasse:

Experimente und Untersuchungen aus dem Fachbereich der chemischen Technologie einschließlich Qualitätssicherung im chemischen Laboratorium, Prüflaboratorium und Produktion.

4. Klasse:

Experimente und Untersuchungen aus dem Fachbereich der chemischen Technologie unter besonderer Berücksichtigung der in der Betriebspraxis erworbenen Erfahrungen.

20. WERKSTÄTTENLABORATORIUM Bildungs- und Lehraufgabe:

Der Schüler/die Schülerin soll die in der Praxis des Ausbildungszweiges anfallenden Arbeiten des Neubaues und der Wartung von Anlagen sowie der Produktionstechnik selbstständig durchführen können.

Lehrstoff:

2. Klasse:

Rohrleitungsbau:

Normgerechtes Anfertigen eines Installationsplanes für feste, flüssige und gasförmige Medien; Ermitteln von Rohrlängen mit Hilfe der Z-Maß-Methode; Umsetzung eines Installationsplanes; Prüfen der Anlage mit Wasserdruck bzw. Wassersäule und Anfertigen eines Prüfprotokolls; Cu Bearbeitung, Kapillar-Lötung; Spiegelschweißung von PE Druckrohren; grafische Symbole, Kennfarben, Absperrorgane, Unfallgefahren.

Pumpen (Arten und Verwendung) und Fehlersuche.

Glasbearbeitung:

Arten der Laborgläser; Überprüfung der Funktion und Betriebssicherheit der Glasgeräte; Durchführung von kleinen Reparaturen für den Laborbetrieb; Bestimmung der Eigenschaften von diversen, im Labor verwendeten, Glasarten; Oberflächenbearbeitung.

Kunststofftechnik und Messtechnik:

Verarbeitung von Thermoplasten und Duroplasten; Kleben und Beschichtungstechnik (Wirbelsintern); Heißluftschweißen von Thermoplasten; Oberflächenmessungen und Qualitätsbestimmung; Messen von Werkzeug und Maschinenteilen; Erstellen eines Prüfprotokolls und Datenauswertung.

Elektroinstallation:

Niederspannungsinstallation; Montage, Inbetriebnahme von Verteil-, Sicherungs- und Schalteinrichtungen unter Beachtung der elektrischen und mechanischen Schutzmaßnahmen; Anschluss, Inbetriebnahme und Funktionsprüfung von Stromverbrauchern; Messdatenerfassung, Umgang mit den Standardmessgeräten der Elektrotechnik.

B. Verbindliche Übung BETRIEBSPRAKTIKUM

Siehe Anlage 2.

C. Pflichtpraktikum

Siehe Anlage 2.

D. Freigegenstände, Unverbindliche Übungen, Förderunterricht

Siehe Anlage 2.

1 Durch schulautonome Lehrplanbestimmungen kann von der Stundentafel im Rahmen des Abschnitts III abgewichen werden.

2 Mit Übungen in der in der Klammer angeführten Wochenstundenzahlen.

3 Teilung des Unterrichts in Schülergruppen wie in Werkstätte.

4 Bei Bedarf parallel zum jeweiligen Pflichtgegenstand bis zu 16 Unterrichtseinheiten pro Schuljahr; Einstufung wie der entsprechende Pflichtgegenstand.