Jahrgang 2007 |
Ausgegeben am 22. Februar 2007 |
Teil römisch zwei |
41. Verordnung: | Änderung der Textilkennzeichnungsverordnung 1993 |
| [CELEX-Nr. 32006L0002, 32006L0003] |
Auf Grund des Paragraph 32, des Bundesgesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb 1984 – UWG, Bundesgesetzblatt Nr. 448 aus 1984,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 106 aus 2006,, wird verordnet:
Die Textilkennzeichnungsverordnung 1993 – TKV, Bundesgesetzblatt Nr. 890 aus 1993,, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 138 aus 2005,, wird wie folgt geändert:
Novellierungsanordnung 1, Paragraph 6, samt Überschrift lautet:
Durch diese Verordnung werden die in den folgenden Richtlinien verankerten Kennzeichnungspflichten in österreichisches Recht umgesetzt:
Novellierungsanordnung 2, In Anlage 2 wird in Ziffer 38, der Ausdruck „Asbest“und am Satzende der Punkt entfernt und folgende Ziffer 39, angefügt:
Novellierungsanordnung 3, In Anlage 3 wird in der Ziffer 38, der Ausdruck „Asbestfaser............................................2,00“entfernt und nach dieser Ziffer folgende Ziffer 39, angefügt:
Novellierungsanordnung 4, Anlage 6 Abschnitt „2. Einzelverfahren – Übersichtstabelle“ samt Überschrift lautet:
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Verfahren |
Anwendungsbereich |
Reagenz |
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Nr. 1 |
Acetat |
Bestimmte andere Fasern |
Aceton |
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Nr. 2 |
Bestimmte Eiweißfasern |
Bestimmte andere Fasern |
Hypochlorit |
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Nr. 3 |
Cupro, Viskose und gewisse Typen von Modal |
Baumwolle |
Ameisensäure Zinkchlorid |
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Nr. 4 |
Polyamid oder Nylon |
Bestimmte andere Fasern |
80%ige Ameisensäure |
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Nr. 5 |
Acetat |
Triacetat |
Benzylalkohol |
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Nr. 6 |
Triacetat oder Polylactid |
Bestimmte andere Fasern |
Dichlormethan |
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Nr. 7 |
Bestimmte Zellulosefasern |
Polyester oder Elastomultiester |
75%ige Schwefelsäure |
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Nr. 8 |
Polyacrylfasern, bestimmte Polychloridfasern oder bestimmte Modacrylfasern |
Bestimmte andere Fasern |
Dimethylformamid |
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Nr. 9 |
Bestimmte Polychloridfasern |
Bestimmte andere Fasern |
Schwefelkohlenstoff/Azeton (55,5/44,5) |
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Nr. 10 |
Acetat |
Bestimmte Polychloridfasern |
Eisessig |
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Nr. 11 |
Seide |
Wolle oder Tierhaare |
75%ige Schwefelsäure |
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Nr. 12 |
Jute |
Bestimmte Fasern tierischen Ursprungs |
Stickstoffbestimmungsverfahren |
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Nr. 13 |
Polypropylen |
Bestimmte andere Fasern |
Xylol |
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Nr. 14 |
Polychloridfasern (auf Homopolymerbasis von Vinylchlorid) |
Bestimmte andere Fasern |
Konzentrierte Schwefelsäure |
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Nr. 15 |
Polychloridfasern, bestimmte Modacryle, bestimmte Elasthane, Acetat, Triacetat |
Bestimmte andere Fasern |
Cyclohexanon“ |
Novellierungsanordnung 5, In Anlage 6 Verfahren Nr. 1 Abschnitt „1. Anwendungsbereich“ Ziffer 2, wird der Ausdruck „und Polyester (28)“ durch den Ausdruck „ , Polyester (28) und Elastomultiester (39)“ ersetzt.
Novellierungsanordnung 6, In Anlage 6 Verfahren Nr. 2 Abschnitt „1. Anwendungsbereich“ Ziffer 2, wird der Ausdruck „und Glasfasern (37)“ durch den Ausdruck „ , Glasfasern (37) und Elastomultiester (39)“ ersetzt.
