Jahrgang 2009 |
Ausgegeben am 29. April 2009 |
Teil römisch drei |
34. Kundmachung: | Geltungsbereich des Internationalen Übereinkommens zur Bekämpfung nuklearterroristischer Handlungen |
Nach Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben folgende weitere Staaten ihre Annahme-, Beitritts- bzw. Ratifikationsurkunden zum Internationalen Übereinkommen zur Bekämpfung nuklearterroristischer Handlungen Bundesgesetzblatt Teil 3, Nr. 77 aus 2007,) hinterlegt:
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Staaten: |
Datum der Hinterlegung der Annahme-, Beitritts- bzw. Ratifikationsurkunde: |
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Aserbaidschan |
28. Jänner 2009 |
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Burundi |
24. September 2008 |
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Deutschland |
8. Februar 2008 |
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Dominikanische Republik |
11. Juni 2008 |
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Fidschi |
15. Mai 2008 |
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Finnland |
13. Jänner 2009 |
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Gabun |
1. Oktober 2007 |
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Guinea-Bissau |
6. August 2008 |
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Japan |
3. August 2007 |
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Kasachstan |
31. Juli 2008 |
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Kirgisistan |
2. Oktober 2007 |
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Kiribati |
26. September 2008 |
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Libysch-Arabische Dschamahirija |
22. Dezember 2008 |
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Litauen |
19. Juli 2007 |
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Luxemburg |
2. Oktober 2008 |
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Mauretanien |
28. April 2008 |
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Moldau |
18. April 2008 |
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Nicaragua |
25. Februar 2009 |
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Niger |
2. Juli 2008 |
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Paraguay |
29. Jänner 2009 |
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Saudi-Arabien |
7. Dezember 2007 |
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Schweiz |
15. Oktober 2008 |
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Sri Lanka |
27. September 2007 |
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Turkmenistan |
28. März 2008 |
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Ukraine |
25. September 2007 |
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Usbekistan |
29. April 2008 |
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Vereinigte Arabische Emirate |
10. Jänner 2008 |
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Zentralafrikanische Republik |
19. Februar 2008 |
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Zypern |
28. Jänner 2008 |
Anlässlich der Hinterlegung ihrer Annahme-, Beitritts- bzw. Ratifikationsurkunde haben nachstehende Staaten folgende Vorbehalte erklärt bzw. Erklärungen abgegeben:
Gemäß Artikel 23, Absatz 2, erklärt die Republik Aserbaidschan, dass sie sich nicht an Artikel 23, Absatz eins, des Übereinkommens gebunden erachtet.
Die Republik Aserbaidschan erklärt, dass sie die Einhaltung der Bestimmungen dieses Übereinkommens in ihren von der Republik Armenien besetzten Gebieten so lange nicht gewährleisten kann, bis diese Gebiete von dieser Besetzung befreit sind.
Das deutsche Strafrecht kann auch in den im Artikel 9, Absatz 2, genannten Fällen anwendbar sein:
Im Einklang mit Artikel 9, Absatz 3, des Übereinkommens erklärt Japan hiermit, dass es seine Gerichtsbarkeit über die in Artikel 2, des Übereinkommens genannten Straftaten im Einklang mit Artikel 3, Absatz 2, Ziffer 2 und 3 des japanischen (Straf-)Gesetzbuchs für den in Artikel 9, Absatz 2, Litera a, vorgesehenen Fall begründet hat, vorausgesetzt, es handelt sich bei solchen Straftaten um Mord, versuchten Mord, Körperverletzung oder Körperverletzung mit Todesfolge an japanischen Staatsangehörigen.
Wie in Artikel 9, Absatz 3, des Übereinkommens vorgesehen, erklärt das Parlament (Seimas) der Republik Litauen, dass die Republik Litauen ihre Gerichtsbarkeit über die in Artikel 2, des Übereinkommens genannten Straftaten für alle in Artikel 9, Absatz 2, des Übereinkommens vorgesehenen Fälle begründet.
Bis zur vollständigen Wiederherstellung der territorialen Unversehrtheit der Republik Moldau findet das Übereinkommen nur auf das Gebiet Anwendung, das von den Behörden der Republik Moldau tatsächlich kontrolliert wird.
Gemäß Artikel 9, Absatz 3, des Übereinkommens erklärt die Republik Moldau, dass die in Artikel 2, des Übereinkommens genannten Straftaten in den in Artikel 9, Absatz 2, des Übereinkommens genannten Fällen ihrer eigenen Gerichtsbarkeit unterliegen werden.
Das Königreich Saudi-Arabien erklärt hiermit, dass es sich an Artikel 23, Absatz eins, des Übereinkommens nicht als gebunden erachtet.
Dem Generalsekretär der Vereinten Nationen wird hiermit notifiziert, dass das Königreich Saudi-Arabien beschlossen hat, die in Artikel 9, Absatz 2, des Übereinkommens vorgesehene Gerichtsbarkeit zu begründen.
Im Einklang mit Artikel 9, Absatz 3, des Übereinkommens erklärt die Schweiz, dass sie ihre Gerichtsbarkeit über die in Artikel 2 des Übereinkommens genannten Straftaten in den in Artikel 9, Absatz 2, Litera a, b, d und e bezeichneten Fällen begründet. Hinsichtlich des Artikel 9, Absatz 2, Litera c, ist die Gerichtsbarkeit begründet, wenn der Täter sich in der Schweiz befindet oder an die Schweiz ausgeliefert wird.
Die Republik Usbekistan notifiziert, dass sie ihre Gerichtsbarkeit über die nach Artikel 2, des Übereinkommens anerkannten Straftaten für die in Artikel 9, Absatz eins und 2 des Übereinkommens beschriebenen Fälle begründet hat.
Die Vereinigten Arabischen Emirate erklären nach Prüfung des genannten Übereinkommens und nach Genehmigung seines Inhalts förmlich ihren Beitritt zu dem Übereinkommen, wobei sie einen Vorbehalt zu Artikel 23, Absatz eins, betreffend Schiedsverfahren anbringen. Die Vereinigten Arabischen Emirate erachten sich daher an Artikel 23, Absatz eins, des Übereinkommens nicht als gebunden.
Ferner haben nachstehende Staaten Behörden gemäß Artikel 7, Absatz 4, bekannt gegeben:
Bundeskriminalamt (BKA)
(Federal Criminal Police Office)
Referat ST 23 (Division ST 23)
Paul-Dickopf-Str.2
D-53340 Meckenheim
Bundesrepublik Deutschland
Counter International Terrorism Division, Foreign Affairs and Intelligence Department, Security Bureau, National Police Agency
Public Security Division, Criminal Affairs Bureau, Ministry of Justice
International Nuclear Cooperation Division, Disarmament, Non-Proliferation and Science Department, Foreign Policy Bureau, Ministry of Foreign Affairs
Nuclear and Industrial Safety Agency, Ministry of Economy, Trade and Industry
Technology and Safety Division, Policy Bureau, Ministry of Land, Infrastructure and Transport
State Security Department (SSD) of the Republic of Lithuania
Vytenio St. 1
LT-2009 Vilnius
Republic of Lithuania
Ministry of the Interior and The City of King Abdulaziz for Science and Technology
Central Engagement Department of the Federal Police Office
Nussbaumstrasse 29
CH – 3003 Berne
National Security Service of the Republic of Uzbekistan
Faymann
1 Kundgemacht in BGBl. Nr. 488/1977.