Jahrgang 2007 |
Ausgegeben am 17. Oktober 2007 |
Teil römisch zwei |
288. Verordnung: | Bestimmung der Bundesanstalt für alpenländische Milchwirtschaft als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisierungsklausel zur Anwendung gelangt |
Auf Grund der Paragraphen 17 a und 17 b des Bundeshaushaltsgesetzes (BHG), Bundesgesetzblatt Nr. 213 aus 1986,, in der Fassung des Bundesgesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 24 aus 2007,, wird vom Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet:
Als Organisationseinheit gemäß Paragraph 17 a, Absatz eins, BHG, bei der die Flexibilisierungsklausel nach Maßgabe der Paragraphen 17 a und 17 b BHG und der in dieser Verordnung enthaltenen Bestimmungen zur Anwendung gelangt, wird die Bundesanstalt für alpenländische Milchwirtschaft (BAM) bestimmt.
Der Projektzeitraum beginnt am 1. Jänner 2007 und endet mit Ablauf des 31. Dezember 2010.
Ziel der Organisationseinheit ist, unter Bedachtnahme auf die Grundsätze der Haushaltsführung gemäß Paragraph 2, BHG
Zwecks Erreichung des Zieles gemäß Paragraph 3, hat die Organisationseinheit das in der Anlage enthaltene Projektprogramm zu erfüllen.
Die Organisationseinheit ist ermächtigt, während des Projektzeitraumes ihre Einnahmen nach Maßgabe des Paragraph 17 a, Absatz 2 bis 6 BHG zur Bedeckung ihres Ausgabenbedarfes in Umsetzung des Projektprogramms zu verwenden, sofern der Bundesminister für Finanzen den Leiter der Organisationseinheit zu überplanmäßigen Ausgaben gemäß Paragraph 17 a, Absatz 3, BHG ermächtigt.
Abweichend von Paragraph 52, Absatz 2, erster Satz BHG darf die Organisationseinheit innerhalb des Projektzeitraumes Zahlungen nur bis zum 31. Dezember zu Lasten des jeweiligen Finanzjahres leisten.
Der Bundesminister für Finanzen hat der Organisationseinheit gemäß Paragraph 17 a, Absatz 6, BHG nach Maßgabe ihres erforderlichen Bedarfes Beträge aus der zu ihren Gunsten gebildeten Flexibilisierungs-Rücklage bereitzustellen.
Negative Unterschiedsbeträge sind gemäß Paragraph 17 a, Absatz 4 und 5 erster bis dritter Satz BHG zu bedecken und auszugleichen.
Der Beirat gibt sich seine Geschäftsordnung, die der Genehmigung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und des Bundesministers für Finanzen bedarf und die insbesondere vorzusehen hat,
Der Beirat hat insbesondere am Budget- und Personalcontrolling für die Organisationseinheit gemäß Paragraph 15 a, BHG beratend mitzuwirken;
Diese Verordnung tritt am 1. Jänner 2007 in Kraft.
Pröll
Die Bundesanstalt für Alpenländische Milchwirtschaft sieht sich als „Unabhängige Serviceeinrichtung zur Stärkung der Land- und Milchwirtschaft im alpenländischen Raum“. Ihre Aufgaben liegen
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Schlüsselaufgaben |
Anteil am gesamten Leistungsvolumen |
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Untersuchungstätigkeit samt Erstellung von Gutachten, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Kulturen, Anbieten von komplexen Lösungen (Untersuchungen, Kulturen, Produktion und Beratung) für die Land- und Milchwirtschaft im alpenländischen Raum, Aus- und Weiterbildung zur Sicherung der Qualität der alpenländischen Land- und Milchwirtschaft Hygiene- und Qualitätsmanagement Trendsetter für alpenländische Milchprodukte |
85 vH |
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Unterstützung des BMLFUW in milchwirtschaftlichen Fragen, Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit der Österreichischen Milchwirtschaft, Marktorientierte Forschung |
15 vH |
Zielgruppen der Leistungen sind das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Länder, Kammern und Behörden, die Europäische Union, Genossenschaften, Direktvermarkter, private Unternehmen, Privatpersonen, Tiroler Fachberufsschule für Milchwirtschaft, Universitäten und andere öffentliche Einrichtungen.
