BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2008

Ausgegeben am 23. Juli 2008

Teil römisch eins

108. Kundmachung:

Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 12, des Staatsbürgerschaftsgesetzes 1985 durch den Verfassungsgerichtshof

108. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 12, des Staatsbürgerschaftsgesetzes 1985 durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 140, Absatz 5 und 6 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2 und Paragraph 65, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 16. Juni 2008, G 16/08-6, dem Bundeskanzler zugestellt am 17. Juli 2008, zu Recht erkannt:

„In Paragraph 12, Ziffer 3, des Bundesgesetzes über die österreichische Staatsbürgerschaft (Staatsbürgerschaftsgesetz 1985 – StbG), BGBl. Nr. 311 in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 37 aus 2006,, wird die Wortfolge „und die Voraussetzungen nach Paragraph 16, Absatz eins, Ziffer 2, vorliegen“ als verfassungswidrig aufgehoben.

Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 30. Juni 2009 in Kraft.

Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“

Gusenbauer