Novellierungsanordnung 7, In Anlage 6 Verfahren Nr. 4 Abschnitt „1. Anwendungsbereich“ Ziffer 2, wird der Ausdruck „und Glasfasern (37)“ durch den Ausdruck „ , Glasfasern (37) und Elastomultiester (39)“ ersetzt.
Novellierungsanordnung 8, Anlage 6 Verfahren Nr. 6 Abschnitt „1. Anwendungsbereich“ samt Überschrift lautet:
„1. ANWENDUNGSBEREICH
Dieses Verfahren gilt nach Entfernung der nichtfaserigen Bestandteile für binäre Mischungen von:
1. Triacetatfasern (21) und Polylactidfasern (27d) mit
2. Wolle (1), Tierhaaren (2 und 3), Seide (4), Baumwolle (5), Cupro (18), Modal (19), Viskose (22), Polyacryl (23), Polyamid oder Nylon (27), Polyester (28), Glasfasern (37) und Elastomultiester (39).
Anmerkung:
Triacetatfasern, die durch besondere Behandlung partiell verseift sind, sind im Reagenz nicht mehr voll löslich. In diesem Fall ist das Verfahren nicht anwendbar.“
Novellierungsanordnung 9, Anlage 6 Verfahren Nr. 6 Abschnitt „2. Grundlagen des Verfahrens“ samt Überschrift lautet:
„2. GRUNDLAGE DES VERFAHRENS
„Die Triacetat- oder Polylactidfasern werden aus einer bekannten Trockenmasse mit Hilfe von Dichlormethan herausgelöst. Der Rückstand wird gesammelt, gewaschen, getrocknet und gewogen; seine – erforderlichenfalls berichtigte – Masse wird in Prozentsätzen der Trockenmasse der Mischung ausgedrückt. Der Anteil an trockenem Triacetat oder Polylactid wird durch Differenzbildung erreicht.“
Novellierungsanordnung 10, Anlage 6 Verfahren Nr. 6 Abschnitt „5. Berechnung und Ergebnisdarstellung“ zweiter Satz lautet:
„Der Berichtigungsfaktor „d“ beträgt bei Polyester und Elastomultiester 1,01, sonst aber 1.00.“
Novellierungsanordnung 11, Anlage 6 Verfahren Nr. 7 Abschnitt „1. Anwendungsbereich“ Ziffer 2, lautet:
Novellierungsanordnung 12, In Anlage 6 Verfahren Nr. 8 Abschnitt „1. Anwendungsbereich“ Ziffer 2, wird der Ausdruck „und Polyester (28)“ durch den Ausdruck „ , Polyester (28) und Elastomultiester (39)“ ersetzt.
Novellierungsanordnung 13, Anlage 6 Verfahren Nr. 8 Abschnitt „5. Berechnung und Ergebnisdarstellung“ samt Überschrift lautet:
„5. BERECHNUNG UND ERGEBNISDARSTELLUNG
Die Ergebnisse werden nach dem im Allgemeinen Teil angegebenen Verfahren berechnet. Der Berichtigungskoeffizient ,,d“ beträgt 1,00, außer in den Fällen:
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Wolle: 1,01 |
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Baumwolle: 1,01 |
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Cupro: 1,01 |
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Modal: 1,01 |
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Polyester: 1,01 |
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Elastomultiester: 1,01“ |
Novellierungsanordnung 14, In Anlage 6 Verfahren Nr. 9 Abschnitt „1. Anwendungsbereich“ Ziffer 2, wird der Ausdruck „Glasfasern (37)“ durch den Ausdruck „Glasfasern (37), Elastomultiester (39)“ ersetzt.
Novellierungsanordnung 15, In Anlage 6 Verfahren Nr. 13 Abschnitt „1. Anwendungsbereich“ Ziffer 2, wird der Ausdruck „und Glasfaser (37)“ durch den Ausdruck „ , Glasfasern (37) und Elastomultiester (39)“ ersetzt.
Novellierungsanordnung 16, In Anlage 6 Verfahren Nr. 14 Abschnitt „1. Anwendungsbereich“ Ziffer 2, wird der Ausdruck „und Polyester (28)“ durch den Ausdruck „ , Polyester (28) und Elastomultiester (39)“ ersetzt.
Bartenstein