BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2006

Ausgegeben am 28. Dezember 2006

Teil römisch zwei

526. Verordnung:

Empfohlene Impfungen 2006

526. Verordnung der Bundesministerin für Gesundheit und Frauen über empfohlene Impfungen 2006

Gemäß Paragraph eins b, Absatz 2, des Impfschadengesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 371 aus 1973,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 48 aus 2005,, wird verordnet:

Paragraph eins,

Impfungen im Sinne des Paragraph eins b, Absatz 2, des Impfschadengesetzes sind Impfungen - auch in Kombination - gegen

  1. Ziffer eins
    Diphtherie,
  2. Ziffer 2
    Frühsommermeningoencephalitis,
  3. Ziffer 3
    Haemophilus influenzae b,
  4. Ziffer 4
    Hepatitis B,
  5. Ziffer 5
    Masern,
  6. Ziffer 6
    Mumps,
  7. Ziffer 7
    Pertussis (Keuchhusten),
  8. Ziffer 8
    Pneumokokken,
  9. Ziffer 9
    Poliomyelitis (Kinderlähmung),
  10. Ziffer 10
    Rotavirus-Infektionen,
  11. Ziffer 11
    Röteln,
  12. Ziffer 12
    Tetanus (Wundstarrkrampf).

Paragraph 2,

Eine Impfung gegen Tollwut stellt eine Impfung im Sinne des Paragraph eins b, Absatz 2, des Impfschadengesetzes dann dar, wenn es sich um eine praeexpositionelle Schutzimpfung bei Angehörigen gefährdeter Berufe handelt.

Paragraph 3,

Eine Impfung zur Vorbeugung vor Gefahren durch eine aktuelle bioterroristische Bedrohung und eine Impfung im Zusammenhang mit bioterroristischen Angriffen oder kriegerischen Auseinandersetzungen stellt eine Impfung im Sinne des Paragraph eins b, Absatz 2, des Impfschadengesetzes dar.

Paragraph 4,

Die Verordnung des Bundesministers für soziale Sicherheit und Generationen über empfohlene Impfungen vom 17. April 2003, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 223 aus 2003,, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 400 aus 2003,, tritt mit dem In-Kraft-Treten dieser Verordnung außer Kraft.

Rauch-Kallat