Leistungskatalog
Leistungsindikatoren
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Zielsetzung |
Messgröße |
ZIEL-Wert 2007 |
ZIEL-Wert 2008 |
ZIEL-Wert 2009 |
ZIEL-Wert 2010 |
|
Steigerung der Kulturenverkaufes |
Anzahl der verkauften Kulturen |
16.000 |
16.500 |
17.000 |
17.500 |
|
Erhöhung der Erstellung von Gutachten |
Anzahl der erstellten Gutachten |
2.615 |
2.625 |
2.640 |
2.650 |
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Erhöhung der Quantität des Aus- und Weiterbildungsangebotes |
Anzahl Teilnehmer mal Kurstage |
743 |
745 |
747 |
750 |
|
Entwicklung und Verbesserung von milchwirtschaftlichen Spezialitäten |
Anzahl der Entwicklungen |
5 |
5 |
6 |
6 |
|
Beratungstätigkeit für die Land- und Milchwirtschaft im Alpenländischen Raum |
Anzahl der Arbeitsstunden für Beratungstätigkeiten |
368 |
379 |
390 |
400 |
Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Ausgaben und erzielbaren Einnahmen sowie Planstellen
Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Ausgaben und erzielbaren Einnahmen (Beträge in EURO)
|
Ausgaben |
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
|
UT 0 |
1.757.000 |
1.702.000 |
1.753.000 |
1.753.000 |
|
UT 3 |
150.000 |
150.000 |
150.000 |
150.000 |
|
UT 7 |
26.000 |
27.000 |
27.000 |
28.000 |
|
UT 8 |
1.107.000 |
1.129.000 |
1.152.000 |
1.175.000 |
|
Summe Ausgaben |
3.040.000 |
3.008.000 |
3.082.000 |
3.106.000 |
|
Einnahmen |
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
|
UT 4 |
1.610.000 |
1.620.000 |
1.630.000 |
1.640.000 |
|
UT 5 |
1.000 |
1.000 |
1.000 |
1.000 |
|
UT 7 |
3.000 |
3.000 |
3.000 |
3.000 |
|
Summe Einnahmen |
1.614.000 |
1.624.000 |
1.634.000 |
1.644.000 |
|
Saldo |
1.426.000 |
1.384.000 |
1.448.000 |
1.462.000 |
Darstellung der im Projektzeitraum voraussichtlich erforderlichen Planstellen
|
Beamte Verwendungsgruppe |
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
|
A 1 |
5 |
4 |
4 |
4 |
|
A 2 |
2 |
2 |
2 |
2 |
|
A 3 |
1 |
1 |
1 |
1 |
|
Summe Beamte |
8 |
7 |
7 |
7 |
|
Vertragsbedienstete Entlohnungsgruppe |
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
|
v 1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
|
v 2 |
7 |
7 |
7 |
7 |
|
v 3 |
15 |
15 |
15 |
15 |
|
v 4 |
1 |
1 |
1 |
1 |
|
h 1 |
1 |
1 |
1 |
1 |
|
h 2 |
6 |
6 |
6 |
6 |
|
h 3 |
2 |
2 |
2 |
2 |
|
h 4 |
7 |
7 |
7 |
7 |
|
Summe Vertragsbedienstete |
40 |
40 |
40 |
40 |
|
Planstellen gesamt |
48 |
47 |
47 |
47 |
Nachbesetzungsvorschau 2007 bis 2010
Die nachstehende Tabelle zeigt die vorgesehene jährliche Nachbesetzung bezogen auf Verwendungsgruppen, ohne jedoch zwischen Beamten und Vertragsbediensteten zu unterscheiden. Als Berechnungsgrundlage wurde der gesetzlich verpflichtende Eintritt in den Ruhestand (regulärer Pensionsantritt) angenommen.
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Verwendungs- Entlohnungsgruppe |
Voraussichtl. Personalabgang |
Voraussichtliche Nachbesetzung |
|||
|
2007 - 2010 |
2007 |
2008 |
2009 |
2010 |
|
|
A1v1 |
2 |
*+ |
|||
|
A2 v2 |
0 |
||||
|
A3 v3 h1 |
1 |
+ |
|||
|
A4 v4 h2 |
1 |
+ |
|||
|
A5 v4 h3 |
1 |
+ |
|||
|
A6 h4 |
1 |
+ |
|||
+) nachbesetzt *) nicht nachbesetzt
Die oben stehende Darstellung ist der Budgetierung der UT 0 zugrunde gelegt. Sämtliche derzeit nicht vorhersehbare Personalfluktuationen dürfen sich nicht negativ auf den vereinbarten Gesamtsaldo auswirken.