Jahrgang 2007 |
Ausgegeben am 17. Oktober 2007 |
Teil römisch zwei |
289. Verordnung: | Bestimmung des Bundesamtes für Weinbau als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisierungsklausel zur Anwendung gelangt |
Auf Grund der Paragraphen 17 a und 17 b des Bundeshaushaltsgesetzes (BHG), Bundesgesetzblatt Nr. 213 aus 1986,, in der Fassung des Bundesgesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 24 aus 2007,, wird vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet:
Als Organisationseinheit gemäß Paragraph 17 a, Absatz eins, BHG, bei der die Flexibilisierungsklausel nach Maßgabe der Paragraphen 17 a und 17 b BHG und der in dieser Verordnung enthaltenen Bestimmungen zur Anwendung gelangt, wird das Bundesamt für Weinbau (BAWB) bestimmt.
Der Projektzeitraum beginnt mit 1. Jänner 2007 und endet mit Ablauf des 31. Dezember 2010.
Ziel der Organisationseinheit ist, unter Bedachtnahme auf die Grundsätze der Haushaltsführung gemäß Paragraph 2, BHG
Zwecks Erreichung des Zieles gemäß Paragraph 3, hat die Organisationseinheit das in der Anlage enthaltene Programm zu erfüllen.
Die Organisationseinheit ist ermächtigt, während des Projektzeitraumes ihre Einnahmen nach Maßgabe des Paragraph 17 a, Absatz 2 bis 6 BHG zur Bedeckung ihres Ausgabenbedarfes in Umsetzung des Projektprogramms zu verwenden, sofern der Bundesminister für Finanzen den Leiter der Organisationseinheit zu überplanmäßigen Ausgaben gemäß Paragraph 17 a, Absatz 3, BHG ermächtigt.
Abweichend von Paragraph 52, Absatz 2, erster Satz BHG darf die Organisationseinheit innerhalb des Projektzeitraumes Zahlungen nur bis 31. Dezember zu Lasten des jeweiligen Finanzjahres leisten.
Der Bundesminister für Finanzen hat der Organisationseinheit gemäß Paragraph 17 a, Absatz 6, BHG nach Maßgabe ihres erforderlichen Bedarfes Beträge aus der zu ihren Gunsten gebildeten Flexibilisierungs-Rücklage bereitzustellen.
Negative Unterschiedsbeträge sind gemäß Paragraph 17 a, Absatz 4 und 5 erster bis dritter Satz BHG zu bedecken und auszugleichen.
Der Beirat gibt sich seine Geschäftsordnung, die der Genehmigung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und des Bundesministers für Finanzen bedarf und die insbesondere vorzusehen hat:
Der Beirat hat insbesondere am Budget- und Personalcontrolling für die Organisationseinheit gemäß Paragraph 15 a, BHG beratend mitzuwirken;
Diese Verordnung tritt am 1. Jänner 2007 in Kraft.
Pröll
Das BAWB ist als nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft in die Planung und Umsetzung folgender weinwirtschaftlicher Ziele eingebunden:
Zur Erfüllung der obigen Ziele stehen im BAWB zwei Institute sowie Außenstellen zur Verfügung, die folgende Kernbereiche zur Unterstützung der Fachstrategie des Ressorts abdecken:
Zur Umsetzung der oben genannten Kernbereiche der Institute werden folgende Schlüsselaufgaben wahrgenommen:
Weinproduzenten- und -händler, Privatpersonen, Institutionen der EU, Internationale Organisation für Rebe und Wein, Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Bundeskellereiinspektion, Länder, Gemeinden
Behörden, Universitäten und andere Forschungseinrichtungen im nationalen und internationalen Bereich sowie andere Institutionen aus dem Bereich des öffentlichen Dienstes auf nationaler und internationaler Ebene
Die Kostenrechnung hat sich als wesentliches Basisinstrument für nahezu alle steuerungsrelevanten Bereiche erwiesen und ist für den derzeitigen Betrieb des Bundesamtes in Zusammenarbeit mit einem externen Berater vollkommen neu auf die Bedürfnisse des Bundesamtes abgestimmt worden. Derzeit sind keine weiteren Korrekturen oder Veränderungen des Programms geplant.
Die Bereiche Budget-, Personal- und Projektcontrolling existieren seit 2003 im Echtbetrieb und werden laufend verbessert und erweitert.
