BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2008

Ausgegeben am 14. November 2008

Teil I

141. Kundmachung:

Aufhebung von § 25 Abs. 3 siebenter Satz des Glücksspielgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

141. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung von § 25 Abs. 3 siebenter Satz des Glücksspielgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Art. 140 Abs. 5, 6 und 7 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 25. September 2008, G 162/07-31, G 164/07-24, G 264/07-17, G 109/08-3 und G 122/08-3, dem Bundeskanzler zugestellt am 11. November 2008, zu Recht erkannt:

römisch eins. § 25 Absatz 3 7. Satz des Bundesgesetzes zur Regelung des Glücksspielwesens (Glücksspielgesetz), über die Änderung des Bundeshaushaltsgesetzes und über die Aufhebung des Bundesgesetzes betreffend Lebensversicherungen mit Auslosung, Bundesgesetzblatt Nr. 620/1989 in der Fassung BGBl. römisch eins Nr. 105/2005, wird als verfassungswidrig

aufgehoben.

römisch II. Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.

römisch III. Die als verfassungswidrig aufgehobene Gesetzesstelle ist auf die am 25. September 2008 bei Gericht anhängigen Verfahren nicht mehr anzuwenden.“

Gusenbauer