Dem System der Balanced Score Card folgend wurden nachstehende Schwerpunkte vereinbart:
A. Einhaltung beziehungsweise Verbesserung des aktuell vereinbarten Saldos („Finanzen“)
B. Verbesserung der Außenwirkung des Bundesamtes („Kunden/Markt“)
C. Gezielterer Einsatz der Personalressourcen („Prozesse“)
D. Erhaltung bzw. Anhebung des Ausbildungsniveaus sowohl im Fach- als auch im Managementbereich („Entwicklung/Ausbildung“)
Der Leistungskatalog ist zur besseren Übersichtlichkeit sehr gestrafft gefasst. Nachstehende Leistungen werden vom Bundesamt für Weinbau erbracht:
Leistungskatalog, konkrete Ziele und Indikatoren:
|
Produkt bzw. Leistung |
Maßgebl. Ziele*) |
Indikator |
Entwicklung des Indikators |
|||
|
|
|
|
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
|
Durchführung von Analysen und Verkostungen, Erstellung von Gutachten im Rahmen der staatlichen Prüfnummer |
B |
Anzahl in der Zeiteinheit |
+ 1 % |
+ 1 % |
+ 2% |
+ 1 % |
|
Bescheiderstellung staatliche Prüfnummer |
B, C |
weitere Automatisierung |
+ 1 % |
+ 1 % |
+ 2 % |
+ 2 % |
|
Untersuchungen für private Einreicher |
B |
Anzahl der Untersuchungen |
+ 1 % |
+ 1 % |
+ 3% |
+ 3 % |
|
Erstellung von Gutachten für amtliche BKI-Proben |
C |
Anzahl der Gutachten |
± 0 |
+ 1 % |
+ 1 % |
+ 1 % |
|
Außenwirkung |
B |
Bekanntheitsgrad der Leistungen des BAWB |
+ 1 % |
+ 1 % |
+ 1 % |
+ 1 % |
|
Forschungstätigkeit |
A, D |
Projektanzahl |
± 0 |
+ 1 % |
+ 1 % |
+ 1 % |
|
Vortragstätigkeit und Publikationen |
B, D |
Bekanntheitsgrad |
+ 1 % |
+ 1 % |
+ 1 % |
+ 1 % |
|
MitarbeiterInnen-Ausbildung |
D |
Stunden je MitarbeiterIn |
20 |
20 |
20 |
20 |
|
Führungskräfteentwicklung |
D |
Stunden je Führungskraft |
15 |
15 |
15 |
15 |
Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Einnahmen und Ausgaben sowie Planstellen:
|
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
|
|
Summe Ausgaben |
3.716.000 |
3.710.000 |
3.820.000 |
3.820.000 |
|
UT 0 |
2.766.000 |
2.750.000 |
2.750.000 |
2.750.000 |
|
UT 3 |
100.000 |
90.000 |
200.000 |
200.000 |
|
UT 7 |
20.000 |
20.000 |
20.000 |
20.000 |
|
UT 8 |
830.000 |
850.000 |
850.000 |
850.000 |
|
Summe Einnahmen |
1.100.000 |
1.050.000 |
1.150.000 |
1.150.000 |
|
UT 4 |
1.098.000 |
1.048.000 |
1.148.000 |
1.148.000 |
|
UT 5 |
1.000 |
1.000 |
1.000 |
1.000 |
|
UT 7 |
1.000 |
1.000 |
1.000 |
1.000 |
|
Saldo |
2.616.000 |
2.660.000 |
2.670.000 |
2.670.000 |
Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Planstellen:
|
Beamte/Verwendungsgruppe |
||||
|
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
|
|
A 1 |
10 |
10 |
9 |
9 |
|
A 2 |
20 |
20 |
18 |
18 |
|
A 3 |
14 |
14 |
13 |
12 |
|
A 4 |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
A 5 |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
Summe Beamte |
44 |
44 |
40 |
39 |
|
Vertragsbedienstete/Entlohnungsgruppe |
||||
|
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
|
|
v 1 |
2 |
2 |
2 |
1 |
|
v 2 |
6 |
6 |
6 |
6 |
|
v 3 |
22 |
21 |
20 |
19 |
|
v 4 |
4 |
4 |
4 |
4 |
|
v 5 |
0 |
0 |
0 |
0 |
|
Summe Vertragsbedienstete |
34 |
33 |
32 |
30 |
|
Lehrlinge |
3 |
0 |
0 |
0 |
|
Gesamt |
37 |
33 |
32 |
30 |